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Neuer Kia Sportage Facelift (2018): Erste Testfahrt Kia macht den Sportage fit

von Thomas Geiger 12.11.2018

Das neue Kia Sportage Facelift (2018) präsentiert sich bei einer ersten Testfahrt mit zwei neuen Motoren und Mild-Hybrid-Technik. So fährt das überarbeitete SUV!

Äußerlich zeichnet sich der neue Kia Sportage Facelift (2018) zwar nur durch ein paar neue Schürzen und retuschierte Leuchten aus, dafür bringen die Koreaner die Antriebspalette auf Vordermann: Besonders stolz sind die Entwickler ausgerechnet auf die Dieselmotoren. Zwar haben sie auch den 1,6-Liter-Benziner, den es mit 132 oder 177 PS gibt, angefasst und mit einem Partikelfilter über die aktuelle Schadstoffnorm gehoben. Doch wo alle Welt schon den Abgesang auf den Selbstzünder anstimmt, geht Kia noch einmal in die Vollen. Der 1,6-Liter-Selbstzünder mit 115 oder 136 PS ist deshalb nagelneu und das 2,0-Liter-Aggregat mit 185 PS wird durch einen Mild-Hybrid-Baustein zum Hightech-Aggregat. Zusammen mit dem Schwestermodell Hyundai Tucson ist der neue Kia Sportage Facelift (2018) das erste und einzige SUV in dieser Klasse, das mit einem 48-Volt-Startergenerator fährt.

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Kia zeigt das Sportage Facelift

Kia Sportage Facelift (2018) im Video

 
 

Erste Testfahrt im neuen Kia Sportage Facelift (2018)

Das ist ein besonders starker Anlasser mit Riementrieb, der den neuen Kia Sportage Facelift (2018) zwar nicht alleine bewegen kann, dem Verbrenner aber kräftig zur Hand geht. Der E-Motor verlängert die Start-Stopp-Phasen, ermöglicht eine Abschaltung des Motors bei weniger als 30 km/h und beim Bremsen erhöht er die Rekuperationsleistung. Das Ergebnis sind zum einen bis zu zehn Prozent weniger Verbrauch und ein Normwert von 5,2 Litern und zum anderen ein Fahrkomfort, wie man ihn sonst bei einem Sechszylinder erwartet – erst recht im Zusammenspiel mit der seidenweichen Achtgang-Automatik. Nicht nur, dass der neue Kia Sportage Facelift (2018) mit einem Sprintwert von 9,5 Sekunden ordentlich beschleunigt und immerhin 201 km/h schafft. Nein, er läuft auch besonders kultiviert und hat beim Zwischenspurt mehr Punch. Das macht das SUV zum idealen Auto für Vielfahrer und Familienväter, die auf den Spaß nicht verzichten wollen. Und weil es mittlerweile auch einen SCR-Kat samt AdBlu-Tank gibt, muss man weder ein schlechtes Gewissen haben, noch sich um Fahrverbote sorgen.

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Sportage Facelift (2018) als Mild-Hybrid

Die Mühen für den neuen Kia Sportage Facelift (2018) sollen sich auszahlen, hoffen die Koreaner. Nachdem der Diesel-Anteil beim Sportage angesichts der aktuellen Stimmungslage zuletzt von 55 auf 24 Prozent gesunken ist, wollen sie jetzt wieder deutlich mehr Selbstzünder verkaufen, sagt Deutschlandchef Steffen Kost. "Denn es gibt künftig einfach keinen Grund mehr, keinen Diesel zu nehmen." Zum Preis ab 22.490 Euro gibt es daher einen grundsoliden Fünfsitzer, der nicht nur sparsamer und sauberer, sondern auch schlauer denn je daherkommt. Der Tempomat mit Abstandsregelung arbeitet nämlich jetzt zwischen 0 und 160 km/h auch bis zum Stillstand, auf dem großen Touchscreen im Armaturenbrett läuft beim Rangieren einen 360 Grad-Kamera und wer sich von der Fahrt allzu sehr einlullen lässt, den ruft nun eine Müdigkeitserkennung zur Ordnung. Da lassen sich die sparsam ausgefallenen Retuschen am neuen Kia Sportage Facelift (2018) doch locker verschmerzen.

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