Mercedes TE900 Wagon Rocket: S124 als eiliger Goldtransporter
Dieser S124er-Mercedes sieht aus, als würde ihn der Sultan von Brunei als eiligen Goldtransporter verwenden. Tatsächlich ist der sogenannte TE900 Wagon Rocket aber ein digitales Werk des Designers Draginev3d, das es zu großen Teilen schon zu kaufen gibt.
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Mercedes E-Klasse (S124) als Superkombi im Goldrausch
Tatsächlich hat sich der schwedische Digitalkünstler bereits mit Tuner Mozy zusammengetan, der kühne Bodykit-Projekte von der Social-Media-Welt in die echte Welt überträgt. So haben wir an dieser Stelle bereits über den von Draginev3d gestylten Mercedes 900 E berichtet, dessen Bodykit inklusive Liefergebühr umgerechnet rund 7800 Euro kostet.
Da die Anbauteile beider Autos bis zur Hinterachse quasi identisch sind, dürfte eine Realisierung des durchgetunten T-Models nicht allzu aufwendig ausfallen. Für den Show-Effekt hat der schwedische Designer aber noch ein paar Custom-Kracher unter der Motorhaube platziert, die dem Namen Mercedes TE900 Wagon Rocket erst so richtig würdig werden.
Dort findet sich nämlich eine in Kohlefaser und Gold gehüllte Motorabdeckung aus dem ultimativen 124er, dem E60 AMG. Der hatte Mitte der 90er einen auf sechs Liter maximierten V8 aus dem porschigen 500 E an Bord, der für bis zu 381 PS (280 kW) gut war und mit Mühe und Not von der Elektronik auf 250 km/h begrenzt wurde. Die Zeit für den Sprint von 0 auf 100 km/h? Rund 5,5 s!
Im T-Modell gabs diese Kombi ab Werk nie, was sich im Nachhinein natürlich eigenhändig ändern lässt. Und wenn man schon die Extrameile geht, dann ist es völlig menschlich, dafür auch Aufmerksamkeit und Anerkennung ernten zu wollen. Hier kommt dann das Draginev3d-Bodykit zum Zuge.
Der Mercedes VLE im Video

Oldschool-Flair mit frischem AMG-Look
Gold illuminierter Kühlergrill im Panamericana-Stil, extradicke Backen sowie eine Schürze mit viel Mesh und noch mehr Spoilerlippe tragen schön dick im Rückspiegel des Vordermanns auf, während der Goldrausch an den AMG-Aero-Felgen, der Dachreling, den Türgriffen und den Schriftzügen weitergeht.
Der Diffusor mitsamt F1-Nebelschlussleuchte und den zwei Sonnenbrillen-förmigen Doppelendrohren kann in Sachen Show sogar mit neuen AMG-G-Klassen mithalten. Und tatsächlich wirkt das Heck dank der LED-Leuchten sogar einen Hauch retro-futuristisch.
Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt. Oder anders gesagt: Das, was nicht Gold ist, lädt zum Stirnrunzeln ein. Damit meinen wir zum Beispiel den Dachspoiler, der eher wie ein übergroßer Windabweiser aussieht, wie man ihn sonst an den Seitenfenstern findet. Fast schon wieder witzig ist die Aussparung für den Tankdeckel im hinteren Kotflügel. Die erinnert auf den ersten Blick nämlich an einen Luftauslass.
In Sachen Innenraum ging dem Designer scheinbar die Luft aus, denn vom Interieur ist am Entwurf bislang nichts zu sehen. In welche Richtung das Ganze gehen könnte, darauf deutet der 900 E hin, der passend zum modernisierten Exterieur fleißig AMG-Bauteile mit farblich passenden Kohlefaserblenden im Cockpit kombiniert.


















