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Mercedes schafft EQ-Nomenklatur ab: So heißen die E-Autos jetzt

EQ – bei Mercedes stand das für den Beginn der Elektrostrategie und floss in neue Modellbezeichnungen ein. Die Rückbesinnung auf traditionelle Namen bescherte dann den Zusatz „mit EQ Technologie“. Doch nun ist auch damit Schluss.

EQ-Logo von Mercedes mit rotem Balken durchgestrichen.
Foto: Imago/AUTO ZEITUNG
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Mercedes ändert Elektro-Namen: Was wird aus "EQ"?

Die Bezeichnungen der Mercedes-Elektroautos haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach verändert. Zunächst fasste der Hersteller seine Stromer in einer eigenständigen EQ-Modellfamilie zusammen. Namen wie EQE und EQS ließen den Elektroantrieb unmittelbar erkennen. Bei jüngeren Fahrzeugen verwendete Mercedes dagegen den bekannten Baureihennamen mit dem Zusatz „mit EQ Technologie“.

Nun folgt der nächste Schritt. Auf der deutschen Mercedes-Website erscheinen Elektromodelle schlicht mit dem Label „Elektrisch“. Bei den einzelnen Antriebsvarianten ergänzt der Hersteller den Modellnamen ebenfalls um das Wort „elektrisch“. So kommt die neue C-Klasse beispielsweise als „C 400 4MATIC elektrisch“.

Der Mercedes GLB im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

EQ ist noch nicht komplett verschwunden

Die neue Nomenklatur gilt bislang nicht für das gesamte Modellprogramm. Bestehende Elektrobaureihen wie EQA, EQE, EQS und EQV werden weiterhin unter ihren bisherigen Namen angeboten. Mercedes spricht auch beim 2026 überarbeiteten Oberklassemodell nach wie vor vom EQS.

Zudem ist die Umstellung noch nicht in allen offiziellen Unterlagen angekommen. Besonders deutlich zeigt sich das bei der elektrischen G-Klasse: In der aktuellen Modellkommunikation steht die Bezeichnung „G-Klasse Elektrisch“ im Vordergrund, während in technischen Angaben weiterhin „G 580 mit EQ Technologie“ auftaucht. Auch bei der neuen elektrischen C-Klasse trägt das aktuelle Umweltcheck-Dokument noch den Titel „C-Klasse mit EQ Technologie“.

Die neue Nomenklatur wird also Schritt für Schritt ausgerollt und ist noch nicht in allen Bereichen angekommen. Bis die Umstellung vollständig abgeschlossen ist, hat Mercedes womöglich schon die nächste Namensidee.

Fazit

Mercedes ist mit den Schwierigkeiten bei der Elektro-Nomenklatur nicht allein. Viele Hersteller behandelten E-Autos anfangs wie eine völlig neue, exotische Fahrzeugwelt und grenzten sie deshalb sprachlich stark vom übrigen Modellprogramm ab. Inzwischen setzt sich offenbar die Erkenntnis durch, dass der Elektroantrieb letztlich nur eine weitere Antriebsart ist.