Mercedes GLC, Volvo XC60 & Xpeng G9: SUV im Vergleichstest
Diesel, Plug-in-Hybrid oder reiner Stromer: Das Triell zwischen Mercedes GLC 450 d 4Matic, Volvo XC60 T8 AWD und Xpeng G9 Performance AWD zeigt den gelebten Artenreichtum unter den Mittelklasse-SUV.
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- Im Vergleichstest: Mercedes GLC, Xpeng G9 und Volvo XC60
- Karosserie: Der große Xpeng bietet sehr viel Platz
- Fahrkomfort: Am Luftfahrwerk des GLC beißt sich die Konkurrenz die Zähne aus
- Motor/Getriebe: Mercedes bietet Diesel-, Xpeng einen Elektroantrieb – der Volvo bietet beides
- Fahrdynamik: Auf dem Handlingkurs missfällt der Xpeng
- Umwelt/Kosten: Der Mercedes-Testwagen kostet unverschämte 90.000 Euro
- Fazit
- Technische Daten & Messwerte von Mercedes GLC 450 d 4Matic, Xpeng G9 Performance AWD und Volvo XC60 T8 AWD
- Ausstattung/Preise
- Gesamtbewertung
Im Vergleichstest: Mercedes GLC, Xpeng G9 und Volvo XC60
Sie suchen ein edles Mittelklasse-SUV, sind nicht auf eine Marke festgelegt, verfügen über ein üppiges Budget und stehen allen Antriebsphilosophien offen gegenüber? Prima! Dann haben wir hier drei spannende Modelle, die eventuell in Frage kommen. Der Mercedes GLC 450 d 4Matic vertritt im hiesigen Vergleichstest die Diesel-Fraktion. Ausgestattet mit einem herrlichen Reihensechszylinder-Selbstzünder, der souveräne Fahrleistungen mit ordentlicher Effizienz vereint, ist der Daimler ein Fall für Genießer:innen, die gern lange Strecken zurücklegen. Oder darf es vielleicht doch ein vollelektrisches Fahrzeug sein?
Dann passt möglicherweise der Xpeng G9 Performance AWD ins Anforderungsprofil. Der Chinese bietet jede Menge Antriebskomfort, einen Lounge-artigen Fond und beinahe zahllose Infotainment-Gimmicks. Der Volvo XC60 T8 AWD hingegen könnte ein Fall für alle Unentschlossenen sein. Als Plug-in-Hybrid kombiniert er die besten Eigenschaften aus Verbrenner und Elektro. Wer als Sieger aus dem Vergleichstest hinausgehen will, darf allerdings nicht nur im Antriebskapitel punkten.
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Karosserie: Der große Xpeng bietet sehr viel Platz
Wer ein stattliches Mittelklasse-SUV kauft, darf auch eine edel eingerichtete und geräumige Fahrgastzelle sowie ein hohes Maß an Praktikabilität erwarten. Im direkten Vergleich der Innenräume unserer drei SUV fällt vorne sofort auf: Der mit noblen Materialien bestückte Mercedes GLC bietet zwar eine gute Kopffreiheit, lässt aber seitlich weniger Platz und trennt die Mitfahrenden durch einen wuchtigen Mitteltunnel recht streng voneinander.
Wer mehr Bewegungsfreiheit sucht, findet diese im Volvo XC60, dem Routinier im Vergleichstest. Hier gibt es deutlich mehr Fußraum und eine schmalere, wenn auch hoch bauende Mittelkonsole. Allerdings schränkt der nahe Dachholm die seitliche Kopffreiheit im Schweden etwas ein.
Der Xpeng G9 hingegen punktet vorn mit ausladender Ellenbogenfreiheit, reichlich Luft über dem Scheitel und einem großen Fußraum. Lediglich die omnipräsente Mittelkonsole kann langbeinigen Personen im Verbund mit dem eher geringen Sitz-Einstellbereich zum Verhängnis werden und die Bewegungsfreiheit der unteren Extremitäten empfindlich einschränken.
Hinten zeigt sich ein ähnliches Bild: Im Mercedes logieren die Fondgäste mit viel Knie- und ausreichend Kopffreiheit, und auch der Fußraum fällt großzügig aus. Volvo setzt beim XC60 hinten auf maximalen Fußraum und sehr gute Kniefreiheit. Die Kopffreiheit fällt aber geringer aus als im GLC, woran auch das optionale Panoramadach unseres Testwagens eine Mitschuld trägt.
Der Xpeng, der mit fast 4,90 m Außenlänge bereits Oberklassemaß besitzt, setzt sich auch in Reihe zwei an die Spitze des Testfelds: Der Lounge-artige Raumeindruck wird durch eine erhabene Bein- und ebenso luftige Kopffreiheit geprägt. Die Alltagstauglichkeit des Chinesen leidet allerdings am wenig wandelbaren Innenraumkonzept.
Während die anderen Wettbewerber im Vergleichstest dreiteilig ausgeführte Rücksitzlehnen mitbringen, verzichtet der G9 auf eine praktische Durchlademöglichkeit. Beim Umlegen der zweiteiligen Fondlehne entsteht außerdem eine Stufe im Gepäckraumboden, die das Einladen sperriger Güter erschwert. Außerdem fallen die maximal erlaubte Zuladung und die Anhängelast beim chinesischen Elektriker am geringsten aus.
Der Volvo geizt dafür mit Platz fürs Gepäck. Mehr als 483 l passen bei voller Passagierbesetzung nicht in sein schickes Heck. Der Mercedes stellt 620 l, der Xpeng 660 l zuzüglich 71 l unter der Fronthaube bereit.

Fahrkomfort: Am Luftfahrwerk des GLC beißt sich die Konkurrenz die Zähne aus
Es gibt wohl nur wenige Marken, die einen derart ausgeprägten Fokus auf den Fahrkomfort bei ihren Produkten legen wie Mercedes. Zumindest mit dem optionalen Luftfederfahrwerk an Bord erweist sich auch der GLC als superber Langstreckengleiter, dessen Federung die meisten Unebenheiten nahezu unkenntlich macht.
Der einzig echte Kritikpunkt an dem teuren Extra ist das teils sehr ruppige Wanken beim Versuch, einseitige Unebenheiten auszugleichen. Die spürbare Folge: Die Fahrgäste werden ungalant durchgerüttelt. Ansonsten verwöhnt der Mercedes GLC mit erlesenem Autobahnkomfort bei gleichzeitig satter Straßenlage.
Die aufpreispflichtige Luftfederung des Volvo XC60 verkneift sich zwar weitgehend nervige Bewegungen um die Längsachse, erreicht ansonsten aber nicht ganz das hohe Niveau der Mercedes-Elemente. Bereits kleinere Anregungen reicht der Schwede zwar nicht übermäßig, aber eben doch spürbarer an seine Gäste weiter.
Außerdem dringen teils unschöne Poltergeräusche aus den Tiefen des Fahrwerks beim Überfahren schlechter Straßen in die Gehörgänge der Mitfahrenden. Während Mercedes und Volvo ihre Kundschaft für die komplexen Fahrwerkssysteme der SUV gehörig zur Kasse bitten, schickt Xpeng den G9 Performance serienmäßig mit Luftfederung samt adaptiven Dämpfern in den anspruchsvollen Kampf um Marktanteile.
Sein Fahrwerk inklusive Abstimmung kann aber mit den sorgsam feingetunten Fahrwerken der Wettbewerber im Vergleichstest nicht mithalten. Zwar gaukelt der Chinese bei kleineren Anregungen zunächst eine schluckfreudige Nonchalance vor, auf wirklich verschlissenen Pfaden gerät seine Karosserie jedoch beinahe permanent in Bewegung und taumelt ungelenk über Unebenheiten hinweg. Durch diese ständige Unruhe an Bord wirkt das Fahren insgesamt recht unpräzise und entkoppelt.
Licht und Schatten gibt es ferner über die Sitzgelegenheiten des Xpeng G9 zu berichten. Zwar verfügen sie vorn wie auch hinten über weitreichende Anpassungsmöglichkeiten inklusive verlängerbarer Beinauflage sowie angenehmer Massageprogramme. Bleiben letztere jedoch deaktiviert, fallen die plüschig weiche Polsterung und der eher geringe Seitenhalt auf.
Rundweg positiv hingegen: Die Geräuschkulisse im Interieur des Xpeng profitiert durch das Fehlen von Antriebsgeräuschen enorm – wobei gerade das sonore, tiefgründige Säuseln des Mercedes-Reihensechszylinders eher fasziniert als stört.

Motor/Getriebe: Mercedes bietet Diesel-, Xpeng einen Elektroantrieb – der Volvo bietet beides
Überhaupt handelt es sich bei dem 3,0 l großen, 367 PS (270 kW) starken Turbodiesel des Mercedes GLC um ein echtes Prachtaggregat. Mit seiner feinen Leistungscharakteristik zeigt der Daimler, dass der Selbstzünder für ein schweres SUV immer noch eine mehr als nur passende Antriebsform ist. Von einem Mildhybrid-System mit zusätzlichen 17 kW (23 PS) unterstützt, stellt der Sechszylinder in jeder Fahrsituation beziehungsweise in jedem Geschwindigkeitsbereich enorme Kraftreserven bereit – ohne dass die Effizienz darunter leidet. Schließlich gibt sich der Mercedes GLC 450 d 4Matic mit glatt sieben Liter Treibstoff je 100 km zufrieden.
Noch druckvoller marschiert der Xpeng G9 Performance AWD im Vergleichstest voran, dessen E-Maschinen-Duo 423 kW (575 PS) bereitstellt. Mühelos und spontan im Ansatz sprintet der G9 derart gerüstet davon. Doch nicht nur die Leistungsabgabe beeindruckt. Auch das Laden geschieht im bis zu 200 km/h schnellen Xpeng äußerst rasant.
Maximal saugt der 92,2 kWh große Energiespeicher, der gemäß Testverbrauch eine Reichweite von 387 km garantiert, mit 525 kW am DC-Kabel. Viel wichtiger indes: Das Lademanagement des Chinesen sorgt dafür, dass der G9 Ladeleistungen von deutlich über 100 kW über einen überraschend langen Zeitraum halten kann – und das auch jenseits von 80 Prozent Ladestand. Das verkürzt Zwangspausen während langer Reisen auf eine erfreulich kurze Zeitspanne.
Wie eingangs erwähnt, verbindet der Volvo XC60 T8 als Plug-in-Hybrid das Beste aus beiden Antriebswelten. Sein nur zwei Liter großer, dafür aber sowohl von einem Turbolader als auch von einem Kompressor unter Druck gesetzter Turbobenziner entwickelt für sich genommen eine Leistung von 228 kW, was 310 PS entspricht. Hinzu gesellen sich 107 kW (145 PS), die von einer E-Maschine beigesteuert werden, sodass die Systemleistung bei üppigen 335 kW respektive 455 PS liegt.
Diese Kraft lässt sich fein dosieren und gelangt über die schnell schaltende Achtstufen-Automatik an alle vier Räder. Den Standardsprint absolviert der Schwede damit in nur 5,1 s und somit am schnellsten von den drei SUV. Allzu lange währt die Freude über den kraftvollen Antritt aber nicht, denn Volvo regelt den XC60 schon bei 180 km/h ab.
Für die Nutzung im urbanen Umfeld viel wichtiger: Der Akku des Schweden erlaubt es im Rahmen unserer Verbrauchsrunde, 48 km rein elektrisch zurückzulegen. Wer sich mit dem Fahrpedal zurückhält, schafft sogar bis zu 74 km, ohne dass der Verbrenner anspringt. Der von uns ermittelte Gesamtverbrauch liegt derweil bei glatt sieben Liter Superbenzin zuzüglich 7,4 kWh an elektrischer Energie.

Fahrdynamik: Auf dem Handlingkurs missfällt der Xpeng
Wer bei Mercedes für den GLC das Luftfederfahrwerk bestellt, bekommt als Dreingabe eine mitlenkende Hinterachse dazu. Sie beschert dem schwäbischen Allradler eine überraschend hohe Agilität, die in engen Innenstädten genauso hilfreich ist wie auf stark gewundenen Landstraßen. Das spontane Einlenken, die hohen möglichen Querkräfte und nicht zuletzt der geringe Wendekreis machen aus dem Mercedes GLC ein erstaunlich behändes SUV – trotz 2080 kg Leergewicht.
Und auch die Bremse überzeugt im Vergleichstest mit hoher Standfestigkeit und vernichtet Geschwindigkeit jederzeit vehement. Mit diesen Eigenschaften zeigt der Daimler den beiden Wettbewerbern überdies auf unserer abgesperrten Handlingstrecke, wo der Hammer hängt. Das beim Anlenken sehr spitze Ansprechverhalten der Allradlenkung ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.
Dass dies Meckern auf höchstem Niveau ist, offenbart der Umstieg in den Xpeng. Die Abstimmung der G9-Lenkung ist den Chinesen schlicht missraten. Sie lässt jedwedes Gefühl vermissen, zeigt ein extrem synthetisches Rückstellmoment und verhärtet bei höheren Geschwindigkeiten grundlos um die Mittellage, sodass Korrekturen bei Autobahnfahrt reichlich Konzentration erfordern.
Auf abgesperrter Strecke macht der Stromer aus Fernost ebenfalls keinen Hehl aus seiner dynamischen Lustlosigkeit. Beim Bremsen wird die Fuhre vorn tief in die Federn gestaucht, während beim Beschleunigen das Heck merklich in die Knie geht. Von zackigem Kurvenfahren ist der Xpeng G9 mit diesen Eigenarten so weit entfernt wie Peking vom Nürburgring, was auch an den ruppigen ESP-Eingriffen liegt, die die Person am Steuer permanent bevormundet.
Doch auch aus dem seit 2017 angebotenen Volvo XC60 wird in diesem Leben kein Fahrdynamikwunder mehr. Der schwere Skandinavier lenkt unwillig ein, schiebt beim Überschreiten seines – eher niedrigen – Grenzbereichs kräftig über die Vorderräder und tendiert obendrein zu kräftigen Traktionsverlusten an der Vorderachse beim Herausbeschleunigen aus engen Radien. Die indirekte und recht gefühlsarme Lenkung ist auch nicht gerade ein Spaßgarant.
Umwelt/Kosten: Der Mercedes-Testwagen kostet unverschämte 90.000 Euro
Die Mittelklasse ist preislich längst in der Oberklasse angekommen. Diesen Schluss jedenfalls lassen die drei hier versammelten Wettbewerber mit Blick auf die bewerteten Preise zu. Vor allem Mercedes lässt sich die vielen Tugenden des GLC 450 d fürstlich bezahlen. Inklusive der wertungsrelevanten Extras kostet er unverschämte 90.416 Euro und somit 7646 Euro mehr als der allmählich in die Jahre kommende Volvo XC60 T8.
Doch auch der Xpeng G9 ist mit 76.560 Euro beileibe kein Schnäppchen – erst recht nicht für eine exotische Marke ohne umfassendes Händlernetz. Immerhin gewähren die Asiaten sieben Jahre Gesamtgarantie und ein zusätzliches Jahr auf die Batterietechnik. Das soll Vertrauen in die Langlebigkeit schaffen. Außerdem sichert sie dem Xpeng den Sieg im Kostenkapitel dieses Vergleichstests – trotz der horrenden Summen, die G9-Eigner:innen für die Versicherung ihres Fahrzeugs aufbringen müssen.
Fazit
Der Mercedes GLC 450 d 4Matic sichert sich klar den Testsieg: Er überzeugt mit erstklassigem Komfort, starkem Motor und edlem Innenraum – wenn auch zum hohen Preis. Überraschend holt sich der Xpeng G9 Performance AWD den zweiten Platz. Besonders in Sachen Platzangebot, Geräuschkomfort, Garantie- und Fahrleistungen kann der Chinese punkten. Das unausgewogene Fahrwerk und die nur rudimentären Handling-Eigenschaften trüben das Bild aber. Der Volvo XC60 T8 AWD muss sich mit Platz drei zufriedengeben, bietet als Plug-in-Hybrid jedoch weiterhin eine interessante Mischung aus Effizienz und Spurtvermögen.
Technische Daten & Messwerte von Mercedes GLC 450 d 4Matic, Xpeng G9 Performance AWD und Volvo XC60 T8 AWD
AUTO ZEITUNG 05/2026 | Mercedes GLC 450 d 4Matic | Volvo XC60 T8 AWD | Xpeng G9 Perf. AWD |
|---|---|---|---|
Technik | |||
Motor | R6-Zyl., 4-Vent., Turbodiesel, Mild-Hybrid, Partikelfilter | Plug-in-Hybrid, 4-Zyl., 4-Vent., Turbo, Kompressor, E-Maschine | vorn: permanenterregte Synchronmaschine; hinten: Asynchronmaschine |
Hubraum | 2925 cm³ | 1969 cm³ | – |
Bohrung / Hub | 82,0 / 92,3 mm | 82,0 / 93,2 mm | – |
Leistung Verbrenner | 270+17 kW / 367+23 PS, 4000 /min | 228 kW / 310 PS, 6000 /min | – |
Max. Drehmoment Verbrenner | 750 Nm bei 1350 /min | 400 Nm bei 3000 /min | – |
Leistung E-Motor | 17 kW / 23 PS | 107 kW / 145 PS | v: 165 kW / 224 PS, h: 258 kW / 351 PS |
Max. Drehmoment E-Motor | 200 Nm | 309 Nm | v: 287 Nm, h: 430 Nm |
Systemleistung | – | 335 kW / 455 PS | 423 kW / 575 PS |
Systemdrehmoment | – | 709 Nm | 695 Nm |
Batterie | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Eisenphosphat |
Spannung / Kapazität netto | 48 V / k. A. | 400 V / 14,7 kWh (18,8 kWh) | 800 V / 92,2 kWh (93,1 kWh) |
Max. Ladeleistung AC / DC | – | 6,4 kW / – | 11 kW / 525 kW |
Kraftübertragung | |||
Getriebe | 9-Stufen-Automatik | 8-Stufen-Automatik | Konstantübersetzung |
Antrieb | Allrad, permanent | Allrad, permanent | Allrad, permanent |
Fahrwerk | |||
Radaufhängung | v: Vierlenker, h: Mehrfachlenker, Luftfederung (opt.), adapt. Dämpfer (opt.), Stabi.; ESP | v: Doppelquerlenker, h: Mehrfachlenker, Luftfederung (opt.), adapt. Dämpfer (opt.), Stabi.; ESC | v: Doppelquerlenker, h: Mehrfachlenker, Luftfederung, adapt. Dämpfer, Stabi.; ESP |
Lenkung | Zahnstange; Servo, elektr.; Allradlenkung (opt.) | Zahnstange; Servo, elektr. | Zahnstange; Servo, elektr. |
Bremsen | rundum: innenbel. Scheiben; ABS, Bremsass. | rundum: innenbel. Scheiben; ABS, Bremsass. | rundum: innenbel. Scheiben; ABS, Bremsass. |
Serienbereifung | rundum: 235/60 R 18 | rundum: 235/45 R 18 | rundum: 255/45 R 21 |
Testbereifung | v: 235/55 R 19, h: 255/50 R 19 | rundum: 255/40 R 21 V XL | rundum: 255/45 R 21 W XL |
Reifen | Bridgestone Turanza T005 MO-S | Pirelli P Zero VOL | Michelin Pilot Sport EV |
Maße & Gewichte | |||
Außenmaße (L / B / H) | 4716 / 1890 (2064) / 1640 mm | 4708 / 1902 (2134) / 1653 mm | 4891 / 1937 (2203) / 1670 mm |
Radstand | 2688 mm | 2865 mm | 2998 mm |
Kofferraumvolumen | 620–1680 l | 483–1543 l | 660–1576 l |
Leergewicht Werk / Test | 1990 / 2080 kg | 2075 / 2192 kg | 2395 / 2452 kg |
Zul. Gesamtgewicht* | 2620 kg | 2660 kg | 2910 kg |
Effektive Zuladung | 540 kg | 468 kg | 458 kg |
Anhängelast* (gebr. / ungebr.) | 2500 / 750 kg | 2250 / 750 kg | 1500 / 750 kg |
Dachlast* / Stützlast* | 75 / 100 kg | 100 / 100 kg | 75 / 75 kg |
Wendekreis links / rechts | 10,9 / 11,0 m | 12,0 / 12,1 m | 12,5 / 12,4 m |
Fahrleistungen | |||
0 – 50 km/h | 2,1 s | 2,0 s | 2,7 s |
0 – 100 km/h | 5,4 s | 5,1 s | 5,3 s |
Höchstgeschwindigkeit* | 250 km/h | 180 km/h | 200 km/h |
Handlingkurs | 1:46,5 min | 1:52,4 min | 1:52,6 min |
Slalom (Pylonenabstand 18 m) | 61,5 km/h | 61,0 km/h | 60,3 km/h |
Bremswege | |||
aus 100 km/h kalt / warm | 34,0 / 34,3 m | 34,6 / 34,5 m | 35,1 / 34,7 m |
aus 50 / 150 km/h kalt | 8,9 / 78,5 m | 8,9 / 78,6 m | 9,3 / 87,4 m |
Innengeräusche | |||
Standgeräusch | 40 dB(A) | 42 dB(A) | – |
bei 50 km/h | 58 dB(A) | 57 dB(A) | 55 dB(A) |
bei 100 / 130 km/h | 64 / 68 dB(A) | 64 / 69 dB(A) | 63 / 68 dB(A) |
Verbräuche | |||
Testverbrauch | 7,0 l D / 100 km | 7,0 l S+7,4 kWh / 100 km | 23,8 kWh / 100 km |
WLTP-Verbrauch* | 6,2 l D / 100 km | 1,1 l S+19,0 kWh / 100 km | 20,1 kWh / 100 km |
CO2 Test / WLTP | 186 / 163 g/km | 193 / 25 g/km | 86 / 0 g/km |
Tankinhalt* | 62 l | 70 l | – |
Reichweite gesamt | 886 km | 853 km | 387 km |
Reichweite elektr. Test / WLTP | – | 48 / 94 / 74 km | 387 / 454 / 540 km |
*Werksangaben | |||
Ausstattung/Preise
Mercedes GLC 450 d 4Matic | Volvo XC60 T8 AWD | Xpeng G9 Perf. AWD | |
|---|---|---|---|
Grundpreis | 78.849 € | 78.690 € | 72.600 € |
Testwagen-Optionen | |||
Fahrwerk | 3320 € | 2410 € | – |
Reifen | 5105 € | 1670 € | – |
Sitze | 3142 € | – | 3960 € |
Aufpreis | 11.567 € | 4080 € | 3960 € |
Bewerteter Preis | 90.416 € | 82.770 € | 76.560 € |
Ausstattung | |||
Anhängerkupplung | 1160 € | 1070 € | 1260 € |
LED-Scheinwerfer | 1607 € | 900 € | – |
Einparkassistent | Serie | – | Serie |
Head-up-Display | 1178 € | 1190 € | – |
Leder-/Kunstleder-Polsterung | Nappaleder, Sportsitze: 3142 € | – | – |
Metallic-Lackierung | 964 € | 990 € | 1000 € |
Panorama-Glasdach | 1690 € | 1520 € | Serie |
Wartung / Rabatt / Wertverlust | |||
Werkstattkosten* | 1220 € | 870 € | k. A. |
Rabatt** | k. A. | 26,5 % / 20.853 € | k. A. |
Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. | 49,4 % / 38.951 € | 60,6 % / 47.686 € | 55,2 % / 40.075 € |
Versicherung / Steuern pro Jahr | |||
HP / VK / TK Typklassen | 19 / 29 / 26 | 16 / 21 / 23 | 22 / 30 / 27 |
HP / VK / TK Kosten | 763 / 1908 / 334 € | 671 / 919 / 195 € | 876 / 2498 / 404 € |
Abgasnorm / Steuer | Euro 6e / 442 € | Euro 6e / 40 € | – / 0 € |
* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC **Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten | |||
Gesamtbewertung
Punkte max. | Mercedes GLC 450 d 4Matic | Volvo XC60 T8 AWD | Xpeng G9 Perf. AWD | |
|---|---|---|---|---|
Karosserie | 1000 | 726 | 710 | 703 |
Fahrkomfort | 1000 | 780 | 745 | 749 |
Motor / Getriebe | 1000 | 738 | 674 | 770 |
Fahrdynamik | 1000 | 735 | 685 | 646 |
Eigenschaftswertung | 4000 | 2979 | 2814 | 2868 |
Kosten / Umwelt | 1000 | 232 | 246 | 280 |
Gesamtwertung | 5000 | 3211 | 3060 | 3148 |
Platzierung | 1 | 3 | 2 | |




























