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Mercedes EQG (2024): Preis & Reichweite Mercedes zeigt elektrische G-Klasse

von Thomas Geiger 06.09.2021

Mit dem Mercedes EQG (2024) ebnen die Stuttgarter:innen der G-Klasse den elektrischen Weg in die Zukunft. Auf der IAA 2021 als Studie präsentiert, gibt es noch keinen Preis oder Angaben zur Reichweite für den E-Geländewagen.

Die Mercedes G-Klasse ist der Dinosaurier unter den Geländewagen und wird künftig als Mercedes EQG (2024) elektrisch durchs Gelände rollen. Denn nur, weil es die G-Klasse jetzt schon seit über 40 Jahren und mehr als 400 000 Exemplaren gibt und sie noch heute (fast) so aussieht wie bei der Premiere 1979, ist sie nicht immun gegen den Zeitgeist. Die Stuttgarter:innen wagen mit ihrem Konzept-Offroader EQG zur IAA Mobility in München (7. bis 12. September 2021) die ersten Meter auf der Electric Avenue und lassen die G-Klasse der Zukunft lautlos mit der Kraft von vier E-Motoren auf die Messebühne surren. Wenn der Mercedes EGQ ab voraussichtlich 2024 als Serienfahrzeug erhältlich sein wird, soll er den Verbrenner jedoch nicht ersetzen, sondern parallel dazu angeboten werden, so Mercedes. Wie sich die Elektrifizierung im Preis und in der Reichweite niederschlagen wird, ist noch nicht auszumachen. Aktuell ist die Mercedes G-Klasse ab 104.580 Euro erhältlich. Für den Mercedes-AMG G 63 werden mindestens 162.702 Euro fällig (Stand: September 2021). Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes-AMG G 63

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Das Mercedes EQ-Produktionsnetzwerk im Video:

 
 

Preis und Reichweite des Mercedes EQG (2024) noch nicht bekannt

Trotz des Hochglanz-Auftritts des Mercedes EQG (2024) auf der IAA 2021 ist er nicht nur für den Laufsteg gemacht, beteuert Entwicklungsvorstand Markus Schäfer und beschwört die Performance in der Pampa: Es bleibt bei einem Leiterrahmen, in den künftig die Batterien integriert werden. Zudem bleibt es bei der Einzelradaufhängung vorn und der Starrachse hinten, und es bleibt beim schaltbaren Getriebe, mit dem sich eine Geländeuntersetzung darstellen lässt. Der legendäre Schöckl, der Hausberg am Produktionsstandort Graz, soll deshalb auch für die elektrische G-Klasse zur leichten Übung werden. "Damit treten wir eine Reise in die Zukunft an. Dieses Fahrzeug vereinigt modernste Offroad-Fähigkeiten mit dem Zeitalter der Elektromobilität, in das wir alle steuern", sagt Designchef Gorden Wagener und wahrt deshalb auch bei der Form die vorsichtige Balance zwischen alter und neuer Welt. Denn natürlich ist auch der elektrische Mercedes EQG (2024) ein Vierkant auf Rädern, selbst wenn aus dem Kühlergrill eine schwarze Blende mit leuchtenden Quadraten wird und statt des Ersatzrades nun ein Wandschrank im Form einer Wallbox an der Heckklappe prangt.

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