Vergleichstest

Mercedes CLA vs. Skoda Octavia: Allrad-Limos im Vergleichstest

Der neue Mercedes CLA verbrennt jetzt auch Sprit: Im ersten Vergleichstest muss sich der stärkste Benziner CLA 220 4Matic gegen den etablierten Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 beweisen.

(1/17)
Mercedes CLA 220 4Matic und Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 fahren in einer Steilkurve, Ansicht von vorne.
Die Kontrahenten setzen auf unterschiedliche Motorenkonzepte – mit ähnlicher Leistung. Foto: Daniela Loof
Mercedes CLA 220 4Matic fährt um eine Kurve, Ansicht von vorne.
Der CLA fährt – abgesehen vom verbesserungswürdigen Antrieb – sehr ausgewogen. Foto: Daniela Loof
Mercedes CLA 220 4Matic fährt um eine Kurve, Ansicht von hinten.
Den 1,5 l großen Vierzylinder gibt es im CLA in verschiedenen Leistungsstufen. Foto: Daniela Loof
Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 fährt um eine Kurve, Ansicht von vorne.
Skoda setzt beim allradgetriebenen Octavia auf eine hohe Fahrsicherheit. Foto: Daniela Loof
Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 fährt um eine Kurve, Ansicht von hinten.
Der 2,0-l-TSI des Skoda verzichtet auf jegliche Hybridisierung. Foto: Daniela Loof
Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 und Mercedes CLA 220 4Matic stehen auf einer Straße mit der Front leicht zueinander gerichtet.
Unterschiedliche Stärken: Der Mercedes darf höhere Gewichte ziehen (bis maximal 2000 kg), der Octavia mehr zuladen (bis 514 kg). Foto: Daniela Loof
Cockpit des Mercedes CLA 220 4Matic.
Das Cockpit gleicht dem der Elektro-Variante – inklusive prozentualer Tankanzeige. Foto: Daniela Loof
Cockpit des Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4.
Vergleichsweise klassisches Cockpit. Die Zierleisten sind Geschmacksfrage. Foto: Daniela Loof
Infotainment-Anzeige im Mercedes CLA 220 4Matic.
Das neueste MBUX-System setzt auf einen 14-Zoll-Touchscreen, der sämtliche Funktionen bündelt und in der Darstellung umfassend konfigurierbar ist. Die Funktionsfülle erschließt sich mit der Zeit – im Zweifel steht einem der Sprachassistent verlässlich zur Seite. Apple CarPlay und Android Auto kosten kleinliche 357 Euro extra. Der MBUX Superscreen samt Beifahrer-Display ist an das Premium-Paket mit digitalen Extras gekoppelt – für üppige 4195 Euro zusätzlich. Feinen Burmester-Klang gibt es ab dem Premium-Plus-Paket (6361 €) oder aber
separat für 1077 Euro. Foto: Daniela Loof
Infotainment-Anzeige im Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4.
Zum Serienumfang gehört ein 10-Zoll-Touchscreen, das sich aufpreisfrei via Apple CarPlay und Android Auto mit Inhalten bespielen lässt. Um den 13 Zoll großen Bildschirm des Testwagens zu bekommen, muss man zum 1240 Euro teuren Infotainment-Paket greifen. Dann kann der Octavia auch selbständig navigieren und die Sprachsteuerung „Laura“ hält Einzug. Die ist zwar nicht so umfangreich wie das Mercedes-Pendant, aber das gilt für den gesamten Funktionsumfang. Ohne direkten Vergleich lässt es der Skoda aber auch an nichts missen. Das
Canton-Soundsystem kostet 770 Euro extra. Foto: Daniela Loof
Vordersitze im Mercedes CLA 220 4Matic.
Man sitzt im CLA recht hoch, aber auch auf der Langstrecke bequem. Foto: Daniela Loof
Vordersitze im Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4.
Die komfortablen Ergo-Komfortsitze kosten 3640 Euro Aufpreis. Foto: Daniela Loof
Rückbank des Mercedes CLA 220 4Matic, eine Person sitzt rechts.
Zwar kein Raumwunder, aber auch nicht mehr über Gebühr eng: der CLA-Fond. Foto: Daniela Loof
Rückbank des Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4, eine Person sitzt rechts.
Den Nachteil des Kardantunnels nutzt Skoda für optionale Ablagen (220 €). Foto: Daniela Loof
Kofferraum des Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4.
Große Heckklappe beim Skoda, die das Beladen des ausgesprochen großen Kofferraums enorm vereinfacht. Foto: Daniela Loof
Kofferraum des Mercedes CLA 220 4Matic.
Der Mercedes ist beim Ladeabteil eine Limousine alter Schule – mit kleiner Klappe und weniger nutzbarem Stauraum dahinter. Foto: Daniela Loof
Mercedes CLA 220 4Matic und Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 fahren in einer Steilkurve, Ansicht von hinten.
Der CLA wirkt kompakter als er ist: Er ist länger und breiter als der Octavia. Foto: Daniela Loof

Im Vergleichstest: Mercedes CLA 220 4Matic und Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4

Die Klasse der kompakten Limousinen ist überschaubar – besonders dann, wenn ein Benziner unter der Haube stecken und seine Kraft obendrein an alle vier Räder verteilt werden soll. Der Mercedes CLA ist in erster Linie der elektrische Hoffnungsträger der Marke – die Modelle mit Verbrennnungsmotor ergänzen nun das Portfolio, weil der Markt sie offenbar forderte.

Den 1,5 l großen Vierzylinder gibt es im CLA in verschiedenen Leistungsstufen. Dank Hybrid-Unterstützung sind so bis zu 211 PS (155 kW) drin. Entwickelt wurde das Aggregat zwar in Deutschland, gefertigt wird es allerdings zusammen mit Partner Geely in China.

Deutlich weniger exotisch mutet da der Vergleichstest-Konkurrent Octavia an, der sich im Laufe der Jahre still und heimlich zu einer Art Urmeter der kompakten Limousinen entwickelt hat. Der 2,0-l-TSI des Skoda verzichtet auf jegliche Hybridisierung, spielt mit 204 PS (150 kW) aber in der gleichen Leistungsklasse.

Der Mercedes CLA im Video

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: Mercedes hat beim Platzangebot das Nachsehen

Bereits seit 2013 mischt der CLA als eleganter Sparringspartner der A-Klasse die Kompaktklasse auf. Dabei setzt die Limousine seit jeher mehr auf Design als auf einen erhöhten Nutzwert. Kundschaft, die hier mehr will, wird mit dem CLA Shooting Brake bedient.

Umso überraschender ist es, dass CLA Nummer drei weit weniger eng sitzt als seine Vorgänger. Trotz serienmäßigem Glasdach geht die Kopffreiheit sogar in Reihe zwei in Ordnung. Auch gut: Die Kniefreiheit im Fond. Die recht hoch bauende Mittelkonsole in Reihe eins rechtfertigt ihre Konstruktion mit vielfältigen Ablagemöglichkeiten.

Mercedes CLA 220 4Matic im Profil von der linken Seite.
Foto: Daniela Loof

Dass der Mercedes beim Platzangebot im Vergleichstest dennoch das Nachsehen hat, liegt an der konsequenten Nutzwertigkeit des tschechischen Kontrahenten. Der Octavia verkneift sich Designspielereien – jeder Zentimeter wird den Passagier:innen zugeschlagen. Das ist wenig aufregend, aber große Fensterflächen maximieren nicht nur das Raumgefühl, sondern erlauben auch eine bessere Übersichtlichkeit.

Ein weiteres Pfund des Skoda ist seine große Heckklappe, die das Beladen des ausgesprochen großen Kofferraums enorm vereinfacht. Der Mercedes ist beim Ladeabteil eine Limousine alter Schule – mit kleiner Klappe und weniger nutzbarem Stauraum dahinter.

„Die CLA-Passagier:innen profitieren vom langen Radstand.“
Sven Kötter

Deutlich mehr Entwicklungsarbeit floss in die digitalen Funktionen, mit denen einen der Schwabe regelrecht erschlägt. Das liegt auch am optionalen Beifahrer-Display, welches das gesamte Armaturenbrett in eine funkelnde Spielwiese verwandelt. Mit ein wenig Eingewöhnung steigt man bei der Menüstruktur durch – am besten unterstützt von dem versierten Sprachassistenten.

Die Bedienung des Skoda geht leicht von der Hand, hier gibt es aber auch deutlich weniger Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Sicherheitsausstattung, wo man das fortgeschrittene Alter des Octavia merkt. Doch das Sicherheitsniveau ist auch bei ihm hoch – den gut abgestimmten Assistenten sei Dank.

Qualitativ haben beide Limousinen Luft nach oben. Der Mercedes zeigt zwar die hochwertigeren Materialien, doch angesichts des Preisunterschiedes – dazu später mehr – fällt der Abstand dennoch etwas zu knapp aus.

Fahrkomfort: Beladen federt der Octavia weniger ausgewogen

Wenn die Marke Mercedes-Benz für etwas steht, dann für erlesenen Fahrkomfort. Zugegeben: Der CLA war in diesem Punkt schon immer eine Ausnahme, da man mit ihm eine jüngere Zielgruppe mit gewissen Fahrdynamik-Ambitionen gewinnen wollte.

Für diesen bewussten Spagat setzen die Schwaben auf ein klassisches Fahrwerk und verzichten auf adaptive Dämpfer. Im leeren Zustand zeigt das viertürige Coupé recht starke Aufbaubewegungen, die im beladenen Zustand deutlich angenehmer ausfallen. Die Entwicklung als E-Auto dürfte der Grund sein: Mit höherem Gewicht wird der CLA geschmeidiger, zittert weniger nach und verarbeitet Fahrbahnkanten sauberer. Grobes Geläuf offenbart aber auch, dass seine Reserven mit maximaler Beladung endlich sind.

Der Skoda profitiert von seinen 15-fach verstellbaren adaptiven Dämpfern, die in Comfort-Stellung eine Spur zu unterdämpft arbeiten, was auf heftigeren Verwerfungen für ein tiefes Eintauchen der Hinterachse sorgt. Das Einfedern gelingt in der Sport-Stellung deutlich beflissener. Beladen federt der Octavia weniger ausgewogen und auf den anspruchsvollsten Streckenabschnitten des Contidroms kommt auch er an seine Grenzen.

„Bei hohen Geschwindigkeiten zieht der Mercedes davon.“
Sven Kötter

Beim Sitzkomfort warten beide Vergleichstest-Probanden mit einer guten Langstreckentauglichkeit auf. Hat man sich erst einmal an die etwas hohe Sitzposition und die zweigeteilte Verstellung über Tasten in der Tür und die Lordosenstützen-Einstellung über den Touchscreen gewöhnt, verwöhnt einen das Gestühl mit ordentlicher seitlicher Abstützung und einer ermüdungsfreien, straffen Polsterung.

Das gilt so uneingeschränkt auch für den Skoda, dessen etwas größer dimensionierte Sitzfläche größeren Menschen Vorteile verspricht. Im Fond bietet seine Sitzbank gegenüber dem Mercedes ebenfalls entscheidende Zentimeter mehr – sowohl bei Sitztiefe als auch Lehnenhöhe und Sitzbreite. Der wiederum kontert mit einem niedrigeren Geräuschniveau – trotz rahmenloser Scheiben und recht laut abrollenden Reifen.

Mercedes CLA 220 4Matic und Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 fahren in einer Steilkurve, Ansicht von hinten.
Foto: Daniela Loof

Motor/Getriebe: Skoda Octavia mit höherem Antriebskomfort

Dort, wo sich beim elektrischen CLA ein Frunk (Gepäckabteil) befindet, hat das Ingenieursteam im Falle des CLA 220 4Matic einen 1,5 l großen Vierzylinder samt ins Doppelkupplungsgetriebe integrierter E-Maschine untergebracht. Warum die Wahl auf dieses Aggregat fiel, wird klar, wenn man sich den gut gefüllten Motorraum genauer ansieht: Für einen größeren Motor fehlt schlicht der Platz.

Auch fahrerisch merkt man, dass der Benzinmotor im CLA ein Kompromiss ist. Das auf Effizienz getrimmte Mildhybrid-System mit relativ großem 1,3-kWh-Pufferspeicher agiert besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten unentschlossen und teilweise unwillig. Der Antrieb verzettelt sich sowohl beim Wechsel zwischen purem Elektroantrieb und Verbrennereinsatz als auch beim Finden der passenden Fahrstufe. Dabei ist der CLA 220 4Matic ausreichend kräftig und dank guter Aerodynamik mit 237 km/h in der Spitze sogar ausgewiesen schnell. Mit 5,8 l/100 km verbucht der Schwabe zudem einen sehr guten Testverbrauch auf seiner Habenseite.

Wer allerdings einen gewissen Antriebskomfort erwartet, wird entweder zum Elektro-Pendant greifen oder aber den Skoda Octavia präferieren. Der 2.0 TSI 4x4 harmoniert deutlich besser mit seinem Doppelkupplungsgetriebe und dank seines niedrigeren Leergewichts folgt der Tscheche auch ohne E-Unterstützung dem CLA auf dem Fuße. Wermutstropfen ist allein ein mit 6,9 l um 1,1 l höherer Testverbrauch samt geringerer Reichweite.

Fahrdynamik: Beiden Autos ankern verlässlich

Ein sehr knappes Rennen liefern sich die beiden Limousinen auf dem Handlingkurs, wo sie nur 0,4 s trennen. Dank Allradantrieb, entsprechend guter Traktion und jeweils über 200 PS lassen beide auf dem abgesteckten Kurs nur wenig anbrennen – wenngleich beide kein fahrdynamisches Feuerwerk entfachen.

Dem Mercedes hilft sein Elektro-Boost, um die Defizite des Getriebes zu überdecken. Seine Lenkung ist recht leichtgängig und die Seitenneigung in Kurven relativ hoch. Vorbildlich ist die hohe Fahrsicherheit samt standfester Bremsen. Beiden Autos ankern verlässlich, wenn auch nicht auf rekordverdächtig hohem Niveau.

Verbesserungswürdig sind die Wendekreise: Annähernd zwölf Millimeter machen beide Limousinen recht sperrig beim Rangieren. Dass der Mercedes trotzdem überall Parklücken findet und dann das selbständige Rangieren vorschlägt, ist somit nur konsequent.

Umwelt/Kosten: CLA schon beim Grundpreis gut 13.000 Euro teurer

Nach der Eigenschaftswertung trennen CLA und Octavia in diesem Vergleichstest nur 30 Punkte – zugunsten des Skoda. Doch ein Blick auf die aufgerufenen Preise macht der Aufholjagd des CLA einen jähen Strich durch die Rechnung: Mercedes verlangt für seine kompakte Limousine mit Coupé-Anleihen schon beim Grundpreis gut 13.000 Euro mehr – mit testrelevanter Ausstattung wird der Abstand sogar noch deutlich größer. Ein Blick in die Optionsliste zeigt zudem, dass die Schwaben für viele Annehmlichkeiten weiteres Geld verlangen. Skoda präsentiert sich hier deutlich generöser.

Angesichts der hohen Preise nützt dem Mercedes auch sein prozentual geringerer Wertverlust nichts. Hohe Wartungskosten und überdies die deutlich schlechteren Versicherungseinstufungen manifestieren schnell den Eindruck: Den Mercedes CLA 220 4Matic muss man sich leisten können. Dass für den Skoda Octavia eine höhere Kfz-Steuer fällig wird, fällt da nur geringfügig ins Gewicht.

Fazit

Der Mercedes CLA 220 4Matic zieht gegenüber dem Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4 den Kürzeren und muss sich in diesem Vergleichstest mit Platz zwei begnügen. Besonders sein Antrieb kann nicht überzeugen. Die gute Effizienz wird mit zu vielen Kompromissen erkauft – und das alles zu teuren Tarifen. Der Octavia ist nicht nur deutlich günstiger, sondern auch größer und mit besseren Transporttalenten gesegnet, was ihm summa summarum den Testsieg beschert. Wer jedoch CLA fahren will, wofür es gute Gründe gibt, der sollte auch die elektrische Version ins Auge fassen.

Technische Daten & Messwerte von Mercedes CLA 220 4Matic und Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4

AUTO ZEITUNG 14/2026

Mercedes CLA 220 4Matic

Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4

Technik

Motor

4-Zyl., 4-Vent., Turbo; Mildhybrid

(E-Motor im Getriebe, 48-V-Bordnetz)

4-Zyl., 4-Vent., Turbo

Hubraum

1499 cm³

1984 cm³

Bohrung / Hub

75,0 / 84,8 mm

82,5 / 92,8 mm

Leistung bei

140 kW / 190 PS, 5500 U/min

150 kW / 204 PS, 4500 – 6000 U/min

Max. Drehmoment bei

300 Nm, 2000 – 3500 U/min

320 Nm, 1500 – 4400 U/min

Leistung (E-Motor)

22 kW / 30 PS

Max. Drehmoment (E-Motor)

200 Nm

Systemleistung

155 kW / 211 PS

Systemdrehmoment

380 Nm

Batterie

Lithium-Ionen

Spannung / Kapazität netto (brutto)

48 V / ca. 1 kWh (1,3 kWh)

Kraftübertragung

Getriebe

8-Gang, Doppelkupplung

7-Gang, Doppelkupplung

Antrieb

Allrad, permanent

Allrad, permanent

Fahrwerk

Radaufhängung

vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker, Druckstrebe;

hinten: Mehrfachlenker-Achse, Federn, Dämpfer, Stabilisator; ESP

vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker;

hinten: Mehrfachlenker-Achse, Federn;

rundum: adaptive Dämpfer (opt.), Stabilisator; ESC (ESP)

Lenkung

Zahnstange; Servo, elektrisch

Zahnstange; Servo, elektrisch

Bremsen

vorn: innenbelüftete Scheiben;

hinten: Scheiben; ABS, Bremsassistent

vorn: innenbelüftete Scheiben;

hinten: Scheiben; ABS, Bremsassis.

Serienbereifung

rundum: 205/55 R 17

rundum: 205/55 R 17

Testbereifung

rundum: 225/45 R 18 W

rundum: 225/45 R 18 Y

Reifen

Michelin Pilot Sport 5 MO

Kumho Ecsta PS72

Maße & Gewichte

Außenmaße (L / B / H)

4723 / 1855 / 1450 mm

4698 / 1829 / 1485 mm

Radstand

2790 mm

2676 mm

Kofferraumvolumen

405 l

600 – 1555 l

Leergewicht Werk / Test

1695 / 1736 kg

1480 / 1566 kg

Zul. Gesamtgewicht*

2200 kg

2080 kg

Effektive Zuladung

464 kg

514 kg

Anhängelast* (gebr. / ungebr.)

2000 / 750 kg

1700 / 750 kg

Dachlast* / Stützlast*

– / 80 kg

– / 80 kg

Wendekreis links / rechts

11,7 / 11,8 m

11,9 / 11,8 m

Fahrleistungen

0 – 50 km/h

2,4 s

1,9 s

0 – 100 km/h

6,5 s

6,3 s

0 – 160 km/h

15,8 s

16,3 s

0 – 200 km/h

27,0 s

29,8 s

Höchstgeschwindigkeit*

237 km/h

228 km/h

Handlingkurs

1 : 49,7 min

1 : 50,1 min

Slalom (Pylonenabst. 18 m)

65,5 km/h

65,7 km/h

Bremswege

aus 100 km/h kalt / warm

35,0 / 34,2 m

35,0 / 34,4 m

aus 50 / 150 km/h kalt

9,1 / 77,0 m

9,1 / 77,8 m

Innengeräusche

Standgeräusch

44 dB(A)

45 dB(A)

bei 50 km/h

60 dB(A)

61 dB(A)

bei 100 / 130 km/h

65 / 69 dB(A)

68 / 70 dB(A)

Verbräuche

Testverbrauch

5,8 l S / 100 km

6,9 l S / 100 km

WLTP-Verbrauch*

5,3 l S / 100 km

6,9 l S / 100 km

CO2 Test / WLTP

137 / 120 g/km

163 / 156 g/km

Tankinhalt*

51 l

55 l

Reichweite gesamt

879 km

797 km

*Werksangaben

Ausstattung/Preise

Mercedes CLA 220 4Matic

Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4

Grundpreis

54.228 €

40.940 €

Testwagen-Optionen

Antrieb

Bremsen

Fahrwerk

960 € (2)

Lenkung

Reifen

6843 € (1)

840 € (3)

Sitze

3640 € (4)

Aufpreis

6843 €

5440 €

Bewerteter Preis

61.071 €

46.380 €

(1) Sportreifen (357 €), nur erhältl. mit Premium Paket mit digitalen Extras (4159 €), Burmester- Soundsystem (1077 €) und 18-Zoll-AMG-Felgen (1250 €); (2) Adaptive Dämpfer (DCC); (3) 18-Zoll-Bereifung; (4) Ergo-Komfortsitze vorn, Bestandteil der Design Selection Suite

Ausstattung

2- / 3-Zonen-Klimaautomatik

607 € / –

Serie / 750 € (2)

360-Grad-Kamera

1398 € (1)

3020 € (3)

Adaptiver Tempomat

Serie

610 € (4)

Anhängerkupplung

1178 €

860 €

Apple CarPlay / Android Auto

357 €

Serie

Lederausstattung

1577 €

3640 € (5)

Massagesitze

60 €

(5)

Matrix-LED-Scheinwerfer

565 €

1760 € (6)

Sitzbelüftung

(5)

Sitzheizung vorn / hinten

Serie / –

Serie / (2)

(1) Bestandteil des MB.Drive Parking Assist 360; (2) Winter Plus-Paket, u.a. inkl. 3-Zonen-Klimaautomatik und Sitzheizung hinten; (3) Licht & Sicht Plus und Komfort-Paket, u.a. inkl. 360-Grad-Kamera; (4) Fahrassistenz-Paket, u.a. inkl. adaptivem Tempomat (ACC); (5) Design Selection Suite, u.a. inkl. Lederausstattung, Massage-Funktion und Sitzbelüftung vorn; (6) Licht & Sicht-Paket, u.a. inkl. Matrix-LED-Scheinwerfern

Wartung / Rabatt / Wertverlust

Werkstattkosten (1)

908 €

628 €

Rabatt (2)

k.A.

23,3 % / 9519 €

Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. (3)

56,3 % / 30.530 €

62,1 % / 25.424 €

Versicherung / Steuern pro Jahr

HP / VK / TK Typklassen

19 / 26 / 24

12 / 20 / 20

HP / VK / TK Kosten

763 / 1227 / 224 €

494 / 881 / 156 €

Abgasnorm / Steuer

Euro 6e / 81 €

Euro 6e / 176 €

(1) Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC; (2) Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventuell anfallender Überführungskosten, (3) ermittelt durch die Deutsche Automobil Treuhand (DAT)

Gesamtbewertung

Punkte max.

Mercedes CLA 220 4Matic

Skoda Octavia 2.0 TSI 4x4

Karosserie

1000

622

650

Fahrkomfort

1000

719

733

Motor / Getriebe

1000

716

704

Fahrdynamik

1000

725

725

Eigenschaftswertung

4000

2782

2812

Kosten / Umwelt

1000

291

338

Gesamtwertung

5000

3073

3150

Platzierung

2

1