Mercedes-AMG C-Klasse EQ (2026): Das verraten erste Fotos!

Die AMG-Version der neuen vollelektrischen C-Klasse könnte neue Standards in Sachen Elektro-Performance setzen. Dafür kommt die Plattform vom jüngst vorgestellten GLC EQ zum Einsatz.

(1/6)
Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von vorne schräg.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Neueste Fotos zeigen die elektrische AMG C-Klasse als Erlkönig nahe des Nürburgrings – ein muskulöses, wenngleich für AMG-Verhältnisse noch recht dezentes Gesamtpaket.

Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von der Seite.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Die MB.EA-Plattform, auf der ebenfalls der GLC EQ basiert, verspricht 800-V-Technologie, schnelle Ladeleistungen, hohe Reichweiten und Systemleistungen.

Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von hinten schräg.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Gerüchten zufolge werden drei Axial-Flux-Motoren eine Systemleistung von über 442 kW (600 PS) liefern.

Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von vorne.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Zwei sollen an der Hinterachse und einer an der Vorderachse zum Einsatz kommen – ähnlich wie beim AMG GT XX Konzept.

Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von hinten.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Auf den neuen Erlkönigfotos sind erstmals die seriennahen Rückleuchten zu sehen – sie zeigen das bekannte Mercedes-Stern-Motiv, das bereits vom CLA EQ bekannt ist.

Der AMG C-Klasse EQ (2026) fährt auf eine Auffahrt herauf. Fotografiert von vorne schräg.
AMG C-Klasse EQ (2026) Foto: SH Proshots

Insgesamt wirkt der elektrische C-Klassen-Bolide breit und kraftvoll. Zudem deuten sich aerodynamische Feinheiten an wie ein kleiner Ducktail an.

Preis: Mercedes-AMG C-Klasse EQ (2026) dürfte sechsstellig werden

Die neue Mercedes-AMG C-Klasse EQ, also der Performance-Ableger der ebenfalls noch in der Entwicklung befindlichen elektrischen C-Klasse, könnte neue Standards setzen – dazu mehr im Antriebskapitel. Erste Fotos deuten ein muskulöses, wenngleich für AMG-Verhältnisse noch recht dezentes Gesamtpaket an.

Womit sich der Kreis zur noch aktuellen C-Klasse als Verbrenner schließt. Bei ihr kostet der Einstieg in die AMG-Welt – ein C 43 4Matic – ab 74.398 Euro. Das entsprechende Elektro-Pendant dürfte teurer werden – wenngleich derzeit noch spekulativ ist, ob der elektrische AMG leistungstechnisch nicht auf Anhieb mit dem teilelektrifizierten Mercedes-AMG C 63 S E Performance konkurriert, der ab 129.367 Euro im Konfigurator steht. Die normale C-Klasse als Vollzeitstromer schätzen wir auf rund 50.000 Euro (alle Preise: Stand November 2025).

Apropos "normale C-Klasse": Die Premiere wird des elektrischen Basis-C wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 erfolgen. Dementsprechend könnte auch zeitnah die AMG-Variante folgen.
Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Mercedes CLA EQ (2025) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Über 442 kW (600 PS) & Allrad sehr wahrscheinlich

Wie der auf der IAA 2025 vorgestellte Mercedes GLC EQ wird auch die neue Mercedes-AMG C-Klasse EQ (2026) auf der MB.EA-Architektur basieren. Das heißt konkret: 800-V-Technologie, schnelle Ladeleistungen, hohe Reichweiten und – wichtig für AMG – Systemleistungen. Gerüchten zufolge könnten drei Axial-Flux-Motoren eine Systemleistung von über 442 kW (600 PS) liefern. Dafür sollen zwei an der Hinterachse und einer an der Vorderachse zum Einsatz kommen – ähnlich wie beim 1000 kW (1360 PS) starken AMG GT XX Konzept –, was einem elektrischen Allradantrieb gleichkommt. Für die Serienfertigung der elektrischen AMG-C-Klasse könnten auch dessen flüssigkeitsgekühlten Rundzellen zum Einsatz kommen.

Die Konkurrenten:

Exterieur: GLC EQ-Grill und Mercedes-Stern-Leuchten

Erstmalig ist uns die Mercedes-AMG C-Klasse EQ (2026) als Erlkönig vor das Objektiv gefahren. Und erstmals sind seriennahe Rückleuchten auszumachen – sie zeigen das bekannte Mercedes-Stern-Motiv, das bereits vom CLA EQ bekannt ist. Auch die Frontpartie zeigt sich deutlich weiterentwickelt: Der bullige Grill und die markanten Scheinwerfer mit integriertem Mercedes-Stern, der zugleich als Blinker dient, erinnern an den GLC EQ. Zudem deuten sich aerodynamische Feinheiten an wie ein kleiner Ducktail an. Eventuell kommt sogar ein ausfahrbarer Heckspoiler zum Einsatz, wie man ihn bereits vom CLA AMG kennt. Insgesamt wirkt die elektrische C-Klasse von AMG breit und kraftvoll, ohne zu dick aufzutragen.

Interieur: Der MBUX Hyperscreen erstreckt sich über das Armaturenbrett

Mercedes GLC EQ Armaturenbrett
Foto: Mercedes

Auch der Innenraum der Mercedes-AMG C-Klasse EQ (2026) dürfte dem des Mercedes GLC EQ (siehe oben) stark ähneln. Dementsprechend wird eine riesige Bildschirmfläche das Armaturenbrett dominieren. Der sogenannte "MBUX Superscreen" kombiniert ein 10,3-Zoll-Cockpitdisplay, ein 14-Zoll-Zentraldisplay und ein 14-Zoll-Beifahrerdisplay. In der Basisausstattung lässt sich Letzteres lediglich als Fotoanzeige nutzen, erst ab der Ausstattung "Advanced Plus" wird das Beifahrerdisplay zum vollwertigen Bildschirm. Der optionale (und hier gezeigte) "MBUX Hyperscreen" des GLC EQ verschmilzt die Bildschirme zu einer 39,1 Zoll großen Einheit. Die Bedienung orientiert sich an modernen Smartphones und setzt auf die "Zero Layer"-Logik, bei der alle wichtigen Funktionen und Informationen übersichtlich auf einer Ebene angeordnet sind.

Fazit

Eine elektrische C-Klasse aus der Affalterbacher Sportwagenschmiede dürfte nicht mehr allzu weit entfernt sein. Bisherige Beobachtungen und Gerüchte legen ein Hochleistungsmodell mit enormer Power nahe – mit einem Design, das sich an den neuesten EQ-Modellen orientiert, inklusive dem Innenraum.