Ausblick

BMW i3 M: Neueste Infos & Bilder zum elektrischen M3

Neueste Erlkönigbilder zeigen den BMW i3 M auf der Rennstrecke, ein uns vorliegendes Rendering enttarnt den potenten Bayern. Zudem verrät die M GmbH erste technische Details. Wie viel PS und welchen Preis der elektrische M3 haben könnte, verraten wir hier!​

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Eine Collage zeigt den BMW i3 M als Rendering, Erlkönig und Studie.
Ab 2027 wird der BMW M3 um ein elektrisches Pendant erweitert: Der BMW i3 M baut auf der „Neue Klasse“-Plattform auf und stößt in neue Leistungssphären vor. Foto: Avarvarii, SH Proshots, BMW / Collage: AUTO ZEITUNG
Der BMW i3 M fährt als Erlkönig auf einer Rennstrecke, von vorne fotografiert.
Der jüngste Erlkönig bestätigt die markante Sicke des Standard-i3 auf der Haube und addiert eine martialische Lufthutze. Foto: SH Proshots
Der BMW i3 M fährt als Erlkönig auf einer Rennstrecke, von rechts fotografiert.
Die feinspeichigen Felgen und das tiefe Fahrwerk lassen keinen Zweifel daran, dass wir es hier mit einem waschechten M-Modell zu tun haben. Foto: SH Proshots
Der BMW i3 M fährt als Erlkönig auf einer Rennstrecke, von hinten fotografiert.
Die flach und breit ausgelegten Rückleuchten erbt der elektrische M3 vom i3. Foto: SH Proshots
Der BMW i3 M fährt als Erlkönig auf einer Rennstrecke, das Heck in der Detailaufnahme.
Im Vergleich zu früheren Erlkönigen verrät dieser hier mehr über die Gestaltung des Hecks. Eine zerklüftete Schürze und ein kantiger Diffusor sollen für einen dynamischen Auftritt sorgen. Foto: SH Proshots
Durch das Beifahrerfenster sehen wir schemenhaft den Innenraum des BMW i3 M (2027).
Wie bei i3 und iX3 sitzt in der Mitte des flach bauenden Armaturenträgers ein asymmetrisch geformter Touchscreen. Foto: SH Proshots
Blick von vorne auf den fahrenden BMW M Concept Neue Klasse (2026).
Die in Le Mans vorgestellte Studie BMW M Concept Neue Klasse liefert einen Ausblick auf den kommenden, elektrischen BMW M3. Nichtsdestotrotz wirkt sie ein wenig überzeichnet. Foto: BMW
Blick von schräg hinten auf den fahrenden BMW M Concept Neue Klasse (2026).
Das breit gebaute Konzept zitiert die Motorsporthistorie in vielen Details. Besonders auffällig: die die XXL-Lufteinlässe und -auslässe in den Schürzen sowie die teils gelben Scheinwerfer. Foto: BMW
Blick von schräg vorne auf den illustrierten BMW i3 M (2027).
So könnte der i3 M ungetarnt aussehen. Das Rendering zeigt üppige Luftöffnungen in der Schürze und sportlich gezeichnete Schweller rundum. Foto: Avarvarii
Blick von schräg vorne auf den BMW i3 M (2027), der in einer Werkstatthalle zwischen den Säulen einer Hebebühne steht.
Dieses von BMW veröffentlichte Erlkönigfoto begleitet die intensive Entwicklung des i3 M. Foto: BMW M
Die getarnte Studie BMW Vision Driving Experience (2025), statisch von vorne rechts fotografiert.
Übrigens: Da auch ein i3 Touring geplant ist, dürfen sich die Fans von Power-Kombis realistische Hoffnungen auf einen elektrischen M3 Touring machen. Foto: Instagram/BMW
Die getarnte Studie BMW Vision Driving Experience (2025), statisch von hinten rechts fotografiert.
Die schnelle Steuerung dürfte in Verbindung mit kurzen Überhängen und kompakter Batterietechnik M3-würdigen Fahrspaß garantieren – vielleicht bringt das sogar E-Auto-skeptische Menschen zum Nachdenken. Foto: Instagram/BMW

Preis: BMW i3 M dürfte 100.000-Euro-Marke reißen

Der 2026 Marktstart feiernde elektrische BMW 3er – i3 genannt – erhält 2027 einen sportlichen M-Ableger mit dem Namen BMW i3 M. Antrieb mit vier E-Motoren, "Heart of Joy" und 800-V-Plattform: Die M GmbH hat schon so manches Detail verraten. So viel Technik und Leistung dürfte teuer werden. Während der noch aktuelle M3 als Verbrenner mit mindestens 96.500 Euro im Konfigurator steht, ist davon auszugehen, dass BMW mit der neuen Generation die Preise erhöhen und die 100.000 Euro schon in der Basisvariante deutlich überschreiten wird (Stand: Juli 2026).

Übrigens: Da auch ein i3 Touring geplant ist, dürfen sich die Fans von Power-Kombis realistische Hoffnungen auf einen elektrischen M3 Touring machen.

Der BMW i3 im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: "Neue Klasse" soll Fahrdynamik-Maßstäbe setzen

Der elektrische BMW M3 basiert auf dem brandneuen BMW i3 und steht damit ebenfalls auf der "Neue Klasse"-Architektur. Diese ist von Grund auf elektrisch gedacht, was der Entwicklungsabteilung neue Möglichkeiten verschafft: ein Megawatt Power, sprich 1360 PS, verteilt auf vier Motoren, und ein neu definierter Allradantrieb. Dass der i3 M gleich mit solch irrwitzigen Leistungsdaten auffahren wird, ist jedoch denkbar unwahrscheinlich. Bis zu 588 kW (800 PS) und 900 Nm Drehmoment würden uns allerdings nicht überraschen und für einen ersten „Blitzeinschlag“ bei Fans und Rivalen ausreichen.

Neues Steuergerät "Heart of Joy" für extra-präzises Fahrverhalten

Ein eigens von BMW entwickeltes Steuergerät namens "Heart of Joy" vereint bei den Neue Klasse-Modellen wie dem BMW i3 M die Steuerung von Antrieb, Bremsen, Laden, Rekuperation und Teilen der Lenkung. Durch diese Integration der Fahrdynamikfunktionen in einen einzigen Hochleistungsrechner will BMW die Verzögerung beispielsweise bei der Drehmomentverteilung auf die Räder oder beim Verzögern einzelner Räder verkürzen – und zwar von zehn bis 20 ms auf nur rund eine Millisekunde. Das soll für ein präzises Fahrverhalten sorgen, das dem Markenclaim "Freude am Fahren" alle Ehre macht.

Wie das im Detail funktioniert, lässt sich am BMW iX3 beobachten, den wir bereits gefahren sind: Im elektrischen SUV sorgt das „Heart of Joy“ mit Dynamic Performance Control für ein präzises Fahrgefühl. Ein weiteres Superbrain steuert automatisierte Fahrfunktionen. Das neue digitale Nervensystem ist um 30 Prozent leichter und benötigt rund 600 m weniger Kabel als bisherige Ansätze. Für die Kundschaft bedeutet dies ein Plus an Kontrollierbarkeit, Fahrfreude und Performance – insbesondere bei den elektrifizierten M-Modellen soll so ein bislang
ungeahntes Niveau erreicht werden. Verschiedene definierte Fahrmodi, imitierte Schaltvorgänge und die charakteristische BMW M Geräuschkulisse vervollkommnen das intensive Fahrerlebnis.

Blick von schräg vorne auf den BMW i3 M (2027), der in einer Werkstatthalle zwischen den Säulen einer Hebebühne steht.
Foto: BMW M

Neue Batteriegeneration & mehr Rekuperation

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Batteriearchitektur: Die innovativ gestaltete Hochvolt-Batterie wird als strukturelles Element der Karosserie integriert und ist beim elektrischen M3 fest mit Vorder- und Hinterachse verbunden. Das hat eine signifikant erhöhte Torsionssteifigkeit und damit eine nochmals gesteigerte Präzision in der Fahrdynamik zur Folge. Die Architektur arbeitet grundsätzlich mit einer Spannung von 800 V, was dank bis zu 400 kW Ladeleistung kürzere Ladezeiten beschert. Beim iX3 ist die Rede von 372 km Reichweite in zehn Minuten.

Ein Wechsel von prismatischen Batteriezellen zu runden Zellen soll zudem eine rund 20 Prozent höhere Energiedichte ermöglichen, was der Unterbringungs- und Gewichtsproblematik der 100-kWh-Akkus entgegenwirken dürfte. Zudem soll ein stärkerer Fokus auf Rekuperation die Effizienz steigern und dafür sorgen, dass die klassischen Bremsen nur noch im Notfall genutzt werden. Darüber hinaus lässt sich die Vorderachse bei Bedarf vollständig entkoppeln, was bei längeren Autobahnfahrten deutlich zur Effizienzsteigerung und Erhöhung der Reichweite beitragen dürfte.

Exterieur: Hohe Ähnlichkeit mit der Studie

Trotz der umfassenden Tarnfolie ist schon mit einem Blick auf den jüngsten Erlkönig sichtbar, dass der elektrische BMW M3 vom Neue Klasse-Auftritt geprägt wird. Die charakteristische Front der entsprechenden ersten Studie und des Basis-i3 scheint fast unverändert ihren Weg ins Serienmodell zu finden. Die horizontalen Scheinwerfer bilden mit den Nieren eine bündige Einheit. Anders als bei der noch aktuellen M3/M4-Generation, ist das neue Gesicht horizontal ausgelegt, was durchaus an BMW-Modelle vergangener Zeiten erinnert – hier sei auf E30, E34 & Co. verwiesen. Die Motorhaube übernimmt die markante Sicke des i3 und fügt dieser eine amtliche Lufthutze hinzu.

Auch das Profil übernimmt BMW fast eins zu eins vom i3, auffällig sind die für heutige Verhältnisse recht üppigen Glasflächen. Nicht unbemerkt bleiben auch die weit ausgestellten Radhäuser des Erlkönigs, die feinspeichige M-Felgen plus Bremsen im XXL-Format beinhalten. Auffällig ist zudem das tiefe Fahrwerk, das eine M-würdig dynamische Straßenlage verspricht.

Im Gegensatz zu früheren Erlkönigen lassen die jüngeren Sichtungen auch ein Stück der Rückleuchten erkennen, die ähnlich flach und breit wie die des i3 wirken. Vergleicht man das Heck mit den sportlichen Studien (siehe Galerie), wirkt es deutlich weniger nach oben gezogen und eher wie ein konventionelles Stufenheck. Gut zu erkennen ist beim Prototyp auch der dezente Heckspoiler, der im M-Stil mittig unterbrochen ist. Unser exklusives Rendering zeigt, wie der BMW i3 M ohne Tarnfolie aussehen könnte.

Innenraum: Auch der i3 M kriegt das XXL-Head-up-Display

Blick auf die Armaturen im Innenraum des BMW M Concept Neue Klasse.
Foto: BMW

Bereits frühere Erlkönigfotos ließen auch einen Blick auf den Innenraum des elektrischen BMW M3 zu. Das bestätigt auch das Interieur des BMW M Concept Neue Klasse. Wie BMW iX3 und i3 beherbergt der flach bauende Armaturenträger einen Parallelogramm-förmigen Touchscreen. Dieser bildet den Fixpunkt der Bedienung, da alle weiteren Informationen über den BMW Panoramic iDrive über die gesamte Breite unter die Windschutzscheibe projiziert werden.

Ob die 3er-Baureihe vom bekanntlich vorteilhaften Packaging des Elektroantriebs profitiert und mehr Raum anbieten wird, ist noch spekulativ. Der bereits vorgestellte i3 50 xDrive bietet 420 l Laderaum im Heck und einen 31-l-Frunk, was auch als Gradmesser für das M-Modell gelten dürfte.

Fazit

Wie die Neue Klasse-Plattform und die konsequente Umsetzung von Konzepten wie der Fahrdynamik-Steuerung "Heart of Joy" nahelegen, macht BMW bei der Entwicklung der kommenden E-Generation keine halben Sachen. Besonders die schnelle Steuerung dürfte in Verbindung mit kurzen Überhängen und kompakter Batterietechnik M3-würdigen Fahrspaß garantieren – vielleicht bringt das sogar E-Auto-skeptische Menschen zum Nachdenken.