Vorstellung

Manhart TR 700 II: Porsche 911 GT2 RS mit Feinschliff

Manhart fügt der Krone der Baureihe 911, dem Porsche 911 GT2 RS, noch ein paar Facetten hinzu. Heraus kommt der TR 700 II, ein gerade so straßentaugliches Track-Tool mit Leistung und Carbon satt.

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Der Manhart TR 700 II stehend von schräg vorne.
Dem Manhart TR 700 II fehlt eigentlich nur eine Startnummer, um beim nächsten 24-h-Rennen mitzumischen. Foto: Manhart
Der Manhart TR 700 II stehend von schräg hinten.
Die Veredelungsschmiede aus Wuppertal hat unter anderem Frontspoiler, Schweller und Heckdiffusor in Sichtcarbon verbaut. Foto: Manhart
Der Manhart TR 700 II stehend von vorne.
Nettes Detail: der GT2 RS-Schriftzug unterhalb des Kühlergitters. Foto: Manhart
Der Manhart TR 700 II stehend seitlich.
Die Bremssättel hat Manhart passend zum Exterieur in Miami-Blau gestrichen. Foto: Manhart
Der Manhart TR 700 II stehend von hinten.
Für Leistung, Fahrwerk, Bremsanlage und Auspuff bietet die Firma individuelle Upgrades an. Der Auspuff zeigt ganz unverhohlen seine große(n) Klappe(n). Foto: Manhart
Das Cockpit des Manhart TR 700 II.
"Blue Da Ba Dee": Auch im Interieur geht es dank Manhart blauer zu als 1999 bei Eiffel 65. Foto: Manhart
Die Sitze des Manhart TR 700 II.
An Bord hat der GT2 RS aber nicht nur Leder und Alcantara von Manhart, sondern auch das Weissach-Paket mit knapp 30 kg weniger Gewicht. Foto: Manhart

Mit seinen 700 PS (515 kW) war der Porsche 911 GT2 RS der Generation 991 einst der stärkste Serien-Elfer. Und obwohl das Geschoss auf dem Gebrauchtwagenmarkt längst seinen einstigen Neupreis von gut 280.000 Euro überschritten hat und zur rollenden Kapitalanlage geworden ist, hat Manhart noch ein Exemplar aufgetrieben und es durch die hauseigene Tuning-Manufaktur gescheucht. Das Produkt hört auf den Namen TR 700 II und setzt statt auf weitere Leistungs-Eskalationen vor allem auf Individualisierungs-Maßnahmen in Form von farbigen Akzenten und Kohlefaser-Dekor.

Frontspoiler, Schweller und Heckdiffusor des Manhart TR 700 II besitzen zwar noch die Form der Serienkomponenten, wurden aber vom Wuppertaler Betrieb trendbewusst sichtcarbonifiziert. So wirkt der GT2 RS noch ein Stückchen moderner und büßt nebenbei ein bisschen Gewicht ein. Die Original-RS-Felgen hat Manhart gegen hausgemachte Zentralverschluss-Derivate getauscht, die mit ihrem Miami-blauen Zierstreifen die knallige Farbe des Exterieurs aufgreifen.

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Video: AUTOZEITUNG

Blauer als 1999 bei Eiffel 65: Porsche 911 GT2 RS als Manhart TR 700 II

Apropos Farbe: Auch die Serien-Bremsen hat der Veredler zur Lackiererei mitgenommen. Sollte der Kundschaft die Auffahrunfall-mäßig zupackenden Carbon-Keramik-Stopper aus welchen Gründen auch immer zu schwach ausfallen, will Manhart auf Wunsch eine maßgeschneiderte Anlage hinter die 21- beziehungsweise 22-Zöller klemmen. Selbiges Angebot gilt auch für das Fahrwerk, die Abgasanlage sowie den Motor. Ein nicht näher beschriebenes ECU-Remapping sollte das Drehmoment des aufgeladenen Sechszylinder-Boxers auf jenseits der 800 Nm anheben (Serie: 750 Nm). Wie wild und teuer der Manhart TR 700 II mit einem angedeuteten Stage-2 und Stage-3-Kit eskaliert, erfahren Interessent:innen wohl nur gegen das Vorzeigen eines Blankoschecks.

Dieser ist auch nötig, um den größtenteils serienmäßig belassenen Manhart TR 700 II aus dem Showroom zu feilschen. Für das hier gezeigte Showcar verlangt der Tuner satte 700.000 Euro und damit weit mehr als das Doppelte des einstigen Neupreises. Immerhin befindet sich der Kilometerstand des Ersthand-Autos noch im Einfahrbereich und das Rennstrecken-orientierte Weissach-Paket ist ebenso an Bord wie die von Manhart vernähte und farblich passende Leder-Alcantara-Kombination.