Geflügelter Elefant: Lkw-Bodykit von Liberty Walk im GT-R-Style
Tuner Liberty Walk hat groß gedacht und bietet seine gefeierten Bodykits auch für Sattelschlepper an. Herauskam eine Art Nissan Skyline GT-R als Lkw auf Basis des JDM-Trucks UD Quon.
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Nicht häufig kommt es vor, dass man zwar den Tuner hinlänglich kennt, aber nicht das Basisfahrzeug. Deshalb hier eine kurze Geschichtsstunde, wie Liberty Walk mit dem UD Quon eine historisch mehr oder weniger nachvollziehbare Nissan Skyline GT-R-Adaption ins Sattelschlepper-Universum gepimpt hat. UD, was für "Ultimate Dependability", also ultimative Zuverlässigkeit, steht, war in seinem früheren Leben, genauer gesagt von 1960 bis 2007, die Lkw-Sparte von Nissan. Und als solche standen die Trucks zumindest im alljährlichen Geschäftsabschluss des japanischen Unternehmens den sportlichen Ablegern der Skyline-Familie ganz nahe. Immerhin entstand der letzte Skyline GT-R zwischen 1998 und 2002.
Hier kappt Nissan schon die historischen Parallelen, weil sich die Schwerlastbranche abspaltet und erst von Volvo und 2021 von Isuzu übernommen wird. Aber das ist nichts, was Liberty Walk nicht mit ein bisschen Fantasie, Lack und Sechskantschrauben wieder hinbekäme. Für den heimischen Markt, wo das größte Modell Quon mit umgerechnet rund 110.000 Euro eingepreist ist, bietet der japanische Kult-Tuner deshalb ein mächtiges Bodykit an – und lackiert das Fotoauto im gleichen Farbschema wie seinen LB-ER34 Super Silhouette auf Skyline-Basis.
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Der Mazda 6e (2025) im Fahrbericht:

Wenn der 2,50-m-Heckflügel auf verlorenem Posten steht: Lkw-Tuning von Liberty Walk
Während das Fußfenster auf der Beifahrerseite im McLaren-Senna-Stil bereits zur Werksausrüstung gehört, geht der Frontspoiler im Schneepflug-Format (1400 Euro) auf das Liberty-Walk-Konto, ebenso wie die Seitenschweller (1600 Euro), die Canards vor den Trittstufen (750 Euro) und last but not least der Heckspoiler (4700 Euro). Letzterer steht zwar schon fast auf halber Mount-Fuji-Höhe, aber doch etwas auf verlorenem Posten mit Hinblick auf das noch deutlich größer aufragende Fahrerhaus.
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Da selbst der Customizing-süchtigste Speditionsbetrieb aber in der Regel Sattelauflieger statt eines noch so monströsen Heckflügel transportieren muss, hat der Tuner noch ein alltagstauglicheres Gesamtpaket aus zehn Anbauteilen zusammengefasst. Das kostet umgerechnet knapp 16.500 Euro und beinhaltet eine verschärfte Frontstoßstange, muskulösere Seitenwände, Kotflügelverbreiterungen samt genieteter Radläufe vorne und hinten, seitliche Luftleitelemente und Abdeckungen für die Scheibenwischer sowie die Sonnenblende. Leider nicht inbegriffen: Ein Motor-Upgrade des bis zu 13 l großen und 520 PS (382 kW) starken Reihensechszylinders. Ebenfalls charmant gewesen wäre die Integration der traditionellen Doppel-Rücklichter des Skyline. Immerhin kursieren im Netz auch Fotos eines Liberty Walk UD Quon mit Lamborghini-Style-Scheinwerfern hinten.











