Vergleichstest

Test: Neuer Kia Sportage gegen Peugeot 3008 & VW Tiguan

Moderne Kompakt-SUV sind Charakter-Köpfe. Da macht der frisch überarbeitete Kia Sportage keine Ausnahme. Wie gut ihm die Frischzellenkur bekommen ist, muss er beim ersten Vergleichstest im direkten Duell mit dem VW Tiguan und dem Peugeot 3008 beweisen.

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Blick von der Seite auf die drei fahrenden Kompakt-SUV Peugeot 3008, VW Tiguan und Kia Sportage.
Drei Kompakt-SUV im Vergleichstest: Wir bitten den Kia Sportage zum Stelldichein gegen den Peugeot 3008 und VW Tiguan. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg vorne auf den fahrenden Kia Sportage.
Neue Tagfahrlicht-Signatur: „Star Map„-Grafik statt der früheren „Bumerang“-Optik. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Kia Sportage.
Facelift im Sportage-Cockpit: neu gestaltetes Lenkrad und geänderte Instrumenten-Grafik. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Kia Sportage.
Vordersitze mit Lendenwirbelstütze und vergleichsweise weichen Polstern. Foto: Frank Ratering
Blick in den Fondbereich des Kia Sportage.
Die Vision-Ausstattung mit konventionellem Fahrwerk bügelt Asphalt-Unebenheiten bei Autobahnfahrt etwas weniger geschmeidig aus als die Federelemente der Konkurrenz Foto: Frank Ratering
Blick von schräg vorne auf den fahrenden Peugeot 3008.
Sparsam: Der 3008 nippt auf 100 km nur 6,1 l Super aus seinem Tank. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Peugeot 3008.
Eng: Türtafel, Cockpit und Mittelkonsole umschließen die Person am Steuer wie ein Kokon. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Peugeot 3008.
Die Seitenwangen der Vordersitze sind üppig dimensioniert, aber zu nachgiebig. Foto: Frank Ratering
Blick in den Fondbereich des Peugeot 3008.
Seine coupéhafte Form geht klar zu Lasten des Kopfraums in der zweiten Reihe. Foto: Frank Ratering
Blick von schräg vorne auf den fahrenden VW Tiguan.
Auf kurvigem Terrain vermittelt der VW Tiguan eine gute Anbindung an die Fahrbahn. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW Tiguan.
Den Fahrerarbeitsplatz im Tiguan haben die Konstrukteure großzügig geschneidert. Foto: Frank Ratering
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des VW Tiguan.
Die sehr bequemen Sport-Komfort-Sitze gibt’s nur in der Elegance-Ausstattung. Foto: Frank Ratering
Blick in den Fondbereich des VW Tiguan.
Nirgendwo sonst reist man im Fond so angenehm wie im Wolfsburger Kompakt-SUV. Foto: Frank Ratering
Blick von der Seite auf die drei fahrenden Kompakt-SUV VW Tiguan, Kia Sportage und Peugeot 3008.
Auch die Heckleuchten der Testkandidaten sind inzwischen prägende Design-Elemente. Foto: Frank Ratering

Im Vergleichstest: Kia Sportage gegen Peugeot 3008 und VW Tiguan

Es muss zu Beginn der 2000er-Jahre gewesen sein, als die Hyundai Motor Group, zu der auch Kia gehört, die gesamte Automobil-Journaille während des Genfer Salons zu einem Pressetermin geladen hatte. Man wollte Neuheiten vorstellen sowie über Ausblicke und ambitionierte Unternehmensziele informieren. Zum Beispiel dass man mittelfristig weltweit zu den größten fünf Automobilherstellern gehören möchte.

Stirnrunzeln, Kopfschütteln und „Mhhhs“ waren die Reaktionen, die aus dem Publikum zu vernehmen waren. Doch die Skepsis sollten Lügen gestraft werden, wie der Blick auf das Hier und Jetzt zeigt: 2025 landete die koreanische Marke nämlich auf dem dritten Platz der weltweit umsatzstärksten Herstellergruppen. Mehrheitsfähige Produkte, eine hohe Qualität und vergleichsweise faire Preise zählten und zählen zum Erfolgsmix.

Ein Beispiel dafür ist der Kia Sportage, der mittlerweile über sieben Millionen Mal verkauft wurde und dessen fünfte Generation unlängst eine Auffrischung erfuhr. Damit trifft der Koreaner auf harte Konkurrenten. Dazu zählen etwa der Peugeot 3008, seit knapp zwei Jahren erhältlich, und der Platzhirsch unter den Kompakt-SUV auf dem deutschen Markt, der VW Tiguan. In seiner aktuellen Form steht der Wolfsburger seit 2023 in den Händler-Schaufenstern. Eine bunte Mischung also, die ebenso farbenfrohe Ergebnisse in unserem Vergleichstest erwarten lässt.

Der VW Tiguan (2024) im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: Peugeot 3008-Schrägheck verringert Laderaum erheblich

Markantestes optisches Erkennungszeichen des überarbeiteten Koreaners ist die neue Tagfahrlicht-Signatur, die den Namen „Star Map“-Grafik trägt. Im Innenraum erleichtert neuerdings ein Head-up-Display das Ablesen der Fahrdaten und Navigationshinweise. Schade: Der analog animierte Drezahlmesser ist einer digitalen Zahlen- und Balkenanzeige gewichen, was die Ablesbarkeit nicht unbedingt verbessert. Prima: Neuerdings ist eine KI-gestützte Sprachbedienung an Bord, die nicht nur beim Navigieren hilft.

Am ordentlichen Platzangebot für die Mitfahrenden hat sich mit dem Kia Sportage Facelift nichts geändert. Allerdings zeigt der VW Tiguan, dass es noch besser geht: Dank der längs verschiebbaren Rücksitzbank punktet er nicht nur in der Variabilität, sondern auch beim Knieraum im Fond. Am anderen Ende des Raumangebot-Rankings landet der Peugeot 3008: Seine coupéhafte Form geht klar zu Lasten des Kopfraums in der zweiten Reihe.

Vorn fühlen sich die Personen an Bord durch die Gestaltung von Mittelkonsole und Armaturentafel wie von einem Kokon umgeben, was man mögen muss. Überdies würde man sich die Darstellung der Funktionen auf dem Infotainment-Bildschirm, zum Beispiel bei aktiver Navigation, etwas aufgeräumter wünschen. Sehr gut: Das französische Kompakt-SUV überzeugt mittlerweile mit einem recht hohen Qualitätseindruck. So vermitteln etwa die mit Stoff bespannten Flächen auf Armaturenbrett und Türtafeln eine Art Lounge-Atmosphäre.

Weil Kompakt-SUV heutzutage als Familienfrachter für vielerlei Transporte herhalten müssen, gilt ein besonderes Augenmerk den Ladekapazitäten. Hier überzeugt der Kia mit einem maximalen Kofferraumvolumen von 1751 l, während der VW laut Werk mit dem größten Standardmaß in Höhe von nominal 652 l aufwartet. Aber auch mit dem Ladevolumen des Peugeot bei aufgestellter Rücksitzlehne (520 l) kann man gut leben. Steht allerdings für Omas Kommode ein Ortswechsel an, stört das Schrägheck des 3008 gewaltig, was sich an den angegebenen 1480 l ablesen lässt. Dazu passt die mit 469 l geringste Zuladung im Vergleichstest, die weit entfernt vom Spitzenwert des Kia liegt: 596 kg. Mit 1800 kg gebremster Anhängelast fährt der VW allein auf weiter Flur.

Fahrkomfort: Hier macht dem VW Tiguan keiner was vor

Rollte in der Vergangenheit der Kia Sportage meist als GT und damit mit Frequenz-selektiven Dämpfern zum Vergleichstest, stellte Kia uns dieses Mal ein Fahrzeug in der Vision-Ausstattung mit konventionellem Fahrwerk zur Verfügung. Dieses bügelt Asphaltunebenheiten bei Autobahnfahrt etwas weniger geschmeidig aus als die Federelemente des Peugeot 3008. Kommen dem Koreaner allerdings drittklassige Landstraßen unter die Räder, operiert er mit vergleichsweise langen Ein- und Ausfederbewegungen. Hier scheint das System deutlich unterdämpft, was das Wohlbefinden der Mitfahrenden trüben kann, denn sie fühlen sich auf solchen Passagen wie bei einem eines Rodeo-Ritt.

Unter diesen Bedingungen bleibt der Aufbau des 3008 deutlich stabiler, wenngleich das Peugeot-Fahrwerk auf porösen Straßenbelägen gern poltert. Mit seinen optionalen adaptiven Zweiventil-Dämpfern (Zug- und Druckstufe separat regelbar) lässt der VW Tiguan seine Konkurrenten in Sachen Federungskomfort deutlich hinter sich. Er rollt stets satt ab, hält die Aufbaubewegungen gering und belästigt nicht mit Fahrwerksgeräuschen. Mit voller Nutzlast legt der VW sogar noch eine Spur zu, während Kia und Peugeot erkennbar Schwierigkeiten bekommen, die Contenance zu wahren.

Den guten Komfort-Eindruck des VW unterstützen seine optionalen, angenehm straff gepolsterten Sport-Komfort-Sitze, die dank der Massagefunktion den Fahrerrücken auch auf längeren Strecken fit halten. Die Sitzmöbel von Kia und Peugeot können zwar mit körpergerechter Kontur aufwarten, die vergleichsweise weichen Polster und Seitenwangen trüben das Bild allerdings ein wenig. Das gilt nicht nur für Kurvenfahrten. Hinzu kommt, dass im Fond des 3008 die Rückenlehne etwas zu steil steht und Sitzriesen aufgrund des beschränkten Kopfraums geneigt sind, mit eingezogenem Kopf zu reisen, was weder im Sportage noch im Tiguan erforderlich ist.

Motor/Getriebe: Der Kia Sportage verbraucht zu viel

Antriebsseitig verfolgen Kia, Peugeot und VW in dieser Leistungsklasse unterschiedliche Wege: Die Koreaner setzen beim Kia Sportage 1.6 T-GDIauf einen überarbeiteten 1,6-l-Turbobenziner mit 150 (110 kW) statt ehemals 160 PS (118 kW). Peugeot verfolgt demgegenüber eine konsequente Downsizing-Strategie: 1,2 l Hubraum verteilen sich auf nur drei Turbo-unterstützte Zylinder. Ein integrierter Starter-Generator hilft, die Systemleistung des Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6 auf 145 PS (107 kW) zu hieven. Volkswagen hat den bekannten aufgeladen 1,5-l-Turbobeziner im VW Tiguan 1.5 eTSI implantiert, der hier von einem 48-V-Riemen-Starter-Generator unterstützt wird. Hier sind ebenfalls 150 PS (110 kW) am Start.

Den Kia Sportage plagt eine leichte Anfahrschwäche, und auch im Peugeot 3008 ist beim Anfahren ein etwas verzögerter Leistungseinsatz spürbar. Einmal in Fahrt erweisen sich aber alle drei Kandidaten im Vergleichstest als recht munter. Vor allem der Kia, der die 100-km/h-Marke bereits nach flotten 8,8 s knackt, in Sachen Höchstgeschwindigkeit aber schon bei 193 km/h passen muss. Hier haben der Franzose und der Deutsche mit 201 beziehungsweise 209 km/h jeweils einen etwas längeren Atem. Doch dürfte es im Verkehrsalltag nur wenige Situationen geben, in denen dies von Belang ist.

„Der VW darf bis zu 1800 kg ziehen – der Top-Wert im Test“
Elmar Siepen

Eher schon die allfälligen Tankstopps, bei denen der Peugeot 3008 zeigt, wie Sparsamkeit geht: Ein Testverbrauch von nur 6,1 l pro 100 km machen den erfolgreich Schwingungs-entkoppelten Dreizylinder einerseits zum Spar-, andererseits mit 901 km zum Reichweitenmeister. Mit 6,3 l liegt der VW Tiguan nur knapp dahinter. Im Gegensatz dazu kassiert der Kia Sportage an der Zapfsäule die Quittung für die Abwesenheit jeglicher Hybridtechnik: 7,3 l Super werden hier fällig – eigentlich nicht mehr zeitgemäß.

Während die Doppelkupplungsgetriebe in Kia (7-Gang) und Peugeot (6-Gang) mitunter nicht ganz so zackig, aber dafür stets unauffällig reagieren, legt das Siebengang-Pendant im Wolfsburger eine weniger schöne Eigenart an den Tag: Wer beispielsweise mit angelegter Bremse bergab auf eine Ampel oder Einmündung zurollt, spürt beim Herunterschalten einen deutlichen Schaltruck. Das kann die Konkurrenz geschmeidiger. Ansonsten gibt die Transmission des VW keinen Anlass zur Klage. Im Gegenteil: Sie garantiert bei normaler Fahrt stets ein angenehm niedriges Drehzahlniveau.

Fahrdynamik: Peugeot 3008 überraschend fahraktiv

Bei moderat motorisierten Kompakt-SUV liegt der Abstimmungs-Fokus bekanntermaßen weniger auf einer besonders ausgeprägten Querdynamik. Vielmehr ist ein harmonisches Gesamt-Fahrverhalten das Ziel, das die fahrende Person nie überfordert und entsprechende Sicherheitsreserven für den Notfall bereithält. In diesem Zusammenhang fällt der renovierte Kia Sportage mit einer guten Balance auf, die sich durch ein neutrales bis leicht untersteuerndes Eigenlenkverhalten auf der Habenseite auszeichnet. Im Grenzbereich stehen ebenfalls keine Überraschungen ins Haus, die für Schreckmomente am Steuer sorgen könnten. Allerdings dürfte der Schleuderschutz des Koreaners ruhig etwas feinfühliger einsetzen und auch das Bremspedalgefühl etwas transparenter sein.

Die Haltekräfte seiner minimal stoßempfindlichen Lenkung fallen hingegen spürbar höher aus als bei der Konkurrenz, zum Beispiel beim Peugeot 3008. Der leichtfüßige Löwe überzeugt im Vergleichstest wider Erwarten mit einem ausgesprochen hohen Querbeschleunigungspotenzial. Gelangt er an die physikalischen Grenzen, tritt sein ESP allerdings deutlich feiner dosiert auf den Plan als das des koreanischen Rivalen. Ein deutlich spürbarer Fortschritt, denn die ESP-Abstimmung früherer Modelle der französischen Marke ließ hier und da schon mal zu wünschen übrig.

Auf der kurvenreichen Streckenführung des Handlingkurses gefällt die gute Anbindung des 3008 an die Fahrbahn. Die an ein Viereck erinnernde Form des Lenkrads macht dasselbe aber wenig griffgünstig und deshalb gewöhnungsbedürftig. Im VW Tiguan freut sich die fahrende Person insbesondere über die rückmeldungsreiche, allerdings optionale Progressivlenkung, mit deren Hilfe sich dank der stets situativ angepassten Übersetzung auch die vertracktesten Kurvenlinien meistern lassen. Hinzu kommen leichte Traktionsvorteile gegenüber den Wettbewerbern. In Sachen Bremswege befinden sich alle drei Kandidaten auf der Höhe der Zeit, wobei aus 100 km/h bis zum Stillstand der VW mit dem besten Kaltbremswert (33,5 m) und der Kia mit dem besten Warmbremswert (33,6 m) herausstechen.

„Der Kia liefert den kürzesten Warmbremswert: sportive 33,6 Meter!“
Elmar Siepen

Umwelt/Kosten: Die Preispolitik von VW schießt über das Ziel hinaus

Wer sich mit den Preisen der Vergleichstest-Kandidaten beschäftigt, stellt schnell fest, dass inzwischen auch im Kompakt-SUV-Segment von den Herstellern zum Teil eine für die Kindschaft ärgerliche Paket-Preis-Politik getrieben wird. Wer etwa im Peugeot 3008 die testrelevante 19-Zoll-Bereifung haben möchte, ist noch mit sozialverträglichen 200 Euro dabei. Der Kia Sportage dagegen rollte auf optionalen 18-Zöllern vor, die laut Preisliste nur in der Spirit-Ausstattung zu haben sind. Hierfür beträgt der Aufpreis im Vergleich zur Basis-Ausstattung deftige 4200 Euro.

Noch fragwürdiger geht VW vor: Die im Testwagen installierten Sportkomfortsitze sind – zum Zeitpunkt des Vergleichstests – laut Konfigurator nur als Bestandteil der Elegance-Linie erhältlich, die mal eben mit heftigen 8055 Euro ins Kontor schlägt. Bei allem Verständnis für das Bedürfnis von Automobilherstellern, Produktionskosten und -logistik im Rahmen zu halten: Damit schießen die Kalkulatoren am Mittellandkanal über das Ziel hinaus.

Unabhängig davon kann der Kia dennoch das Umwelt-/Kostenkapitel für sich entscheiden. Ein niedriger Wertverlust und die Siebenjahres-Garantie bringen nämlich reichlich Punkte. Ein gutes Stück dahinter landet der Peugeot. Er verursacht wegen des geringsten Verbrauchs zwar die niedrigsten Kraftstoffkosten, seine Halter:innen müssen aber aufgrund der teuren Vollkasko-Klasse 26 am meisten an ihre Assekuranz überweisen. Da sind die Tiguan-Besitzenden weitaus besser dran, finden aber ihren VW kostenseitig dennoch auf dem letzten Platz – der Wolfsburger Preisgestaltung sei „Dank“.

Fazit

Der überarbeitete Kia Sportage zeigt sich im Vergleichstest als grundsolides Angebot mit reichhaltiger Ausstattung, langer Garantie und fairem Preis. Top sind außerdem auch die Sprintwerte, die Zuladekapazität und der Warmbremswert, verbesserungswürdig dagegen der Federungskomfort und der hohe Verbrauch. So reicht es nur für Platz zwei. Der drittplatzierte Peugeot 3008 knausert beim Raumangebot und patzt bei der Ergonomie, glänzt aber in der Fahrdynamik. Der verdiente Testsieger VW Tiguan kann vieles besser als seine Konkurrenten, schießt allerdings preislich inzwischen über das Ziel hinaus.

Technische Daten & Messwerte von Kia Sportage 1.6 T-GDI, Peugeot 3008 Hybrid145 e-DSC6 und VW Tiguan 1.5 eTSI

AUTO ZEITUNG 01/2026

Kia Sportage 1.6 T-GDI

Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6

VW Tiguan 1.5 eTSI

Technik

Motor

4-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter

3-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter, perm. E-Motor im Getriebegehäuse

4-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter, Riemen-Starter-Generator, 48 V

Hubraum

1598 cm³

1199 cm³

1498 cm³

Bohrung / Hub

75,6 / 89,0 mm

75,0 / 90,5 mm

74,5 / 85,9 mm

Leistung Verbrenner

110 kW / 150 PS, 4500–6000 /min

100 kW / 136 PS, 5500 /min

110 kW / 150 PS, 5000–6000 /min

Max. Drehmoment Verbrenner

250 Nm bei 1500–4000 /min

230 Nm bei 1750 /min

250 Nm bei 1500–3500 /min

Leistung E-Motor

15,6 kW / 21 PS bei 4264 /min

Max. Drehmoment E-Motor

51 Nm

Systemleistung

107 kW / 145 PS

Systemdrehmoment

k.A.

Batterie

Lithium-Ionen

Spannung / Kapazität netto

48 V / 0,43 kWh (0,89 kWh)

Kraftübertragung

Getriebe

7-Gang Doppelkupplung

6-Gang Doppelkupplung

7-Gang Doppelkupplung

Antrieb

Vorderrad

Vorderrad

Vorderrad

Fahrwerk

Radaufhängung

v: McPherson, h: Mehrfachlenker, Stabi etc.

v: McPherson, h: Verbundlenker, Stabi etc.

v: McPherson, h: Mehrfachlenker, adapt. Dämpfer etc.

Lenkung

siehe Fahrwerk

siehe Fahrwerk

siehe Fahrwerk

Bremsen

Zahnstange, Servo, elektrisch

Zahnstange, Servo, elektrisch

Zahnstange, Servo, elektr., Progressiv-Lenkung (opt.)

Serienbereifung

v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent

v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent

v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent

Testbereifung

215/65 R 17 V

225/60 R 18 V

215/65 R 17 V

Reifen

235/55 R 18 V

225/55 R 19 V

235/55 R 19 V XL

Maße & Gewichte

Außenmaße (L / B / H)

4540 / 1865 / 1645 mm

4542 / 1895 / 1641 mm

4539 / 1842 / 1656 mm

Radstand

2680 mm

2739 mm

2677 mm

Kofferraumvolumen

1515 / 1574 kg

1547 / 1611 kg

1526 / 1622 kg

Leergewicht Werk / Test

2170 kg

2080 kg

2170 kg

Zul. Gesamtgewicht*

596 kg

469 kg

548 kg

Effektive Zuladung

1650 / 750 kg

1000 / 750 kg

1800 / 750 kg

Anhängelast* (gebr. / ungebr.)

100 / 100 kg

80 / 80 kg

100 / 100 kg

Dachlast* / Stützlast*

11,7 / 11,7 m

11,3 / 11,3 m

11,4 / 11,5 m

Wendekreis links / rechts

1515 / 1574 kg

1547 / 1611 kg

1526 / 1622 kg

Fahrleistungen

0 – 50 km/h

3,4 s

3,8 s

3,3 s

0 – 100 km/h

8,8 s

10,0 s

9,3 s

Höchstgeschwindigkeit*

193 km/h

201 km/h

209 km/h

Handlingkurs

1:51,4 min

1:52,4 min

1:52,6 min

Slalom (Pylonenabstand 18 m)

62,7 km/h

68,6 km/h

62,1 km/h

Bremswege

aus 100 km/h kalt / warm

35,3 / 33,6 m

34,6 / 34,4 m

33,5 / 34,5 m

aus 50 / 150 km/h kalt

8,9 / 74,5 m

9,2 / 77,6 m

9,2 / 75,5 m

Innengräusche

Standgeräusch

39 dB(A)

41 dB(A)

39 dB(A)

bei 50 km/h

58 dB(A)

58 dB(A)

58 dB(A)

bei 100 / 130 km/h

65 / 70 dB(A)

63 / 70 dB(A)

65 / 69 dB(A)

Verbräuche

Testverbrauch

7,3 l S / 100 km

6,1 l S / 100 km

6,3 l S / 100 km

WLTP-Verbrauch*

7,3 l S / 100 km

5,3 l S / 100 km

5,9 l S / 100 km

CO2 Test / WLTP

173 / 161 g/km

145 / 121 g/km

149 / 134 g/km

Tankinhalt*

54 l

55 l

55 l

Reichweite gesamt

739 km

901 km

873 km

*Werksangaben

Ausstattung/Preise

Kia Sportage 1.6 T-GDI

Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6

VW Tiguan 1.5 eTSI

Grundpreis

37.190 €

40.800 €

41.255 €

Testwagen-Optionen

Fahrwerk

1195 €

Reifen

4200 €

200 €

1125 €

Sitze

8055 €

Aufpreis

4200 €

200 €

10.375 €

Bewerteter Preis

41.390 €

41.000 €

51.630 €

Ausstattung

Anhängerkupplung

860 €

800 €

950 €

Metallic-Lackierung

Serie

850 €

1010 €

Sitzheizung

Serie

Serie

880 €

Wartung / Rabatt / Wertverlust

Werkstattkosten*

710 €

691 €

675 €

Rabatt**

18,78 % / 6984 €

31,5 % / 12.852 €

23,75 % / 9798 €

Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a.

55,5 % / 20.640 €

54,5 % / 22.236 €

57,6 % / 23.763 €

Versicherung / Steuern pro Jahr

HP / VK / TK Typklassen

18 / 19 / 21

18 / 26 / 22

11 / 19 / 21

HP / VK / TK Kosten

797 / 797 / 165 €

797 / 1203 / 165 €

488 / 797 / 148 €

Abgasnorm / Steuer

Euro 6e-bis / 183 €

Euro 6e-bis / 77 €

Euro 6e-bis / 111 €

* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC

**Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten

Gesamtbewertung

Punkte max.

Kia Sportage 1.6 T-GDI

Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6

VW Tiguan 1.5 eTSI

Karosserie

1000

676

610

715

Fahrkomfort

1000

692

689

760

Motor / Getriebe

1000

637

661

673

Fahrdynamik

1000

651

683

662

Eigenschaftswertung

4000

2656

2643

2810

Kosten / Umwelt

1000

375

349

324

Gesamtwertung

5000

3031

2992

3134

Platzierung

2

3

1