Test: Neuer Kia Sportage gegen Peugeot 3008 & VW Tiguan
Moderne Kompakt-SUV sind Charakter-Köpfe. Da macht der frisch überarbeitete Kia Sportage keine Ausnahme. Wie gut ihm die Frischzellenkur bekommen ist, muss er beim ersten Vergleichstest im direkten Duell mit dem VW Tiguan und dem Peugeot 3008 beweisen.
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- Im Vergleichstest: Kia Sportage gegen Peugeot 3008 und VW Tiguan
- Karosserie: Peugeot 3008-Schrägheck verringert Laderaum erheblich
- Fahrkomfort: Hier macht dem VW Tiguan keiner was vor
- Motor/Getriebe: Der Kia Sportage verbraucht zu viel
- Fahrdynamik: Peugeot 3008 überraschend fahraktiv
- Umwelt/Kosten: Die Preispolitik von VW schießt über das Ziel hinaus
- Fazit
- Technische Daten & Messwerte von Kia Sportage 1.6 T-GDI, Peugeot 3008 Hybrid145 e-DSC6 und VW Tiguan 1.5 eTSI
- Ausstattung/Preise
- Gesamtbewertung
Im Vergleichstest: Kia Sportage gegen Peugeot 3008 und VW Tiguan
Es muss zu Beginn der 2000er-Jahre gewesen sein, als die Hyundai Motor Group, zu der auch Kia gehört, die gesamte Automobil-Journaille während des Genfer Salons zu einem Pressetermin geladen hatte. Man wollte Neuheiten vorstellen sowie über Ausblicke und ambitionierte Unternehmensziele informieren. Zum Beispiel dass man mittelfristig weltweit zu den größten fünf Automobilherstellern gehören möchte.
Stirnrunzeln, Kopfschütteln und „Mhhhs“ waren die Reaktionen, die aus dem Publikum zu vernehmen waren. Doch die Skepsis sollten Lügen gestraft werden, wie der Blick auf das Hier und Jetzt zeigt: 2025 landete die koreanische Marke nämlich auf dem dritten Platz der weltweit umsatzstärksten Herstellergruppen. Mehrheitsfähige Produkte, eine hohe Qualität und vergleichsweise faire Preise zählten und zählen zum Erfolgsmix.
Ein Beispiel dafür ist der Kia Sportage, der mittlerweile über sieben Millionen Mal verkauft wurde und dessen fünfte Generation unlängst eine Auffrischung erfuhr. Damit trifft der Koreaner auf harte Konkurrenten. Dazu zählen etwa der Peugeot 3008, seit knapp zwei Jahren erhältlich, und der Platzhirsch unter den Kompakt-SUV auf dem deutschen Markt, der VW Tiguan. In seiner aktuellen Form steht der Wolfsburger seit 2023 in den Händler-Schaufenstern. Eine bunte Mischung also, die ebenso farbenfrohe Ergebnisse in unserem Vergleichstest erwarten lässt.
Der VW Tiguan (2024) im Fahrbericht (Video)

Karosserie: Peugeot 3008-Schrägheck verringert Laderaum erheblich
Markantestes optisches Erkennungszeichen des überarbeiteten Koreaners ist die neue Tagfahrlicht-Signatur, die den Namen „Star Map“-Grafik trägt. Im Innenraum erleichtert neuerdings ein Head-up-Display das Ablesen der Fahrdaten und Navigationshinweise. Schade: Der analog animierte Drezahlmesser ist einer digitalen Zahlen- und Balkenanzeige gewichen, was die Ablesbarkeit nicht unbedingt verbessert. Prima: Neuerdings ist eine KI-gestützte Sprachbedienung an Bord, die nicht nur beim Navigieren hilft.
Am ordentlichen Platzangebot für die Mitfahrenden hat sich mit dem Kia Sportage Facelift nichts geändert. Allerdings zeigt der VW Tiguan, dass es noch besser geht: Dank der längs verschiebbaren Rücksitzbank punktet er nicht nur in der Variabilität, sondern auch beim Knieraum im Fond. Am anderen Ende des Raumangebot-Rankings landet der Peugeot 3008: Seine coupéhafte Form geht klar zu Lasten des Kopfraums in der zweiten Reihe.
Vorn fühlen sich die Personen an Bord durch die Gestaltung von Mittelkonsole und Armaturentafel wie von einem Kokon umgeben, was man mögen muss. Überdies würde man sich die Darstellung der Funktionen auf dem Infotainment-Bildschirm, zum Beispiel bei aktiver Navigation, etwas aufgeräumter wünschen. Sehr gut: Das französische Kompakt-SUV überzeugt mittlerweile mit einem recht hohen Qualitätseindruck. So vermitteln etwa die mit Stoff bespannten Flächen auf Armaturenbrett und Türtafeln eine Art Lounge-Atmosphäre.
Weil Kompakt-SUV heutzutage als Familienfrachter für vielerlei Transporte herhalten müssen, gilt ein besonderes Augenmerk den Ladekapazitäten. Hier überzeugt der Kia mit einem maximalen Kofferraumvolumen von 1751 l, während der VW laut Werk mit dem größten Standardmaß in Höhe von nominal 652 l aufwartet. Aber auch mit dem Ladevolumen des Peugeot bei aufgestellter Rücksitzlehne (520 l) kann man gut leben. Steht allerdings für Omas Kommode ein Ortswechsel an, stört das Schrägheck des 3008 gewaltig, was sich an den angegebenen 1480 l ablesen lässt. Dazu passt die mit 469 l geringste Zuladung im Vergleichstest, die weit entfernt vom Spitzenwert des Kia liegt: 596 kg. Mit 1800 kg gebremster Anhängelast fährt der VW allein auf weiter Flur.
Fahrkomfort: Hier macht dem VW Tiguan keiner was vor
Rollte in der Vergangenheit der Kia Sportage meist als GT und damit mit Frequenz-selektiven Dämpfern zum Vergleichstest, stellte Kia uns dieses Mal ein Fahrzeug in der Vision-Ausstattung mit konventionellem Fahrwerk zur Verfügung. Dieses bügelt Asphaltunebenheiten bei Autobahnfahrt etwas weniger geschmeidig aus als die Federelemente des Peugeot 3008. Kommen dem Koreaner allerdings drittklassige Landstraßen unter die Räder, operiert er mit vergleichsweise langen Ein- und Ausfederbewegungen. Hier scheint das System deutlich unterdämpft, was das Wohlbefinden der Mitfahrenden trüben kann, denn sie fühlen sich auf solchen Passagen wie bei einem eines Rodeo-Ritt.
Unter diesen Bedingungen bleibt der Aufbau des 3008 deutlich stabiler, wenngleich das Peugeot-Fahrwerk auf porösen Straßenbelägen gern poltert. Mit seinen optionalen adaptiven Zweiventil-Dämpfern (Zug- und Druckstufe separat regelbar) lässt der VW Tiguan seine Konkurrenten in Sachen Federungskomfort deutlich hinter sich. Er rollt stets satt ab, hält die Aufbaubewegungen gering und belästigt nicht mit Fahrwerksgeräuschen. Mit voller Nutzlast legt der VW sogar noch eine Spur zu, während Kia und Peugeot erkennbar Schwierigkeiten bekommen, die Contenance zu wahren.
Den guten Komfort-Eindruck des VW unterstützen seine optionalen, angenehm straff gepolsterten Sport-Komfort-Sitze, die dank der Massagefunktion den Fahrerrücken auch auf längeren Strecken fit halten. Die Sitzmöbel von Kia und Peugeot können zwar mit körpergerechter Kontur aufwarten, die vergleichsweise weichen Polster und Seitenwangen trüben das Bild allerdings ein wenig. Das gilt nicht nur für Kurvenfahrten. Hinzu kommt, dass im Fond des 3008 die Rückenlehne etwas zu steil steht und Sitzriesen aufgrund des beschränkten Kopfraums geneigt sind, mit eingezogenem Kopf zu reisen, was weder im Sportage noch im Tiguan erforderlich ist.
Motor/Getriebe: Der Kia Sportage verbraucht zu viel
Antriebsseitig verfolgen Kia, Peugeot und VW in dieser Leistungsklasse unterschiedliche Wege: Die Koreaner setzen beim Kia Sportage 1.6 T-GDIauf einen überarbeiteten 1,6-l-Turbobenziner mit 150 (110 kW) statt ehemals 160 PS (118 kW). Peugeot verfolgt demgegenüber eine konsequente Downsizing-Strategie: 1,2 l Hubraum verteilen sich auf nur drei Turbo-unterstützte Zylinder. Ein integrierter Starter-Generator hilft, die Systemleistung des Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6 auf 145 PS (107 kW) zu hieven. Volkswagen hat den bekannten aufgeladen 1,5-l-Turbobeziner im VW Tiguan 1.5 eTSI implantiert, der hier von einem 48-V-Riemen-Starter-Generator unterstützt wird. Hier sind ebenfalls 150 PS (110 kW) am Start.
Den Kia Sportage plagt eine leichte Anfahrschwäche, und auch im Peugeot 3008 ist beim Anfahren ein etwas verzögerter Leistungseinsatz spürbar. Einmal in Fahrt erweisen sich aber alle drei Kandidaten im Vergleichstest als recht munter. Vor allem der Kia, der die 100-km/h-Marke bereits nach flotten 8,8 s knackt, in Sachen Höchstgeschwindigkeit aber schon bei 193 km/h passen muss. Hier haben der Franzose und der Deutsche mit 201 beziehungsweise 209 km/h jeweils einen etwas längeren Atem. Doch dürfte es im Verkehrsalltag nur wenige Situationen geben, in denen dies von Belang ist.
Eher schon die allfälligen Tankstopps, bei denen der Peugeot 3008 zeigt, wie Sparsamkeit geht: Ein Testverbrauch von nur 6,1 l pro 100 km machen den erfolgreich Schwingungs-entkoppelten Dreizylinder einerseits zum Spar-, andererseits mit 901 km zum Reichweitenmeister. Mit 6,3 l liegt der VW Tiguan nur knapp dahinter. Im Gegensatz dazu kassiert der Kia Sportage an der Zapfsäule die Quittung für die Abwesenheit jeglicher Hybridtechnik: 7,3 l Super werden hier fällig – eigentlich nicht mehr zeitgemäß.
Während die Doppelkupplungsgetriebe in Kia (7-Gang) und Peugeot (6-Gang) mitunter nicht ganz so zackig, aber dafür stets unauffällig reagieren, legt das Siebengang-Pendant im Wolfsburger eine weniger schöne Eigenart an den Tag: Wer beispielsweise mit angelegter Bremse bergab auf eine Ampel oder Einmündung zurollt, spürt beim Herunterschalten einen deutlichen Schaltruck. Das kann die Konkurrenz geschmeidiger. Ansonsten gibt die Transmission des VW keinen Anlass zur Klage. Im Gegenteil: Sie garantiert bei normaler Fahrt stets ein angenehm niedriges Drehzahlniveau.
Fahrdynamik: Peugeot 3008 überraschend fahraktiv
Bei moderat motorisierten Kompakt-SUV liegt der Abstimmungs-Fokus bekanntermaßen weniger auf einer besonders ausgeprägten Querdynamik. Vielmehr ist ein harmonisches Gesamt-Fahrverhalten das Ziel, das die fahrende Person nie überfordert und entsprechende Sicherheitsreserven für den Notfall bereithält. In diesem Zusammenhang fällt der renovierte Kia Sportage mit einer guten Balance auf, die sich durch ein neutrales bis leicht untersteuerndes Eigenlenkverhalten auf der Habenseite auszeichnet. Im Grenzbereich stehen ebenfalls keine Überraschungen ins Haus, die für Schreckmomente am Steuer sorgen könnten. Allerdings dürfte der Schleuderschutz des Koreaners ruhig etwas feinfühliger einsetzen und auch das Bremspedalgefühl etwas transparenter sein.
Die Haltekräfte seiner minimal stoßempfindlichen Lenkung fallen hingegen spürbar höher aus als bei der Konkurrenz, zum Beispiel beim Peugeot 3008. Der leichtfüßige Löwe überzeugt im Vergleichstest wider Erwarten mit einem ausgesprochen hohen Querbeschleunigungspotenzial. Gelangt er an die physikalischen Grenzen, tritt sein ESP allerdings deutlich feiner dosiert auf den Plan als das des koreanischen Rivalen. Ein deutlich spürbarer Fortschritt, denn die ESP-Abstimmung früherer Modelle der französischen Marke ließ hier und da schon mal zu wünschen übrig.
Auf der kurvenreichen Streckenführung des Handlingkurses gefällt die gute Anbindung des 3008 an die Fahrbahn. Die an ein Viereck erinnernde Form des Lenkrads macht dasselbe aber wenig griffgünstig und deshalb gewöhnungsbedürftig. Im VW Tiguan freut sich die fahrende Person insbesondere über die rückmeldungsreiche, allerdings optionale Progressivlenkung, mit deren Hilfe sich dank der stets situativ angepassten Übersetzung auch die vertracktesten Kurvenlinien meistern lassen. Hinzu kommen leichte Traktionsvorteile gegenüber den Wettbewerbern. In Sachen Bremswege befinden sich alle drei Kandidaten auf der Höhe der Zeit, wobei aus 100 km/h bis zum Stillstand der VW mit dem besten Kaltbremswert (33,5 m) und der Kia mit dem besten Warmbremswert (33,6 m) herausstechen.
Umwelt/Kosten: Die Preispolitik von VW schießt über das Ziel hinaus
Wer sich mit den Preisen der Vergleichstest-Kandidaten beschäftigt, stellt schnell fest, dass inzwischen auch im Kompakt-SUV-Segment von den Herstellern zum Teil eine für die Kindschaft ärgerliche Paket-Preis-Politik getrieben wird. Wer etwa im Peugeot 3008 die testrelevante 19-Zoll-Bereifung haben möchte, ist noch mit sozialverträglichen 200 Euro dabei. Der Kia Sportage dagegen rollte auf optionalen 18-Zöllern vor, die laut Preisliste nur in der Spirit-Ausstattung zu haben sind. Hierfür beträgt der Aufpreis im Vergleich zur Basis-Ausstattung deftige 4200 Euro.
Noch fragwürdiger geht VW vor: Die im Testwagen installierten Sportkomfortsitze sind – zum Zeitpunkt des Vergleichstests – laut Konfigurator nur als Bestandteil der Elegance-Linie erhältlich, die mal eben mit heftigen 8055 Euro ins Kontor schlägt. Bei allem Verständnis für das Bedürfnis von Automobilherstellern, Produktionskosten und -logistik im Rahmen zu halten: Damit schießen die Kalkulatoren am Mittellandkanal über das Ziel hinaus.
Unabhängig davon kann der Kia dennoch das Umwelt-/Kostenkapitel für sich entscheiden. Ein niedriger Wertverlust und die Siebenjahres-Garantie bringen nämlich reichlich Punkte. Ein gutes Stück dahinter landet der Peugeot. Er verursacht wegen des geringsten Verbrauchs zwar die niedrigsten Kraftstoffkosten, seine Halter:innen müssen aber aufgrund der teuren Vollkasko-Klasse 26 am meisten an ihre Assekuranz überweisen. Da sind die Tiguan-Besitzenden weitaus besser dran, finden aber ihren VW kostenseitig dennoch auf dem letzten Platz – der Wolfsburger Preisgestaltung sei „Dank“.
Fazit
Der überarbeitete Kia Sportage zeigt sich im Vergleichstest als grundsolides Angebot mit reichhaltiger Ausstattung, langer Garantie und fairem Preis. Top sind außerdem auch die Sprintwerte, die Zuladekapazität und der Warmbremswert, verbesserungswürdig dagegen der Federungskomfort und der hohe Verbrauch. So reicht es nur für Platz zwei. Der drittplatzierte Peugeot 3008 knausert beim Raumangebot und patzt bei der Ergonomie, glänzt aber in der Fahrdynamik. Der verdiente Testsieger VW Tiguan kann vieles besser als seine Konkurrenten, schießt allerdings preislich inzwischen über das Ziel hinaus.
Technische Daten & Messwerte von Kia Sportage 1.6 T-GDI, Peugeot 3008 Hybrid145 e-DSC6 und VW Tiguan 1.5 eTSI
AUTO ZEITUNG 01/2026 | Kia Sportage 1.6 T-GDI | Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6 | VW Tiguan 1.5 eTSI |
|---|---|---|---|
Technik | |||
Motor | 4-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter | 3-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter, perm. E-Motor im Getriebegehäuse | 4-Zyl., 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter, Riemen-Starter-Generator, 48 V |
Hubraum | 1598 cm³ | 1199 cm³ | 1498 cm³ |
Bohrung / Hub | 75,6 / 89,0 mm | 75,0 / 90,5 mm | 74,5 / 85,9 mm |
Leistung Verbrenner | 110 kW / 150 PS, 4500–6000 /min | 100 kW / 136 PS, 5500 /min | 110 kW / 150 PS, 5000–6000 /min |
Max. Drehmoment Verbrenner | 250 Nm bei 1500–4000 /min | 230 Nm bei 1750 /min | 250 Nm bei 1500–3500 /min |
Leistung E-Motor | – | 15,6 kW / 21 PS bei 4264 /min | – |
Max. Drehmoment E-Motor | – | 51 Nm | – |
Systemleistung | – | 107 kW / 145 PS | – |
Systemdrehmoment | – | k.A. | – |
Batterie | – | Lithium-Ionen | – |
Spannung / Kapazität netto | – | 48 V / 0,43 kWh (0,89 kWh) | – |
Kraftübertragung | |||
Getriebe | 7-Gang Doppelkupplung | 6-Gang Doppelkupplung | 7-Gang Doppelkupplung |
Antrieb | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad |
Fahrwerk | |||
Radaufhängung | v: McPherson, h: Mehrfachlenker, Stabi etc. | v: McPherson, h: Verbundlenker, Stabi etc. | v: McPherson, h: Mehrfachlenker, adapt. Dämpfer etc. |
Lenkung | siehe Fahrwerk | siehe Fahrwerk | siehe Fahrwerk |
Bremsen | Zahnstange, Servo, elektrisch | Zahnstange, Servo, elektrisch | Zahnstange, Servo, elektr., Progressiv-Lenkung (opt.) |
Serienbereifung | v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent | v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent | v: innenb. Scheiben, h: Scheiben; ABS, Bremsassistent |
Testbereifung | 215/65 R 17 V | 225/60 R 18 V | 215/65 R 17 V |
Reifen | 235/55 R 18 V | 225/55 R 19 V | 235/55 R 19 V XL |
Maße & Gewichte | |||
Außenmaße (L / B / H) | 4540 / 1865 / 1645 mm | 4542 / 1895 / 1641 mm | 4539 / 1842 / 1656 mm |
Radstand | 2680 mm | 2739 mm | 2677 mm |
Kofferraumvolumen | 1515 / 1574 kg | 1547 / 1611 kg | 1526 / 1622 kg |
Leergewicht Werk / Test | 2170 kg | 2080 kg | 2170 kg |
Zul. Gesamtgewicht* | 596 kg | 469 kg | 548 kg |
Effektive Zuladung | 1650 / 750 kg | 1000 / 750 kg | 1800 / 750 kg |
Anhängelast* (gebr. / ungebr.) | 100 / 100 kg | 80 / 80 kg | 100 / 100 kg |
Dachlast* / Stützlast* | 11,7 / 11,7 m | 11,3 / 11,3 m | 11,4 / 11,5 m |
Wendekreis links / rechts | 1515 / 1574 kg | 1547 / 1611 kg | 1526 / 1622 kg |
Fahrleistungen | |||
0 – 50 km/h | 3,4 s | 3,8 s | 3,3 s |
0 – 100 km/h | 8,8 s | 10,0 s | 9,3 s |
Höchstgeschwindigkeit* | 193 km/h | 201 km/h | 209 km/h |
Handlingkurs | 1:51,4 min | 1:52,4 min | 1:52,6 min |
Slalom (Pylonenabstand 18 m) | 62,7 km/h | 68,6 km/h | 62,1 km/h |
Bremswege | |||
aus 100 km/h kalt / warm | 35,3 / 33,6 m | 34,6 / 34,4 m | 33,5 / 34,5 m |
aus 50 / 150 km/h kalt | 8,9 / 74,5 m | 9,2 / 77,6 m | 9,2 / 75,5 m |
Innengräusche | |||
Standgeräusch | 39 dB(A) | 41 dB(A) | 39 dB(A) |
bei 50 km/h | 58 dB(A) | 58 dB(A) | 58 dB(A) |
bei 100 / 130 km/h | 65 / 70 dB(A) | 63 / 70 dB(A) | 65 / 69 dB(A) |
Verbräuche | |||
Testverbrauch | 7,3 l S / 100 km | 6,1 l S / 100 km | 6,3 l S / 100 km |
WLTP-Verbrauch* | 7,3 l S / 100 km | 5,3 l S / 100 km | 5,9 l S / 100 km |
CO2 Test / WLTP | 173 / 161 g/km | 145 / 121 g/km | 149 / 134 g/km |
Tankinhalt* | 54 l | 55 l | 55 l |
Reichweite gesamt | 739 km | 901 km | 873 km |
*Werksangaben | |||
Ausstattung/Preise
Kia Sportage 1.6 T-GDI | Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6 | VW Tiguan 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|
Grundpreis | 37.190 € | 40.800 € | 41.255 € |
Testwagen-Optionen | |||
Fahrwerk | – | – | 1195 € |
Reifen | 4200 € | 200 € | 1125 € |
Sitze | – | – | 8055 € |
Aufpreis | 4200 € | 200 € | 10.375 € |
Bewerteter Preis | 41.390 € | 41.000 € | 51.630 € |
Ausstattung | |||
Anhängerkupplung | 860 € | 800 € | 950 € |
Metallic-Lackierung | Serie | 850 € | 1010 € |
Sitzheizung | Serie | Serie | 880 € |
Wartung / Rabatt / Wertverlust | |||
Werkstattkosten* | 710 € | 691 € | 675 € |
Rabatt** | 18,78 % / 6984 € | 31,5 % / 12.852 € | 23,75 % / 9798 € |
Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. | 55,5 % / 20.640 € | 54,5 % / 22.236 € | 57,6 % / 23.763 € |
Versicherung / Steuern pro Jahr | |||
HP / VK / TK Typklassen | 18 / 19 / 21 | 18 / 26 / 22 | 11 / 19 / 21 |
HP / VK / TK Kosten | 797 / 797 / 165 € | 797 / 1203 / 165 € | 488 / 797 / 148 € |
Abgasnorm / Steuer | Euro 6e-bis / 183 € | Euro 6e-bis / 77 € | Euro 6e-bis / 111 € |
* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC **Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten | |||
Gesamtbewertung
Punkte max. | Kia Sportage 1.6 T-GDI | Peugeot 3008 HYBRID 145 e-DSC6 | VW Tiguan 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|---|
Karosserie | 1000 | 676 | 610 | 715 |
Fahrkomfort | 1000 | 692 | 689 | 760 |
Motor / Getriebe | 1000 | 637 | 661 | 673 |
Fahrdynamik | 1000 | 651 | 683 | 662 |
Eigenschaftswertung | 4000 | 2656 | 2643 | 2810 |
Kosten / Umwelt | 1000 | 375 | 349 | 324 |
Gesamtwertung | 5000 | 3031 | 2992 | 3134 |
Platzierung | 2 | 3 | 1 | |

























