Corsa IRC Sprint: Irmscher packt 200 PS in Opels Kleinsten
Die stärksten Opel Corsa sind im Augenblick elektrisch. Das könnte sich mit dem Irmscher Opel Corsa IRC Sprint nachhaltig ändern. Der kleine Renner hat größere Ambitionen.
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Bisher musste der Opel Corsa F auf einen sportlichen Ableger verzichten
Kleinwagen haben es auf dem Markt seit Jahren schwer. Wenn sie sportlich sind, sind sie sogar akut von der Ausrottung bedroht. Wer etwa im Opel-Konfigurator nach einem kleinen Hot Hatch wühlt, bekommt beim Corsa eine Elektro-Version mit 156 PS (115 kW) auf den Bildschirm gespült. Einen heißen GSi oder gar OPC hat es für den Corsa F nie gegeben. Wer auf Verbrenner schwört, muss sich zurzeit mit 145 PS (107 kW) begnügen. Das muss aber nicht so bleiben. Opel-Haustuner Irmscher hat den Corsa IRC Sprint erdacht, der mit bis zu 200 PS (147 kW) aufwarten soll.
Auch optisch hält der Bursche nicht hinterm Berg. Der große Lufteinlass zählt mehr Zahnreihen als ein Kragenhai. Seitlich mündet der Frontspoiler in stolzgeschwellte Radhäuser, die ihrerseits mit Zusatz-Lufteinlässen und sogar klitzekleinen Flaps versehen sind. Auch vor den Hinterrädern und in der Motorhaube klaffen Öffnungen, welche die Wärmeabfuhr beschleunigen sollen. Gekrönt wird das Irmscher-Geschoss schließlich von einem Heckflügel im Großformat.
Der Fahrbericht des Opel Corsa Electric im Video

Im Augenblick ist das Irmscher-Geschoss nur eine Studie
Der Opel Corsa IRC Sprint steht auf schwarzen 18-Zöllern, die in ähnlicher Form bereits das Irmscher-Sortiment bereichern. Bei der Remshaldener Tuningschmiede gibt es sogar eine Vitaminkur für den 1.2 Turbobenziner, die den Output von 110 auf 131 PS (81 auf 96 kW) erhöht. Wie der Dreizylinder schließlich auf 200 Pferdchen kommen soll, verrät Irmscher noch nicht. Denn im Augenblick ist der IRC Sprint nur eine Studie, die bei ausreichender Nachfrage zur Kleinserie reifen könnte.
Das ist zwar schade, belegt aber, dass Hot Hatches noch immer Speichelbildung, Fernweh und Renngelüste provozieren. Das wiederum beweist Irmscher seit Jahrzehnten. Auch mit dem Corsa, dem die Württemberger schon seit 1985 optisch wie technisch auf die Sprünge helfen. Selbst die Rüsselsheimer Traditionsmarke will die kleinen Kugelblitze am liebsten von der roten Liste retten. Falls der für 2027 erwartete Corsa G einen sportlichen Ableger bekommen sollte, dürfte der eher von der Studie Corsa GSE Vision inspiriert sein, also vollelektrisch fahren.















