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Hyundai Kona (2017): Motor & "Iron Man"-Sondermodell Kona als Sondermodell für Comic-Fans

von Thomas Geiger 02.01.2019
Inhalt
  1. Motoren des Hyundai Kona (2017)
  2. Sitzprobe im Hyundai-Kona-Sondermodell "Iron Man"
  3. Hyundai Kona (2017) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartenKombi/SUV
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4165/1800/1550-1565
Leergewicht1233-1401
Leistung116 bis 205 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel/Elektro
AbgasnormEuro 6
Grundpreisab 17.500 Euro

Der Hyundai Kona (2017) erhält zwei neue Dieselmotoren. Parallel wird die gesamte Antriebspalette auf die neue Euro-6d-Temp-Abgasnorm umgestellt. Im Euro-NCAP-Crashtest reicht es derweil für die Topwertung. Außerdem ist ein Sondermodell für Fans von Marvels Iron Man bestellbar!

Mit dem Hyundai Kona (2017) haben die Koreaner ab 17.500 Euro einen extrovertierten Vertreter in der boomenden Klasse der City-SUV etabliert. Mit seinem prägnanten Äußeren schielt der Hyundai Kona auch in die Lifestyle-Ecke, in der sich bevorzugt Premium-SUV vom Schlage eines Mini Countryman oder Audi Q2 tummeln. Zunächst nur mit zwei Benzinern erhältlich, erweiterte Hyundai später die Motorenpalette um zwei Dieselmotoren. Beide setzen auf einen 1,6 Liter großen Selbstzünder, der in der schwächeren Ausführung 115 und in der stärkeren 136 PS leistet. Beide Motoren erfüllen die Euro-6d-Temp-Abgasnorm. Gleiches gilt auch für die 120 und 177 PS starken Benziner, die um einen Ottopartikelfilter erweitert wurden. Während die kleineren Motoren nur mit Sechsgang-Handschaltung lieferbar sind, koppelt Hyundai die stärkeren stets an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Allradantrieb ist optional und den Topmotoren des Hyundai Kona (2017) vorbehalten. Mehr zum Thema: SUV-Test mit Kandidaten bis 20.000 Euro

Fahrbericht Hyundai Kona (2017)
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Der Kona ist Hyundais coolste Socke

Hyundai Kona (2017) im Video:

 
 

Motoren des Hyundai Kona (2017)

Auch im Innenraum des Hyundai Kona (2017) lüften die Koreaner gründlich durch und blasen so den Staub von den Konsolen. Wo es früher vornehme aber langweilige Kunststofflandschaften gab, bringen jetzt grellbunte Plastikrahmen und Ziernähte bis hin zu grellen Gurten buchstäblich ein bisschen Farbe ins Spiel. Aber so verspielt die Designer waren, so seriös haben die Ingenieure an dem Projekt gearbeitet. Schließlich hat der Kona das Zeug zum meistverkauften SUV und vielleicht sogar zum erfolgreichsten Modell im gesamten Portfolio. Deshalb machen die Koreaner für den schönen Schein keine Kompromisse und achten auf die Substanz. Dafür stehen bei 2,60 m Radstand solide Platzverhältnisse und ein Kofferraum von 361 l genauso wie die üppige Optionsausstattung mit dem ersten Head-Up-Display diesseits des Genesis. Mit Sicherheitssystemen wie einer automatischen Notbremse mit Fußgängererkennung, aktiver Spurführungshilfe und Querverkehrswarner sowie einem umfangreichen Infotainment-Paket samt großem Touchscreen, er nun wie er ebenfalls bei Audi & Co auf dem Armaturenbrett thront, bietet der Hyundai Kona (2017) weitere Möglichkeiten auf der Optionenliste.

 

Sitzprobe im Hyundai-Kona-Sondermodell "Iron Man"

Für Comic-Fans ist der Hyundai Kona (2017) seit Dezember 2018 als Sondermodell "Iron Man" bestellbar. Außen wie innen deuten viele eigenständige Designelemente auf den Marvel-Helden hin. Zu den markanten Erkennungszeichen des mattgrau lackierten Hyundai Kona Iron Man, der mindestens 34.000 Euro kostet, gehört etwa die Frontpartie mit dunkel verchromten Kühlergrill. Die flachen Voll-LED-Scheinwerfer sowie die neugestalteten LED-Tagfahrleuchten sollen die typische Iron Man Gesichtsmaske immitieren und auf der Motorhaube prangt eine V-förmige Verzierung mit dem Marvel-Logo. Ein echter Hingucker sind auch die zweifarbigen 18-Zoll-Leichtmetallräder, die mit "Iron Man"-Nabenkappen versehen sind. In einem exklusiven "Iron Man"-Rot sind Dachlackierung, Dachreling, die Kappen der Außenspiegel sowie die Seitenschweller gehalten. Und bei einem Rundgang um den Comic-Helden-Kona gibt es noch viele weitere Gravuren und Applikationen zu entdecken, die das Design des kleinen City-SUV noch eine Spur cooler erscheinen lassen.

Erste Sitzprobe im Hyundai Kona Iron Man
Mit roten Akzenten hebt sich der "Iron Man" ab. © Axel Wierdemann/Hyundai

Auch im Innenraum setzt sich das Comic-Abenteuer fort: Wer auf den individuell gestalteten Ledersitzen Platz nimmt und sich mit einem der knallroten Sicherheitsgurte angeschnallt hat, wird von einer "Stark Industrie"-Animation auf Touchscreen, Instrumententafel und Head-up-Display begrüßt. Und spätestens wenn "Iron Man" seine ohnehin schon schmalen Augenschlitze zu einem Zwinkern zusammenkneift, ist man in der Welt des Superhelden angekommen. Auch der Wählhebel des Doppelkupplungsgetriebes ist mit der "Iron Man" Maske geschmückt und auf dem Amaturenbrett ist die Signatur von Tony Stark alias "Iron Man" zu finden. Ansonsten ist aber eigentlich alles so, wie man es aus dem gewöhnlichen Kona kennt: übersichtlich und aufgeräumt. Unter der Haube des Hyundai Kona "Iron Man" kommt der Top-Benziner mit 177 PS in Kombination mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz. Kunden können das Sondermodell sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb (1700 Euro Aufpreis) bestellen. Die Sicherheits- und Komfort-Extras der höchsten Ausstattungslinie Premium sind serienmäßig enthalten. Dazu gehören neben dem aktiven Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistenten sowie dem autonomen Notbremsassistent etwa auch eine Rückfahrkamera, ein beheizbares Multifunktions-Lederlenkrad, Klimaautomatik mit Pollenfilter und eine kabellose Ladefunktion für Smartphones.

von Christina Finke

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Hyundai Kona (2017) im Crashtest:

 
 

Hyundai Kona (2017) im Crashtest

Beim Crashtest der Euro NCAP schafft es der Hyundai Kona (2017) voll zu überzeugen. Mit fünf Sternen zählt das Lifestyle-SUV so zu den sichersten Fahrzeugen in seiner Klasse und kann in allen vier Testkategorien überzeugen. So wurde die Sicherheit für erwachsene Insassen und Kinder mit jeweils 87 und 85 Prozent bewertet, Sicherheit für Fußgänger sowie Sicherheitsassistenzsysteme konnten ebenfalls überdurchschnittliche Werte erzielen. Zu letzteren zählt unter anderem ein aktiver Spurhalteassistent, der den Fahrer zunächst akustisch warnt, wenn dieser die Spur bei mehr als 60 km/h unabsichtlich verlässt, bevor das System durch Lenkkorrekturen das Fahrzeug wieder in eine sichere Position auf der Fahrbahn bringt. Der autonome Notbremsassistent und Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung ist aktiv, sobald das Fahrzeug schneller als 8 km/h fährt. Das System warnt den Fahrer bei Gefahrensituationen und leitet selbstständig den Bremsvorgang ein, falls der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert.

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