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Hyundai Staria Elektro: Ab sofort bestellbar – und eingepreist!

Die Bestellbücher sind geöffnet: Ab sofort bietet Hyundai den Staria Elektro an – mindestens 57.450 Euro soll der südkoreanische Stromer-Kleinbus kosten. Wir stellen alle Kernfakten zum E-Bulli-Gegner vor!

Der Hyundai Staria Elektro stehend von schräg vorne fotografiert.Auf Pinterest merken
Vier Jahre nach dem Marktstart ergänzt die rein elektrische Variante das Hyundai Staria-Angebot. Foto: Hyundai

Hyundai Staria Elektro eingepreist: Stromer-Van ab 57.450 Euro

Auf der Brussels Motor Show hat Hyundai im Januar 2026 den Staria Elektro vorgestellt, das erste vollelektrische Mehrzweckfahrzeug der Südkoreaner:innen für den europäischen Markt. Alle weiteren Staria-Varianten fassen wir hier übersichtlich zusammen. Im September 2026 folgt der Bestellstart für den Stromer-Kleinbus – und mit diesem auch der Preis. Mindestens 57.450 Euro (Stand: September 2026) ruft der asiatische Autobauer für den Staria Elektro ab.

Angetrieben wird der Van von einem 160 kW (218 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse, der von einer 84-kWh-Batterie mit Strom versorgt wird. Nach Herstellerangaben liegt die WLTP-Reichweite bei bis zu 430 km, den vorläufigen Energieverbrauch gibt Hyundai mit 21,8 kWh/100 km an. Beeindruckend: Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 184 km/h angegeben und damit höher als beim Vollhybrid sowie auf Augenhöhe mit dem in der Zwischenzeit eingestellten 2,2-l-Turbodiesel.

Der Ladehub von zehn auf 80 Prozent State of Charge ist dank 800-V-Architektur mit DC-Schnellladefunktion in rund 20 min erledigt, verspricht Hyundai. Zusätzlich stehen Vehicle-to-Load-Optionen (V2L) zur Stromversorgung externer Geräte bereit.

Der VW ID. Buzz im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Vergleichbares Platzangebot wie der Verbrenner

Der Hyundai Staria Elektro misst wie sein Verbrenner-Pendant 5,26 m in der Länge und bietet einen Radstand von 3,28 m. Im Innenraum kann zwischen einer Siebensitzer- und einer Neunsitzer-Konfiguration gewählt werden. Hinter der dritten Sitzreihe stehen je nach Variante 431 l (7-Sitzer) beziehungsweise 1303 Liter (9-Sitzer) Ladevolumen zur Verfügung. Damit unterscheidet sich das Platzangebot nicht von dem des Verbrenners.

Ein flacher Fahrzeugboden, die variable Sitzanordnung sowie breite Schiebetüren und eine große Heckklappe sollen den Zugang und die Nutzungsmöglichkeiten erleichtern. Auch als Zugfahrzeug eignet sich der E-Staria: Der Kleinbus nimmt bis zu 2000 kg schwere Hänger an den Haken. Elektroautos mit Zugfahrzeug-Qualitäten stellen wir hier vor.

Serienausstattung und Ausstattungslinien

Zur Ausstattung zählen das neue Infotainmentsystem mit Over-the-Air-Updates und verschiedene Fahrerassistenzsysteme wie der Spurhalte- und Spurfolgeassistent. Ein adaptiver Geschwindigkeitsregler sowie eine 360°-Kamera sind ebenfalls an Bord.

Die Einstiegsvariante Staria Elektro Trend (ab 57.450 Euro) kommt ausschließlich als Neunsitzer und enthält bereits Voll-LED-Scheinwerfer, einen je 12,3 Zoll großen Digitaltacho und Touchscreen (inklusive kabelloser Smartphone-Einbindung), Sitzheizung auf Fahrer- und Beifahrersitz sowie eine Wärmepumpe. Darüber rangiert der Staria Prime (ab 63.6550 Euro), ebenfalls mit neun Sitzen. Hier sind die bei Trend optionalen Assistenz- und Premium-Pakete serienmäßig, hinzu kommt eine Sitzbelüftung für die Vordersitze sowie Lederpolsterung.

Das Topmodell nennt sich Caligraphy (ab 66.950 Euro; alle Preise: Stand September 2026), verfügt über sieben Sitzplätze und bietet etwa ein Bose-Soundsystem, einen Dachhimmel in Wildleder-Optik und eine Sitzpolsterung in Nappaleder. Per Kamera „Passenger View“ und Mikrofon „Talk Modus“ soll zudem die Kommunikation zwischen der Person am Steuer und den Mitreisenden im Fond erleichtert werden. Sitzheizung und -belüftung sind auch für die Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe nun serienmäßig. Optional wird für die Ausstattungslinien Prime und Caligraphy ein Panorama-Glasdach angeboten.