close
Schön, dass du auf unserer Seite bist! Wir wollen dir auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass du uns dabei unterstützt. Dafür musst du nur für www.autozeitung.de deinen Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:
Alle Infos zum BYD Tang

BYD Tang (2022): EV-Preis für Deutschland Probesitzen im BYD Tang

Victoria Zippmann 24.10.2022

Der BYD Tang fährt seit 2022 auch als Elektroauto vor. In Deutschland und dem Rest von Europa kann er nun vorbestellt werden. Neben dem ersten Eindruck von der Sitzprobe verraten wir hier auch Preis und Reichweite der EV-Version.

In Deutschland wird der BYD Tang (2022) ausschließlich als EV, also rein elektrisch, angeboten und kann schon bestellt werden – vorerst aber nur als Siebensitzer, eine Fünfsitzer-Variante ist jedoch ebenfalls schon angeführt. Der Preis beträgt 72.000 Euro (Stand: September 2022). Zum Marktstart verfügt der Tang über zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von 380 kW (517 PS) generieren und alle vier Räder antreiben. Das maximale Drehmoment gibt BYD mit 680 Newtonmetern an. Von null auf Tempo 100 schafft es das E-SUV laut Hersteller in 4,6 Sekunden. Wer weiter beschleunigt, erreicht eine maximale Geschwindigkeit von abgeregelten 180 km/h. Als Energiespeicher dient ein 86,4 kWh großer Akku, der nach WLTP-Messung kombiniert eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglicht. Mit einer maximalen Ladeleistung von 110 kW via Gleichstromanschluss soll eine Aufladung des Akkus von 30 auf 80 Prozent rund 30 Minuten dauern. An Wechselstrom-Steckdosen lädt der BYD Tang (2022) mit bis zu sieben Kilowatt. Der Verbrauch von 21,6 kWh pro 100 Kilometer stellt einen durchschnittlichen Wert für ein SUV dieser Größe dar. Apropos Größe: Die Maße des Tang von 4870 Millimetern in der Länge, 1725 Millimetern in der Höhe und 1950 Millimetern in der Breite sortieren ihn in der Mittelklasse ein. In den Kofferraum passen 940 bis 1655 Liter. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Elektroauto BYD Atto 3 (2022)
BYD Atto 3 (2022) Ersteindruck vom verspielten SUV

Leslie zeigt den BYD Tang (2022) im Video:

 
 

Deutschland-Preis des BYD Tang (2022)

Das Design des BYD Tang (2022) verrät kaum, dass es sich hierbei um ein Elektroauto handelt, da die aktuelle Generation (II) des Modells bereits 2018 auf dem Heimatmarkt China startete und damals ausschließlich als klassischer Verbrenner angeboten wurde. Der große, dunkel verchromte Kühlergrill wirkt bullig und verleiht dem E-SUV optisch Breite. Die nach vorne spitz zulaufenden Scheinwerfer verbindet eine Chromspange, die den BYD etwas grimmig dreinblicken lässt. Die Lufteinlässe vor den Vorderrädern und die 22 Zoll großen Räder unterstreichen den aggressiven Eindruck. Das Heck wirkt dagegen zurückhaltend und zeigt bis auf eine doppelte Leuchtenleiste zwischen den Rücklichtern keine erwähnenswerten Designelemente. Auch der Innenraum kommt konservativ daher: Die Lederbezüge, das beheizbare Multifunktionslenkrad sowie die klassische Mittelkonsole wirken solide. Hinter dem Lenkrad sitzt eine 12,3-Zoll-Digitalanzeige, daneben ein 12,8 Zoll großer und in der Neigung verstellbarer Touchscreen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem eine Smartphone-Ladeschale, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie eine Sitzheizung wie -kühlung. Zudem befinden sich über 25 Assistenz- und Sicherheitssysteme an Bord des BYD Tang (2022).

 

Erste Sitzprobe im großen EV

Ehrlicherweise war der erste Gedanke bei der Sitzprobe im BYD Tang (2022): "Die Sitze erinnern mich ganz schön an BMW." Aber wieso sollte es negativ sein? Vorbildern nachzueifern kann nur gutes hervorbringen – und tatsächlich sitzt es sich im großen EV ziemlich bequem. Die Sitze schmiegen sich mit ihren ausgeprägten Wangen gut am Körper an und die Sitzfläche lässt sich nach Belieben verlängern oder verkürzen. Der Hauptakteur der ersten Sitzreihe ist aber ganz klar das Kombiinstrument mit seinem rotierenden Display, das sich auf Knopfdruck von der Horizontalen in die Vertikale umstellen lässt. Die Bedienstruktur ähnelt stark der eines Smartphones, weshalb sogar eine Selfie-Kamera mit an Bord ist. Zu verspielt ist der BYD Tang (2022) aber nicht. Im Gegenteil, er macht einen ausgereiften Eindruck. Im Innenraum finden sich kaum einfache Kunststoffe, dafür viele aufgepolsterte und mit Velours verzierte Oberflächen. Die Verarbeitung kann sich ebenfalls sehenlassen. In der zweiten Sitzreihe ist trotz des großzügigen Panoramaglasdaches reichlich Kopffreiheit gegeben. Die Beinfreiheit variiert – je nachdem, wie die verschiebbare Sitzbank eingestellt ist, um wiederum Platz für die dritte Sitzreihe zu schaffen. Letztere ist jedoch nur für Kinder oder als Notsitz bei Kurzstrecken geeignet. Selbst mit 1,64 Meter Körpergröße sitzt man dort mit stark angewinkelten Beinen.
Von Leslie Schraut

Auch interessant:

Elektroauto BYD Han (2022)
BYD Han (2022) So sitzt es sich im EQE-Gegner

Victoria Zippmann Victoria Zippmann
Unser Fazit

Preislich und technisch bewegt sich der BYD Tang auf Augenhöhe mit der Konkurrenz vom Schlage eines BMW iX3. Es muss daher schon die Ausstattungsvielfalt wett machen, was es dem deutschen Publikum voraussichtlich an Image fehlt.

Tags:
Copyright 2023 autozeitung.de. All rights reserved.