Bußgeldkatalog (2019): Punkte, zu schnell, Fahrverbot Punkte, Bußgeld und Fahrverbot ab wann?

von AUTO ZEITUNG 06.05.2019
Punktetacho Flensburg
Neuer Punktetacho Flensburg Foto: autozeitung.de
Inhalt
  1. Neuer Bußgeldkatalog für 2019
  2. Was 2019 beim Bußgeldkatalog zu beachten ist
  3. Bußgeldkatalog-Kategorien

Der aktuelle Bußgeldkatalog (2019) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung (BMVBS) beinhaltet alle Bußgelder, die Punkte und ein mögliches Fahrverbot (bzw. Führerscheinentzug). Oft gefragt: Wie hoch sind die Punkte bei 20 oder 30 km/h zu schnell, Punkte Für Rotlichtverstoß, oder Abstandsvergehen?

Bußgeldkatalog, was war das nochmal? Diese Frage stellen sich vielen erst, wenn der Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Und dann ist es zu spät. Dabei ist es nicht schwer: Im Bußgeldkatalog sind sämtliche Geldstrafen aufgelistet, die Verkehrsteilnehmern auferlegt werden, sobald sie ordnungswidrig gegen die StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) verstoßen, darunter etwa das Zu-schnell-Fahren in geschlossenen Ortschaften oder das Nichtbeachten einer roten Ampel. Um Bußgeld-Strafen zu vermeiden, muss man also einfach nur wissen, was wie bestraft wird. In den letzten Jahren hat sich da allerdings einiges getan. Mehr zum Thema: Führerschein und Bußgeldkatalog

 

Neuer Bußgeldkatalog für 2019

So ist im aktuellen Bußgeldkatalog bereits mit acht Punkten die Fahrerlaubnis weg – vor 2014 brauchte es dafür schon 18 Punkte. Neben Autofahrern sind seit der Reform des Bußgeldkatalogs inzwischen auch Radfahrer und Fußgänger von Bußgeldern und Punkten betroffen. Fußgänger erhalten aber keine Punkte für Ordnungswidrigkeiten, sie können lediglich mit einem Bußgeld bestraft werden. Wer keine Punkte kassieren oder ein Bußgeld bezahlen will, der sollte sich im Straßenverkehr ordnungsgemäß verhalten. Dazu gehört inzwischen auch, dass jeder Verkehrsverstoß für sich verjährt. Wer nach Bußgeldkatalog seine Fahrerlaubnis verliert, kann diese frühestens nach 6 Monaten neu beantragen. Hier geht es zum Bußgeldrechner

 

Was 2019 beim Bußgeldkatalog zu beachten ist

Auch für das Vorjahr gab es einige Änderungen für den Bußgeldkatalog. Im Fokus höherer Strafen standen vor allem unerlaubte Handynutzung, Blockieren von Rettungsgassen, Teilnahme, Planung und Durchführung verbotener Autorennen sowie das Verhüllungsverbot beim Autofahren. Außerdem wurden die Regeln für die situative Winterreifenpflicht verschärft, das "Alpine-Symbol" als Qualitätssiegel für Winterreifen wurde eingeführt. Winter- und Ganzjahresreifen, die seit 2018 hergestellt werden, müssen das Symbol mit der Schneeflocke in der Mitte tragen. Für ältere Winterreifen gilt eine Übergangsfrist bis September 2024. Fahrer und Fahrzeughalter müssen bei falscher Bereifung höhere Bußgelder zahlen. Seit Januar 2018 ist zudem die Endrohrmessung bei allen Fahrzeugen Pflicht, seit April 2018 ist für Neuwagen das Notrufsystem eCall verpflichtend.

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Bußgeldkatalog-Kategorien

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