Bußgeldkatalog (2020): Punkte, zu schnell, Fahrverbot Punkte, Bußgeld und Fahrverbot ab wann?

von AUTO ZEITUNG 21.01.2020
Punktetacho Flensburg
Foto: autozeitung.de
Inhalt
  1. Neuer Bußgeldkatalog für 2020
  2. Was 2020 beim Bußgeldkatalog zu beachten ist
  3. Bußgeldkatalog-Kategorien

Der aktuelle Bußgeldkatalog (2020) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Straßenentwicklung (BMVBS) beinhaltet alle Bußgelder, die Punkte und ein mögliches Fahrverbot (bzw. Führerscheinentzug). Oft gefragt: Wie hoch sind die Punkte bei 20 oder 30 km/h zu schnell, Punkte Für Rotlichtverstoß, oder Abstandsvergehen?

Bußgeldkatalog, was war das nochmal? Diese Frage stellen sich vielen erst, wenn der Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Und dann ist es zu spät. Dabei ist es nicht schwer: Im Bußgeldkatalog sind sämtliche Geldstrafen aufgelistet, die Verkehrsteilnehmern auferlegt werden, sobald sie ordnungswidrig gegen die StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) verstoßen, darunter etwa das Zu-schnell-Fahren in geschlossenen Ortschaften oder das Nichtbeachten einer roten Ampel. Um Bußgeld-Strafen zu vermeiden, muss man also einfach nur wissen, was wie bestraft wird. In den letzten Jahren hat sich da allerdings einiges getan. Mehr zum Thema: Führerschein und Bußgeldkatalog

 

Neuer Bußgeldkatalog für 2020

So ist im aktuellen Bußgeldkatalog bereits mit acht Punkten die Fahrerlaubnis weg – vor 2014 brauchte es dafür schon 18 Punkte. Neben Autofahrern sind seit der Reform des Bußgeldkatalogs inzwischen auch Radfahrer und Fußgänger von Bußgeldern und Punkten betroffen. Fußgänger erhalten aber keine Punkte für Ordnungswidrigkeiten, sie können lediglich mit einem Bußgeld bestraft werden. Wer keine Punkte kassieren oder ein Bußgeld bezahlen will, der sollte sich im Straßenverkehr ordnungsgemäß verhalten. Dazu gehört inzwischen auch, dass jeder Verkehrsverstoß für sich verjährt. Wer nach Bußgeldkatalog seine Fahrerlaubnis verliert, kann diese frühestens nach 6 Monaten neu beantragen. Hier geht es zum Bußgeldrechner

 

Was 2020 beim Bußgeldkatalog zu beachten ist

Auch für 2020 gab es einige Änderungen für den Bußgeldkatalog. Im Fokus höherer Strafen standen vor allem das Parken in zweiter Reihe sowie auf Geh- und Radwegen, die Rettungsgasse, der größere Abstand zu Fahrradfahren bei Überholvorgängen oder das direkte Überholverbot bei Zweirädern. Entsprechendes Falschparken wird mit bis zu 100 Euro und in gravierenden Fällen auch mit Punkten geahndet. Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, müssen mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen. Hinzu kommen ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg. 2020 soll es ein neues Verkehrsschild geben, das Autos das Überholen von Zweirädern verbietet. Ist das Überholen doch erlaubt, soll innerorts ein Abstand von mindestens 1,5 Metern und außerorts von zwei Metern eingehalten werden.

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Bußgeldkatalog-Kategorien

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