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2-DIN-Autoradio: Navi/DAB+ Das sind die besten 2-DIN-Autoradios

Dominik Mothes 02.09.2022
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2-DIN-Autoradio
Ein Hoch auf die Norm! 2-DIN-Autoradios passen in eine Vielzahl von Fahrzeugen mit genormtem Radioschacht. Foto: iStock/Tetiana Garkusha
Inhalt
  1. 2-DIN-Autoradios im Vergleich
  2. Welche Funktionen sollte ein 2-DIN-Radio haben?
  3. Wie groß ist ein 2-DIN-Autoradio?
  4. Wie wird ein 2-DIN-Autoradio eingebaut?

Wer ein Fahrzeug mit einem Schacht für ein 2-DIN-Autoradio besitzt, hat dank der genormten Größe eine besonders große Auswahl an neuen Nachrüst-Radios. Wir vergleichen beliebte Systeme und verraten, welche als Navi taugen, Apple CarPlay und Android Auto unterstützen oder DAB+ empfangen!

Gründe für ein neues Autoradio gibt es viele. Etwa, das Auto mit neuester Connectivity, wie Apple CarPlay oder Android Auto, auszustatten, ein fest eingebautes Navi nachzurüsten oder den rauschenden FM-Transmitter mit einem Bluetooth-Radio abzulösen. In vielen Autos, besonders seit Beginn der 2000er-Jahre, findet man sogenannte 2-DIN-Radioschächte – auch Doppel-DIN genannt. Diese genormten Aussparungen im Armaturenbrett haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber den 1-DIN-Schächten: die Größe. Ein Doppel-DIN-Radio ist, wie der Name vermuten lässt, doppelt so hoch wie ein 1-DIN-Gerät und hat deshalb Platz für modernere Technik und allen voran auch für einen großen Bildschirm. Hersteller von 2-DIN-Autoradios bieten deshalb auch nahezu alles an, was Autoproduzenten in ihre Neuwagen packen. So kann auch ein älteres Auto dank Nachrüst-System mit Features wie moderner Smartphone-Connectivity für Musikstreaming und als Navi, DAB+ und selbst mit dem Bildschirm verkabelten Rückfahrkameras aufwarten. Welche Funktionen Sinn ergeben und welche Autoradios zu empfehlen sind, klären wir im Vergleich. Dieses Radio überzeugt bereits mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis:
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2-DIN-Autoradios im Vergleich

Bei der Vielzahl an verfügbaren Optionen an 2-DIN-Radios fällt eine Entscheidungsfindung nicht leicht. Da die Maße genormt sind, müssen Sie sich zumindest um die Passgenauigkeit keine Gedanken machen, solange das Auto mit einem entsprechend großen Schacht ausgestattet ist. Die Geräte selbst reichen jedoch von einfacheren Bluetooth-Radios für wenig Geld bis zu teuren Allroundern mit großen Displays, Smartphone-Mirroring und manchmal sogar noch einem CD-Laufwerk. Die beliebtesten Modelle – von No-Name-Produkt bis Marke – im Vergleich:

Kenwood DMX8019DABS

Wer nach einem High-End-Radio sucht, ist mit dem DMX8019DABS von Kenwood gut beraten. Das Autoradio mit Sieben-Zoll-Display beherrscht kabelloses Apple CarPlay und Android Auto und lässt sich per Wi-Fi selbst mit dem Internet verbinden. Auch dabei: DAB+ mit Seamless Blending (automatischem Umschalten zu UKW bei schwachem Signal), Fernsprecheinrichtung mit Mikrofon, Dual-USB (zum Abspielen von Video- und Audiodateien) und Soundprozessor mit 13-Band Graphic-Equalizer für besseren Sound – wenn gute Auto-Lautsprecher eingebaut sind.
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Sony XAV-AX3250ANT

Auch Sony's Mittelklasse-Radio der XAV-Serie bietet viele Connectivity-Features: CarPlay und Android Auto sind integriert und WebLink 2.0 wird unterstützt. Natürlich ist auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit dabei. Per A/V-Eingang können auf dem Sieben-Zoll-Touchscreen auch Videos abgespielt werden. Die mitgelieferte DAB-Antenne sorgt für Digitalradio-Empfang.
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Pioneer SPH-DA160DAB

Noch ein großer Name: Dieses Autoradio aus der Pioneer SPH-Serie bietet ebenfalls Mirroring per USB-Kabel für Apple- und Android-Smartphones sowie DAB+. Das Bluetooth-fähige Radio kommt mit einem 6,8-Zoll-Display.
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ATOTO S8 Premium

Das S8 Premium von Atoto lockt mit modernen Features – wie etwa wireless Apple CarPlay und Android Auto. Zudem können per Dual-Bluetooth zwei Geräte gleichzeitig mit dem Doppel-DIN-Radio gekoppelt werden. Das Gerät kann auch per Wi-Fi-, Bluetooth- oder USB-Tethering auch eigenständig online gehen. Rückfahrkameras können an den sieben Zoll großen Bildschirm angeschlossen werden.
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Kenwood DPX7200DAB

Im Vergleich zu den High-End-Geräten bietet das DPX7200DAB von Kenwood weitaus weniger Funktionen – ist dafür auch günstiger. Das DAB-Radio bietet neben digitalem Radioempfang auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Amazon Alexa und Spotify Control. Außerdem kann Musik per AUX-In, USB-Port oder CD-Player abgespielt werden. Einen Touchscreen gibt es jedoch nicht.
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JVC KW-X830BT

Ebenfalls sehr günstig: Der KW-X830BT-Media-Receiver von JVC. Das Kürzel BT steht natürlich für Bluetooth, das Steckenpferd dieses Radios. Bis zu fünf Geräte (maximal zwei Telefone) lassen sich parallel koppeln. Dazu kommt Spotify Control sowie Steuerung einiger Android-Smartphones via USB. Der Radioempfang ist auf UKW beschränkt, der Bildschirm kommt ohne Touch-Funktion.
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ATOTO F7 Standard

Günstiger Preis, viele Funktionen: Das ATOTO F7 mausert sich zum Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich. Apple- und Android-Smartphones lassen sich per CarPlay, Android Auto und MirrorLink spiegeln und steuern, über die Bluetooth-Funktion lassen sich auch andere Geräte verbinden. Musik kann zudem über den USB-Anschluss, AUX-Eingang oder SD-Slot abgespielt werden. Radioempfang ist dafür nur über UKW möglich.
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Welche Funktionen sollte ein 2-DIN-Radio haben?

Dass Autoradios nur zum Musikhören genutzt werden, ist – vor allem mit modernen Touchscreen-Bildschirmen – ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Autofahrer:innen nutzen die Multimedia-Einheit mittlerweile als Navi oder Telefonschnittstelle. Natürlich darf Musik nicht fehlen, doch die kommt mittlerweile per Bluetooth oder Mirroring vom Smartphone, seltener von USB-Sticks, MP3-Playern oder SD-Karten. Natürlich sollte ein gutes Autoradio auch Radioprogramm empfangen. Und auch hier ist die Zukunft digital: DAB+ ist bei Neuwagen seit Dezember 2020 Pflicht und auch viele Nachrüstungen kommen mit integriertem Digitalradio-Empfänger oder mitgelieferter DAB-Antenne. Was also sollte ein neues Radio können? Unsere Tipps für ein neues Radio:

  • Touchscreen: Die Zeiten, als berührungsempfindliche Displays ein Luxusartikel waren, sind vorbei. Selbst günstige Radio-Modelle sind oft mit einem großen Bildschirm ausgestattet. Das erleichtert die Bedienung und das Darstellen von Navis oder Smartphone-Inhalten.

  • Smartphone-Mirroring: Ob Apple CarPlay, Android Auto oder MirrorLink, das Smartphone über den Bildschirm steuern zu können ist nicht nur sicherer, sondern auch praktisch. Navi-Apps können so direkt über den Infotainment-Screen laufen.

  • DAB+: Ein modernes Radio sollte für die Zukunft gewappnet sein. Ein Ende des UKW-Empfangs ist zwar noch nicht in Sicht, DAB bietet aber eine größere Senderauswahl und läuft rauschfreier als die klassischen Langwellen.

  • Freisprecheinrichtung: Ein integriertes oder mitgeliefertes Mikrofon erleichtert es ungemein, auch beim Fahren wichtige Anrufe entgegennehmen zu können, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen.

  • Anschlüsse für Rückfahrkameras: Wer diese Einparkhilfe einbauen möchte, muss bei vielen Autos auf einen störenden Zusatzbildschirm zurückgreifen. Nachrüst-Radios mit entsprechenden Anschlüssen machen das obsolet.

Unnötig ist dagegen eine fest eingebaute Navi-Funktion im Radio. Die Hersteller setzen oft auf Software unbekannter Navi-Dienste und bieten so auch seltener eine dynamische Routenführung an, Karten-Updates werden nur sporadisch ausgespielt. Spezielle Navi-Apps für Smartphones wie Google Maps, aber auch von namhaften Marken wie Tomtom oder Garmin unterstützen oft Apple CarPlay oder Android Auto und arbeiten mindestens so zuverlässig wie klassische Navigationssysteme für die Windschutzscheibe. Sie haben jedoch einen riesigen Vorteil: Über das Smartphone werden die Karten ständig aktualisiert und sind selbst als Bezahl-Apps günstiger als ein neues Gerät. Nice-to-have ist dagegen ein CD-Receiver. Die Laufwerke sind mittlerweile zwar bei Nachrüst-Geräten schwer zu finden, aber noch nicht gänzlich verschwunden. Wer jedoch auch mit einem Nachrüst-Gerät gerne die eigene Disc-Sammlung im Auto genießen möchte, sollte nach einem passenden Doppel-DIN-Radio Ausschau halten.

Test Digitalradio DAB+ nachrüsten: Transmitter-Test
Digitalradio DAB+ nachrüsten: Transmitter-Test Digitalradio per Transmitter nachrüsten

 

Wie groß ist ein 2-DIN-Autoradio?

Bereits 1984 legte das Deutsche Institut für Normung – kurz auch DIN genannt – feste Größen für Autoradios fest. Umgangssprachlich als 1-DIN und 2-DIN bekannt, vereinfachen seither diese international gültigen Normen für Radioschächte den Einbau von Nachrüst-Radios. Die genauen Maße belaufen sich dabei auf mindestens 160 Millimeter in der Tiefe sowie genau 180 Millimeter in der Breite. 1-DIN-Radios sind 50 Millimeter hoch, Doppel-DIN-Autoradios sind doppelt so hoch, sprich: 100 Millimeter. Allerdings hält sich nicht jeder Autohersteller an diese Normen, vor allem seit dem Einzug fest integrierter Radios und Bildschirme. Auch in Blenden eingepasste Radios erschweren den Austausch, da hier mit einigem an Werkzeug und Zusatzzubehör – wie fahrzeugspezifische Blendrahmen – gearbeitet werden muss, damit das Ergebnis am Ende anschaulich ist.

Ratgeber Autoradio mit Navi
Autoradio mit Navi Radios mit Navi im Vergleich

 

Wie wird ein 2-DIN-Autoradio eingebaut?

Dank der genormten Größe ist der Einbau eines Doppel-DIN-Autoradios oft sehr einfach. Jedoch sollte sich vor dem Kauf vergewissert werden, dass der Radioschacht des eigenen Autos auch der genormten Größe entspricht – ein DIN-Radioschacht ist nämlich keine Pflicht für Autohersteller. Das wird besonders bei neueren Autos mit ausgeklügelten Multimedia-Systemen und großen Touchscreens schwierig. Doch auch bei Autos mit passender Aussparung im Armaturenbrett gilt es, folgende Dinge zu beachten:

  • Der Einbaurahmen: Damit das Radio sicher im Schacht sitzt, wird ein Geräte-spezifischer Rahmen benötigt. Dieser ist meisten bereits mit dem neuen Radio dabei. Einfach den alten Rahmen ausbauen, den neuen befestigen und das Autoradio hat Halt.

  • Die Verkabelung: Bei vielen Radios genügt es, die ISO-Stecker des alten Radios anzustecken und die vorhandene Antenne anschließen. Schwieriger wird es, wenn etwa ein Anschluss an den CAN-Bus (meist nur neuere Wagen) notwendig ist. Hier gibt es spezielle Adapter, die aber auch hier die Verbindung zwischen Media-Receiver und Autoelektronik einfach herstellen können. Zubehör, wie Rückfahrkameras und Lenkradfernbedienungen nicht vergessen!

  • Sicherungen entfernen: Neue Radios sind oft mit Folien, Aufklebern oder Schrauben für den Transport gesichert. Besonders bei Doppel-DIN-Radios mit integriertem CD- oder DVD-Player müssen vor Inbetriebnahme die Sicherungsschrauben entfernt werden, um Schäden zu vermeiden!

  • Die Blende: Je nach Autohersteller ist das Originalradio manchmal zwar an sich auf Doppel-DIN genormt, aber nicht die Blende wie etwa VW aus den späten 2000er-Jahren. Hier gibt es jedoch für gängige Fahrzeugtypen passende Blenden für Nachrüst-Radios.

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