Verbrenner-Verbot (Benzin-/Dieselautos) Staaten forcieren Verbrenner-Ende

von AUTO ZEITUNG 10.11.2021
Inhalt
  1. News: 24 Staaten planen Ende für Benzin- und Dieselautos & Mehrheit der Deutschen gegen Verbrenner-Verbot
  2. So stehen Politik & EU zum Verbrenner-Verbot
  3. So stehen Umweltverbände & der VDA zum möglichen Verbot von Benzin- & Dieselautos
  4. ZEV-Allianz: Verbrenner-Verbot in Deutschland absehbar
  5. Geplante Verbote von Benzin- und Dieselautos im Ausland (Tabelle)
  6. Großbritannien (Schottland): Verbrennungsmotoren ab 2040 verboten
  7. Irland überlegt Verbot von Benzin- und Dieselautos ab 2030
  8. Verbot von Verbrennungsmotoren in Dänemark & Norwegen
  9. Schweden nennt Zeitpunkt für Verbot von Benzin- und Dieselautos
  10. USA: Bundesstaat Kalifornien verbietet ab 2035 Verbrenner

24 Staaten, sechs Autohersteller sowie einige Städte und Investoren wollen sich auf das Ende für Benzin- und Dieselautos festlegen. Auch die EU-Kommission forciert ein Verbrenner-Verbot auf den Weg bringen. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

 

News: 24 Staaten planen Ende für Benzin- und Dieselautos & Mehrheit der Deutschen gegen Verbrenner-Verbot

  • Bei der Weltklimakonferenz in Glasgow wollen zwei Dutzend Staaten mit einer konkreten Absage an den Verbrennungsmotor den Ton angeben. 24 Staaten, sechs große Autohersteller sowie einige Städte und Investoren wollen sich auf ein Ende für den Verkauf von Benzin- und Dieselautos festlegen, wie Großbritannien am 10. November 2021 mitteilte. Die beteiligten Regierungen wollen "darauf hinarbeiten, dass alle Verkäufe von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2040 weltweit und in den führenden Märkten bis spätestens 2035 emissionsfrei sind". Die Autokonzerne sollen demnach anstreben, spätestens 2035 in führenden Märkten nur noch emissionsfreie Autos zu verkaufen. Zu den beteiligten Unternehmen gehören der britischen Mitteilung zufolge Mercedes, Ford und General Motors. Deutschland unterzeichnet die Erklärung zunächst nicht. Der geschäftsführende Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte dem Vorstoß zu einem indirekten Verbrenner-Verbot auch zuvor schon eine Absage erteilt. "Der fossile Verbrenner wird 2035 auslaufen. Die Verbrennertechnologie wird aber weiterhin gebraucht", sagte Scheuer. "Wir wollen sie mit synthetischen Kraftstoffen klimaneutral machen und die Vorteile der Technologie erhalten." Die geplante Erklärung berücksichtige den Antrieb mit synthetischen Kraftstoffen nicht. Deshalb sei sein Ministerium dagegen. Das sei auch Linie der amtierenden Bundesregierung. Greenpeace-Chef Martin Kaiser sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es wäre megapeinlich, wenn Deutschland nicht dabei wäre." Eine solche Erklärung sei überfällig.

  • Die Mehrheit der Deutschen lehnt einer Umfrage aus März 2021 zufolge ein Verbrenner-Verbot für neue Benzin- und Dieselautos ab. Auf die Frage: "Ab wann sollten Ihrer Meinung nach keine Autos mit Verbrennungsmotoren in Deutschland mehr verkauft werden?", sagten 55 Prozent der Befragten: "Kein zeitliches Limit." Das Meinungsforschungsinstitut Civey hatte im Auftrag des Berliner "Tagesspiegels" am 15. und 16. März 2021 insgesamt 2502 Bürger:innen repräsentativ befragt. Die Grünen wollen ab 2030 "nur noch abgasfreie Neuwagen zulassen". Laut der Umfrage stimmen lediglich 22 Prozent der befragten Bürger:innen dieser Forderung zu. Selbst unter den Grünen-Anhänger:innen befürworten nur 55 Prozent ein solches Zulassungsverbot von Benzinern und Dieselautos.

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Diese Konsequenzen hätte das Verbot für Verbrennungsmotoren (Video):

 
 

So stehen Politik & EU zum Verbrenner-Verbot

  • Nach Vorstellung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sollen Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035 nur noch auf die Straßen kommen, wenn sie mit synthetischen Kraftstoffen angetrieben werden. Klassische Verbrenner – also Benzin- und Dieselautos, die mit fossilen Kraftstoffen angetrieben werden – sollen innerhalb der nächsten 15 Jahre auslaufen, so der Politiker Mitte März 2021. Ein völliges Verbrenner-Verbot drohe mit Blick auf synthetische Kraftstoffe aber nicht. "Um die in Deutschland hoch entwickelte Technologie des Verbrenners in die Zukunft zu führen, müssen die synthetischen Kraftstoffe raus aus dem Reagenzglas und rein in die Massenproduktion", sagte Scheuer. Um sie konkurrenzfähig zu machen, braucht es dem Minister zufolge den Druck durch den Gesetzgeber. "Wir müssen technologieoffen bleiben und gleichzeitig weiter strenge Klimaschutz-Vorgaben machen, damit die Anreize da sind, die nächsten 15 Jahre zu nutzen, um konkurrenzfähige, saubere Kraftstoffe für Verbrenner zu entwickeln." Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan bezeichnete Scheuers Idee "von einer sauberen Zukunft des Verbrennungsmotors" als "brandgefährlich", sowohl für den Klimaschutz als auch für die Autoindustrie. "Die Herstellung synthetischer Kraftstoffe benötigt Strom. Mit der gleichen Menge Strom fährt ein E-Auto mit Batterie mindestens fünfmal so weit wie ein Verbrenner mit strombasiertem Kraftstoff. Eine solche hanebüchene Verschwendung macht strombasierte Kraftstoffe dauerhaft viel zu teuer für den Betrieb von Autos." Der Verbrennungsmotor habe keine Zukunft, ganz gleich, womit man ihn betreibt. Er forderte ein Auslaufdatum für alle Verbrennungsmotoren von der Bundesregierung. Auch andere Politiker:innen wie CSU-Chef Markus Söder und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatten sich bereits im Herbst 2020 für ein Auslaufen fossil betriebener Autos bis 2035 ausgesprochen. Nach früherer Einschätzung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer würde ein fester Termin den Ausstieg für Hersteller und Energieversorger berechenbar machen.

  • CSU-Chef Markus Söder und der Chef des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, wollen ein Zulassungsverbot für Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035. "Ich bin sehr dafür, dass wir uns ein Enddatum setzen, ab dem Zeitpunkt, an dem fossile Verbrenner mit fossilen Kraftstoffen nicht mehr neu zugelassen werden können", so der CSU-Chef Söder auf einem Parteitag 2020 der CSU. "Kalifornien hat es vorgemacht", sagte Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ein Verbot von Neuzulassungen für Diesel- und Benzinautos ab 2035 halte ich für eine gute Idee." Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien will Autoabgase drastisch reduzieren und ab dem Jahr 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen erlauben.

  • Ein Verbrenner-Verbot durch die Hintertür? Die EU-Kommission hat im Juli 2021 ihre Vorschläge dazu vorgestellt, wie der Treibhausgas-Ausstoß der Mitgliedstaaten bis 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Niveau der 90er-Jahre sinken soll. So sollen die EU-Länder bis 2030 sicherstellen, dass die Emissionen neuer Pkw und leichter Nutzfahrzeuge verglichen mit heute im Schnitt um 55 Prozent abnehmen. 2035 soll der CO2-Rückgang zu 2021 volle 100 Prozent erreichen. Ein explizites Ende für Benzin- und Dieselautos gibt es hingegen nicht. FDP-Chef Christian Lindner hat die Pläne der EU kritisiert. "Die klimaneutralen Flüssigkraftstoffe werden nicht berücksichtigt, während E-Autos fiktiv als CO2-frei angenommen werden, obwohl dies vom Strommix abhängt", sagte er. "Dieser Politikansatz ist klimapolitisch nicht überzeugend." Er appellierte an die Bundesregierung, das Verbrenner-Verbot zu verhindern. Greenpeace es nicht schnell genug. Greenpeace-Klimaexperte Tobias Austrup teilte mit, das vorgeschlagene Ende des Verbrennungsmotors 2035 sei nicht mehr, als sich die meisten europäischen Autobauer bereits vorgenommen hätten. Ein europäischer Verbrenner-Ausstieg bis 2028 wäre notwendig gewesen, um die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.

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So stehen Umweltverbände & der VDA zum möglichen Verbot von Benzin- & Dieselautos

  • Mehrere Umweltverbände haben im März 2021 in einem gemeinsamen Brief die deutschen Autobauer aufgefordert, bis spätestens 2030 keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zu verkaufen. Hersteller wie Volkswagen, Daimler und BMW müssten ihre Produktion stattdessen auf "effiziente und verbrauchsarme Elektrofahrzeuge ausrichten", heißt es in dem Brief, den unter anderen der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Germanwatch und die Deutsche Umwelthilfe unterschrieben haben. Für Hybrid-Fahrzeuge gelte die Forderung nach einem Verkaufsstopp gleichermaßen, wie die Unterzeichner erklärten. "Die angekündigten SUV-Modelle sind ein klimapolitischer Irrweg", schreiben die Verbände, die auch synthetischen Kraftstoffen und Kraftstoffen aus Biomasse im Straßenverkehr eine Absage erteilen. Die EU-Kommission will Ende 2021 neue und ehrgeizigere Schadstoff-Grenzwerte für Autos und Vans vorschlagen. Sie sollen 2025 in Kraft treten. Die Automobilbranche befürchtet dadurch ein vorzeitiges Ende des klassischen Verbrennungsmotors – also genau das, was Umweltverbände nun mit Nachdruck fordern.

  • Während in Europa immer mehr Staaten ein Verbrenner-Verbot forcieren wollen, beschäftigt sich eine Studie im Auftrag von Greenpeace mit der Zukunft der Benzin- und Dieselautos. Laut ihrer Erkenntnis müsste deren Verkauf bis spätestens 2028 gestoppt werden, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreichen zu können. Noch einmal zwölf Jahre später, also im Jahr 2040, müssten alle Verbrenner von Europas Straßen verbannt werden. Die Studie der Forschungsinstitute Climact und NewClimate will herausgefunden haben, dass die Treibhausemissionen in beinahe allen Wirtschaftssektoren innerhalb der vergangenen Jahre zurückgegangen sind. Die Emissionen des Verkehrs aber nicht – sie liegen aktuell 28 Prozent höher als noch im Jahr 1990. Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan bezeichnet ihn deshalb als "Schmuddelecke im Klimaschutz". Neben der Verbote von Benzin- und Dieselautos müsse laut der Studie auch dafür gesorgt werden, dass in der EU bis 2040 die Anzahl der Autos um 47 Prozent sinkt. Um Mobilität weiterhin gewährleisten zu können, müssten also Radwege und das Schienennetz ausgebaut werden. Mehr zum Thema: Die CO2-Bilanz von Elektroautos

  • Die Chefin des Branchenverbandes VDA, Hildegard Müller, sprach sich in der "Süddeutschen Zeitung" Mitte März 2021 gegen den Vorstoß von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer aus. Ein Ausstieg aus der Verbrennertechnik wäre nach derzeitigem Stand der Elektrifizierung zu früh und man könne "keine Diskussion über Jahreszahlen führen". Der Forderung der Grünen, Autos sollen ab 2030 abgasfrei fahren, entgegnet sie, dass dann rund 30 Millionen Benzinautos und Diesel verboten würden. Müller sieht "mehr Kraftstoffe aus nachhaltigen Quellen" als bessere Alternative an. Zu den EU-Plänen für eine neue, bedeutend strengere Abgasnorm Euro 7 kommentiert die Chefin des Branchenverbandes VDA: "Die Kommission will vorschreiben, dass künftig ein Fahrzeug in jeder Fahrsituation quasi emissionsfrei bleiben muss – sei es mit Anhänger am Berg oder im langsamen Stadtverkehr. Das ist technisch unmöglich und das wissen auch alle". Damit kämen die geplanten Verschärfungen einem Verbot von Verbrennungsmotoren gleich. Die "Bild am Sonntag" berichtete im November 2020 über eine Studie, die als Grundlage der Euro 7-Norm dienen solle und teils deutlich strengere Regeln nahelege als in der Abgasnorm Euro 6. Zunächst sollen die Ergebnisse diskutiert und später, im ersten Halbjahr 2021, Folgenabschätzungen der Euro 7-Norm veröffentlicht werden. Beschlossen sei noch nichts.

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ZEV-Allianz: Verbrenner-Verbot in Deutschland absehbar

Tatsächlich existiert mit dem Beitritt Deutschlands zur ZEV-Allianz (zero-emission vehicle) auf der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris schon ein konkreter Zeitplan für ein Verbot von Verbrennungsmotoren beziehungsweise Benzin- und Dieselautos. Der Zusammenschluss setzt sich nämlich zum Ziel, spätestens im Jahr 2050 alle Fortbewegungsmittel, die nicht emissionsfrei fahren, von den Straßen zu verbannen – ein Verbrenner-Verbot scheint in Zukunft also unumgänglich. Zu der Vereinigung gehören neben Deutschland bereits andere Länder, Regionen und Bundesstaaten: Großbritannien, Niederlande, Norwegen, acht US-Bundesstaaten (u. a. Kalifornien) sowie die kanadische Provinz Quebec wollen das Verbot für Verbrennungsmotoren forcieren. Ziel der Anstrengungen ist es, den weltweiten Schadstoffausstoß um bis zu 40 Prozent zu senken und dabei zu helfen, den Klimawandel zu unterbinden. Außerdem wird die Ersparnis durch das Verbrenner-Verbot jährlich auf beträchtliche eine Milliarde Tonnen CO2-Emissionen geschätzt.

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Geplante Verbote von Benzin- und Dieselautos im Ausland (Tabelle)

LandJahr
Dänemark2030
Großbritannien2035
Frankreich2040
Indien2030
Irland2030
Island2030
Israel2030
Kanada2040
Niederlande2030
Norwegen2025
Schottland2032
Schweden2030
Slowenien2030
Taiwan2035
 

Großbritannien (Schottland): Verbrennungsmotoren ab 2040 verboten

Großbritannien will den Verkauf von Diesel- und Benziner-Lastwagen spätestens von 2040 an verbieten. Die Maßnahme ist Teil eines Regierungsvorhabens, um die Emissionen im Verkehr deutlich zu senken. Ziel ist, bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Dafür soll von 2035 an der Verkauf von Fahrzeugen mit einem Gewicht von 3,5 bis 26 Tonnen und spätestens von 2040 an der Verkauf von schwereren Lastwagen verboten werden, wie das Verkehrsministerium in London Mitte Juli 2021 mitteilte. Bereits im November 2020 hatte Premierminister Boris Johnson für 2030 ein Verkaufsverbot klassischer Diesel- und Benzinautos angekündigt. Dekarbonisierung sei nicht allein ein technokratischer Prozess, sagte Verkehrsminister Grant Shapps. Es gehe vielmehr darum, zu Lebensqualität und einer modernen Wirtschaft beizutragen. Die schottische Regierung verfolgt ähnliche Pläne: Hier sollen bis 2032 keine neuen Benzin- und Dieselautos mehr auf den Straßen unterwegs sein. Gleichzeitig verpflichtete sich die Regierung dazu, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos auszubauen und bereits 2045 klimaneutral zu sein.

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Irland überlegt Verbot von Benzin- und Dieselautos ab 2030

Auch wenn es nach den Plänen der irischen Regierung geht, könnte ein Verbrenner-Verbot 2030 in Kraft treten und der Verkauf von Dieseln und Benziner verboten werden. In einem weiteren Schritt könnten ab 2045 sogar alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ihre Zulassung verlieren. Im Gegenzug ist geplant, zunehmend in die Ladeinfrastruktur zu investieren. Bis 2025 soll an jedem neu errichteten Gebäude mit über zehn Stellplätzen mindestens eine Ladestation zur Verfügung stehen. Die Pläne der Regierung sind Teil eines umfassenden Klimaschutzplans, der dabei helfen soll, die Klimaziele zu erreichen und die hohen Treibhausgasemissionen des Landes zu reduzieren. 

 

Verbot von Verbrennungsmotoren in Dänemark & Norwegen

Dänemark will ein Verbot von Benzin und Dieselautos: Bis 2030 soll der Verkauf von reinen Verbrennern auslaufen, sagte der frühere Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen im Oktober 2018 vor dem dänischen Parlament. Stattdessen sollen die Dän:innen auf Hybrid-, Elektro- oder sonstige emissionsarme Fahrzeuge setzen. Bis 2035, so die Vision des ehemaligen Ministerpräsidenten, solle jeder Neuwagen in Dänemark elektrisch oder in anderer Weise emissionsfrei betrieben werden. Genauere Angaben zum Verbot von Verbrennungsmotoren blieb Rasmussen schuldig. In Norwegen soll bereits ab dem Jahr 2025 ein Verbot von Benzin- und Dieselautos und somit ein generelles Verbrenner-Verbot kommen. In dem skandinavischen Land sind bereits heute 50 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge Elektroautos.

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Schweden nennt Zeitpunkt für Verbot von Benzin- und Dieselautos

Auch in Schweden sollen ab dem Jahr 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr verkauft werden. Damit sprach sich Ministerpräsident Stefan Löfven für ein generelles Verbot von Verbrennungsmotoren aus. Mit diesem Schritt möchte Schweden die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens vorantrieben. Mit dem Aus für Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen soll zugleich das Lade- und Tanknetz für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgebaut werden. 

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USA: Bundesstaat Kalifornien verbietet ab 2035 Verbrenner

Der US-Bundesstaat Kalifornien verbietet ab 2035 Neuwagen mit Benzin- oder Dieselmotor. Wie Gouverneur Gavin Newsom mitteilt, betrifft das Verbot für Verbrennungsmotoren sowohl Autos als auch Lastwagen. Gebrauchte Benziner oder Diesel-Fahrzeuge dürften dem Dekret zufolge aber weiterhin fahren und weiterverkauft werden.

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