VW Tera (2025): Günstiges Mini-SUV für Südamerika vorgestellt

Volkswagen hat ein neues Modell für den südamerikanischen Markt in petto. Der VW Tera geht in Brasilien noch im ersten Halbjahr 2025 in den Verkauf und soll das SUV-Portfolio nach unten hin ergänzen. Wir nennen bereits die ersten Infos zum City-SUV.

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Zwei VW Tera (2025) stehen nebeneinander auf einem Parkdeck, von einem ist das Heck vom anderen die Front zu erkennen.
VW Tera (2025) Foto: VW

Im Rahmen des legendären Karnevals von Rio de Janeiro zeigt VW Brasilien erstmals das neue City-SUV Tera.

Der VW Tera (2025), statisch von vorne links fotografiert.
VW Tera (2025) Foto: VW

Infos zu den Motorisierungen gibt es noch nicht. Es ist aber durchaus denkbar, dass VW wieder auf den 1,0-l-TSI zurückgreifen wird, der im Falle des VW Polo 116 PS (85 kW) leistet und in Südamerika großflächig in der VW-Modellpalette Verwendung findet.

Der VW Tera (2025), statisch von hinten rechts fotografiert.
VW Tera (2025) Foto: VW

Der Tera wurde in Brasilien entwickelt und wird auch dort gebaut.

Das Cockpit des VW Tera (2025).
VW Tera (2025) Foto: VW

Trotz günstigem Einstiegspreis ist das Cockpit des SUV-Polo auf dem neuesten Stand.

Preis: Der VW Tera (2025) ab schätzungsweise 20.000 Euro

Südamerika wird ab 2025 um ein weiteres VW-Modell bereichert. Der VW Tera (2025) soll für Absatzzahlen sorgen und positioniert sich dabei unterhalb von VW T-Cross und VW Taigo, der in Südamerika unter dem Namen Nivus firmiert. Der Tera zielt auf das immer beliebter werdende Segment der kleinen SUV.  Während der Konkurrent Dacia Sandero Stepway hierzulande zu Preisen ab 15.100 Euro bestellbar ist, dürfte der VW Tera zu einem etwas höheren Kaufpreis in den Handel rollen (Stand: Februar 2025). Dass das in Brasilien entwickelte und gefertigte Modell auch hierzulande auf den Markt kommt, wirkt sehr unwahrscheinlich. Der Marktstart soll in Brasilien noch im ersten Halbjahr 2025 erfolgen, in anderen südamerikanischen Staaten in der zweiten Jahreshälfte. Auch in Afrika soll der Tera künftig erhältlich sein.
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Der VW Tayron (2024) im Video:

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Video: AUTOZEITUNG

Antriebe: 1,0-l-Motor gilt als gesetzt

Welche Motorisierungen genau unter der Haube des VW Tera (2025) zu finden sein werden, verrät der Hersteller noch nicht. Es ist aber durchaus denkbar, dass VW wieder auf den 1,0-l-TSI zurückgreifen wird, der im Falle des VW Polo 116 PS (85 kW) leistet und in Südamerika großflächig in der VW-Modellpalette Verwendung findet. Darüber rangiert noch eine 128 PS (94 kW) starke Variante des 1,0-l-Dreizylinders, die so auch bereits in anderen Modellen wie dem VW Virtus (Stufenhecklimousine auf Basis des VW Polo) zum Einsatz kommt. Ob auch der Tera von dieser Motorisierung profitieren wird, ist fraglich, zumal man intern noch einen gewissen Respektabstand zum größeren T-Cross und Nivus (hierzulande Taigo genannt) einhalten muss.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Neue VW-Front

Optisch zeigt sich unverkennbar die neue VW-Front, wie wir sie beispielsweise vom dritten VW Tiguan kennen. Die horizontale Linienführung der Motorhaube mündet in einer steil abfallenden Front mit einem großen unteren Lufteinlass, der fast bis an den kleinen Kühlergrill heranreicht. Dadurch wirkt der VW Tera (2025) bulliger und größer als er tatsächlich ist – schließlich haben wir es größentechnisch eher mit einem aufgebockten Polo zu tun. Konkrete Maße nennt VW leider nicht. Kunststoffapplikationen an Frontschürze und Schwellern lassen das City-SUV besonders in Verbindung mit dem angedeuteten Unterfahrschutz am Heck robust wirken. Ins Auge fallen zudem die Golf-typisch breite C-Säule und die hoch gezogene Fensterlinie an den Fondtüren. Am Heck sind recht kleine Rückleuchten zu finden, optisch durch eine Kunststoffleiste verbunden. 

Interieur: Zehn-Zoll-Instrumententafel

Das Cockpit des VW Tera (2025).
Foto: VW

Der VW Tera (2025) soll ein Budget-Auto werden – daraus macht Volkswagen keinen Hehl und spricht bei der Präsentation auch von einer "Demokratisierung des SUV-Segments in Brasilien". In Anbetracht dessen kommt der Innenraum recht modern daher: Die digitale Zehn-Zoll-Instrumententafel wird von einem ordentlichen Zentralbildschirm und einem klassischen Gangwahlhebel flankiert. Fotos von Sitzen oder Fond gibt VW zwar nicht preis, in Anbetracht der leicht abfallenden Dachlinie dürfte es hinten jedoch recht eng zugehen.