Vergleichstest

Multivan, Passat & Tayron: VW-Familienautos im Vergleichstest

Volkswagen hat für Familien mit erhöhtem Platzbedarf einige interessante Modelle im Programm, darunter den VW Passat, den neuen VW Tayron und natürlich den VW Multivan. Im Vergleichstest klären wir, wer am meisten Autos fürs Geld bietet.

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Blick von schräg vorne auf die drei fahrenden Autos VW Multivan, VW Tayron und VW Passat.
VW hat viele mögliche Familienhelden im Programm, doch welcher ist der Beste? Wir bitten den VW Multivan, Tayron und Passat zum Vergleichstest! Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg hinten auf den fahrenden VW T7 Multivan.
Bei forscher Kurvenfahrt führt das elektronische Stabilitätsprogramm den Multivan an der ganz kurzen Leine. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW T7 Multivan.
Sehr luftiger Raumeindruck dank heller Ausstattung und großer Fenster. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des VW T7 Multivan.
Die Sitze sind bequem, eine ausziehbare Beinauflage bieten sie aber nicht. Foto: Zbigniew Mazar
Blick in den Fond des VW T7 Multivan.
Bewegungsfreiheit bis in den hintersten Winkel. Die Sitze dienen auch als Tisch. Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg hinten auf den fahrenden VW Passat, VW Tayron und VW Multivan.
Nicht zuletzt die hohen Kosten belasten das Punktekonto des Multivan maßgeblich. Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg vorne auf den fahrenden VW Passat.
Im Handling lässt der geräumige Kombi seinen Widersachern nicht den Hauch einer Chance. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des VW Passat.
Die bequemen Sportsitze gibt es nur mit der Ausstattung R-Line (6330 Euro). Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW Passat.
Oberklasse-artiges Raumangebot, gute Verarbeitung: Im Passat fühlt man sich wohl. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Mittelkonsole im Innenraum des VW Passat.
Abdeckungen für die Mittelkonsolenfächer – praktisch gegen Krümel & Co. Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg hinten auf den VW Multivan, VW Tayron und VW Passat.
Van, SUV und Kombi: Die Heckansichten der drei Wolfsburger identifizieren sie direkt als Volkswagen. Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg vorne auf den fahrenden VW Tayron.
Der Tayron umkurvt die Handlingstrecke ungleich beschaulicher als der dynamische Passat. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Armaturen im Innenraum des VW Tayron.
Das Cockpit des SUV bietet noch mehr praktische Ablagen als das des Passat. Foto: Zbigniew Mazar
Blick auf die Vordersitze im Innenraum des VW Tayron.
Den starken Plug-in-Hybrid gibt es nur mit der sportlichen R-Line-Ausstattung. Foto: Zbigniew Mazar
Blick in den Fond des VW Tayron.
Das Raumangebot in Reihe zwei ist sehr üppig – auch für langbeinige Erwachsene. Foto: Zbigniew Mazar
Blick von schräg vorne auf den VW Multivan, VW Tayron und VW Passat.
Der Passat ist das komfortabelste Auto, der Multivan das vielseitigste. Das stylische SUV liegt irgendwo dazwischen. Foto: Zbigniew Mazar

Familienbande im Vergleichstest: VW Multivan, VW Passat & VW Tayron

Mama, Papa und Kind haben hohe Ansprüche an ein Auto. Robust soll es sein, viel Platz bieten sowie etliche praktische Details vorweisen, die den Familienalltag und das lange Reisen in den gemeinsamen Urlaub so einfach und angenehm wie möglich machen. Darüber hinaus darf das Ganze weder bei der Anschaffung noch im Unterhalt übermäßig viel kosten, schließlich haben gerade junge Familien nur äußerst selten Geld im Überfluss zur Verfügung.

Im Modellangebot von Volkswagen gibt es einige Fahrzeuge, die zumindest die erstgenannten Ansprüche mit Bravour erfüllen. Dazu zählt zuallererst der allseits bewährte VW Multivan. Aber auch der klassische Großraumkombi vom Typ VW Passat Variant oder der neue VW Tayron, eine Art XXL-Tiguan mit riesigem Kofferraum, kommen hier in Frage. Zugegeben: Gerade mit ihren kraftvollen Plug-in-Hybrid-Antrieben, mit denen diese drei Praktiker im Folgenden zum markeninternen Vergleichstest antreten, sind sie zwar in der Anschaffung teuer, sparen aber immerhin im Unterhalt. Doch welcher der drei bietet auch darüber hinaus das beste Gesamtpaket?

Der VW Tayron (2025) im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: VW Tayron mit dem größten Standardkofferaum

Der VW Bulli hat sich in seiner mittlerweile 75 Jahre währenden Karriere aufgrund seiner Vielseitigkeit weltweit eine beeindruckend große Fangemeinde aufgebaut. Und auch der aktuelle VW Multivan gehört immer noch zu den familientauglichsten Autos überhaupt. Mit seinen praktischen hinteren Schiebetüren, dem famosen Raumangebot inklusive 3672 l an (!) maximaler Transportkapazität und der schier endlosen Flexibilität seines Innenraums stellt er die merklich hochwertiger eingerichteten Testgegner hinsichtlich der Alltagstauglichkeit schon etwas in den Schatten. Serienmäßig fünfsitzig, hat die Kundschaft bei VW Nutzfahrzeuge optional die Wahl zwischen zwei, vier oder fünf Einzelsitzen ab Reihe zwei, die sich nach Belieben verschieben und mit wenigen Handgriffen komplett herausnehmen lassen.

Besser miteinander vergleichbar, weil weitgehend auf Augenhöhe in Sachen Raumangebot sind somit die Innenräume des Kombis und des SUV. Sowohl der VW Passat als auch der VW Tayron bieten in Reihe eins und zwei gleichermaßen ein überdurchschnittliches Maß an Bewegungsfreiheit. Dennoch hat der Neuling im VW-Sortiment zwei entscheidende Vorzüge: Zum einen punktet der Tayron im Vergleichstest mit dem insgesamt üppigsten Standardkofferraum (705 l), zum anderen darf er mit 561 kg Zuladung am meisten Gepäck mit sich herumschleppen. Außerdem verfügt er über ein besseres Transportvolumen bei umgelegter Rücksitzbank als der Passat. Dieses Duell geht mit 1915 zu 1770 l für den Tayron aus. Durch die serienmäßig verschiebbare Rückbank sichert er sich zudem ein weiteres Pluspünktchen bei der Variabilität.

Für den beliebten VW Passat Variant spricht dafür seine lobenswert umfangreiche serienmäßige Sicherheitsausstattung, die neben den gesetzlich vorgeschriebenen Funktionen wie Notrufautomatik oder Aufmerksamkeitsassistent auch einige autonome Fahrmodi bis hin zum automatisierten Einparken beinhaltet. Gleiches gilt für den VW Tayron, der ebenfalls werksseitig mit vielen Features ausgestattet ist, die das Fahren angenehmer und sicherer machen sollen. Beim VW Multivan hingegen kosten einige Dinge, welche die Wettstreiter aufpreisfrei mitbringen, zusätzliches Geld, beispielsweise das proaktive Insassenschutzsystem, das im Fall eines drohenden Unfalls Maßnahmen wie das Schließen der Fenster und das Straffen der Gurte einleitet.

Fahrkomfort: Aufbaubewegungen & laute Fahrgeräuschen beim VW Multivan

Was viele schon lange wissen: Der VW Passat ist auf langer Strecke ein herausragend komfortables Auto. Dies gilt umso mehr, wenn die Kundschaft bei der Bestellung beim DCC-Fahrwerk mit optionalen Dämpfern ein Kreuzchen gemacht hat. Damit ausgerüstet, gleitet der stattliche Kombi souverän über die meisten Herausforderungen hinweg, die unsere vielerorts über etliche Jahre vernachlässigte Straßen-Infrastruktur für leidgeprüfte Vielfahrende bereithält. Dank der ausgewogenen Abstimmung liegt der Fünftürer satt auf der Straße, federt gleichzeitig sensibel an und begegnet selbst tiefen Schlaglöchern mit großer Gelassenheit.

Auch wenn das Messgerät dem modischen VW Tayron geringere Schalldrücke attestiert, nehmen wir die Klangkulisse im Kombi wegen der geringeren Fahrwerks- und Abrollgeräusche als angenehmer wahr, was dem Komfortempfinden bei höheren Geschwindigkeiten zuträglich ist. Dafür sitzt man hinten im SUV etwas entspannter, da die Rückbank des Passat tiefer montiert ist. Das führt zu stärker angewinkelten Beinen als im SUV. Vorn hingegen ergibt sich bei diesen beiden VW-Modellen eine Patt-Situation. Der Grund: Sowohl der VW Passat als auch der Tayron treten bei diesem Vergleichstest mit identischen, hier wie da zur R-Line gehörenden Sportsitzen an. Sie bieten eine anschmiegsame Polsterung und reichlich Seitenhalt. Allerdings lässt sich die Kopfstütze dieses Optionssitzes nicht einstellen.

Was den Federungskomfort angeht, kann der Neuling dem Mittelklasse-Souverän nicht ganz das Wasser reichen. Auf schlechten Asphaltabschnitten zeigt der junge VW Tayron mehr Vertikalbewegungen, sackt teils in tiefere Wellen ab und federt grundsätzlich rustikaler an – ein Zugeständnis an die hohe Zuladung. Beim VW Multivan wiederum registrieren wir ein vergleichsweise störrisches Anfedern und ausgeprägte Aufbaubewegungen auf kurzen wie langen Wellen. Im Grunde reicht der Bulli bereits kleine Unebenheiten recht ungefiltert weiter. Naturgemäß liegt auch das Geräuschniveau insgesamt über dem der Rivalen. Abroll- und Fahrwerksgeräusche werden deutlich vernehmbar in den riesigen Innenraum geleitet und dort von allen Personen als unangenehmes Wummern wahrgenommen. Hinzu kommen wesentlich lautere Windgeräusche – und das bereits bei mäßigen Geschwindigkeiten.

Wenig zu meckern gibt es hingegen bei den Sitzen des großen Wolfsburgers. Klar, sie bieten weniger Seitenhalt als die R-Line-Sportsitze der beiden anderen VW-Modelle, doch einstellbare Armlehnen und gemütliche Polster sorgen selbst bei langen Fahrten für Komfort. Durch das immense Raumangebot sind die im Fond sitzenden Personen zudem deutlich flexibler beim Finden einer passenden Sitzposition.

Blick von schräg vorne auf den VW Multivan, VW Tayron und VW Passat.
Foto: Zbigniew Mazar

Motor/Getriebe: Der VW Passat 1.5 eHybrid OPF schafft rein elektrisch 101 km

Die Verkaufszahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Diesel, der viele Jahre lang absolut 
zu Recht als die sinnvollste Antriebsquelle für Vielfahrende angesehen wurde, verliert auch in den vorliegenden Fahrzeugsegmenten immer mehr an Relevanz. Stattdessen setzen viele Dienstwagenberechtigte auf moderne Plug-in-Hybride. VW pflanzt in seine Modelle einen 1,5 l großen Turbobenziner, der hier unisono 177 PS (130 kW) leistet, und stellt diesem Aggregat eine beziehungsweise beim Multivan zwei E-Maschinen zur Seite. Doch wer mit solch einem Paket wirklich sparsam unterwegs sein möchte, kommt nicht umhin, stets den Ladestand des Hochvoltspeichers im Auge zu behalten und gegebenenfalls nachzuladen.

Dem Vergleichstest-Trio hilft es hierbei, dass ihr Antriebssystem DC-ladefähig ist. An einer entsprechenden Ladesäule können die Wettstreiter mit maximal 40 kW Leistung Energie zapfen, um so die Effizienz auf langen Autobahnetappen zu steigern. Den urbanen Alltag dürften derweil alle drei Volkswagen dank der Batterie-Speicherkapazität von 19,7 kWh in den meisten Anwenderfällen im rein elektrischen Betrieb bestreiten können.

Im Test schafft der VW Passat 1.5 eHybrid OPF ordentliche 101 km, ohne den Verbrenner zuzuschalten, der VW Tayron 1.5 eHybrid OPF respektable 80 km und der VW Multivan 1.5 eHybrid OPF immerhin noch 60 km. Überhaupt hat der Antrieb des Bullis am meisten mit der üppigen Stirnfläche und dem hohen Gewicht zu kämpfen. Schließlich wiegt die Großraumlimousine 2449 kg.

Zu allem Überfluss gesteht der Hersteller ihm lediglich eine Systemleistung von 245 PS (180 kW) zu, während der Passat und der Tayron aus 272 PS (200 kW) schöpfen dürfen. Die Konsequenz: Der Kombi beschleunigt 1,5 s flotter aus dem Stand auf Tempo 100, das SUV 1,1 s. Der insgesamt windschnittigste Aufbau beschert dem Passat zudem den günstigsten Kraftstoffverbrauch. Ihm genügen durchschnittlich 3,6 l Benzin, während der Tayron 4,5 l und der Multivan 5,9 l Sprit verbrennen. Der zusätzliche Stromverbrauch ist – bedingt durch dieselbe Akku-Größe – in unserem Testzyklus identisch und beträgt bei allen drei Testkandidaten 9,9 kWh auf 100 km Fahrstrecke.

„Einzig der Passat vermittelt so etwas wie gehobene Fahrdynamik“
Marcel Kühler

Fahrdynamik: Tayron und Passat neigen auf der Handlingstrecke zum Untersteuern

Sicherheit vor Fahrspaß – diese Maxime dürften die meisten Eltern ohne mit der Wimper zu zucken sofort unterschreiben. Erwartungsgemäß bestehen alle drei Volkswagen die sicherheitsrelevanten Fahrdynamik-Prüfungen ohne Aussetzer. Das betrifft sowohl die Reaktionen beim Entlanghangeln am jeweiligen Grenzbereich als auch die Standfestigkeit der Bremsanlagen. Bei der Bremswirkung ist es allerdings einmal mehr der VW Passat, der die Messlatte im Vergleichstest vorlegt. Darüber hinaus bleiben seine durch die direkte und mitteilsame Lenkung begünstigte Kurvenwilligkeit und die gehobene Seitenführung unerreicht in diesem Testfeld – trotz der recht mauen Traktion.

Die geringsten querdynamischen Talente bringt freilich der VW Multivan mit. Weder seine reichlich indirekte Lenkung noch die permanenten Regeleingriffe des nicht deaktivierbaren und somit omnipräsenten ESP verleiten kaum dazu, forsch durch gewundene Landstraßen zu pflügen. Traktionsprobleme fallen auf der Handlingstrecke nicht auf, was daran liegt, dass der Bulli ausschließlich als Allradler erhältlich ist, dessen Hinterachse von einem Elektromotor angetrieben wird. Beim – wie der VW Passat – vorderradgetriebenen VW Tayron ist es dagegen die äußerst ausgeprägte Neigung zum Untersteuern, die den gehobenen Fahrspaß bereits im Ansatz unterbindet.

Umwelt/Kosten: Der VW Multivan ist am teuersten

Wie eingangs erwähnt, sollte das ideale Familienauto nicht unbedingt das komplette monatlich zur Verfügung stehende Budget auffressen. Das betrifft gleichermaßen den Kaufpreis respektive die Leasing-Rate sowie die laufenden Kosten. Die schlechte Nachricht vorweg: In der Anschaffung sind die hier versammelten drei Vergleichstest-Kandidaten allesamt nichts für schmal verdienende Berufseinsteiger:innen.

Der VW Passat liegt inklusive wertungsrelevanter Extras bei 68.745 Euro, der VW Tayron bei 64.385 Euro. Der VW Multivan setzt sich mit 77.862 Euro an die unrühmliche Spitze des Trios. Immerhin: Zu erwartende Wartungs- und Reparaturkosten fallen bei dem Großraumpraktiker laut ADAC am niedrigsten aus. Außerdem gewährt die VW Nutzfahrzeug-Sparte anders als die Markenmutter fünf Jahre Garantie auf den Bulli. Passat- und Tayron-Eigner:innen müssen sich mit den für VW üblichen zwei Jahren Gesamtgarantie zufrieden geben. Dennoch beschließt der Multivan das Kostenkapitel als Letzter. Neben dem insgesamt höchsten Preis sorgen die durch den weniger zurückhaltenden Verbrauch bedingten höchsten Kraftstoffkosten in der Bilanz für Verdruss.

Eine ärgerliche Gemeinsamkeit: Der Wertverlust liegt bei allen drei Modellen auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Die Deutsche Automobil Treuhand DAT prognostiziert beispielsweise, dass der Passat nach vier Jahren Haltedauer und 80.000 zurückgelegten Kilometern satte 38.511 Euro seines Neupreises – bezogen auf die Basisausführung – einbüßt, womit er in diesem Trio noch der wertstabilste VW ist. Der Tayron verliert unter denselben Voraussetzungen 38.836 Euro, der Multivan gar 39.071 Euro. Was des einen Leid ist, ist des anderen Freud: Für Gebrauchtwagenkäufer:innen eröffnet sich so die Möglichkeit, eventuell doch noch zu einem halbwegs moderaten Preis an ihren „neuen“ Familienfreund zu kommen …

Fazit

Auch wenn SUV heute vielleicht als modischer gelten und die Variabilität eines großen Vans unübertroffen bleibt: Der Gesamtsieg geht an den klassischen Kombi, den VW Passat. Er kombiniert vortrefflich ein familientaugliches Raumangebot mit guter Fahrdynamik und Effizienz. Auf Platz zwei fährt der VW Tayron ins Ziel. Sein riesiger Standardkofferraum ist wie geschaffen für die ganz große Urlaubsfahrt. Der VW Multivan holt sich die Bronzemedaille. Er ist ein herausragend praktisches Auto, das dafür die Fahrdynamik vernachlässigt und verbrauchsbedingt höhere laufende Kosten mit sich bringt.

Messwerte & technische Daten von VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion, VW Passat 1.5 eHybrid OPF und VW Tayron 1.5 eHybrid OPF

AUTO ZEITUNG 25/2025

VW Passat 1.5 eHybrid OPF

VW Tayron 1.5 eHybrid OPF

VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion

Technik

Motor

4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; E-Maschine, im Getriebe integriert

4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; E-Maschine, im Getriebe integriert

4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; zwei E-Maschinen

Hubraum

1498 cm³

1498 cm³

1498 cm³

Bohrung / Hub

74,5 / 85,9 mm

74,5 / 85,9 mm

74,5 / 85,9 mm

Leistung Verbrenner

130 kW / 177 PS, 5000 /min

130 kW / 177 PS, 5000 /min

130 kW / 177 PS, 5500 /min

Max. Drehmoment Verbrenner

250 Nm bei 1500–4000 /min

250 Nm bei 1500–4000 /min

250 Nm bei 1500–4000 /min

Leistung E-Motor

85 kW / 116 PS

85 kW / 116 PS

vorn 85 kW / 116 PS, hinten 100 kW / 136 PS

Max. Drehmoment E-Motor

150 Nm

150 Nm

vorn 150 Nm, hinten k.A.

Systemleistung

200 kW / 272 PS

200 kW / 272 PS

180 kW / 245 PS

Systemdrehmoment

400 Nm

400 Nm

350 Nm

Batterie

Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan)

Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan)

Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan)

Spannung / Kapazität netto

400 V / 19,7 kWh

400 V / 19,7 kWh

400 V / 19,7 kWh

Max. Ladeleistung AC / DC

11 kW / 40 kW

11 kW / 40 kW

11 kW / 40 kW

Kraftübertragung

Getriebe

Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung

Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung

Allrad permanent, 6-Gang-Doppelkupplung

Antrieb

6-Gang Doppelkupplung

6-Gang Doppelkupplung

6-Gang Doppelkupplung

Fahrwerk

Radaufhängung

McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer (opt.), Stabi., ESC

McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer, Stabi., ESC

McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer (opt.), Stabi., ESC

Lenkung

Zahnstange; Servo, elektrisch; Progressivlenkung (opt.)

Zahnstange; Servo, elektrisch

Zahnstange; Servo, elektrisch

Bremsen

innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent

innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent

innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent

Serienbereifung

215/55 R 17

245/55 R 19

235/55 R 17

Testbereifung

235/45 R 18 W

255/40 R 20 Y XL

235/50 R 18 H

Reifen

Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6

Continental Sport Contact 6 A01

Kumho Ecsta HS 52

Maße & Gewichte

Außenmaße (L / B / H)

4917 / 1849 (2093)*/ 1521 mm

4792 / 1853 (2156)*/ 1666 mm

4973 / 1941 (2260)*/ 1909 mm

Radstand

283,7 cm

279,0 cm

312,4 cm

Kofferraumvolumen

520–1770 l

705–1915 l

469–3672 l

Leergewicht Werk / Test

1783 / 1865 kg

1843 / 1939 kg

2219 / 2449 kg

Zul. Gesamtgewicht*

2360 kg

2500 kg

2950 kg

Effektive Zuladung

495 kg

561 kg

501 kg

Anhängelast* (gebr. / ungebr.)

2000 / 750 kg

2000 / 750 kg

1600 / 750 kg

Dachlast* / Stützlast*

100 / 90 kg

100 / 100 kg

100 / 80 kg

Wendekreis links / rechts

11,9 / 11,8 m

11,8 / 11,9 m

12,2 / 12,3 m

Fahrleistungen

0 – 50 km/h

3,0 s

3,1 s

2,9 s

0 – 100 km/h

6,6 s

7,0 s

8,1 s

0 – 160 km/h

14,0 s

15,3

19,4

0 – 200 km/h

22,6 s

25,3 s

Höchstgeschwindigkeit*

225 km/h

215 km/h

200 km/h

Handlingkurs

1:48,6 min

1:55,3 min

1:56,8 min

Slalom (Pylonenabstand 18 m)

62,6 km/h

61,5 km/h

53,3 km/h

Bremswege

aus 100 km/h kalt / warm

33,8 / 34,1 m

36,7 / 35,3 m

36,4 / 36,0 m

aus 50 / 150 km/h kalt

8,8 / 72,7 m

9,2 / 79,5 m

10,1 / 78,7 m

Innengräusche

Standgeräusch

bei 50 km/h

59 dB(A)

57 dB(A)

61 dB(A)

bei 100 / 130 km/h

65 / 68 dB(A)

65 / 67 dB(A)

65 / 70 dB(A)

Verbräuche

Testverbrauch

3,6 l S + 9,9 kWh / 100 km

4,5 l S + 9,9 kWh / 100 km

5,9 l S + 9,9 kWh / 100 km

WLTP-Verbrauch*

1,3 l S + 13,0 kWh / 100 km

1,7 l S + 14,0 kWh / 100 km

2,6 l S + 15,6 kWh / 100 km

CO2 Test / WLTP

127 / 30 g/km

149 / 38 g/km

182 / 59 g/km

Tankinhalt*

45 l

45 l

45 l

Reichweite gesamt

1351 km

1080 km

823 km

Reichweite elektr. Test / WLTP

101 / 133 km

80 / 116 km

60 / 94 km

Werksangaben; *Breite mit Außenspiegeln

Ausstattung/Preise

VW Passat 1.5 eHybrid OPF

VW Tayron 1.5 eHybrid OPF

VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion

Grundpreis

61.915 €

63.770 €

71.953 €

Testwagen-Optionen

Fahrwerk

Fahrdynamikpaket DCC Pro, adaptive Dämpfer, Progressivlenkung (R-Line, 6.330 €)

adaptive Dämpfer (1.499 €), ab Ausstattung Life (3.077 €)

Lenkung

Progressivlenkung¹ enthalten im Fahrwerk

Reifen

500 € (18-Zoll-Räder mit Sportbereifung)

615 € (20-Zoll-Bereifung)

720 € (18-Zoll-Bereifung)

Sitze

Sportsitze (nur mit R-Line, 6.330 €)

Vordersitze mit Armlehnen und Lendenwirbelstütze, 613 €

Aufpreis

6.830 €

615 €

5.909 €

Bewerteter Preis

68.745 €

64.385 €

77.862 €

Ausstattung

Anhängerkupplung

1.260 €

1.260 €

1.053 €

Navigationssystem

1.430 €

1.395 €

1.261 €

Panorama-Glasdach

vorn und hinten: 850 € (Winterpaket Plus)

vorn und hinten: 600 € (Winterpaket Premium)

vorn: 524 € (nur für Vordersitze verfügbar)

Sitzheizung

1.260 €

1.260 €

1.053 €

Wartung / Rabatt / Wertverlust

Werkstattkosten*

774 €

686 €

594 €

Rabatt**

22,5 % / 13.931 €

k.A.

12,5 % / 8.994 €

Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a.

62,2 % Restwert / 38.511 € Wertverlust

60,9 % Restwert / 38.836 € Wertverlust

54,3 % Restwert / 39.071 € Wertverlust

Versicherung / Steuern pro Jahr

HP / VK / TK Typklassen

13 / 24 / 22

13 / 20 / 20

13 / 25 / 25

HP / VK / TK Kosten

595 / 1078 / 181 €

595 / 860 / 148 €

595 / 1144 / 277 €

Abgasnorm / Steuer

Euro 6e / 30 €

Euro 6e / 30 €

Euro 6e / 30 €

* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC

**Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten

Gesamtbewertung

Punkte max.

VW Passat 1.5 eHybrid OPF

VW Tayron 1.5 eHybrid OPF

VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion

Karosserie

1000

683

710

723

Fahrkomfort

1000

760

751

705

Motor / Getriebe

1000

749

717

652

Fahrdynamik

1000

676

593

581

Eigenschaftswertung

4000

2868

2771

2661

Kosten / Umwelt

1000

293

295

278

Gesamtwertung

5000

3161

3066

2939

Platzierung

1

2

3