Multivan, Passat & Tayron: VW-Familienautos im Vergleichstest
Volkswagen hat für Familien mit erhöhtem Platzbedarf einige interessante Modelle im Programm, darunter den VW Passat, den neuen VW Tayron und natürlich den VW Multivan. Im Vergleichstest klären wir, wer am meisten Autos fürs Geld bietet.
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- Familienbande im Vergleichstest: VW Multivan, VW Passat & VW Tayron
- Der VW Tayron (2025) im Fahrbericht (Video)
- Karosserie: VW Tayron mit dem größten Standardkofferaum
- Fahrkomfort: Aufbaubewegungen & laute Fahrgeräuschen beim VW Multivan
- Motor/Getriebe: Der VW Passat 1.5 eHybrid OPF schafft rein elektrisch 101 km
- Fahrdynamik: Tayron und Passat neigen auf der Handlingstrecke zum Untersteuern
- Umwelt/Kosten: Der VW Multivan ist am teuersten
- Fazit
- Messwerte & technische Daten von VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion, VW Passat 1.5 eHybrid OPF und VW Tayron 1.5 eHybrid OPF
- Ausstattung/Preise
- Gesamtbewertung
Familienbande im Vergleichstest: VW Multivan, VW Passat & VW Tayron
Mama, Papa und Kind haben hohe Ansprüche an ein Auto. Robust soll es sein, viel Platz bieten sowie etliche praktische Details vorweisen, die den Familienalltag und das lange Reisen in den gemeinsamen Urlaub so einfach und angenehm wie möglich machen. Darüber hinaus darf das Ganze weder bei der Anschaffung noch im Unterhalt übermäßig viel kosten, schließlich haben gerade junge Familien nur äußerst selten Geld im Überfluss zur Verfügung.
Im Modellangebot von Volkswagen gibt es einige Fahrzeuge, die zumindest die erstgenannten Ansprüche mit Bravour erfüllen. Dazu zählt zuallererst der allseits bewährte VW Multivan. Aber auch der klassische Großraumkombi vom Typ VW Passat Variant oder der neue VW Tayron, eine Art XXL-Tiguan mit riesigem Kofferraum, kommen hier in Frage. Zugegeben: Gerade mit ihren kraftvollen Plug-in-Hybrid-Antrieben, mit denen diese drei Praktiker im Folgenden zum markeninternen Vergleichstest antreten, sind sie zwar in der Anschaffung teuer, sparen aber immerhin im Unterhalt. Doch welcher der drei bietet auch darüber hinaus das beste Gesamtpaket?
Der VW Tayron (2025) im Fahrbericht (Video)

Karosserie: VW Tayron mit dem größten Standardkofferaum
Der VW Bulli hat sich in seiner mittlerweile 75 Jahre währenden Karriere aufgrund seiner Vielseitigkeit weltweit eine beeindruckend große Fangemeinde aufgebaut. Und auch der aktuelle VW Multivan gehört immer noch zu den familientauglichsten Autos überhaupt. Mit seinen praktischen hinteren Schiebetüren, dem famosen Raumangebot inklusive 3672 l an (!) maximaler Transportkapazität und der schier endlosen Flexibilität seines Innenraums stellt er die merklich hochwertiger eingerichteten Testgegner hinsichtlich der Alltagstauglichkeit schon etwas in den Schatten. Serienmäßig fünfsitzig, hat die Kundschaft bei VW Nutzfahrzeuge optional die Wahl zwischen zwei, vier oder fünf Einzelsitzen ab Reihe zwei, die sich nach Belieben verschieben und mit wenigen Handgriffen komplett herausnehmen lassen.
Besser miteinander vergleichbar, weil weitgehend auf Augenhöhe in Sachen Raumangebot sind somit die Innenräume des Kombis und des SUV. Sowohl der VW Passat als auch der VW Tayron bieten in Reihe eins und zwei gleichermaßen ein überdurchschnittliches Maß an Bewegungsfreiheit. Dennoch hat der Neuling im VW-Sortiment zwei entscheidende Vorzüge: Zum einen punktet der Tayron im Vergleichstest mit dem insgesamt üppigsten Standardkofferraum (705 l), zum anderen darf er mit 561 kg Zuladung am meisten Gepäck mit sich herumschleppen. Außerdem verfügt er über ein besseres Transportvolumen bei umgelegter Rücksitzbank als der Passat. Dieses Duell geht mit 1915 zu 1770 l für den Tayron aus. Durch die serienmäßig verschiebbare Rückbank sichert er sich zudem ein weiteres Pluspünktchen bei der Variabilität.
Für den beliebten VW Passat Variant spricht dafür seine lobenswert umfangreiche serienmäßige Sicherheitsausstattung, die neben den gesetzlich vorgeschriebenen Funktionen wie Notrufautomatik oder Aufmerksamkeitsassistent auch einige autonome Fahrmodi bis hin zum automatisierten Einparken beinhaltet. Gleiches gilt für den VW Tayron, der ebenfalls werksseitig mit vielen Features ausgestattet ist, die das Fahren angenehmer und sicherer machen sollen. Beim VW Multivan hingegen kosten einige Dinge, welche die Wettstreiter aufpreisfrei mitbringen, zusätzliches Geld, beispielsweise das proaktive Insassenschutzsystem, das im Fall eines drohenden Unfalls Maßnahmen wie das Schließen der Fenster und das Straffen der Gurte einleitet.
Fahrkomfort: Aufbaubewegungen & laute Fahrgeräuschen beim VW Multivan
Was viele schon lange wissen: Der VW Passat ist auf langer Strecke ein herausragend komfortables Auto. Dies gilt umso mehr, wenn die Kundschaft bei der Bestellung beim DCC-Fahrwerk mit optionalen Dämpfern ein Kreuzchen gemacht hat. Damit ausgerüstet, gleitet der stattliche Kombi souverän über die meisten Herausforderungen hinweg, die unsere vielerorts über etliche Jahre vernachlässigte Straßen-Infrastruktur für leidgeprüfte Vielfahrende bereithält. Dank der ausgewogenen Abstimmung liegt der Fünftürer satt auf der Straße, federt gleichzeitig sensibel an und begegnet selbst tiefen Schlaglöchern mit großer Gelassenheit.
Auch wenn das Messgerät dem modischen VW Tayron geringere Schalldrücke attestiert, nehmen wir die Klangkulisse im Kombi wegen der geringeren Fahrwerks- und Abrollgeräusche als angenehmer wahr, was dem Komfortempfinden bei höheren Geschwindigkeiten zuträglich ist. Dafür sitzt man hinten im SUV etwas entspannter, da die Rückbank des Passat tiefer montiert ist. Das führt zu stärker angewinkelten Beinen als im SUV. Vorn hingegen ergibt sich bei diesen beiden VW-Modellen eine Patt-Situation. Der Grund: Sowohl der VW Passat als auch der Tayron treten bei diesem Vergleichstest mit identischen, hier wie da zur R-Line gehörenden Sportsitzen an. Sie bieten eine anschmiegsame Polsterung und reichlich Seitenhalt. Allerdings lässt sich die Kopfstütze dieses Optionssitzes nicht einstellen.
Was den Federungskomfort angeht, kann der Neuling dem Mittelklasse-Souverän nicht ganz das Wasser reichen. Auf schlechten Asphaltabschnitten zeigt der junge VW Tayron mehr Vertikalbewegungen, sackt teils in tiefere Wellen ab und federt grundsätzlich rustikaler an – ein Zugeständnis an die hohe Zuladung. Beim VW Multivan wiederum registrieren wir ein vergleichsweise störrisches Anfedern und ausgeprägte Aufbaubewegungen auf kurzen wie langen Wellen. Im Grunde reicht der Bulli bereits kleine Unebenheiten recht ungefiltert weiter. Naturgemäß liegt auch das Geräuschniveau insgesamt über dem der Rivalen. Abroll- und Fahrwerksgeräusche werden deutlich vernehmbar in den riesigen Innenraum geleitet und dort von allen Personen als unangenehmes Wummern wahrgenommen. Hinzu kommen wesentlich lautere Windgeräusche – und das bereits bei mäßigen Geschwindigkeiten.
Wenig zu meckern gibt es hingegen bei den Sitzen des großen Wolfsburgers. Klar, sie bieten weniger Seitenhalt als die R-Line-Sportsitze der beiden anderen VW-Modelle, doch einstellbare Armlehnen und gemütliche Polster sorgen selbst bei langen Fahrten für Komfort. Durch das immense Raumangebot sind die im Fond sitzenden Personen zudem deutlich flexibler beim Finden einer passenden Sitzposition.

Motor/Getriebe: Der VW Passat 1.5 eHybrid OPF schafft rein elektrisch 101 km
Die Verkaufszahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Diesel, der viele Jahre lang absolut zu Recht als die sinnvollste Antriebsquelle für Vielfahrende angesehen wurde, verliert auch in den vorliegenden Fahrzeugsegmenten immer mehr an Relevanz. Stattdessen setzen viele Dienstwagenberechtigte auf moderne Plug-in-Hybride. VW pflanzt in seine Modelle einen 1,5 l großen Turbobenziner, der hier unisono 177 PS (130 kW) leistet, und stellt diesem Aggregat eine beziehungsweise beim Multivan zwei E-Maschinen zur Seite. Doch wer mit solch einem Paket wirklich sparsam unterwegs sein möchte, kommt nicht umhin, stets den Ladestand des Hochvoltspeichers im Auge zu behalten und gegebenenfalls nachzuladen.
Dem Vergleichstest-Trio hilft es hierbei, dass ihr Antriebssystem DC-ladefähig ist. An einer entsprechenden Ladesäule können die Wettstreiter mit maximal 40 kW Leistung Energie zapfen, um so die Effizienz auf langen Autobahnetappen zu steigern. Den urbanen Alltag dürften derweil alle drei Volkswagen dank der Batterie-Speicherkapazität von 19,7 kWh in den meisten Anwenderfällen im rein elektrischen Betrieb bestreiten können.
Im Test schafft der VW Passat 1.5 eHybrid OPF ordentliche 101 km, ohne den Verbrenner zuzuschalten, der VW Tayron 1.5 eHybrid OPF respektable 80 km und der VW Multivan 1.5 eHybrid OPF immerhin noch 60 km. Überhaupt hat der Antrieb des Bullis am meisten mit der üppigen Stirnfläche und dem hohen Gewicht zu kämpfen. Schließlich wiegt die Großraumlimousine 2449 kg.
Zu allem Überfluss gesteht der Hersteller ihm lediglich eine Systemleistung von 245 PS (180 kW) zu, während der Passat und der Tayron aus 272 PS (200 kW) schöpfen dürfen. Die Konsequenz: Der Kombi beschleunigt 1,5 s flotter aus dem Stand auf Tempo 100, das SUV 1,1 s. Der insgesamt windschnittigste Aufbau beschert dem Passat zudem den günstigsten Kraftstoffverbrauch. Ihm genügen durchschnittlich 3,6 l Benzin, während der Tayron 4,5 l und der Multivan 5,9 l Sprit verbrennen. Der zusätzliche Stromverbrauch ist – bedingt durch dieselbe Akku-Größe – in unserem Testzyklus identisch und beträgt bei allen drei Testkandidaten 9,9 kWh auf 100 km Fahrstrecke.
Fahrdynamik: Tayron und Passat neigen auf der Handlingstrecke zum Untersteuern
Sicherheit vor Fahrspaß – diese Maxime dürften die meisten Eltern ohne mit der Wimper zu zucken sofort unterschreiben. Erwartungsgemäß bestehen alle drei Volkswagen die sicherheitsrelevanten Fahrdynamik-Prüfungen ohne Aussetzer. Das betrifft sowohl die Reaktionen beim Entlanghangeln am jeweiligen Grenzbereich als auch die Standfestigkeit der Bremsanlagen. Bei der Bremswirkung ist es allerdings einmal mehr der VW Passat, der die Messlatte im Vergleichstest vorlegt. Darüber hinaus bleiben seine durch die direkte und mitteilsame Lenkung begünstigte Kurvenwilligkeit und die gehobene Seitenführung unerreicht in diesem Testfeld – trotz der recht mauen Traktion.
Die geringsten querdynamischen Talente bringt freilich der VW Multivan mit. Weder seine reichlich indirekte Lenkung noch die permanenten Regeleingriffe des nicht deaktivierbaren und somit omnipräsenten ESP verleiten kaum dazu, forsch durch gewundene Landstraßen zu pflügen. Traktionsprobleme fallen auf der Handlingstrecke nicht auf, was daran liegt, dass der Bulli ausschließlich als Allradler erhältlich ist, dessen Hinterachse von einem Elektromotor angetrieben wird. Beim – wie der VW Passat – vorderradgetriebenen VW Tayron ist es dagegen die äußerst ausgeprägte Neigung zum Untersteuern, die den gehobenen Fahrspaß bereits im Ansatz unterbindet.
Umwelt/Kosten: Der VW Multivan ist am teuersten
Wie eingangs erwähnt, sollte das ideale Familienauto nicht unbedingt das komplette monatlich zur Verfügung stehende Budget auffressen. Das betrifft gleichermaßen den Kaufpreis respektive die Leasing-Rate sowie die laufenden Kosten. Die schlechte Nachricht vorweg: In der Anschaffung sind die hier versammelten drei Vergleichstest-Kandidaten allesamt nichts für schmal verdienende Berufseinsteiger:innen.
Der VW Passat liegt inklusive wertungsrelevanter Extras bei 68.745 Euro, der VW Tayron bei 64.385 Euro. Der VW Multivan setzt sich mit 77.862 Euro an die unrühmliche Spitze des Trios. Immerhin: Zu erwartende Wartungs- und Reparaturkosten fallen bei dem Großraumpraktiker laut ADAC am niedrigsten aus. Außerdem gewährt die VW Nutzfahrzeug-Sparte anders als die Markenmutter fünf Jahre Garantie auf den Bulli. Passat- und Tayron-Eigner:innen müssen sich mit den für VW üblichen zwei Jahren Gesamtgarantie zufrieden geben. Dennoch beschließt der Multivan das Kostenkapitel als Letzter. Neben dem insgesamt höchsten Preis sorgen die durch den weniger zurückhaltenden Verbrauch bedingten höchsten Kraftstoffkosten in der Bilanz für Verdruss.
Eine ärgerliche Gemeinsamkeit: Der Wertverlust liegt bei allen drei Modellen auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau. Die Deutsche Automobil Treuhand DAT prognostiziert beispielsweise, dass der Passat nach vier Jahren Haltedauer und 80.000 zurückgelegten Kilometern satte 38.511 Euro seines Neupreises – bezogen auf die Basisausführung – einbüßt, womit er in diesem Trio noch der wertstabilste VW ist. Der Tayron verliert unter denselben Voraussetzungen 38.836 Euro, der Multivan gar 39.071 Euro. Was des einen Leid ist, ist des anderen Freud: Für Gebrauchtwagenkäufer:innen eröffnet sich so die Möglichkeit, eventuell doch noch zu einem halbwegs moderaten Preis an ihren „neuen“ Familienfreund zu kommen …
Fazit
Auch wenn SUV heute vielleicht als modischer gelten und die Variabilität eines großen Vans unübertroffen bleibt: Der Gesamtsieg geht an den klassischen Kombi, den VW Passat. Er kombiniert vortrefflich ein familientaugliches Raumangebot mit guter Fahrdynamik und Effizienz. Auf Platz zwei fährt der VW Tayron ins Ziel. Sein riesiger Standardkofferraum ist wie geschaffen für die ganz große Urlaubsfahrt. Der VW Multivan holt sich die Bronzemedaille. Er ist ein herausragend praktisches Auto, das dafür die Fahrdynamik vernachlässigt und verbrauchsbedingt höhere laufende Kosten mit sich bringt.
Messwerte & technische Daten von VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion, VW Passat 1.5 eHybrid OPF und VW Tayron 1.5 eHybrid OPF
AUTO ZEITUNG 25/2025 | VW Passat 1.5 eHybrid OPF | VW Tayron 1.5 eHybrid OPF | VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion |
|---|---|---|---|
Technik | |||
Motor | 4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; E-Maschine, im Getriebe integriert | 4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; E-Maschine, im Getriebe integriert | 4-Zylinder, 4-Ventiler; Turbo, Partikelfilter; zwei E-Maschinen |
Hubraum | 1498 cm³ | 1498 cm³ | 1498 cm³ |
Bohrung / Hub | 74,5 / 85,9 mm | 74,5 / 85,9 mm | 74,5 / 85,9 mm |
Leistung Verbrenner | 130 kW / 177 PS, 5000 /min | 130 kW / 177 PS, 5000 /min | 130 kW / 177 PS, 5500 /min |
Max. Drehmoment Verbrenner | 250 Nm bei 1500–4000 /min | 250 Nm bei 1500–4000 /min | 250 Nm bei 1500–4000 /min |
Leistung E-Motor | 85 kW / 116 PS | 85 kW / 116 PS | vorn 85 kW / 116 PS, hinten 100 kW / 136 PS |
Max. Drehmoment E-Motor | 150 Nm | 150 Nm | vorn 150 Nm, hinten k.A. |
Systemleistung | 200 kW / 272 PS | 200 kW / 272 PS | 180 kW / 245 PS |
Systemdrehmoment | 400 Nm | 400 Nm | 350 Nm |
Batterie | Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan) | Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan) | Lithium-Ionen (NMC: Nickel-Kobalt-Mangan) |
Spannung / Kapazität netto | 400 V / 19,7 kWh | 400 V / 19,7 kWh | 400 V / 19,7 kWh |
Max. Ladeleistung AC / DC | 11 kW / 40 kW | 11 kW / 40 kW | 11 kW / 40 kW |
Kraftübertragung | |||
Getriebe | Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung | Vorderrad, 6-Gang-Doppelkupplung | Allrad permanent, 6-Gang-Doppelkupplung |
Antrieb | 6-Gang Doppelkupplung | 6-Gang Doppelkupplung | 6-Gang Doppelkupplung |
Fahrwerk | |||
Radaufhängung | McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer (opt.), Stabi., ESC | McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer, Stabi., ESC | McPherson vorne, Mehrfachlenker hinten, adapt. Dämpfer (opt.), Stabi., ESC |
Lenkung | Zahnstange; Servo, elektrisch; Progressivlenkung (opt.) | Zahnstange; Servo, elektrisch | Zahnstange; Servo, elektrisch |
Bremsen | innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent | innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent | innenbelüftete Scheiben, ABS, Bremsassistent |
Serienbereifung | 215/55 R 17 | 245/55 R 19 | 235/55 R 17 |
Testbereifung | 235/45 R 18 W | 255/40 R 20 Y XL | 235/50 R 18 H |
Reifen | Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 | Continental Sport Contact 6 A01 | Kumho Ecsta HS 52 |
Maße & Gewichte | |||
Außenmaße (L / B / H) | 4917 / 1849 (2093)*/ 1521 mm | 4792 / 1853 (2156)*/ 1666 mm | 4973 / 1941 (2260)*/ 1909 mm |
Radstand | 283,7 cm | 279,0 cm | 312,4 cm |
Kofferraumvolumen | 520–1770 l | 705–1915 l | 469–3672 l |
Leergewicht Werk / Test | 1783 / 1865 kg | 1843 / 1939 kg | 2219 / 2449 kg |
Zul. Gesamtgewicht* | 2360 kg | 2500 kg | 2950 kg |
Effektive Zuladung | 495 kg | 561 kg | 501 kg |
Anhängelast* (gebr. / ungebr.) | 2000 / 750 kg | 2000 / 750 kg | 1600 / 750 kg |
Dachlast* / Stützlast* | 100 / 90 kg | 100 / 100 kg | 100 / 80 kg |
Wendekreis links / rechts | 11,9 / 11,8 m | 11,8 / 11,9 m | 12,2 / 12,3 m |
Fahrleistungen | |||
0 – 50 km/h | 3,0 s | 3,1 s | 2,9 s |
0 – 100 km/h | 6,6 s | 7,0 s | 8,1 s |
0 – 160 km/h | 14,0 s | 15,3 | 19,4 |
0 – 200 km/h | 22,6 s | 25,3 s | — |
Höchstgeschwindigkeit* | 225 km/h | 215 km/h | 200 km/h |
Handlingkurs | 1:48,6 min | 1:55,3 min | 1:56,8 min |
Slalom (Pylonenabstand 18 m) | 62,6 km/h | 61,5 km/h | 53,3 km/h |
Bremswege | |||
aus 100 km/h kalt / warm | 33,8 / 34,1 m | 36,7 / 35,3 m | 36,4 / 36,0 m |
aus 50 / 150 km/h kalt | 8,8 / 72,7 m | 9,2 / 79,5 m | 10,1 / 78,7 m |
Innengräusche | |||
Standgeräusch | – | – | – |
bei 50 km/h | 59 dB(A) | 57 dB(A) | 61 dB(A) |
bei 100 / 130 km/h | 65 / 68 dB(A) | 65 / 67 dB(A) | 65 / 70 dB(A) |
Verbräuche | |||
Testverbrauch | 3,6 l S + 9,9 kWh / 100 km | 4,5 l S + 9,9 kWh / 100 km | 5,9 l S + 9,9 kWh / 100 km |
WLTP-Verbrauch* | 1,3 l S + 13,0 kWh / 100 km | 1,7 l S + 14,0 kWh / 100 km | 2,6 l S + 15,6 kWh / 100 km |
CO2 Test / WLTP | 127 / 30 g/km | 149 / 38 g/km | 182 / 59 g/km |
Tankinhalt* | 45 l | 45 l | 45 l |
Reichweite gesamt | 1351 km | 1080 km | 823 km |
Reichweite elektr. Test / WLTP | 101 / 133 km | 80 / 116 km | 60 / 94 km |
Werksangaben; *Breite mit Außenspiegeln | |||
Ausstattung/Preise
VW Passat 1.5 eHybrid OPF | VW Tayron 1.5 eHybrid OPF | VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion | |
|---|---|---|---|
Grundpreis | 61.915 € | 63.770 € | 71.953 € |
Testwagen-Optionen | |||
Fahrwerk | Fahrdynamikpaket DCC Pro, adaptive Dämpfer, Progressivlenkung (R-Line, 6.330 €) | – | adaptive Dämpfer (1.499 €), ab Ausstattung Life (3.077 €) |
Lenkung | Progressivlenkung¹ enthalten im Fahrwerk | – | – |
Reifen | 500 € (18-Zoll-Räder mit Sportbereifung) | 615 € (20-Zoll-Bereifung) | 720 € (18-Zoll-Bereifung) |
Sitze | Sportsitze (nur mit R-Line, 6.330 €) | – | Vordersitze mit Armlehnen und Lendenwirbelstütze, 613 € |
Aufpreis | 6.830 € | 615 € | 5.909 € |
Bewerteter Preis | 68.745 € | 64.385 € | 77.862 € |
Ausstattung | |||
Anhängerkupplung | 1.260 € | 1.260 € | 1.053 € |
Navigationssystem | 1.430 € | 1.395 € | 1.261 € |
Panorama-Glasdach | vorn und hinten: 850 € (Winterpaket Plus) | vorn und hinten: 600 € (Winterpaket Premium) | vorn: 524 € (nur für Vordersitze verfügbar) |
Sitzheizung | 1.260 € | 1.260 € | 1.053 € |
Wartung / Rabatt / Wertverlust | |||
Werkstattkosten* | 774 € | 686 € | 594 € |
Rabatt** | 22,5 % / 13.931 € | k.A. | 12,5 % / 8.994 € |
Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. | 62,2 % Restwert / 38.511 € Wertverlust | 60,9 % Restwert / 38.836 € Wertverlust | 54,3 % Restwert / 39.071 € Wertverlust |
Versicherung / Steuern pro Jahr | |||
HP / VK / TK Typklassen | 13 / 24 / 22 | 13 / 20 / 20 | 13 / 25 / 25 |
HP / VK / TK Kosten | 595 / 1078 / 181 € | 595 / 860 / 148 € | 595 / 1144 / 277 € |
Abgasnorm / Steuer | Euro 6e / 30 € | Euro 6e / 30 € | Euro 6e / 30 € |
* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC **Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten | |||
Gesamtbewertung
Punkte max. | VW Passat 1.5 eHybrid OPF | VW Tayron 1.5 eHybrid OPF | VW Multivan 1.5 eHybrid OPF 4Motion | |
|---|---|---|---|---|
Karosserie | 1000 | 683 | 710 | 723 |
Fahrkomfort | 1000 | 760 | 751 | 705 |
Motor / Getriebe | 1000 | 749 | 717 | 652 |
Fahrdynamik | 1000 | 676 | 593 | 581 |
Eigenschaftswertung | 4000 | 2868 | 2771 | 2661 |
Kosten / Umwelt | 1000 | 293 | 295 | 278 |
Gesamtwertung | 5000 | 3161 | 3066 | 2939 |
Platzierung | 1 | 2 | 3 | |



























