VW ID. Cross: Neues "MEB+"-SUV endlich final enthüllt
Eine ganze Rasselbande an neuen bezahlbaren Elektro-Vehikeln hat Volkswagen für 2026 und die Folgejahre versprochen. Neben dem ID. Polo positioniert sich nun das SUV VW ID. Cross.
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Hochwertig, bezahlbar, modern, vielseitig und effizient: Die Grundwerte der Marke Volkswagen sollen in der taufrischen Elektro-Generation auf der neuen Konzernplattform MEB+ sicht- und spürbar sein. Bereits der ID. Polo (ab 24.995 Euro, Stand: Juli 2026) hinterlässt einen rundum gelungenen Eindruck und überrascht mit hoher Variabilität im Alltag.
Auf der gleichen technischen Basis wie der ID. Polo rollt nun der höhergelegte, mit 4,16 m knapp zehn Zentimeter längere VW ID. Cross auf die Bühne. Trotz des überschaubaren Zuwachses an Länge wirkt der ID. Cross ungleich stämmiger und größer, was sich im hochwertig gestalteten Innenraum bestätigt. Das Platzangebot fällt für bis zu vier Personen – mit Einschränkungen für den mittleren Platz auf der Rückbank – voll familientauglich aus. Das gilt auch für den Laderaum, dessen Volumen je nach Sitzbelegung im Fond von 475 bis 1345 l reicht. Dazu kommen 22 l vorn im Frunk, gut nutzbar etwa für das Ladekabel.
Der VW ID. Cross im Fahrbericht (Video)

Kompakt, dennoch viel Platz – tolle Raumökonomie im VW ID. Cross
Den großen Kofferraum mit einem tief nach unten reichenden Zusatzfach unter dem klappbaren Boden verdankt der VW ID. Cross auch der neuen Plattformstruktur mit einer flach bauenden, sorgsam abgestimmten Verbundlenker-Hinterachse, über der sich – statt Motor oder E-Technik – nur der Kofferraum ausbreiten darf. Antrieb, Leistungselektronik und Ladeanschluss konzentrieren sich dagegen dicht gepackt im Vorderwagen des ID. Cross – wie bei allen neuen „MEB+“-Typen, so auch im Cupra Raval.

Technik & Antriebe
An der völlig neu konstruierten und ausgewogen abgestimmten McPherson-Vorderachse – erste Fahreindrücke konnten wir bereits mit einem Vorserien-ID. Cross sammeln – arbeitet der von VW entwickelte, hocheffiziente E-Motor APP290, was für Axial Parallel Position und maximal 290 Nm Drehmoment steht. Die kompakte Motor-Getriebe-Einheit beherbergt auch den neuen Pulswechselrichter, der den Gleichstrom aus der Batterie in wohldosierten Drehstrom wandelt zur präzisen Regelung der Drehmoment- und Leistungsabgabe der Permanentmagnet-Synchronmaschine.
Das Leistungsspektrum des kleinen Elektro-Crossovers reicht von 85 kW bis 155 kW (116 bis 211 PS), kombiniert mit einer 37-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) – oder in der stärksten Version mit einem konventionellen 52-kWh-NMC-Akku. Dieser soll voraussichtlich bis zu 436 km Reichweite ermöglichen und mit bis zu 105 kW Ladeleistung am DC-Schnelllader in etwa 24 min von zehn auf 80 Prozent nachladen. Die kleinere LFP-Batterie soll für diese Übung bei bis zu 90 kW Ladeleistung etwa 27 min brauchen.
Preis & Markstart
Der VW ID. Cross kann bereits ab 15. Juli 2026 konfiguriert und bestellt werden, die rund 28.000 Euro teure Einstiegsversion mit 85 kW (116 PS) folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Diese steht jedoch im direkten Wettbewerb zum Verbrenner-Pendant VW T-Cross, der als ebenfalls 116 PS starker 1.0 TSI DSG mit 30.825 Euro sogar teurer ausfällt als der neue Elektro-Crosser (alle Preise: Stand Juli 2026). Der Stromer punktet im direkten Vergleich zudem mit dem größeren Laderaum (T-Cross: 455 bis 1281 l). In die Händler-Showrooms zur Inspektion vor Ort schafft es der ID. Cross allerdings erst im November 2026.
Etwa zur gleichen Zeit wird VW dann auch das dynamische Topmodell präsentieren: Der VW ID. Cross R-Line bekommt nicht nur ein sportlicheres Outfit, sondern auch den Antrieb aus dem bereits als Concept vorgestellten ID. Polo GTI, den wir als Vorserienfahrzeug ebenfalls bereits – völlig begeistert – bewegen konnten (hier gehts zum Polo GTI-Fahrbericht). Mit einer strammen Leistung von 166 kW (226 PS), 290 Nm Drehmoment und Differential-Quersperre sollte die GTI-Technik auch im T-Cross R-Line für reichlich Fahrvergnügen sorgen.
















