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VW ID.1/VW ID.2 (2025): Preis & Reichweite VW kündigt Einstiegs-ID. für 2025 an

Stefan Miete 31.08.2022

Wolfsburg arbeitet am VW ID.2 (2025) – Gerüchte sprechen auch vom VW ID.1 –, einem elektrischen Polo-Ableger. Die zugehörige Studie VW ID. Life, auf der IAA 2021 präsentiert, wurde verworfen. Das Design soll klassischer und zeitloser werden. Wir schätzen Preis und Reichweite des Elektro-Kleinwagens ein.

Den neuen Maßstab der Volks-E-Autos will Volkswagen setzen – mit dem VW ID.2 (2025), gerüchteweise auch VW ID.1 tituliert, der das Zeug zum echten Stückzahlen-Riesen hat und mit dem die Marke an eines der erfolgreichsten Modelle ihrer Geschichte anknüpfen könnte, den formal zeitlos gezeichneten Golf 4. Das auf der IAA 2021 in München präsentierte, mutig gestaltete Vorabmodell VW ID. Life haben die Wolfsburger:innen gleich wieder kassiert – zu kantig, zu verspielt. Die seriennahe Vorhut des künftigen Volks-E-Autos steht auf dem Genfer Salon im März 2023 und wird ab 2025 von den Seat-Produktionsbändern im spanischen Martorell rollen, Seite an Seite mit zwei technisch fast identischen, dafür aber völlig eigenständig geformten Derivaten. Die Rede ist vom sportlich-frechen Cupra, der den Arbeitstitel Urban Rebel trägt, und einem Skoda, den wir zur besseren Einordnung New Fabia nennen. Allen gemein ist das technische Konzept mit nur einer E-Maschine, Vorderradantrieb und serienmäßig fünf Türen. Mit 4,03 Metern Länge, einer Breite von 1,78, einer Höhe von 1,52 und einem Radstand von 2,60 Metern ist der VW ID.2 (2025) in etwa so groß wie der heutige Polo, soll aber im Innenraum so viel Platz bieten wie der aktuelle Golf VIII. Das avisierte Kofferraumvolumen beträgt 380 Liter – hier fasst der neue Elektrische also fast 100 Liter mehr als der Golf und überbietet den Polo sogar um 130 Liter. Der Polo (ab 19.345 Euro) ist es auch, den das VW ID.1 oder VW ID.2 benannte Elektroauto ersetzen wird, denn die Tage der Kleinwagen mit Verbrennungsmotor sind wegen der immer aufwendigeren und deshalb teureren Abgasnachbehandlung gezählt. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Fahrbericht
Neuer VW ID. Life (2021): Erste Testfahrt So fährt der kleinste Elektro-VW

Der VW ID. Life auf der IAA 2021 im Video:

 
 

VW ID. Life verworfen: Preis & Reichweite von VW ID.2/VW ID.1 (2025)

Mit seinen mandelförmigen Scheinwerfern, die von einer breiten LED-Leiste miteinander verbunden sind, und einer ruhigen Formensprache soll der VW ID.2 (2025) die Verlässlichkeit und die Zeitlosigkeit des vierten Golf wiederbringen – das Jedermann-Auto, das auch nach vielen Jahren im Straßenbild nicht alt aussieht. Im Innern fallen ein großer Navi-Bildschirm und der teilweise mit Stoff bezogene Armaturenträger auf. Sogar eine serienmäßige Zwei-Zonen-Klimaanlage ist geplant. Obwohl VW sehr spitz rechnet, soll und darf der Neue kein Billigheimer werden. Der unter Ex-VW-Konzernchef Herbert Diess angepeilte Einstiegspreis von maximal 19.000 Euro wird wegen steigender Rohstoffpreise allerdings nicht zu halten sein. Gut 22.000 Euro sind wahrscheinlich. Zum Vergleich: Der aktuelle ID.3 startet bei 36.960 Euro Der günstige Einstiegspreis ist unter anderem die Folge einer neuen skalierbaren Generation von Batterien, mit denen der "Small-MEB" ausgerüstet werden soll, also der Elektro-Baukasten unterhalb des vom VW ID.3 über den Skoda Enyaq bis zum VW ID.Buzz verwendeten Modulare E-Antriebs-Baukastens (MEB). Die Batteriekapazitäten dürften ein Spektrum von 50 bis 80 kWh abdecken. Rund 400 Kilometer Reichweite gelten als gesetzt. Das Maximaltempo des VW ID.2 beziehungsweise ID.1 (2025) ist auf 160 km/ begrenzt – auch um die Energievorräte zu schützen. Allerdings ist eine kräftige GTX-Variante sehr wahrscheinlich, da Konkurrent Renault bereits am vollelektrischen 5e arbeitet, von dem auch eine scharfe Alpine-Version zu erwarten ist. Und Renault startet bald.

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Stefan Miete Stefan Miete
Unser Fazit

Ich weiß, was jetzt viele denken: "Schon wieder Elektroautos!" Aber so ist es. Die E-Mobile werden mehr, ganz einfach weil viele Standardmodelle weniger werden. Die neuen Kleinen lösen dabei eines der Hauptprobleme der Elektrifizierung – die enorme Preishürde. Wer bislang einen Kleinwagen vorrangig wegen des wohlfeilen Einstiegstarifs gekauft hat, kann morgen nicht einfach 10.000 Euro mehr aufbringen, nur weil das Nachfolgemodell elektrisch ist. Besonders der VW-Konzern und die Renault-Gruppe drücken aufs Tempo. Der ID.2 respektive ID.1 wird ein sehr spannendes Thema. Wenn Qualität und Software stimmen, hat der Kleine das Zeug dazu, der neue Volks-Wagen zu werden.

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