Kombi-Vergleichstest: So schlägt sich der Kia K4 gegen Opel und VW
Der neue Kia K4 tritt nun auch als praktischer Sportswagon, also als Kombiversion, im Kompaktsegment an. Gegen den frisch gelifteten Opel Astra Sports Tourer und den Platzhirsch VW Golf Variant muss der asiatische Herausforderer zeigen, was in ihm steckt.
- Im Vergleichstest: Kia K4 Sportswagon gegen Opel Astra Sports Tourer und VW Golf Variant
- Karosserie: Alle bieten Platz auf Mittelklasse-Niveau, der VW davon am meisten
- Fahrkomfort: Der Opel federt steifbeinig, bietet aber bequeme Sitze
- Motor/Getriebe: Kia verzichtet auf Elektrifizierung – mit Folgen beim Verbrauch
- Fahrdynamik: Der Astra überrascht mit dynamischen Qualitäten
- Umwelt/Kosten: Dem Kia wird die Aufpreispolitik zum Verhängnis
- Fazit
- Messwerte
- Ausstattung/Preise
- Gesamtbewertung
Im Vergleichstest: Kia K4 Sportswagon gegen Opel Astra Sports Tourer und VW Golf Variant
Kompakte Kombis sind im Grunde genommen die vielseitigste Fahrzeuggattung überhaupt. Mit ihren halbwegs überschaubaren Abmessungen passen sie gut in den urbanen Alltag, ihre in der Regel üppigen Gepäckfächer ermöglichen Urlaubsreisen genauso wie anspruchsvolle Logistik-Aufgaben, und mit ihren strömungsgünstigen Aufbauten sind sie obendrein oft sparsamer als entsprechende Kompakt-SUV.
Das Modellangebot ist trotz der ungebrochenen Beliebtheit der hochbeinigen Pseudo-Geländegänger glücklicherweise immer noch groß und erhält zuweilen spannenden Neuzuwachs. So wie den Kia K4 Sportswagon, der die Familie des Ceed-Nachfolgers nach dem im vergangenen Jahr eingeführten Fünftürer komplettiert. Leicht hat es der in Mexiko gefertigte Koreaner allerdings nicht, schließlich warten im anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld starke Gegner.
Darunter der Opel Astra Sports Tourer. Der Evergreen bekam erst im Frühjahr eine umfassende Überarbeitung spendiert, die ihn fit für die zweite Lebenshälfte machen soll. Der ewige Rivale des Opel und dritter Testteilnehmer ist gleichzeitig unangefochtener Marktanteil-König im Rudel der kompakten Kombis: Die Rede ist natürlich vom VW Golf. Auch als Variant führt im Segment bislang kein Weg an dem Routinier vorbei. Unter den Hauben der kompakten Alleskönner: Turbobenziner mit rund 150 PS (110 kW) Leistung und automatisierten Kraftübertragungen.
Das Opel Astra Facelift im Fahrbericht (Video)

Karosserie: Alle bieten Platz auf Mittelklasse-Niveau, der VW davon am meisten
Wer sich für einen kompakten Kombi interessiert, hat meist einen erhöhten Bedarf an Transportkapazitäten, ansonsten wäre schließlich eine fünftürige Limousine die logischere Wahl. Die gute Nachricht vorweg: Alle drei in diesem Testtrio versammelten Aspiranten brauchen sich hinsichtlich ihrer Praktikabilität nichts vorwerfen zu lassen. Mit einem Standard-Volumen von satten 611 l bietet der Golf Variant mehr Stauraum für Gepäck als die meisten Mittelklasse-Kombis. Allerdings gilt das Gleiche für die Rivalen. Das kantige Heck des K4 Sportswagon schluckt 604 l, während in den Astra Sports Tourer 597 l passen.
Beim maximalen Ladevolumen fällt der Kia allerdings etwas ab. Mit umgelegter Rücksitzlehne befördert er 1439 l, während die Wettbewerber mit 1634 l (Opel) und 1642 l (VW) auftrumpfen. Im Alltag dürfte dies aber eine eher untergeordnete Rolle spielen, zumal die Variabilität dieser drei Alleskönner sehr vergleichbar ist.

Hier wie da sorgen beinahe ebene Ladeböden mit Unterflurfächern und mehrteilig ausgeführte Rücksitzlehnen inklusive praktischer Durchlademöglichkeit für eine gewisse Wandelbarkeit der Innenräume. Vorteil für den Golf-Testwagen: Mit 546 kg darf der Wolfsburger die schwersten Lasten tragen. Der Kia kann hingegen nur 466 kg mit auf Reisen nehmen, der Astra Sports Tourer 489 kg.
Doch auch um die Mitreisenden sorgen sich die Kombis angemessen. Das Platzangebot im Golf ist seit Jahren der Maßstab im Kompaktsegment – den Skoda Octavia einmal ausgeklammert. Doch der K4 stellt beinahe ebenso viel Platz bereit. Nur der Astra ist hier etwas mehr auf Taille geschnitten und stellt im Fond deutlich weniger Knieraum bereit. Wirklich beengt geht es aber auch hier nicht zu. Für den Kia hingegen spricht die intuitive Bedienung: Große Menüsymbole und die verständige Sprachsteuerung erleichtern die Einstellungen der vielen Funktionen ungemein. Außerdem: Für wichtige Funktionen, etwa die Klimatisierung, gibt es hier, anders als im Golf, haptische Tasten. Der Astra wirkt dagegen mit seinen schmucklosen und verzweigten Menüs etwas aus der Zeit gefallen.
Fahrkomfort: Der Opel federt steifbeinig, bietet aber bequeme Sitze
Anders als die meisten SUV, die oft recht ungelenk über schlechte Straßen staksen, bieten viele Kompaktkombis einen sehr ansprechenden Federungskomfort. Als einer der wenigen Hersteller bietet VW in dieser Klasse noch adaptive Dämpfer an. Sie kosten zwar 1060 Euro extra, erhöhen dafür aber das Komfortniveau auf langen Strecken ungemein. Auf der Autobahn liegt der Aufbau des Variant satt und ruhig, während die Feder-Dämpfer-Elemente Unebenheiten bei langsamer Fahrt sehr gekonnt ausgleichen.
Darüber hinaus umsorgt der Wolfsburger seine Mitreisenden mit den insgesamt gemütlichsten Sitzgelegenheiten – wobei die äußerst komfortablen Sport-Komfortsitze an Bord unseres Testwagens ebenfalls aufpreispflichtig sind. Wer sie haben möchte, zahlt 2685 Euro für die Ausstattungslinie Style, in der die Fauteuils dann enthalten sind.

Beim Kia ist die Sache einfacher: Die Ausformung der angenehm gepolsterten Vordersitze ist bei allen Ausstattungslinien die gleiche. Allerdings ändert sich je nach Kundenwunsch die Funktionalität. So gibt es gegen schweißnasse Rücken im Hochsommer etwa eine Klimatisierungsfunktion. Ohne Wahlmöglichkeit ist beim K4 auch das Fahrwerk. Allerdings erledigt das mit herkömmlichen Dämpfern bestückte Set-up einen sehr guten Job, gleicht Unebenheiten ausgewogen aus und lässt den K4 auch in schnellen, lang gezogenen Autobahnkurven mit welligem Asphalt stabil und angebunden liegen. Einzig das im Vergleich zum Golf etwas ungelenkere Anfedern auf Kanten kann manchmal als störend empfunden werden.
Deutlich straffer unterwegs ist indes der Opel. Er federt vergleichsweise steifbeinig an, sodass auch kleinere Kanten teils sehr deutlich wahrnehmbar sind. Darüber hinaus zeigt der in Rüsselsheim entwickelte und gebaute Astra schon auf kleineren Unebenheiten eine permanente leichte Unruhe im Aufbau. Seine optionalen, durch die Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierten Vordersitze erweisen sich als bequem gepolstert und stützen den Körper seitlich wirkungsvoll ab. Allerdings ist die Sitzposition selbst durch die nach vorn hin ansteigende Fläche nicht ganz so entspannt wie beispielsweise im Kia. Letzterer erfreut sensible Ohren übrigens mit seiner wirkungsvollen Geräuschisolierung. Besonders das Abrollen der Reifen wird im Koreaner deutlich weniger wahrgenommen als in den Wettbewerbern.
Motor/Getriebe: Kia verzichtet auf Elektrifizierung – mit Folgen beim Verbrauch
Unter den Hauben der drei talentierten Lastesel verbergen sich vernunftorientierte Turbobenziner mit vier beziehungsweise im Fall des Opel mit drei Brennräumen. Obwohl mit 145 PS (107 kW) nur fünf PS schwächer, bringt der Astra nicht ganz so forsche Fahrleistungen wie die Kontrahenten zustande. Während der K4 in 8,8 und der Golf in 8,5 s aus dem Stand auf Tempo 100 bolzen, lässt sich der Sports Tourer gemächliche 9,7 s Zeit zum Erreichen dieser Marke. Und das, obwohl das flott einkuppelnde Getriebe für einen durchaus spritzigen Ampelstart sorgt. Weniger schön hingegen: Der Dreizylinder arbeitet nicht ganz so kultiviert wie die vierzylindrigen Aggregate der Konkurrenz.
Außerdem gibt die im Getriebe integrierte E-Maschine bei niedrigen Geschwindigkeiten teils unschöne Geräusche von sich, und die Start-Stopp-Automatik agiert zuweilen ruppiger als im deutlich geschmeidigeren Golf, der über einen Riemen-Starter-Generator mit 48-V-Bordnetz verfügt. Apropos Hybrid-Technik: Kia gehört zu den technologisch fortschrittlichsten Herstellern überhaupt – und sogar speziell was die Elektrifizierung der Modellpalette angeht. Umso unverständlicher ist die Tatsache, dass ausgerechnet der neue K4 in der beliebten 150-PS-Klasse ohne effizienzfördernde Mild-Hybridisierung auskommen muss.
Das rächt sich an der Tankstelle: Während der Opel mit 6,5 l und der VW mit knauserigen 6,2 l auskommen, verlangt der Kia-Motor nach 7,5 l wertvollen Kraftstoffs. Ansonsten erweist sich das Antriebspaket des Koreaners als angenehmer Alltagsbegleiter. Gerade im Stand arbeitet der Motor kaum hörbar, und das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe wechselt die Übersetzungen geschliffen, schnell und situationsgerecht. Schnelle Autobahnetappen gelingen derweil im VW Golf Variant am mühelosesten. Mit seiner überraschend rasanten Höchstgeschwindigkeit von 224 km/h ist er hier das schnellste Auto im Testfeld.

Fahrdynamik: Der Astra überrascht mit dynamischen Qualitäten
Doch wie ist es eigentlich um die Sicherheit der drei Alltagshelden bestellt? Schließlich legen besonders Familien mit Kindern enormen Wert auf eine hoch entwickelte Gutmütigkeit in allen Fahrsituationen. Aufschluss darüber geben die querdynamischen Prüfungen, denen wir sämtliche Testaspiranten auf abgesperrter Strecke unterziehen. Beginnen wir mit dem hier neuesten Fahrzeug, dem Kia.
Trotz des höchsten Leergewichts in diesem Trio lenkt der K4 willig ein und zieht angemessen flott durch alle Arten von Radien. Seine Lenkung arbeitet dabei präzise, wenngleich nicht übermäßig direkt und rückmeldungsfreudig. Im Grenzbereich bleibt der Kia lange neutral, ehe er sanft zu untersteuern beginnt. Darüber hinaus erweist er sich als weitgehend unempfindlich gegenüber Lastwechseln und untermauert so seinen hohen Sicherheitsanspruch. Allerdings steht es um die Traktion nicht unbedingt zum Besten.
Bei stärker eingeschlagenen Rädern ringen die Reifen des Öfteren vergeblich um Haftung. Die Bremswege gehen mit 35,4 m im kalten wie heißen Komponentenzustand aber in Ordnung – auch wenn die Wettbewerber dies besser können. So benötigt der Opel mit kalter Anlage einen ganzen Meter weniger für die Vollbremsung aus Tempo 100 – Bestwert in diesem Test! Aber auch sonst gibt der Astra eine gute Figur in den dynamischen Wertungsdisziplinen ab. Auch wenn er eine ausgeprägtere Tendenz zum Untersteuern mitbringt als der Kia, lenkt der Rüsselsheimer leichtfüßiger in Kurven ein und zeigt sich ebenso unempfindlich gegenüber Lastwechseln. Die Lenkung des Astra ist direkter übersetzt als die des K4 und liefert der Person am Steuer etwas mehr Rückmeldung in die Hände.
Dennoch sichert sich der VW Golf Variant das Fahrdynamik-Kapitel mit durchaus respektablem Vorsprung auf den Opel. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sorgen die ausgewogenen und sicheren Fahreigenschaften dafür, dass der Wolfsburger jedwede Art von Kurve stabil und schnell durcheilt, ohne durch übermäßiges Untersteuern oder Lastwechselreaktionen aufzufallen. Dazu verfügt er über die am höchsten entwickelte Traktion in diesem Testtrio, während seine Regelsysteme, wenn sie denn eingreifen müssen, deutlich sanfter agieren, als dies bei den Testkonkurrenten der Fall ist. Die Kombination aus agilem Handling und direkter sowie gefühlvoller Progressivlenkung (215 Euro Aufpreis) fördert zudem den Fahrspaß auf gewundenen Strecken. Mit dem beeindruckenden Wert von 33,7 m für die Vollbremsung mit heißer Anlage aus 100 km/h bis zum Stand setzt der VW ein starkes Ausrufezeichen in den Dynamikprüfungen.
Umwelt/Kosten: Dem Kia wird die Aufpreispolitik zum Verhängnis
Kommen wir abschließend zur großen Preisfrage: Welcher der drei attraktiven Kombis bietet am meisten fürs Geld? Kühle Rechner:innen kommen zu dem Schluss, dass dies nur der Opel sein kann. Mit den testrelevanten Extras sind für ihn knapp 5000 Euro weniger fällig als für die Rivalen.
Dem K4 hingegen wird die wenig verbraucherfreundliche Aufpreispolitik des Herstellers zum Verhängnis. Für die Räder des Testwagens verlangt Kia einen heftigen Aufpreis in Höhe von 7160 Euro, sodass er nur 120 Euro günstiger im bewerteten Preis ist als der naturgemäß kostspielige Golf. Darüber hinaus kostet der Kia in der Versicherung und an der Tankstelle am meisten Geld. Platz zwei im Kostenkapitel sichert er sich ausschließlich dank der siebenjährigen Herstellergarantie.
Somit bleibt dem Wolfsburger hier nur die rote Laterne, obwohl er in der Versicherung deutlich günstiger ist und weniger Aufwendungen für Kraftstoff bedingt. Am ungefährdeten Gesamtsieg für den Golf Variant ändert dieser Umstand allerdings herzlich wenig …
Fazit
Kia hat mit dem K4 Sportswagon ein heißes Eisen im Feuer beim Kampf um die Gunst der Kompaktkombi-Kundschaft. Er punktet mit souveränen Fahreigenschaften, ordentlichen Platzverhältnissen und moderner Nutzerfreundlichkeit. Dazu gibt es sieben Jahre Garantie. So sichert er sich den zweiten Platz vor dem Opel Astra Sports Tourer. Der Rüsselsheimer ist dank niedrigem Preis und geringer Kraftstoffkosten für Sparfüchse die erste Wahl. Am VW Golf Variant kommt aber keiner der Konkurrenten vorbei. Dessen ewiges Erfolgsrezept: kaum Schwächen bei gleichzeitig vielen Stärken, darunter der gebotene Fahrkomfort.
Messwerte
AUTO ZEITUNG 15/2026 | Kia K4 Sportswagon 1.6 T-GDI | Opel Astra Sports Tourer Hybrid | VW Golf Variant 1.5 eTSI |
|---|---|---|---|
Technik | |||
Motor | 4-Zyl., 4-Vent.; Turbo; Partikelfilter | 3-Zyl., 4-Vent.; Turbo; 48-V-Hybrid (E-Maschine ins Getriebe integriert, 48-V-Bordnetz); Partikelfilter | 4-Zyl., 4-Vent.; Turbo; Mild-Hybrid (Riemen-Starter-Generator, 48-V-Bordnetz); Partikelfilter |
Hubraum | 1598 cm³ | 1199 cm³ | 1498 cm³ |
Bohrung / Hub | 75,6 / 89,0 mm | 75,0 / 90,5 mm | 74,5 / 85,9 mm |
Leistung | 110 kW / 150 PS bei 4500 – 6000 U/min | 107 kW / 145 PS bei 5500 U/min | 110 kW / 150 PS bei 5000 U/min |
Max. Drehmoment | 250 Nm bei 1500 – 4000 U/min | 230 Nm bei 1750 U/min | 250 Nm bei 1500 – 3500 U/min |
Kraftübertragung | |||
Getriebe | 7-Gang, Doppelkupplung | 6-Gang, Doppelkupplung | 7-Gang, Doppelkupplung |
Antrieb | Vorderrad | Vorderrad | Vorderrad |
Fahrwerk | |||
Radaufhängung | vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker, Stabilisator; hinten: Mehrfachlenkerachse, Federn, Dämpfer, Stabilisator; ESC (ESP) | vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker, Stabilisator; hinten: Verbundlenkerachse, Federn, Dämpfer, Stabilisator; ESP | vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker; hinten: Mehrfachlenkerachse, Federn; rundum: adaptive Dämpfer (opt.), Stabi.; ESC (ESP) |
Lenkung | Zahnstange; Servo, elektrisch | Zahnstange; Servo, elektrisch | Zahnstange; Servo, elektrisch; Progressivlenkung (opt.) |
Bremsen | vorn: innenbelüftete Scheiben; hinten: Scheiben; ABS, Bremsassistent | vorn: innenbelüftete Scheiben; hinten: Scheiben; ABS, Bremsassistent | vorn: innenbelüftete Scheiben; hinten: Scheiben; ABS, Bremsassistent |
Serienbereifung | rundum: 205/55 R 16 | rundum: 205/55 R 16 | rundum: 205/55 R 16 |
Testbereifung | rundum: 235/40 R 18 W | rundum: 225/40 ZR 18 Y XL | rundum: 225/40 R 18 Y XL |
Reifen | Continental Eco Contact 7 S | Michelin Pilot Sport 4S | Bridgestone Potenza S 005 |
Maße & Gewichte | |||
Außenmaße (L / B / H) | 4655 / 1850 (2120 inkl. Spiegel) / 1435 mm | 4642 / 1860 (2059 inkl. Spiegel) / 1474 mm | 4633 / 1789 (2078 inkl. Spiegel) / 1498 mm |
Radstand | 2720 mm | 2732 mm | 2669 mm |
Kofferraumvolumen | 604 – 1439 l | 597 – 1634 l | 611 – 1642 l |
Leergewicht Werk / Test | 1450 / 1514 kg | 1369 / 1461 kg | 1357 / 1414 kg |
Zul. Gesamtgewicht* | 1980 kg | 1950 kg | 1960 kg |
Effektive Zuladung | 466 kg | 489 kg | 546 kg |
Anhängelast* (gebr. / ungebr.) | 1410 / 500 kg | 1150 / 600 kg | 1500 / 710 kg |
Dachlast* / Stützlast* | k. A. / 75 kg | 75 / 75 kg | 75 / 80 kg |
Wendekreis links / rechts | 11,4 / 11,5 m | 11,1 / 11,2 m | 10,9 / 10,8 m |
Fahrleistungen | |||
0 – 50 km/h | 3,3 s | 3,2 s | 3,0 s |
0 – 100 km/h | 8,8 s | 9,7 s | 8,5 s |
0 – 140 km/h | 16,4 s | 19,2 s | 15,7 s |
0 – 180 km/h | 29,9 s | – | 28,0 s |
Höchstgeschwindigkeit* | 205 km/h | 210 km/h | 224 km/h |
Handlingkurs | 1:50,7 min | 1:50,4 min | 1:50,0 min |
Slalom (Pylonenabstand 18 m) | 62,1 km/h | 62,6 km/h | 63,3 km/h |
Bremswege | |||
aus 100 km/h kalt / warm | 35,4 / 35,4 m | 34,4 / 34,6 m | 34,5 / 33,7 m |
aus 50 / 150 km/h kalt | 9,2 / 79,5 m | 9,2 / 78,7 m | 8,9 / 76,5 m |
Innengeräusche | |||
Standgeräusch | 38 dB(A) | 44 dB(A) | 39 dB(A) |
bei 50 km/h | 61 dB(A) | 63 dB(A) | 62 dB(A) |
bei 100 / 130 km/h | 68 / 71 dB(A) | 66 / 70 dB(A) | 69 / 72 dB(A) |
Verbräuche | |||
Testverbrauch | 7,5 l S / 100 km | 6,5 l S / 100 km | 6,2 l S / 100 km |
WLTP-Verbrauch* | 7,1 l S / 100 km | 5,0 l S / 100 km | 5,2 l S / 100 km |
CO2 Test / WLTP | 178 / 161 g/km | 154 / 112 g/km | 147 / 119 g/km |
Tankinhalt* | 47 l | 52 l | 50 l |
Reichweite | 627 km | 800 km | 769 km |
*Werksangaben | |||
Ausstattung/Preise
Kia K4 Sportswagon 1.6 T-GDI | Opel Astra Sports Tourer Hybrid | VW Golf Variant 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|
Grundpreis | 35.290 € | 34.490 € | 38.005 € |
Testwagen-Optionen | |||
Antrieb | – | – | – |
Bremsen | – | – | – |
Fahrwerk | – | – | 1060 €⁴ |
Lenkung | – | – | 215 €⁵ |
Reifen | 7160 €¹ | 3270 €² | 705 €⁶ |
Sitze | – | ³ | 2685 €⁷ |
Aufpreis | 7160 € | 3270 € | 4665 € |
Bewerteter Preis | 42.550 € | 37.760 € | 42.670 € |
¹ 18-Zoll-Bereifung (490 €) nur in Verb. mit Drive-Wise-Pro-Paker (1290 €), Sitz-Paket (1190 €) und Sound-Paket (690 €), erhältlich ab Ausstattung GT-Line (3500 €); ² 18-Zoll-Bereifung (400 €), erhältlich ab Ausstattung GS (2870 €); ³ AGR-zertifizierte Intelli-Sitze, Bestandt. Ausstattung GS (2870 €); ⁴ adaptive Dämpfer; ⁵ Progressivlenkung; ⁶ 18-Zoll-Bereifung; ⁷ Sport-Komfortsitze, Bestandt. Ausstattung Style (2685 €) | |||
Ausstattung | |||
Anhängerkupplung | 980 € | 775 € | 950 € |
Autonome Fahrfunktionen | Serie | 4370 €⁴ | 330 € |
Gepäckraum-Trennnetz | – | 200 € | 200 € |
Head-up-Display | 4390 €¹ | 4020 €⁵ | 750 € |
Metallic-Lackierung | 790 € | 750 € | 860 € |
Navigationssystem | Serie | 650 € | 1480 € |
Panoramadach | 4670 €² | 4070 €⁶ | 1330 € |
Rückfahrkamera | Serie | 450 € | Serie |
Sitzheizung vorn/hinten | Serie / 5980 €³ | Serie / – | 465 € / 2260 €⁷ |
Spurwechselassistent | Serie | 4370 €⁴ | Serie |
¹ Bestandt. Drive-Wise-Pro-Paket (890 €), erhältlich ab Ausstattung GT-Line (3500 €); ² 990 €, nur in Verb. m. Drive-Wise-Park-Paket (890 €) und Sound-Paket (690 €), erhältlich ab Ausstattung Spirit (2100 €); ³ Bestandt. Sitz-Paket (1190 €), nur in Verb. m. Drive-Wise-Pro-Paket (1290 €), erhältlich ab Ausstattung GT-Line (3500 €); ⁴ Bestandt. Tech-Paket (1500 €), erhältlich ab Ausstattung GS (2870 €); ⁵ Bestandt. Infotainment-Paket (1150 €), erhältlich ab Ausstattung GS (2870 €); ⁶ 1200 €, erhältlich ab Ausstattung GS (2870 €); ⁷ Sitzheizung vorn Bestandt. Winterpaket (465 €), Sitzheizung hinten Bestandt. Winterpaket Premium inkl. Standheizung (2260 €) | |||
Wartung / Rabatt / Wertverlust | |||
Werkstattkosten* | 632 € | 755 € | 674 € |
Rabatt** | 16,9 % / 5981 € | 29,0 % / 10.002 € | 24,5 % / 9311 € |
Wertverlust (DAT) nach 4 Jahren / 20.000 km p.a. | 62,3 % / 22.048 € | 61,1 % / 21.073 € | 61,8 % / 23.487 € |
Versicherung / Steuern pro Jahr | |||
HP / VK / TK Typklassen | 15 / 24 / 19 | 16 / 20 / 20 | 11 / 16 / 20 |
HP / VK / TK Kosten | 634 / 1096 / 131 € | 671 / 867 / 160 € | 446 / 696 / 160 € |
Abgasnorm / Steuer | Euro 6e / 183 € | Euro 6e / 58 € | Euro 6e / 78 € |
* Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den ADAC **Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventueller Überführungskosten | |||
Gesamtbewertung
Punkte max. | Kia K4 Sportswagon 1.6 T-GDI | Opel Astra Sports Tourer Hybrid | VW Golf Variant 1.5 eTSI | |
|---|---|---|---|---|
Karosserie | 1000 | 634 | 594 | 671 |
Fahrkomfort | 1000 | 703 | 675 | 731 |
Motor / Getriebe | 1000 | 632 | 651 | 690 |
Fahrdynamik | 1000 | 636 | 668 | 694 |
Eigenschaftswertung | 4000 | 2605 | 2588 | 2786 |
Kosten / Umwelt | 1000 | 369 | 365 | 355 |
Gesamtwertung | 5000 | 2974 | 2953 | 3141 |
Platzierung | 2 | 3 | 1 | |
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