Toyota-Rückruf (Mai 2020): Fehlerhafte Gurtschlösser Prius-Modelle mit falschen Warnsignalen

von Christina Finke 11.05.2020
Inhalt
  1. Mai 2020: Toyota ruft Fahrzeuge wegen fehlerhafter Gurtschlösser zurück
  2. September 2018: Toyota-Rückruf betrifft 22.089 Autos in Deutschland
  3. Toyota-Rückruf im Februar 2018 betrifft Prius, Corolla und Lexus

Ein Toyota-Rückruf im Mai 2020 betrifft weltweit rund 488.000 Fahrzeuge. Der Grund: fehlerhafte Gurtschlösser. Diese Modelle sind betroffen!

 

Mai 2020: Toyota ruft Fahrzeuge wegen fehlerhafter Gurtschlösser zurück

Ein Rückruf wegen fehlerhafter Gurtschlösser bei Toyota betrifft im Mai 2020 weltweit rund 488.000 Fahrzeuge. In Europa sind davon 43.723 zugelassen, in Deutschland sind es knapp 5500 Autos. Bei den betroffenen Modellen handelt es sich um Prius, Prius+ sowie Prius PHEV, die zwischen dem 7. August 2014 und dem 5. März 2019 produziert wurden. "Bei den betroffenen Fahrzeugen können sich am Fahrersitz Gurtschlösser befinden, die im Betrieb eventuell eine akustische und optische Warnung über einen nicht ordnungsgemäß verriegelten Sicherheitsgurt des Fahrers anzeigen, obwohl der Fahrergurt verriegelt ist", teilt Toyota mit. Demnach könnten Airbags und Gurtstraffer zwar nicht unnötig auslösen, sondern die Gurtwarnungen einfach nur stören. Trotzdem müssen die betroffenen Bauteile während eines rund einstündigen Werkstattaufenthalts erneuert werden. Der Hersteller will nach eigenen Angaben noch im Verlauf des zweiten Quartals 2020 damit beginnen. Mehr zum Thema: Das Prius-Design wird gestrafft

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Richtiges Verhalten bei einem Rückruf (Autohersteller) im Video:

 
 

September 2018: Toyota-Rückruf betrifft 22.089 Autos in Deutschland

Eine Millionen Fahrzeuge der Modelle Prius Plug-in Hybrid und C-HR sind im September 2018 von einem Rückruf betroffen. Der Grund ist ein Kurzschluss-Risiko im Motorraum. Beim Prius sind die Modelle betroffen, die zwischen  Juli 2015 und Mai 2018 gebaut wurden. Ebenfalls betroffen sind die Modelle des Prius Plug-in Hybrid (März 2016 bis Mai 2018) sowie die des C-HR (Mai 2016 bis Mai 2018). Bei diesen Fahrzeugen kann ein Motorkabelbaum durch Reibung beschädigt werden und einen Kurzschluss erzeugen. In Deutschland sind 22.089 Fahrzeuge des Herstellers betroffen. Eine unmittelbare Gefahr soll nicht bestehen. Haltern der betroffenen Fahrzeuge wird dennoch geraten, die kostenlose Reparatur vornehmen zu lassen.

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Toyota-Rückruf im Februar 2018 betrifft Prius, Corolla und Lexus

Toyota nimmt im Februar 2018 einen Rückruf im großen Rahmen vor und bittet rund 645.000 Autos zu einem Besuch in die Werkstatt. Betroffen sind Modelle aus dem Hause Toyota, die zwischen Mai 2015 und März 2016 gebaut wurden. Dazu gehören vor allem Prius, Corolla und Lexus. Aufgrund eines Fehlers in der Elektronik könne das Warnlicht der Airbags aktiviert werden, heißt es vonseiten des Herstellers. Damit könnte der Defekt verhindern, dass die vorderen und seitlichen Airbags bei einem Aufprall auslösten und somit könnten Verletzungen nicht vermieden werden. Toyota selber wird betroffene Fahrzeughalter ab Ende März 2018 schriftlich darüber informieren. Kosten für eventuelle Reparaturarbeiten kämen dabei keine auf, so Toyota weiter.

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