Toyota-Rückruf (September 2018): Prius & C-HR Eine Millionen Autos müssen weltweit in die Werkstatt

von Anika Külahci 04.10.2019

Rückruf bei Toyota. Weltweit ruft Toyota die Modelle des Toyota Prius Plug-in Hybrid und C-HR in die Werkstatt. Die Maßnahme wurde Anfang September 2018 bekannt.

Eine Millionen Fahrzeuge der Modelle Prius Plug-in Hybrid und C-HR sind von einem Rückruf betroffen. Der Grund ist ein Kurzschluss-Risiko im Motorraum. Beim Prius sind die Modelle betroffen, die zwischen  Juli 2015 und Mai 2018 gebaut wurden. Ebenfalls betroffen sind die Modelle des Prius Plug-in Hybrid (März 2016 bis Mai 2018) sowie die des C-HR (Mai 2016 bis Mai 2018). Bei diesen Fahrzeugen kann ein Motorkabelbaum durch Reibung beschädigt werden und einen Kurzschluss erzeugen. In Deutschland sind 22.089 Fahrzeuge des Herstellers betroffen. Eine unmittelbare Gefahr soll nicht bestehen. Haltern der betroffenen Fahrzeuge wird dennoch geraten, die kostenlose Reparatur vornehmen zu lassen.

 

Rückruf im September 2018: Toyota ruft 22.089 Autos in Deutschland in die Werkstatt

Rückruf im Februar 2018: Toyota nimmt einen Rückruf im großen Rahmen vor und bittet rund 645.000 Autos zu einem Besuch in die Werkstatt. Betroffen sind Modelle aus dem Hause Toyota, die zwischen Mai 2015 und März 2016 gebaut wurden. Dazu gehören vor allem Prius, Corolla und Lexus. Aufgrund eines Fehlers in der Elektronik könne das Warnlicht der Airbags aktiviert werden, heißt es vonseiten des Herstellers. Damit könnte der Defekt verhindern, dass die vorderen und seitlichen Airbags bei einem Aufprall auslösten und somit könnten Verletzungen nicht vermieden werden. Toyota selber wird betroffene Fahrzeughalter ab Ende März 2018 schriftlich darüber informieren. Kosten für eventuelle Reparaturarbeiten kämen dabei keine auf, so Toyota weiter.

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Richtiges Verhalten bei einem Rückruf (Autohersteller) im Video:

 
 

Toyota-Rückruf 2018: Prius, Corolla und Lexus

Rückruf-Aktion (2016) RAV4 wegen defekter Sicherheitsgurte: Zuletzt startete Toyota einen großen Rückruf wegen defekter Anschnallgurte bei seinem SUV RAV4. Kanadas Verkehrsministerium hatte ein potenzielles Sicherheitsrisiko festgestellt. Unter gewissen Umständen konnten die Anschnallgurte auf den Rücksitzen in Kontakt mit metallenen Sitzkissenrahmen kommen und dadurch zerreißen. Der Schutz der Passagiere im Fond des RAV4 ließe sich dann bei einem Frontalzusammenstoß nicht mehr gewährleisten. Bei mindestens einem solchen Unfall in Nordamerika war ein Todesopfer zu beklagen. Ob dieses direkt auf den beschriebenen Defekt zurückgeht, wurde nicht verifiziert. Der Mangel betraf die RAV4-Modelle der Jahre 2006-2012, die Elektro-Varianten von 2012 bis 2014 und die Vanguard-Edition der Jahre 2005-2016. Das sind in Nordamerika 1,33 Millionen Autos, in Europa 625.000, 434.000 in China und 177.000 in Japan. Toyota hatte angekündigt, alle betroffenen Besitzer zu informieren und die Autos kostenlos umrüsten zu lassen.

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