Vorstellung

Cityflitzer wörtlich genommen: Geflügelter Smart Fortwo mit 300 PS

Ein Auto wie ein Liliputaner auf Testosteron-Kur: Der Smart Fortwo von Autokonexion beflügelt nicht nur die Erinnerungen an eines der cleversten Citycars überhaupt, sondern frönt mit 300 PS auch noch dem Geschwindigkeitswahn.

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Der Smart Fortwo stehend von schräg hinten
Der Smart Fortwo von Autokonexion hält auf kürzester Außenlänge die maximale Verspoilerung und PS-Leitung bereit. Foto: Autokonexion
Der Smart Fortwo von Autokonexion stehend von schräg vorne
Der Smart Fortwo von Autokonexion hält auf kürzester Außenlänge die maximale Verspoilerung und PS-Leitung bereit. Foto: Autokonexion
Der Smart Fortwo von Autokonexion stehend von hinten
Der Smart Fortwo von Autokonexion hält auf kürzester Außenlänge die maximale Verspoilerung und PS-Leitung bereit. Foto: Autokonexion
Der Smart Fortwo von Autokonexion stehend von vorne
Der Smart Fortwo von Autokonexion hält auf kürzester Außenlänge die maximale Verspoilerung und PS-Leitung bereit. Foto: Autokonexion
Der Smart Fortwo von Autokonexion stehend seitlich
Der Smart Fortwo von Autokonexion hält auf kürzester Außenlänge die maximale Verspoilerung und PS-Leitung bereit. Foto: Autokonexion

Smart Fortwo von Autokonexion degradiert jeden Brabus zur Ausstattungsvariante

Wenn der Smart Fortwo von Autokonexion aufkreuzt, degradiert er jede Brabus-Variante zur simplen Ausstattungsoption. Denn was der kalifornische Firmenchef Mike Burlas mit dem bereiften Floh angestellt hat, ist hart statt smart. Er mag aussehen wie ein zu heiß gewaschener und dabei eingelaufener DTM-Bolide, das Tuning-Konzept ist trotzdem überzeugend.

Extrem tief liegt er über dem Asphalt, ein Carbon-Splitter unter der Stoßstange beherrscht die Vorderansicht und die Flanken des Winzlings sind fett verbreitert. Das Heck wird von einem riesigen Diffusor beherrscht. Sowohl der Ladeluftkühler als auch die Endrohre sind passend in das Gesamterscheinungsbild integriert.

Der Smart #5 Brabus (2025) im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Mit 300 PS gegen den Seitenwind

Der obere Heckbereich des Smart Fortwo wird dominiert von einem gigantischen Kohlefaserspoiler. Die Schweller weisen Luftleitbleche auf, wie sie auch im Rennsport eingesetzt werden könnten und Windabweiser an den Seitenscheiben verhindern Luftverwirbelungen. Und natürlich sind auch Räder und Reifen des extremen Mini-Flitzers entsprechend üppig ausgefallen.

Der Kleine entwickelt laut Firmenangaben, aber ohne konkret genannte Motor-Modifikationen, satte 300 PS (221 kW). Damit ist das Autokonexion-Exemplar fast dreimal so stark wie die gängigen Brabus-Modelle. Sicher, ein #5 Brabus kommt mittlerweile auf 475 kW (646 PS). Aber das stromernde Schlachtschiff hat auch fast 2,4 t zu schleppen, während der Fortwo kaum ein Drittel davon auf die Waage bringt.

Vmax-Versuche erfolgen dabei auf eigene Gefahr, denn auch mit der üppigen Verspoilerung trauen wir dem Fortwo zu, bei der ersten kräftigen Windböe schnell ins Gebüsch flüchten zu wollen. Verflüchtigt hat sich übrigens auch Autokonexion: Offenbar waren nur die Wenigsten bereit, umgerechnet etwa 17.000 Euro für den Komplettumbau zu zahlen. Von der Firma ist heute nichts mehr übrig, was sie übrigens mit dem Fortwo gemein hat. Der musste 2024 von der Klinge springen.