Porsche 911 GT3 RS als Erlkönig: Das zeigen neue Facelift-Fotos
Das Facelift des Porsche 911 GT3 RS (Generation 992.2) gilt als eines der spannendsten Projekte von Porsche. Nun deuten neueste Erlkönigbilder eine baldige Premiere an.
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Feiert das Porsche 911 GT3 RS Facelift Ende 2026 Premiere?
Fast alle Varianten des 911 der aktuellen 992-Generation hat Porsche bereits einem Facelift unterzogen. Was noch fehlt? Zum Beispiel der Porsche 911 GT3 RS. Seit 2024 ist er schon nicht mehr erhältlich, was sich bis Ende 2026 aber wieder ändern könnte – denn neueste Prototypbilder mit auffällig unauffälliger Tarnung legen nahe, dass die derzeit extremste Ausbaustufe des Elfers schon bald die Serienreife erlangt.
Doch was zeigen die Bilder? Im Großen und Ganzen scheint sich der GT3 RS trotz der Modellpflege treu zu bleiben. Das überrascht nicht, galt das doch gleichermaßen für die anderen 911-Derivate. Im Umkehrschluss deuten eine dezente Tarnung der Front- und eine deutlich massivere an der Heckstoßstange an, dass Porsche hier Hand anlegt. Auffällig ist der Luftauslass noch oberhalb des hinteren Kennzeichens, der für eine optimierte Be- und Entlüftung des Motors spricht. Auch die Kühlöffnungen auf Höhe der hinteren Kotflügel zeigen sich verändert, weil nun eingefasst.
Das Porsche 911 Facelift im Video

Klassischer 4,0-l-Saugmotor vor dem Aus
Die optimierte Thermik spricht dafür, dass Porsche auch beim Antrieb neue Pläne verfolgt. Wird etwa der klassische 4,0-l-Saugmotor durch einen turbogeladenen 3,6-l-Boxer-Sechszylinder ersetzt – mit bis zu 650 PS (478 kW)? Schließlich muss auch Porsche die Euro-7-Emissionsstandards erfüllen. Ein Hybridsystem wie bei den Basis-Elfern dürfte allein schon aus traditionellen Gründen nicht in Frage kommen.
Das Gewicht von zuletzt 1450 kg wird das Faceliftmodell voraussichtlich halten. Auch das Weissach-Paket dürfte weiterhin als Ausstattungsoption zur Verfügung stehen. Beim ausgelaufenen Porsche 911 GT3 RS beinhaltet es Frontdeckel, Dach, Teile des Heckflügels und Außenspiegelkappen aus Carbon. Einige Komponenten des Fahrwerks wie auch der Überrollbügel sind zur Gewichtseinsparung aus CFK gefertigt. Zudem erhalten die Schaltpaddel hinter dem Lenkrad mittels Magnettechnik einen präziseren Druckpunkt. Weitere Kilos sparen die ebenfalls optionalen Magnesium-Schmiederäder.
Der Preis von zuletzt 250.000 Euro ist kaum zu halten
Das bereits gezeigte 911er-Facelift lässt über das volldigitale Instrumentencluster hinaus keine nennenswerten Veränderungen im Innenraum erwarten. Wie der Preis des neuen GT3 RS ausfallen wird, ist noch unklar. Zuletzt ließ sich der Zuffenhausener ab einem Preis von 248.157 Euro konfigurieren. Das Nachfolgemodell dürfte erfahrungsgemäß deutlich teurer werden.
Quellen
SH Proshots











