Tuning

Doppelschlag von Mansory: Zwei Einzelstücke vorgestellt

Für den Pebble Beach Concours d'Elegance (USA) hat Tuner Mansory zwei ganz besondere Einzelstücke mitgebracht: den Mansory Vincero auf Basis des Bugatti Mistral und den Mansory Vivere auf Basis des Bugatti Chiron. Wir haben uns die Boliden mal näher angeschaut.

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Blick von schräg vorne auf den Mansory Vincero.
Der Mansory Vincero basiert auf dem ohnehin hochexklusiven Bugatti Mistral. Foto: Mansory
Blick von schräg hinten auf den Mansory Vincero.
Der Tuner versieht das Cabrio mit einem umfangreichen Bodykit. Foto: Mansory
Blick von vorne auf den Mansory Vincero.
Orange Akzente kontrastieren mit dem dunkelgrünen Sichtcarbon. Foto: Mansory
Blick von hinten auf den Mansory Vincero.
Bugatti Airlines: Das Flügelwerk könnte so auch von Airbus kommen. Die sechs Endrohre wirken hier nicht übertrieben. Foto: Mansory
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Mansory Vincero.
Individualisierter Innenraum mit viel grellem Leder und Kohlefaser. Wer's mag … Foto: Mansory
Blick von schräg vorne auf den Mansory Vivere.
Aus dem Chiron zaubert Mansory einen tief über dem Boden kauernden Tarnkappenbomber, der auf den Namen Vivere hört. Foto: Mansory
Blick von schräg hinten auf den Mansory Vivere.
Das Heck teilt Mansory optisch in drei Segmente auf, dessen Linienführung geht Nahtlos in den Spoiler über. Die Lufthutze hinter dem zweigeteilten Glasdach schindet Eindruck. Foto: Mansory
Blick von vorne auf den Mansory Vivere.
Zusätzliche LED-Leuchten in der Schürze und die goldenen Streifen wirken aus dieser Perspektive fast wie eine Kriegsbemalung. Foto: Mansory
Blick von hinten auf den Mansory Vivere.
Das Heck wirkt dagegen deutlich ruhiger – Trotz der sechs (!) Endrohre und Spoiler rundum. Foto: Mansory
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Mansory Vivere.
Nettes Detail: Sogar den Anschnallgurt hat Mansory farblich angepasst und mit Einstickarbeiten verfeinert. Foto: Mansory

Mansory Vincero und Vivere: Zwei Einzelstücke auf Basis des Bugatti Mistral und Chiron

Erstmals will sich der deutsche Exklusiv-Tuner Mansory auf dem Pebble Beach Concours d'Elegance in den USA präsentieren. Für diesen Anlass hat sich Mansory zwei hochexklusive Hypercars geschnappt und diese bis ins letzte Detail veredelt. Dabei geht Mansory hier einen etwas anderen Weg, als bei seinen anderen Umbauten: Die Bodykits wirken deutlich gefälliger und polarisieren nicht so sehr wie beispielsweise der Mansory Purosangue Tricolore.

Sowohl der Mansory Vincero als auch der Mansory Vivere sind Teil eines hochexklusiven Veredelungsprogramms namens „One of One“. Wie der Programmname schon verrät, werden die beiden Boliden Einzelstücke bleiben. Beide Modelle werden zunächst auf dem Pebble Beach Concours d'Elegance in den USA präsentiert. Danach geht es für die beiden zur Auto China nach Peking und zu den Top Marques in Monaco.

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Video: AUTO ZEITUNG

Mansory verpasst dem Bugatti Mistral ein üppiges Flügelwerk

Der Mansory Vincero basiert auf den Bugatti Mistral. Mansory verpasst dem 1600 PS starken Boliden ein Rundum-Bodykit, das sich an die Linienführung des Cabrios anlehnt und diese um Spoiler und Schweller bereichert. Die Frontpartie erhält einen deutlich markanteren Splitter und zusätzliche Luftleitelemente, während sich am Heck ein XXL-Spoiler emporschwingt. Mindestens genauso brachial fällt der Diffusor aus, der gleich sechs faustgroße Endrohre einfasst.

Dass die Karosserie in Sichtcarbon gehalten ist, dürfte an dieser Stelle nicht verwundern. Die dunkelgrüne Kohlefaser wird kontrastiert von orangefarbenen Akzenten. Farblich passend: das in Orange gehaltene Interieur. Mansory betont, dass der Innenraum vollständig individualisiert wurde. Nahezu nicht, was wir hier sehen ist demnach noch im Serienzustand.

Als Mansory Vivere mutiert der Bugatti Chiron zum kompromisslosen Alphatier

Dasselbe gilt übrigens auch für den auf dem Bugatti Chiron basierenden Mansory Vivere. Sein Innenraum besticht durch umfangreichste Lederarbeiten in Braun und Weiß. Carbon kommt hier nur in moderaten Mengen zum Einsatz, was für eine gewisse Wohnzimmer-Atmosphäre sorgt. Nettes Detail: Sogar den Anschnallgurt hat Mansory farblich angepasst und mit Einstickarbeiten verfeinert.

Treten wir einen Schritt zurück, blicken wir auch beim Mansory Vivero auf eine zackig gezeichnete Karosserie, die sich mit üppigem Spoilerwerk von all den Bugattis „von der Stange“ deutlich abhebt. Zusätzliche LED-Lichter in der Front, sowie Luftleitelemente vor und hinter den Radkästen sorgen schon im Stand für eine präsente Dynamik. Diese Präsenz unterstreicht auch der Heckflügel, welcher so übrigens auch auf dem Heckdeckel des Mansory Vincero thront. Ebenfalls identisch: die sechs dicken Endrohre.