E-Bike kaufen: Worauf achten & welches E-Bike ist zu empfehlen?

Ein E-Bike zu kaufen, ist nicht so einfach. Es gibt verschiedene E-Bike-Typen und immer mehr Anbieter. Und auch der Preis spielt eine Rolle. Worauf man beim E-Bike-Kauf achten sollte!

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Eine radelnde Person auf einem E-Bike von schräg hinten fotografiert.
E-Bike Foto: Imago

Es gibt viele verschiedene E-Bike-Typen. Auch Rennräder oder Mountainbikes sind mit E-Motor zu haben.

Zwei radelnde Personen auf einem E-Bike von schräg vorne fotografiert.
E-Bikes Foto: Imago

Fahrräder mit Motorunterstützung werden immer beliebter. Dabei gibt es einiges, worauf beim Kauf zu achten ist.

Zwei statische E-Bikes von der Seite fotografiert.
Pedelecs/E-Bikes Foto: Volkswagen

Auch Autohersteller haben bereits E-Bikes auf den Markt gebracht. Hier zum Beispiel ein Exemplar von Volkswagen.

Ein Cross-Rad mit elektronischer Unterstützung statisch von der Seite fotografiert.
Cross-Rad mit elektronischer Unterstützung Foto: Focus

Elegant sind leichte Cross-Räder mit Tretkraftunterstützung.

Ein Pedelec im Holland-Look statisch von der Seite fotografiert.
Pedelec im Holland-Look Foto: PR

Recht günstig dagegen Pedelecs im Holland-Look.

Eine radelnde Person auf einem E-Bike von schräg vorne  fotografiert.
Trail- und Mountainbikes mit E-Motor Foto: PR

Auch bei Trail- und Mountainbikes entwickelt sich der E-Antrieb zur festen Größe.

Zwei radelnde Personen auf einem E-Bike von der Seite fotografiert.
City-Bikes mit E-Motor Foto: PR

Sehr beliebt und verbreitet sind City-Bikes mit elektromotorischer Unterstützung. Neben herkömmlichen 28-Zoll-Rädern steigt das Angebot an Kompakt- und Falträdern.

Ein Foto, dass die Motorplatzierung am E-Bike zeigt.
Motorplatzierung am E-Bike Foto: AUTO ZEITUNG

HINTERRADMOTOR: Dieser dreht direkt am Rad und unterstützt Rekuperieren. Die Kraftübertragung fühlt sich kraftvoll-direkt an und bietet viel Dynamik. Er ist meist sehr leise.

MITTELMOTOR: Bei der verbreiteten und beliebten Variante überwiegen die Vorteile: Die gute Gewichtsverteilung sorgt für stabilen Geradeauslauf und niedrige Schwerpunktlage.

VORDERRADMOTOR: Bei Nässe, im Sand und bei zu großem Drehmoment kann es zum Durchdrehen (viel Schlupf) kommen. Als preiswerte Nachrüstlösung gut geeignet.

Wer ein E-Bike kaufen möchte, mein tatsächlich oft ein Pedelec. Das sind Fahrräder mit elektromotorischem Hilfsantrieb, der jedoch nur eine Nennleistung von maximal 250 Watt aufbringen darf. Der Elektromotor dient hier zur Tretkraftunterstützung. Also: Tritt man in die Pedale, dann schaltet sich auch der Motor zu und unterstützt mit seinem Drehmoment. Ein "richtiges" E-Bike ist hingegen ein Zweirad mit Motor, also ein Mofa. Hier gelten Helm-, Versicherungs-, Kennzeichen- und Fahrerlaubnispflicht (Klasse A1). Die jährlichen Zusatzkosten betragen dadurch rund 50 bis 90 Euro.
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Worauf beim E-Bike-Kauf achten?

Beim umgangssprachlich E-Bike genannten Pedelec lässt die Motor-Unterstützung mit zunehmendem Tempo nach und schaltet sich bei 25 km/h ganz ab. Schneller fahren geht auch, nur dann muss eben mehr Muskelkraft investiert werden. Der Akku reicht – je nach Streckenprofil und Unterstützungsgrad – für rund 60 bis 120 km. Ist er leer, dann lässt sich das Pedelec wie ein normales (aber schwereres) Fahrrad weiter nutzen. Hier besteht weder Führerschein-, Helm- noch Versicherungspflicht. Vor dem Kauf sollte man sich vor allem darüber im Klaren sein, wofür das E-Bike da sein soll: Für die sogenannte letzte Meile zwischen Parkplatz und Arbeitsstätte oder um regelmäßig Transporte zu erledigen? Es gibt verschiedene E-Bike-Typen, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse abgestimmt sind:

  • E-Citybike: eine der beliebtesten Formen des Pedelecs, in der Regel komfortabel und gut ausgestattet
  • Trekking-E-Bike: vielseitige Hybrid-Form zwischen City- und Mountainbike, starke Motoren und stabile Bauweise
  • E-Crossbike: Allrounder, komfortabel und stabil, mit starkem Motor für lange Touren
  • E-Mountainbike: Charakteristika von Mountainbikes mit starken Motoren und robusten Materialien
  • E-Faltrad: Fokus auf Praktikabilität, faltbar und praktisch zum Mitnehmen
  • Cargo-E-Bike: Lastenräder, die auf den Transport von bis zu 200 kg Zuladung ausgelegt sind
  • E-Rennrad: Charakteristika eines Rennrads, dazu Motorunterstützung für anspruchsvolle Strecken

E-Bike kaufen: Was kostet ein E-Bike?

Wer möglichst günstig an ein E-Bike kommen möchte, wird zwangsläufig enttäuscht. Denn Billigheimer taugen in der Regel nichts. Gerade Motoren und Akkus für die E-Räder sind teuer und treiben den Preis in die Höhe. Auch wenn das Fahrrad nur für gelegentliche Touren in der Stadt genutzt werden soll – weniger als 1800 Euro sollten nicht auf dem Etikett stehen. Andernfalls kann man davon ausgehen, es häufiger mit Ausfällen und Reparaturen zu tun zu haben.

Motor und Akku: Worauf achten?

Beim E-Bike-Motor ist vor allem die Position ausschlaggebend für Fahrdynamik und Sicherheits-Eigenschaften des E-Bikes. Aktuell gibt es drei Konzepte: Front-, Mittel- und Heckmotor. Im Zweifelsfall hilft eine Probefahrt, um herauszufinden, mit welcher Motorposition man am besten klarkommt.

Ein Foto, dass die Motorplatzierung am E-Bike zeigt.
Die Platzierung des Motors wirkt sich maßgeblich auf das Fahrverhalten aus. Foto: AUTO ZEITUNG

  • Hinterradmotor: Dieser dreht direkt am Rad und unterstützt Rekuperieren. Die Kraftübertragung fühlt sich kraftvoll-direkt an und bietet viel Dynamik. Er ist meist sehr leise.
  • Mittelmotor: Bei der verbreiteten und beliebten Variante überwiegen die Vorteile: Die gute Gewichtsverteilung sorgt für stabilen Geradeauslauf und niedrige Schwerpunktlage.
  • Vorderradmotor: Bei Nässe, im Sand und bei zu großem Drehmoment kann es zum Durchdrehen (viel Schlupf) kommen. Als preiswerte Nachrüstlösung gut geeignet.

Ein Foto, dass die Motorplatzierung am E-Bike zeigt.
  Foto: AUTO ZEITUNG

Auch in Sachen Akku gibt es verschiedene Möglichkeiten. Besonders beliebt sind in den Rahmen integrierte Akkus, da sie den Diebstahl erschweren und optisch besser ins Gesamtbild passen. Dies ist allerdings auch die teurere Option. Alternativ sind die Akkus unter dem Gepäckträger oder außen am Rahmen befestigt. Grundsätzlich haben sich Lithium-Ionen-Batterien mit ihrer hohen Energiedichte durchgesetzt. Die Kapazität von 300 bis 600 Wattstunden lassen Reichweiten von 40 bis 120 km zu. Das ist natürlich stark vom Streckenprofil (Steigungen), der Fahrcharakteristik und von dem gewählten Unterstützungsgrad (Eco, Tour, Sport oder Turbo) abhängig.

E-Bike gebraucht kaufen

Eine Möglichkeit, beim E-Bike-Kauf Geld zu sparen, ist der Gebraucht-Kauf. Wer sich nicht auskennt, sollte aber eine Fachperson auf das Rad schauen lassen. Denn beim E-Bike sind neben den üblichen Fahrradkomponenten wie Gangschaltung oder Bremse vor allem Akku und Motor zu prüfen. Diese können wie beim Auto ausgelesen werden, dafür ist aber ein spezielles Gerät notwendig. Am sichersten ist es, das E-Bike vor dem Kauf zu einer Inspektion beim Händler bringen. Dieser überprüft es zu einem geringen Preis. Alternativ können auch gebrauchte E-Bikes direkt beim Händler gekauft werden.

Weitere Tipps zum Kauf

  • Probefahren ist unerlässlich. Gerade aufgrund der vielen E-Bike-Typen und Kombinationsmöglichkeiten von Motor und Akku sollte vor dem Kauf immer eine Probefahrt auf dem Programm stehen.
  • Auf Angebote warten kann sich lohnen. Wer es also nicht eilig hat mit dem E-Bike-Kauf und Wünsche formulieren kann, sollte die Zeit für sich spielen lassen.
  • Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, E-Bikes zu leasen. Oft geben sogar Arbeitgeber einen Teil zur Rate dazu (z.B. Jobrad). Es kann sich lohnen durchzurechnen, ob die Miete eines E-Bikes günstiger ist als der Kauf.
  • Durch Akku und Motor wiegt ein E-Bike sehr viel mehr als ein herkömmliches Fahrrad. Grundsätzlich sollte man beim Kauf daher auf das Gesamtgewicht der Konstruktion achten. Gerade, wenn das Fahrrad auf einem Träger transportiert werden soll, ist das Gewicht ausschlaggebend.

E-Bike kaufen: Empfehlungen

Wie transportiere ich E-Bikes am besten mit dem Auto?

Zum Transport von einem oder auch mehreren E-Bikes mit dem Auto haben sich Fahrardträger für die Anhängerkupplung bewährt, die wir kürzlich in unserem großen Test von E-Bike-Trägern für die Anhängerkupplung unter Praxisbedingungen ausgiebig getestet haben.

Testsieger
Uebler Heckträger i21 Z 60° Abklappwinkel
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Preis-Leistungs-Sieger
EUFAB Fahrradheckträger Premium 2 Plus
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Sehr empfehlenswert
Towbar Bike Rack Thule EasyFold 3
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Fischer Kupplungs-Fahrradträger ProlineEvo 2, für 2 Fahrräder bis 60kg Nutzlast, E-Bike geeignet, vormontiert, abschließbar, faltbar
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Anhängerkupplung ACPS-ORIS 052-543 Fix4Bike
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Die Wahl des richtigen Trägers und Transportsystems richtet sich letztlich nach den eigenen Ansprüchen und der Art und des Eigengewichts der zu transportierenden Fahrräder. All dies ist beim Kauf zu beachten.