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Alle Tests zum Maserati GranTurismo

Maserati GranTurismo Folgore (2023): Testfahrt Wir fahren Maseratis E-Blitz

Johannes Riegsinger 20.01.2023

Wir starten eine erste Testfahrt mit dem neuen Maserati GranTurismo Folgore (2023) und finden heraus, was der italienische Elektro-Sportwagen kann.

Unsere erste Testfahrt mit dem Maserati GranTurismo Folgore (2023) findet auf abgesperrter Strecke statt. Durch das Cockpit des fast perfekten Vorserien-Fahrzeugs schlängeln sich Wochen vor der Markteinführung noch die Kabel für die Diagnoserechner. Ein Bild vom eindrucksvollen Innenraum darf der Fotograf nicht schießen, der soll erst später offiziell gezeigt werden. Aber fahren dürfen wir, ganz alleine und was der Wagen hergibt. Das Maserati-Ingenieursteam scheint also volles Vertrauen in die Fähigkeiten in ihren Neuling zu haben. Den Vorgänger hat Maserati ab 2007 gute zwölf Jahre lang gebaut, jetzt endlich, 2023, schlägt die italienische Marke ein ganz neues Kapitel auf: modernes Fahrwerk, modernes Package, voll vernetztes und digitalisiertes Cockpit, drei Antriebsvarianten. Der Supersportwagen MC20 spendiert seinen Dreiliter-Twinturbo-V6 in zwei 490 (360 kW) und 550 PS (404 kW) starken Leistungsstufen – und dann wäre da noch der GranTurismo Folgore (italienisch: Blitz) mit seinen drei 300-kW-Elektromotoren (407 PS), den Silizumkarbid-Invertern aus der Formel E, der 92,5-kWh-Batterie mit einer Entladeleistung von 560 kW. Pro Hinterrad powert ein Motor, ohne mechanische Verbindung zum gegenüberliegenden Rad, die Vorderachse des neuen Maserati GranTurismo Folgore (2023) wird von einem weiteren Motor angetrieben. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der Maserati MC20 (2020) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem Maserati GranTurismo Folgore (2023)

Bis zu 294 kW (400 PS) kann die Regelelektronik des Maserati GranTurismo Folgore (2023) an ein einzelnes Hinterrad schaufeln, das sollte Extrem-Torque Vectoring möglich machen, dass die Heide wackelt. Und wie sie in unserer ersten Testfahrt wackelt! Blitzschnelles Einlenken, saftige Traktion mit spürbarem Nachschieben des kurvenäußeren Hinterrads, federleichte Beweglichkeit bei fühlbar solider Stabilität. Dass die große Batterie in "Knochen"-Form im Fahrzeugboden liegt, sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und gute Gewichtsverteilung. Dass der GT Folgore knapp 2,3 Tonnen wiegen soll, ist kaum zu glauben. Und die genüsslichen Auslauf-Runden zur Abrundung der bis dahin deftig hingebolzten Testfahrt absolviert der GranTurismo mit sämiger Eleganz und cremigem Abrollen – souverän. Traditionelle Menschen, denen beim Gedanken an einen Elektro-Maserati nun trotzdem die Tränen in die Augen schießen, sollten an dieser Stelle vielleicht vom Elektro-Sound des Folgore hören: Besser hat das noch kein Wettbewerber hinbekommen. Der Sound ist eindeutig als elektronisch zu identifizieren, wirkt aber nicht künstlich, sondern dynamisch, emotional, authentisch und unterstreicht damit selbst hier das eigentliche Leitmotiv des neuen Maserati GranTurismo Folgore (2023): die guten und großen Gefühle von gestern, ganz zeitgemäß fit gemacht für die Zukunft.

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Technische Daten des neuen Maserati GranTurismo Folgore (2023)

AUTO ZEITUNG 02/2023Maserati GranTurismo Folgore
Technische Daten
Motor3 x 300 kW-Radial-E-Motoren
Getriebe/AntriebKonstantübersetzung; Allrad
Systemleistung882 kW/1200 PS
Max. Drehmoment1350 Nm
Spannung/Batterie-Kapazität800 V/83 kWh (netto)
Karosserie
Außenmaße (L/B/H)4959/1957/1353 mm
Leergewicht/Zuladung2260 kg/k.A.
Kofferraumvolumen270 l
Fahrleistungen (Werksangaben)
Beschleunigung (0-100 km/h)2,7 s
Höchstgeschwindigkeit320 km/h
Verbrauch auf 100 kmk.A.
Reichweitek.A.
Kaufinformationen
Basispreis200.000 €
Marktstart2023

Johannes Riegsinger Johannes Riegsinger
Unser Fazit

Was für ein Einstand. Der neue Maserati GranTurismo ist ein sinnlicher, moderner Sportwagen – und als Folgore zeigt er eindrucksvoll: Maserati kann auch Elektro. Glückwunsch nach Modena!

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