Maxus Euniq 6 (2024): Preis & Infos zum kompakten China-SUV
Bislang vor allem für leichte Nutzfahrzeuge bekannt, ist die chinesische Marke Maxus zuletzt auch ins SUV-Geschäft eingestiegen. Alle Infos zum elektrischen Kompakt-SUV Maxus Euniq 6!
Preis: Maxus Euniq 6 (2024) ab 53.491 Euro
Als Tochter des chinesischen SAIC-Konzerns (wie unter anderem MG) produziert Maxus bislang in erster Linie Lieferwagen verschiedener Größen und Pick-ups mit Elektro- und Verbrennerantrieb. Mit dem elektrischen Van Mifa 9 schnupperte der Hersteller erstmals in den Personenverkehr, bevor man 2024 mit dem Maxus Euniq 6 das erste SUV nachlegte. Die Modelle sind zwar regulär in einem deutschen Konfigurator auswähl- und bei örtlichen Händlern bestellbar, der große Erfolg lässt hierzulande jedoch noch auf sich warten: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden in den ersten drei Quartalen 2025 bundesweit 88 Maxus neu zugelassen. An den Preisen dürfte es nicht liegen, denn zumindest das elektrische Kompakt-SUV Euniq 6 ist mit einem Einstieg von 53.491 Euro vergleichsweise günstig (Stand: November 2025).
Auch interessant: Unsere Produkttipps bei Amazon
Der BYD Atto 2 (2024) im Fahrbericht (Video):

Antrieb: Nur eine Antriebs- und Batterie-Option
Das Antriebsportfolio des Maxus Euniq 6 (2024) bleibt derweil übersichtlich, denn das SUV steht mit einer Motorisierung einer Batterie-Option im Konfigurator. Dabei handelt es sich um eine permanenterregte Synchronmaschine, die bis zu 130 kW (177 PS) an die Vorderachse schickt. Mit einem maximalen Drehmoment von 310 Nm soll der Maxus in 10,5 s auf 100 km/h beschleunigen, bevor die Höchstgeschwindigkeit bei 160 km/h abgeregelt wird. Die 70-kWh-Batterie ermöglicht laut Herstellerangabe eine Reichweite von 354 km nach WLTP-Standard. Bei Wechselstrom lädt der Euniq 6 einphasig mit 6,6 kW Ladeleistung und bei Gleichstrom mit maximal 75 kW. Optional lässt sich gegen 337 Euro Aufpreis ein dreiphasiges Ladekabel für bis zu 11 kW Wechselstrom-Leistung ordern (Stand: Oktober 2025).
Die Konkurrenten:
Exterieur: Bulliges Design
Mit 4,73 m Länge, 1,86 m Breite und 1,73 m in der Höhe ordnet sich der Maxus Euniq 6 (2024) in die Kompaktklasse der stromernden SUV ein. Sein Leergewicht von 1960 kg bleibt dabei erfreulicherweise unter dem von anderen E-Crossovern der Größenklasse. Ein kürzerer Enyaq iV 80 wiegt über 2100 kg. Einzige Rückschlüsse auf die Herkunft des Autos lassen sich durch die bullige Front und schlanke Scheinwerfer sowie der durchgezogenen Leuchte im Heck ziehen – Maxus andere Fahrzeuge zeichnet eine ähnliche Designsprache.
Interieur: Immer vollausgestattet

Das Interieur des Maxus Euniq 6 (2024) ist standardmäßig schwarz gehalten, die Sitzbezüge in Leder gehalten. Einzige Extras sind ein "Fußmattenset Textil" für 82 Euro und eine "Kofferraummatte Textil" für ebenfalls 82 Euro (Stand: November 2025). Ein volldigitales Kombiinstrument und ein zentrales Infotainmentdisplay im Hochformat à la Renault geben ein modernes Bild ab. Ebenfalls serienmäßig: das Panoramadach und der üppig dimensionierte Kofferraum mit 754 l Laderaumvolumen. Was fehlt, ist ein Navigationssystem. Dafür setzt Maxus auf die Smartphone-Integration (Wireless-Adapter für Apple Carplay und Android Auto im Test).
Fahreindruck
So komfortabel und entspannt das SUV sehr zur Freude der Familie ausgelegt ist, fehlen der Lenkung die Schärfe und den Bremsen der Biss, um auch mal ein bisschen Spaß zu haben. Der größte Schwachpunkt ist aber die Batterie: Nicht, weil sie 70 kWh hat und angesichts des Formats nur für 354 Norm-Kilometer reicht, sondern weil der Euniq 6 zu den lahmsten Ladern im Land zählt.
Von Thomas Geiger











