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Vorstellung

KGM Musso (2026): Neues Gesicht für den koreanischen Pick-up

KGM schickt die zweite Generation des Pick-ups Musso an den Start. Am Grundkonzept des robusten Koreaners ändert sich wenig, es bleibt auch beim Turbodiesel. Dafür gibt es eine modernisierte Optik und mehr Technik.

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Der KGM Musso (2026) fahrend von schräg vorne links.
Geschärftes Design statt kompletter Neuentwicklung: Der neue Musso trägt nun die „Power by Toughness“-Designsprache. Foto: KGM
Der Kühlergrill des KGM Musso (2026) im Detail.
Teil dieser Designsprache ist auch der neue Grill mit integrierter und in Blöcke unterteilte LED-Leiste zwischen den Scheinwerfern. Foto: KGM
Der KGM Musso (2026) sowie die Langversion Musso Grand in der Profilansicht.
Der Musso wird weiterhin mit einer 1,30 m langen Ladefläche sowie als Musso Grand (rechts) mit einer 1,61 m langen Pritsche angeboten. Foto: KGM
Die Ladefläche des KGM Musso (2026) im Detail.
Bis zu 700 kg Nutzlast und maximal 1262 l Laderaum gibt KGM als Werte für die Ladefläche an. Foto: KGM
Der KGM Musso (2026) statisch von schräg hinten rechts auf dem Parkplatz eines Gartencenters. Auf der Ladefläche stehen Topfpflanzen.
In Verbindung mit der Automatik darf der Musso bis zu 3500 kg ziehen. Die Zuladung des Pick-ups liegt bei bis zu 1085 kg. Foto: KGM
Das Cockpit des KGM Musso (2026) von der Rückbank fotografiert.
Der Innenraum wird ebenfalls leicht überarbeitet. Die Grundform bleibt inklusive Touchscreen-Maßen identisch, es gibt aber mehr Funktionen. Foto: KGM
Blick durch die geöffnete Fahrertüre auf die Vordersitze des KGM Musso (2026).
Die Sitzplatzanzahl liegt stets bei fünf. Der Musso wird ausschließlich mit Doppelkabine angeboten. Foto: KGM

Seit Juni 2026 rollt die zweite Generation des KGM Musso auch in deutsche Showrooms des koreanischen SUV- und Geländewagen-Spezialisten. Optisch hat sich viel getan: Im Vergleich zum Vorgänger, der 2018 noch als SsangYong auf den Markt kam, blickt der Pritschenwagen nun mit einem deutlich moderneren Gesicht in die Welt. So sind die fast schon antik wirkenden Xenon-Scheinwerfer des Vorgängers passé. Die zweite Generation erhält Voll-LED-Scheinwerfer mit einer modischen LED-Spange, die in Blöcke über dem Kühlergrill unterteilt ist und sich über die gesamte Front zieht. Auch die Rückleuchten setzen auf LED-Leuchtmittel.

Die Kabinen-Grundform wird weitestgehend übernommen, KGM spricht daher auch von „geschärftem Design“ anstatt einer kompletten Neuentwicklung. Im Klartext: Bei der neuen Musso-Generation handelt es sich im Grunde um ein tiefgreifendes Facelift an Ex- und Interieur. Optisch greift der Musso nun die „Power by Toughness“-Designsprache auf, die vom Torres und Acyton eingeführt wurde und sich durch klare Kanten und harte Winkel auszeichnet.

Der VW Amarok (2023) im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Mehr Facelift als neue Generation: Ladefläche, Motoren und Cockpit bleiben fast unverändert.

Geblieben sind auch die zwei „Karosserievarianten“ des Musso: Die Kurzversion ohne Beinamen misst 5,15 m in der Länge, der Musso Grand 5,46 m. Beide sind ausschließlich mit Doppelkabine erhältlich, die zudem identisch bemessen ist. Lediglich die Pritschenlänge unterscheidet den Musso Grand vom Kurzmodell: Sie misst 130 cm (Musso), bzw. 161 cm (Musso Grand) in der Länge. Die Maße bleiben damit zum Vorgänger identisch. Das Ladevolumen gibt KGM mit bis zu 1262 l, die Nutzlast mit bis zu 700 kg an. Insgesamt beträgt die Zuladung je nach Modell bis zu 1085 kg. Ein weiterer Unterschied ist die Hinterachs-Konfiguration. Beim kurzen Musso kommt eine Pkw-ähnliche Fünflenker-Hinterachse mit Schraubenfedern für mehr Fahrkomfort zum Einsatz, der lange Musso Grand setzt auf Blattfedern für höhere Zuladung und mehr Belastbarkeit.

Technisch gibt sich der Pick-up konservativ: Es bleibt beim 2,2-l-Turbodiesel mit 202 PS (149 kW), der bereits im Vorgänger seinen Dienst verrichtete. Serienmäßig ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe angeflanscht, optional wechselt ein Sechsstufen-Automat die Gänge. Ein zuschaltbarer Allradantrieb mit Sperrdifferential ist stets an Bord. Die Anhängelast beziffert KGM mit 3500 kg in Verbindung mit dem Automatikgetriebe, für das ein Aufpreis von 2000 Euro fällig wird.

Parallel zum Diesel-Musso bietet KGM auch den KGM Musso EV an. Trotz gleichen Namens handelt es sich bei dem elektrisch angetriebenen Pick-up um ein grundverschiedenes Fahrzeug. Denn statt auf dem Leiterrahmen des SUV Rexton, wie der Diesel-Pick-up, fußt der Musso EV auf der Basis des KGM Torres EVX mit selbsttragender Karosserie.

Zurück zum Verbrenner, denn dieser hat im Zuge der Modellpflege nicht nur ein neues Äußeres, sondern auch ein modernisiertes Cockpit erhalten. Am Grundlayout ändert sich wenig, auch der zentrale Touchscreen bleibt mit 12,3 Zoll Diagonale zumindest größentechnisch gleich. Softwareseitig gibt es nun serienmäßig ab „Core“ eine drahtlose Smartphone-Anbindung über Apple CarPlay und Android Auto.

Darüber rangiert die Ausstattungslinie „Lux“, die unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, eine Smartphone-Ladeschale, eine elektrische Feststellbremse und eine 360-Grad-Kamera zur Ausstattung des Pick-ups hinzufügt. Kosten soll der neue KGM Musso mindestens 40.990 Euro, als Musso Grand 42.490 Euro. Für die Ausstattungslinie „Lux“ fällt ein Aufpreis von 9000 Euro an (Alle Preise: Stand September 2026).

Quellen
  • KGM