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Tucson/Grandland/3008/Tiguan: Vergleichstest Der Tucson stellt sich der Hybrid-Konkurrenz

Markus Schönfeld 26.11.2021
Inhalt
  1. Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 & VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF im Vergleichstest
  2. Fahrkomfort: Angenehme Geräuschdämmung im Opel Grandland
  3. Motor/Getriebe: Hyundai Tucson glänz mit effizientem Antrieb
  4. Fahrdynamik: Sportliche Fahrleistungen im Peugeot 3008
  5. Umwelt/Kosten: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beim VW Tiguan
  6. Messwerte & technische Daten Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 & VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF

Plug-in-Hybride sollen uns den Übergang in die Elektro-Mobilität erleichtern: Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 und VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF, die zum Vergleichstest antreten, eignen sich genauso gut für den Stadtverkehr wie für den Familienurlaub.

Gesamtbewertung (max. Punkte)Hyundai
Tucson
1.6 T-GDI
Plug-in-Hybrid
Opel
Grandland
Hybrid4
Peugeot
3008
Hybrid4
300 e-EAT8
VW
Tiguan
1.4 eHybrid
OPF
Karosserie (1000)645598584670
Fahrkomfort (1000)691691663712
Motor/Getriebe (1000)659686686651
Fahrdynamik (1000)675664657583
Eigenschaftswertung (4000)2670263925902616
Kosten/Umwelt (1000)387319328363
Gesamtwertung (5000)3057295829182979
Platzierung1342

Im Vergleichstest zwischen Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 und VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF treffen viel Alltagsnutzen, guter Komfort und sogar sportliche Fahrleistungen aufeinander. Dass, wie unsere Testkandidaten, mittlerweile jedes achte neu zugelassene Auto in Deutschland ein Plug-in-Hybrid ist, dürften zwei wesentliche Umstände begünstigt haben. Zum einen werden die Teilzeitstromer, die man an der Steckdose aufladen kann, mit dem Umweltbonus von bis zu 7178 Euro gefördert (Stand: November 2021). Zum anderen kommen Dienstwagenfahrer:innen in den Genuss der 0,5-Prozent-Regelung. Es muss im Vergleich zu konventionellen Antrieben (Ein-Prozent-Regel) also nur die Hälfte der Kosten als geldwerter Vorteil steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung: Die Plug-in-Hybriden müssen im WLTP-Zyklus mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren. Ab 2022 wird die Mindestreichweite übrigens auf 60 Kilometer erhöht. Die Plug-in-Hybrid-Versionen von Hyundai Tucson, Opel Grandland, Peugeot 3008 und VW Tiguan sind dazu zumindest theoretisch in der Lage. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

Der Hyundai Tucson (2020) im Video:

 
 

Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 & VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF im Vergleichstest

Bevor wir in den Vergleichstest mit Hyundai Tucson, Opel Grandland, Peugeot 3008 und VW Tiguan starten, eines vorweg: Bei Plug-in-Hybriden des Jahrgangs 2021 muss man keine Abstriche bei der Raumausnutzung mehr machen. Lediglich im VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF fällt das Staufach unter dem Kofferraumboden weg. Hier sitzt die Lithium-Ionen-Batterie. Variabilität oder Platzangebot ändern sich dadurch aber genauso wenig wie bei allen anderen Mitstreitern. Das heißt für den Wolfsburger, dass er in Sachen Luftigkeit, Übersicht und Platzangebot klar das Feld dominiert. Vor allem die großen Fensterflächen und die steilen Seitenflanken sorgen bei ihm für viel Licht im Innenraum und eine sehr gute Übersichtlichkeit. Da können die kleinen Fensterchen in den C-Säulen von Opel Grandland und Peugeot 3008 nicht mithalten. Zudem spricht das Kofferraumvolumen des Tiguan mit 615 bis 1655 Litern für sich. Die Anhängelast von 1800 Kilogramm ist in diesem Quartett Spitze. Und in zweiter Tiguan-Reihe lassen sich sogar die Sitze verschieben und die Rückenlehnen einstellen. Letzteres funktioniert allerdings auch im fast ebenso geräumigen Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid. Legt man die dreiteilige Rückenlehne um, entsteht auch hier ein topfebener, bis zu 1721 Liter fassender Laderaum, die maximale Zuladung liegt bei 557 Kilogramm. In den Verwandten Opel Grandland Hybrid4 und Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 geht es nicht ganz so geräumig und variabel zu. Vor allem ist das Kofferraumvolumen mit 395 bis 1428 Liter (Peugeot) bei Weitem nicht so groß. Für vier Erwachsene reicht das Platzangebot dennoch bequem. Selbst hinten finden Großgewachsene ohne Dachberührung Platz – auch denn der Opel mit seiner etwas tieferen Sitzposition vor allem über den Köpfen mehr Luft bietet als der Peugeot. Auf Höhe der Zeit sind beide Modelle bei der Sicherheitsausstattung Müdigkeitswarner, Toter-Winkel-Überwacher oder Fernlichtassistent – die gehobene Grundausstattung kann sich sehen lassen. Dennoch punktet der VW Tiguan hier noch wirkungsvoller, was vor allem am proaktiven Insassenschutzsystem liegt, das bei ihm serienmäßig installiert ist. Bei der Materialqualität bekleckern sich alle vier dagegen nicht unbedingt mit Ruhm. Nicht nur in versteckten Ecken, sondern auch an Türtafeln oder den Seitenwänden im Kofferraum dominiert schroffes Hartplastik. Andere Autos weit jenseits der 40.000-Euro-Marke haben da schon einen besseren Eindruck hinterlassen.

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Fahrkomfort: Angenehme Geräuschdämmung im Opel Grandland

Weil im Vergleichstest zwischen Hyundai Tucson, Opel Grandland, Peugeot 3008 und VW Tiguan keines der SUV kompromisslos auf Sport getrimmt ist, rollt man in allen vier Modellen zunächst entspannt und unaufgeregt durch Stadt und Land. Dabei sind Federn und Dämpfer im Opel Grandland Hybrid4 – der hier als Einziger mit 18-Zoll-Rädern bestückt ist – etwas komfortabler abgestimmt als im Peugeot 3008. Das führt einerseits zu mehr Aufbaubewegungen auf kurvigen oder schlechten Straßen, andererseits lässt das den Wagen aber auch gemütlicher, gelassener und harmonischer wirken. Effizient ist Opel auch die Geräuschdämmung gelungen. So ruhig wie hier geht es in keinem der Konkurrenten im Vergleichstest zu. Vor allem, wenn man rein elektrisch unterwegs ist. Passend zum etwas dynamischeren Charakter des Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 nehmen einen seine Sitze etwas fester in die Zange. Die Portion Extrahalt gefällt auf kurvigen Landstraßen wie auf der Autobahn. Dafür will man sich am Steuer einfach nicht an die merkwürdige Ergonomie mit dem kleinen, tief liegenden Lenkrad und dem darüber sitzenden Tacho gewöhnen. Entspannter reist man im Hyundai Tucson und im VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF. Das liegt hier wie dort nicht nur an den sehr guten Sitzen, sondern auch an den fein austarierten Fahrwerken. Das adaptive DCC-System (Option: 1045 Euro) im Tiguan kann sogar die großen 20-Zöller problemlos verschleiern. Über üble Pisten rollt der VW Tiguan genauso souverän hinweg wie über schroffe Kanten oder Eisenbahnschienen. Einzig die leise surrenden Antriebsgeräusche der E-Maschine bringen etwas Straßenbahnatmosphäre in die ansonsten gediegene Stimmung. Da wurden die Motoren im Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid viel konsequenter gekapselt. Selbst vom Verbrenner hört man unter Last nur wenig.

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Motor/Getriebe: Hyundai Tucson glänz mit effizientem Antrieb

Im Gegensatz zu reinen Elektroautos, die durch die konstante Übersetzung völlig ruckfrei beschleunigen, ist die Feinabstimmung der unterschiedlichen Antriebe in Hybrid-Systemen viel komplexer. Schließlich müssen Plugin-Hybride sowohl rein elektrisch als auch mit leerem Akku und Verbrennungsmotor komfortabel sowie zügig vom Fleck kommen. Und wenn plötzliche Überholmanöver anstehen, müssen beide Antriebsarten blitzschnell Hand in Hand arbeiten. Diese Übergänge gelingen im Vergleichstest zwischen Hyundai Tucson, Opel Grandland, Peugeot 3008 und VW Tiguan nicht in allen Fällen so sanft wie im Tucson. Gerade Opel Grandland Hybrid4 und Peugeot 3008 könnten in dieser Beziehung etwas mehr Feinschliff vertragen. Als Hauptantriebsquelle dienen bei allen vier Modellen übrigens turboaufgeladene Vierzylinder mit 1,4 bis 1,6 Liter Hubraum und 150 bis 200 PS. Dazu kommen mindestens 67 kW (Hyundai) vom E-Motor, die bequem auch für rein elektrische Fahrt und Mitschwimmen im Verkehr locker ausreichen. Wer aber richtig sportlich und mit voller Antriebspower unterwegs sein will, sollte den Akku gut gefüllt haben. Denn vor allem im Fall von Opel Grandland und Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 wollen die zwei kräftigen E-Maschinen mit 81 und 83 kW in Front und Heck aus dem Vollen schöpfen. Aus dem Stand schieben die knapp zwei Tonnen schweren Allradler dann auch vehement an. Am theoretischen Systemdrehmoment von 520 Newtonmetern hat man jedenfalls keinen Zweifel, wenn es in weniger als sechs Sekunden auf Tempo 100 geht. Schluss ist hier übrigens erst bei 240 km/h. Da sehen Hyundai Tucson und VW Tiguan nur die Rücklichter. Sie müssen jeweils mit nur einer E-Maschine auskommen, haben dadurch aber immerhin Gewichtsvorteile. Beim Standardsprint sind sie dennoch etwa zwei Sekunden langsamer. Und nur der VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF knackt die 200-km/h-Marke mit Müh und Not. Im Tiguan versteckt sich der Elektro-Motor direkt im Doppelkupplungsgetriebe – er treibt also auch nur die Vorderräder an. Spätestens auf feuchter Strecke erweist sich das als klarer Nachteil. Denn 400 Newtonmeter sind schnell zu viel für die Vorderräder. Der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid ist dagegen ein klassischer Allradler. Traktionsprobleme kennt er im Alltag nicht. Obendrein schafft er in diesem Vergleichstest die weiteste Strecke rein elektrisch: Ganze 51 Kilometer auf der Testrunde der AUTO ZEITUNG sind beachtlich für einen Plug-in-Hybrid. Die Konkurrenten müssen ihre Verbrennungsmotoren etwa 15 Kilometer vorher zuschalten. Auch beim Gesamtverbrauch liegt der Hyundai vorn. Im Schnitt müssen hier 5,9 Liter Superbenzin nachgetankt und 6,9 Kilowattstunden an der Steckdose nachgeladen werden. Die Rivalen sind ähnlich sparsam unterwegs. Das Aufladen geht in allen Fällen allerdings nur einphasig über herkömmliche Steckdosen und den eingebauten Onboardcharger. Auch wenn dieser im Hyundai üppig dimensioniert ist (7,2 kW), werden selbst an einer öffentlichen Ladesäule selten mehr als 3,7 Kilowatt fließen. Im Alltag ist ein leergefahrener Akku also frühestens nach drei bis vier Stunden erst wieder voll.

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Fahrdynamik: Sportliche Fahrleistungen im Peugeot 3008

Im Vergleich zu ihren konventionellen Geschwistern merkt man allen vier SUV das zusätzliche Gewicht von Antrieb und Batterie deutlich an. Am klarsten wird das veränderte Antriebslayout im VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF. Zum einen belastet der schwere Lithium-Akku vor allem die Hinterachse. Zum anderen hat die Vorderachse auf kurvigen Strecken ständig mit dem zusätzlichen Punch des E-Motors zu kämpfen. Im Grenzbereich versucht das ESP stärker als bei den anderen Mitstreitern, die Traktionsprobleme zu lösen. Für eine schnellere Runde auf dem abgesperrten Kurs sind die Bremseingriffe aber zu rigoros. Der Opel Grandland Hybrid4 und der Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 wirken im Vergleichstest verspielter, vor allem weil die Rückmeldung über das Lenkrad etwas gefühllos ist. Ihren Leistungsvorteil bekommen aber auch sie nicht auf den kurvigen Asphalt umgesetzt. Einzig der Hyundai Tucson vermittelt ein authentisches Gesamtbild: Er wirkt feiner abgestimmt und lässt sich mit gezielten Lastwechseln sogar zum leichten Mitlenken des Hecks überreden. Für einen deutlichen Zeitvorteil auf der Handlingrunde reicht dafür allerdings die Leistung nicht aus. Lenkung, Bremse und Antriebsabstimmung sind hier aber am besten gelungen. Das spiegelt sich auch in den Bremsleistungen wider. Knapp 35 Meter (kalt) braucht der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, um aus 100 km/h zum Stehen zu kommen. Das schafft sonst nur noch der Grandland.

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Umwelt/Kosten: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis beim VW Tiguan

Beim ersten Blick auf die Kosten in diesem Vergleichstest haben auch wir uns die Augen reiben müssen, denn Opel Grandland Hybrid4 und Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 sind mit mehr als 50.000 Euro deutlich teurer als der Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid und der VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF. Und dabei sind weder Der Tucson noch der Tiguan untermotorisiert oder schlecht ausgestattet. Den vollen Förderbetrag des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Umweltbonus) verspielen sich die beiden Allradler aus dem Stellantis-Konzern damit, da es diese nur für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von maximal 40.000 Euro gibt. Für Plug-in-Hybride zwischen 40.000 und 65.000 Euro (netto) erhält man immerhin noch 3750 Euro vom Staat und 1875 Euro Rabatt (plus Steuer) vom Hersteller. Dennoch ist die Kostenbilanz vom Opel Grandland und Peugeot 3008 damit verhagelt. Hyundai Tucson und VW Tiguan pegeln sich dafür sowohl bei der Anschaffung als auch im Unterhalt auf gleichem Niveau ein. Einzig bei den Garantieleistungen muss der Wolfsburger im Vergleichstest passen: Hyundai verspricht auch für den Tucson Plug-in-Hybrid satte fünf Jahre Rundumschutz ohne Kilometerbegrenzung. Bei der Kostenbetrachtung ist dieses Argument unschlagbar.

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Tucson/Qashqai/Tiguan: Vergleichstest Tiguan stellt sich Tucson und Qashqai

 

Messwerte & technische Daten Hyundai Tucson 1.6 T-GDI Plug-in-Hybrid, Opel Grandland Hybrid4, Peugeot 3008 Hybrid4 300 e-EAT8 & VW Tiguan 1.4 eHybrid OPF

AUTO ZEITUNG 22/2021Hyundai
Tucson
1.6 T-GDI
Plug-in-
Hybrid
Opel
Grandland
Hybrid4
Peugeot
3008
Hybrid4
300 e-EAT8
VW
Tiguan
1.4
eHybrid
OPF
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.R4/4;
Turbo +
E-Maschine
R4/4;
Turbo +
2 E-Maschinen
R4/4;
Turbo +
2 E-Maschinen
R4/4;
Turbo +
E-Maschine
Hubraum1598
cm³
1598
cm³
1598
cm³
1395
cm³
Leistung Verbrenner132 kW/
180 PS
5500 /min
147 kW/
200 PS
6000 /min
147 kW/
200 PS
6000 /min
110 kW/
150 PS
5000 /min
Leistung E-Motor67 kW/
91 PS
81 kW/
110 PS +
83 kW/
112 PS
81 kW/
110 PS +
83 kW/
112 PS
85 kW/
115 PS
Max. Drehmoment
E-Motoren
304 Nmv. 320 Nm,
h. 166 Nm
v. 320 Nm,
h. 166 Nm
k.A
Systemleistung195 kW/
265 PS
220 kW/
300 PS
220 kW/
300 PS
180 kW/
245 PS
Systemdrehmoment350 Nm520 Nm520 Nm400 Nm
BatterieLithium-
Ionen
Lithium-
Ionen
Lithium-
Ionen
Lithium-
Ionen
Kapazität
(netto/brutto)
13,8 kWh/
k.A
11,0 kWh/
13,2 kWh
11,0 kWh/
13,2 kWh
10,4 kWh/
13,0 kWh
Getriebe/Antrieb6-Stufen-
Automatik/
Allrad
8-Stufen-
Automatik/
Allrad
8-Stufen-
Automatik/
Allrad
6-Gang,
Doppelk./
Vorderrad
Messwerte
Leergewicht (Werk/Test)1818/
1858 kg
1801/
1862 kg
1833/
1899 kg
1736/
1806 kg
Beschleunigung 0-100 km/h (Test)7,5 s5,7 s5,4 s7,3 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)191
km/h
240
km/h
240
km/h
205
km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
34,6/
35,2 m
34,6/
34,9 m
35,7/
35,3 m
36,9/
35,1 m
Verbrauch auf 100 km (Test/WLTP)5,9 l S +
6,9 kWh /
1,4 l S +
17,7 kWh
6,4 l S +
5,5 kWh /
1,3 l S +
15,3 kWh
6,5 l S +
5,5 kWh /
1,3 l S +
15,3 kWh
6,2 l S +
5,2 kWh /
1,6 l S +
16,7 kWh
CO2-Ausstoß (Test/WLTP)173/
31 g/km
178/
30 g/km
180/
30 g/km
172/
49 g/km
Tankinhalt /
Reichweite
(+elektr.)
42 l/
711 km
(+ 51km)
43 l/
671 km
(+ 37km)
43 l/
662 km
(+ 34km)
45 l/
725 km
(+ 37km)
Preise
Grundpreis42.350 €51.490 €50.700 €43.510 €
Testwagenpreis35.172 €48.479 €46.155 €39.517 €

Markus Schönfeld Markus Schönfeld
Unser Fazit

Wer täglich weniger als 30 Kilometer pendelt, nachts zu Hause laden kann und nur hin und wieder weitere Strecken zurücklegen will, könnte in diesem Vergleichstest tatsächlich das ideale Gefährt finden. Dafür empfiehlt sich selbst der viertplatzierte Peugeot 3008 Hybrid4. Seine sportlichen Fahrleistungen und die gute Ausstattung sprechen für den Allradler – der hohe Preis und die schlechte Raumausnutzung dagegen. Besser wurde der Platz im technisch eng verwandten Opel Grandland Hybrid4 genutzt. Weil er obendrein komfortabler fährt, aber ebenso sprintstark ist, liegt er in der Eigenschaftswertung auf dem zweiten, aufgrund des hohen Preises am Ende aber auf dem dritten Platz hinter dem VW. Der fair eingepreiste VW Tiguan 1.4 eHybrid brilliert im Raumangebot und beim Komfort, fahrdynamisch gibt er aber den Spielverderber – macht insgesamt Platz zwei. Am Ende gewinnt der ausgewogene Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid den Vergleichstest. Sein Antrieb ist sehr fein abgestimmt, das Fahrverhalten bis in den Grenzbereich ehrlich und der Fahrkomfort gut. Fünf Jahre Garantie sichern den Sieg obendrein ab.

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