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Hyundai Tucson: Vision T auf LA Auto Show 2019 Vision T nimmt den Hyundai Tucson vorweg

von Sven Kötter 21.11.2019

Auf der LA Auto Show 2019 kündigt die Studie Hyundai Vision T den nächsten Hyundai Tucson an. Der Marktstart könnte rund ein Jahr später erfolgen. Erste Informationen!

Erste Fotos zeigen das neue Design des kommenden Hyundai Tucson, der als Hyundai Vision T auf der LA Auto Show 2019 (22. November bis 1. Dezember) seine Premiere als Conceptcar feiert. Die Optik des beliebten Mittelklasse-SUV wird von den Koreanern umfassend umgekrempelt. Die Fahrzeugfront des Tucson ist stark von der Studie "Le Fil Rouge" inspiriert. Scheinwerfer und Kühlergrill bilden eine optisch zusammenhängende Einheit. Der Grill selbst besitzt immer noch die typische Kaskaden-Form (Wasserfall), die alle neueren Hyundai ziert. Der Grill des Vision T öffnet und schließt automatisch, was Aerodynamik und Effizienz optimiert. Die Fahrzeugflanke der Studie wird von stark ausgeformten, eckigen Radhäusern bestimmt. Die untere Fensterlinie steigt zum Heck hin an, wo sie auf ein farblich abgesetztes Dach trifft, das sich filigran über den Fahrgastraum spannt. Fotos von Erlkönigen beweisen, dass das Serienmodell viel von der Studie übernehmen wird. Ausruhen ist auf jeden Fall nicht in der DNA der Koreaner – der aktuelle Hyundai Tucson ist erst seit 2015 auf dem Markt und wurde 2018 letztmals modellgepflegt. Denkbar ist, dass die Neuauflage ein Jahr nach der Premiere der Studie Hyundai Vision T, sprich Ende 2020, startet. Mehr zum Thema: Das sind die LA-Neuheiten 2019

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Studie Vision T kündigt auf LA Auto Show 2019 den Hyundai Tucson an

Auf der technischen Seite erwarten wir für den Hyundai Tucson eine verstärkte Elektrifizierung. Das aktuelle Modell ist bereits mit 48-Volt-Mildhybridtechnik ausgerüstet, die Neuauflage dürfte ein oder zwei Schritte weitergehen und auch als klassischer Hybrid und Plug-in-Hybrid erscheinen. Der Hyundai Vision T bestätigt mit seinem Plug-in-Hybridantrieb unsere Vermutung – genauere Leistungsdaten nennt man aber noch nicht. Im Portfolio des Herstellers gibt es dank der Baureihen Ioniq und Kona bereits sämtliche Elektrifizierungs-Varianten, was die Umsetzung im kompakten SUV vereinfachen dürfte. So gibt es den Kona als klassischen Hybrid mit kleiner 1,56 kWh-Batterie. Sie speichert Energie beim Bremsen und speist einen Elektromotor, der den Benzinmotor beim Beschleunigen unterstützt. Der Ioniq Plug-in-Hybrid kann an der Ladesäule geladen werden und dank größerem 8,9-kWh-Akku auch bis zu 66 Kilometer rein elektrisch fahren – eine Eigenschaft, die auch dem Hyundai Tucson gut zu Gesicht stehen würde. Mehr zum Thema: Das ist die LA Auto Show 2019

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Hyundai Tucson: Vision T (2019) ist ein Plug-in-Hybrid

Im Hyundai Tucson dürfte ab 2020 auch das Telematiksystem "Bluelink" Einzug erhalten. Die im Zuge des Ioniq Facelifts präsentierte Technik ermöglicht neben digitalen Services im Auto auch Fernsteuerungsfunktionen per Smartphone. Über die zugehörige App lässt sich nicht nur der Status des Fahrzeugs, beispielsweise der Ladezustand der Batterie, abfragen, sondern auch das Fahrzeug ent-/verriegeln oder temperieren. Besonders komfortabel ist die Zieleingabe ins Navigationssystem per App – lästiges Buchstaben-Suchen auf dem zentralen Touchscreen dürfte im Hyundai Tucson nicht mehr nötig sein.

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