Auto im Winterurlaub: Die zehn besten Tipps! Sicher durch Eis und Schnee

von Markus Bach 21.11.2019
Inhalt
  1. Tipp 1: Reifen vor der Fahrt in den Winterurlaub prüfen
  2. Tipp 2: Das Auto clever aufwärmen
  3. Tipp 3: Scheiben während der Fahrt in den Winterurlaub frei halten
  4. Tipp 4: Schnee vollständig vom Auto entfernen
  5. Tipp 5: Auto auch im Winter regelmäßig waschen
  6. Tipp 6: Nebelscheinwerfer richtig einsetzen
  7. Tipp 7: Batterie vor der Autofahrt in den Winterurlaub prüfen
  8. Tipp 8: Türschlösser und Gummis im Winter schützen 
  9. Tipp 9: Nässe während der Fahrt in den Winterurlaub entfernen
  10. Tipp 10: Den Innenraum des Autos richtig pflegen
  11. Auto im Winterurlaub: Extra-Tipp für Skiurlauber

Viele machen sich in der kalten Jahreszeit mit dem Auto auf den Weg in den Winterurlaub. Die AUTO ZEITUNG hat die zehn besten Tipps, damit die Reise sicher und entspannt verläuft. 

Wer mit dem Auto in den Winterurlaub startet, sollte einige Tipps beachte, um sein Ziel entspannt und sicher zu erreichen. Zuallererst ist – nicht nur für die Fahrt in den Skiurlaub – die Winterreifenpflicht in Deutschland zu beachten. Wird ein Autofahrer bei Glatteis, Reif- und Eisglätte, Schnee und Schneematsch ohne Winter- oder Ganzjahresreifen erwischt, muss er 60 Euro bezahlen. Behindert er dabei andere, sind 80 Euro fällig. Und auch dem Fahrzeughalter droht eine Strafe in Höhe von 75 Euro – unter Umständen können die Behörden also gleich zweimal zur Kasse bitten. Für seit dem 1. Januar 2018 produzierte Winter- oder Allwetterreifen ist das sogenannte Alpine-Symbol (Schneeflocke) Pflicht. Eine Übergangsphase für ältere Winterreifen mit dem M+S-Symbol gilt noch bis September 2024. Im Folgenden finden Autofahrer zehn Tipps der AUTO ZEITUNG, damit sie auch bei Schnee, Eis und Glätte sicher ans Urlaubsziel kommen. Mehr zum Thema: Auf das Alpine-Symbol achten

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Tipp 1: Reifen vor der Fahrt in den Winterurlaub prüfen

In Deutschland sind alle Autofahrer verpflichtet, ihr Fahrzeug den Wetterverhältnissen anzupassen. In den kalten Monaten heißt das: Nur mit Ganzjahres- oder Winterreifen fahren. Und: Die Gummis müssen zudem eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern aufweisen.

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Tipp 2: Das Auto clever aufwärmen

Wer sein Auto warmlaufen lässt, schadet der Umwelt und seinem Fahrzeug: Da der Motor im Leerlauf langsamer auf Temperatur kommt, verbraucht er mehr und verschleißt schneller. Wird man erwischt, wird zudem ein Verwarngeld fällig. Besser sofort losfahren, aber nicht gleich Vollgas geben.

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Tipp 3: Scheiben während der Fahrt in den Winterurlaub frei halten

Eiskratzen ist nicht nur unangenehm – es schadet auch den Scheiben. Sandhaltiger Staub schabt über das Glas und lässt feine Kratzer entstehen. Besser: Enteisungsspray nutzen oder die Scheibe am Abend vorher abdecken. Wer mit den Wischern das Eis entfernen will, zerstört nur die Gummilippe.

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Tipp 4: Schnee vollständig vom Auto entfernen

Für Schäden durch herabfallende Eis- oder Schneebrocken haftet der Fahrer des Autos. Daher nicht nur die Scheiben von der weißen Pracht befreien. Am besten eignet sich dafür ein weicher Handbesen. Sind die Scheinwerfer durch Schnee und Matsch verdreckt, dringt oft nur die Hälfte des Lichts nach draußen – vor allem in der dunklen Jahreszeit eine gefährliche Nachlässigkeit.

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Tipp 5: Auto auch im Winter regelmäßig waschen

Viele Autofahrer meiden im Winter die Waschanlage – dabei wird das Fahrzeug vor allem in den kalten Monaten stark verschmutzt. Über den Schneematsch und die Feuchtigkeit arbeitet sich der Dreck in die kleinsten Ecken vor. Den Wagen gründlich vorwaschen, um Kratzer zu vermeiden und die Radhäuser sauber zu bekommen. Eine Unterbodenwäsche befreit das Auto zudem von Streusalz – dem Rostfresser Nummer eins.

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Tipp 6: Nebelscheinwerfer richtig einsetzen

Im Winter kommen die Nebelleuchten zu ihrem Existenzrecht: Fällt die Sichtweite bei Nebel und Schneefällen unter 50 Meter, dürfen sie eingeschaltet werden. Dann ist jedoch Tempo 50 Pflicht. Wird die Sicht besser, die Nebelleuchten sofort ausschalten – sonst können andere Autofahrer geblendet werden.

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Tipp 7: Batterie vor der Autofahrt in den Winterurlaub prüfen

Der Winter ist die härteste Jahreszeit für jede Autobatterie: Die kalten Temperaturen setzen den Akkus zu, während viele Verbraucher wie Scheinwerfer und Sitzheizung oft gleichzeitig betrieben werden. Treten vor den ersten kalten Nächten schon Startschwierigkeiten auf, ist eine neue Batterie fällig. 

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Tipp 8: Türschlösser und Gummis im Winter schützen 

Wer eine festgefrorene Tür mit Gewalt öffnet, schadet den Dichtungen. Die Gummis besser mit einem Pflegestift, etwa von Nigrin, vor dem Anfrieren bewahren. Für alle Autofahrer ohne Funkschlüssel gilt: Der Türschlossenteiser gehört in die Jackentasche. Etwas Öl im Schloss verzögert zudem das Einfrieren.

 

Tipp 9: Nässe während der Fahrt in den Winterurlaub entfernen

Mit jedem Einsteigen während der Autofahrt in den Winterurlaub gelangen Feuchtigkeit und Matsch ins Auto. Beschädigte Dichtungen an Hauben und Türen lassen ebenfalls Wasser eindringen. Das Ergebnis: Die Scheiben sind ständig beschlagen, im Extremfall sogar von innen vereist. Also Scheiben freimachen und Heizung und Gebläse voll aufdrehen – warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Auch die Klimaanlage zieht die Feuchtigkeit aus dem Innenraum. Im Notfall binden Zeitungen unter der Fußmatte die Nässe. Tritt das Problem immer wieder auf, steht ein Werkstattbesuch an. Die Ursache ist allein nur schwer festzustellen, da sich Wasser immer an den tiefsten Punkten und nicht direkt an der Eintrittsstelle sammelt. So kann auch ein verdreckter Innenraumfilter für die Nässe im Auto verantwortlich sein.

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Tipp 10: Den Innenraum des Autos richtig pflegen

Der Wechsel von Kälte, Wärme, Feuchtigkeit und trockener Luft macht vor allem Ledersitzen zu schaffen – sie werden rissig und spröde. Pflegemittel helfen, das Leder geschmeidig zu halten. Auch Fußmatten verschmutzen im Winter stark: Diese mit Reiniger einsprühen – einziehen lassen und absaugen.

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Auto im Winterurlaub: Extra-Tipp für Skiurlauber

Ein zusätzlicher Tipp für Skiurlauber, die ihre Reise mit dem Auto antreten: Skier und Schlitten haben im Kofferraum nichts zu suchen – bei einer Vollbremsung können sie schwere Verletzungen verursachen. Auch Skischuhe sind gefährlich: Bei einem Unfall mit Tempo 50 kann ein einzelner Stiefel mit der Wucht von 75 Kilogramm durch das Auto fliegen. Die Wintersportausrüstung gehört daher am besten in eine Dachbox. Nach dem Urlaub sollte diese jedoch sofort wieder runter vom Auto – eine leere Box erhöht den Spritverbrauch um bis zu vier Liter auf 100 Kilometern. Auch Schneeketten sollten nur dann im Auto liegen, wenn sie wirklich gebraucht werden. In den Alpen besteht auf vielen Gebirgsstrecken eine Schneekettenpflicht, ein blaues Schild weist darauf hin. Fährt man ohne Ketten weiter und wird ertappt, kostet das in Österreich schlimmstenfalls bis zu 5000 Euro. Schneeketten müssen übrigens nicht unbedingt gekauft werden, man kann sie auch bei den Verkehrsclubs leihen. Wer mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte bei der Buchung unbedingt nach Winterreifen fragen: Diese sind noch immer nicht selbstverständlich. Im Ernstfall ist aber auch der Fahrer für die Ausrüstung des Autos verantwortlich.

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