Alle Infos zum Audi A7

Audi A7 Sportback (2017): Motor Audi A7 Sportback steht unter Strom

von Thomas Geiger 06.03.2019
Inhalt
  1. Audi A7 Sportback (2017) mit 3,0-Liter-V6-Motor
  2. Alle Motoren des neuen Audi A7 Sportback
  3. Audi A7 Sportback Plug-in-Hybrid auf Genfer Autosalon 2019
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2018
AufbauartenLimousine
Türen5
Abmessungen (L/B/H)4969/1908/1422
Leergewicht1775
Leistung204 - 286 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenDiesel/Hybrid
AbgasnormEuro 6
Grundpreisab 58.490 Euro

2017 ist der Audi A7 Sportback vorgefahren. Im Zuge der Elektrifizierung steht der A7 Plug-in-Hybrid auf dem Genfer Autosalon 2019. Wir haben alle Informationen zu Motoren und Ausstattung! 

Der Audi A7 Sportback (2017) will der lässige Luxusliner für verwöhnte Selbstfahrer sein. Und ganz nebenbei ist er auch noch ein bisschen billiger – schließlich starten die Preise zur Markteinführung bei 67.800 Euro für den 3,0-Liter-V6-Benziner mit 340 PS. Dafür gibt es ein viertüriges Coupé mit dem vom Vorgänger je nach Gusto geliebten oder gehassten Yacht-Heck, das sich ansonsten den Stil des neuen A8 zu eigen macht: Die entschlossenere Front hat einen ähnlich präsenten Grill und genauso stechende Scheinwerfer, die Silhouette des 4,97 Meter langen Blickfangs wirkt flacher und gestraffter und hinten sieht man beim Audi A7 Sportback (2017) wie bei künftig allen Audis aus der Oberklasse das durchgehende rote Lichtband, über dem sich ab Tempo 120 elektrisch ein Spoiler aus der bis ins Dach reichenden Heckklappe erhebt.

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Audi A7 Sportback (2017) mit 3,0-Liter-V6-Motor

Wie im Flaggschiff A8 haben die Bayern auch dem Audi A7 Sportback (2017) fast alle Schalter und Knöpfe verbannt. Stattdessen blickt man auf eine coole und cleane Landschaft aus Klavierlack und Glas, unter dem Touchscreens und Sensorfelder flimmern. Nur die Lüfterdüsen verstellt man künftig wieder manuell und das digitale Cockpit wirkt auf den ersten Blick ein bisschen kleiner. Eine der wenigen Tasten trägt das Kürzel "AI" und steht für Audis künstliche Intelligenz und damit für ein Heer an Assistenzsystemen bis hin zum automatischen Garagenparken. Nur vom autonomen Staupiloten ist für den A7 noch keine Rede. Erstens, weil der dem Flaggschiff vorbehalten bleiben soll. Zweitens, weil die nötigen Sensoren womöglich den Preisrahmen gesprengt hätten und drittens, weil man sich in einem leidenschaftlichen Gran Tourismo wie dem Audi A7 Sportback (2017) selbst bei zähfließendem Verkehr das Steuer nicht aus der Hand nehmen lassen will.

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Alle Motoren des neuen Audi A7 Sportback

Als treibende Kraft gibt es für den Audi A7 Sportback (2017) zunächst ausschließlich den neuen V6-Benziner aus dem A8, der nach der geänderten Nomenklatur als A7 55 TFSI verkauft wird. Immer mit Allrad und Siebengang-DSG gekoppelt, kommt er auch im Sportback mit dem neuen 48-Volt-Starter, der die Start-Stopp-Funktion verbessert, die Rekuperationsleistung erhöht und zugleich beim Anfahren ein bisschen boosten kann. So schafft der 340 PS und 500 Nm starke Dreiliter den Sprint in 5,3 Sekunden, dürfte ziemlich mühelos das selbstgewählte Limit von 250 km/h erreichen und soll auf dem Prüfstand trotzdem mit 6,8 Litern auskommen. Kurz danach kommen weitere Sechs- und Vierzylinder auch als Diesel und im Lauf des Lebenszyklus auch wieder ein S und wahrscheinlich sogar ein RS7. Die sonst eigentlich 100 Kilometer weiter im Süden beheimatete Freude am Fahren will Audi aber nicht nur mit dem neuen Motor und der Aussicht auf noch mehr Leistung schüren. Sondern zum ersten Mal bekommt der Audi A7 Sportback (2017) eine aktive Hinterachslenkung, mit der sich virtuell der Radstand verkürzt und das Coupé in Kurven deutlich agiler werden soll.

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Audi-Plug-in-Hybrid-Offensive

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Audi A7 Sportback Plug-in-Hybrid auf Genfer Autosalon 2019

Der Audi A7 Sportback wird auf dem Genfer Autosalon 2019 auch als Plug-in-Hybrid-Modell "TFSI e" enthüllt. Damit geht die Elektrifizierung im Hause Audi in die nächste Runde. Für den hybriden Vortrieb sorgt ein Turbo-aufgeladener Ottomotor mit Direkteinspritzung, dem in das DSG-Getriebe ein Elektromotor integriert wurde. Die ersten Meter legt der Audi A7 PHEV rein elektrisch im sogenannten "EV"-Modus zurück. Neben dem elektrischen Modus stehen zwei weitere Fahrmodi zur Wahl: Im "Auto"-Modus wird, wie der Name suggeriert, automatisch die perfekte Balance zwischen dem Verbrenner- und dem Elektromotor hergestellt. Im "Hold"-Modus wird die Energie des Plug-in-Hybrid so verwaltet, dass der Ladestatus der Batterie gehalten wird. Die Batterie ist übrigens im Ladeboden des Kofferraums untergebracht und speichert 14,1 kWh Energie. Diese soll für circa 40 Kilometer im rein elektrischen Modus reichen. Geht dem Akku mal die Energie aus, kann diese über die klassische Steckdose oder an einer Ladesäule zurückgewonnen werden. An einer 7,2 kW-Ladesäule soll der Ladevorgang ungefähr zwei Stunden dauern. Über den Audi-eigenen Ladedienst "e-tron Charging Service" kann der Audi A7 Sportback Plug-in-Hybrid an zahlreichen Ladesäulen in 16 Ländern Europas aufgeladen werden. Der Service ist kostenpflichtig und wird monatlich abgerechnet. Völlig kostenlos kann der Audi A7 Plug-in-Hybrid bis zu 80 kW Leistung durch die Rekuperation-Wirkung der Bremse zurückgewinnen. Mehr zum Thema: Genfer Autosalon 2019

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von Thomas Geiger von Thomas Geiger
Unser Fazit

Der neue Audi A7 Sportback (2017) wirkt sehr viel gefälliger und vor allem frischer als sein zuletzt etwas verstaubter Vorgänger, macht insbesondere innen einen riesigen Schritt und bekommt mit all der Technologie aus dem A8 reichlich Rückenwind. Doch leicht dürfte sein Start nicht werden. Schließlich fällt er zusammen mit der Premiere des nächsten Mercedes CLS und einem neuen Achter von BMW. Während die Kunden im Sportback etwas locken lassen sollen, dürfte deshalb die Anspannung in Ingolstadt um so größer werden.

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