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Vorstellung

VW ID. Buzz Offroad von Seikel: Kein Ende im Gelände?

Wer seinen VW ID. Buzz auch abseits befestigter Wege nutzen möchte, kann ihn beim Spezialisten Seikel zum offroadtauglichen Familienfreund aufrüsten lassen.

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VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände von vorne.
Mit dem Offroad-Paket von Seikel wird der VW ID. Buzz auch ohne Asphalt glücklich. Foto: Seikel via Youtube
VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände von vorne rechts.
Mit den mehrteiligen 20-Zöllern, besohlt mit All Terrain-Reifen von BFGoodrich, sieht der ID. Buzz ziemlich abenteuerlustig aus. Foto: Seikel via Youtube
VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände von vorne.
Selbst die allradgetriebenen Varianten müssen allerdings auf einen Gelände-Fahrmodus verzichten. Foto: Seikel via Youtube
VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände von der linken Seite.
Durch andere Federbeine gewinnt der ID. Buzz rund 30 mm an Bodenfreiheit. Auch die Böschungswinkel können sich sehen lassen. Foto: Seikel via Youtube
VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände bei der Achsverschränkung.
Die Fahrwerksgeometrie bleibt aber unangetastet. Das Potential zum Verschränken der Achsen ist daher beschränkt. Doch der Unterbodenschutz gewinnt durch zwei solide Aluplatten. Foto: Seikel via Youtube
VW ID. Buzz mit Seikel Offroad-Paket, fotografiert im Gelände von hinten.
Selbst die Camperversionen des ID. Buzz können von dem Offroad-Paket profitieren. Foto: Seikel via Youtube

Seikel legt den VW ID. Buzz höher

Als familien- und ladefreundlich gilt der VW ID. Buzz schon heute. Mit Schlamm, Schotter und zerfurchten Waldwegen fremdelt der Vollelektriker jedoch. Oder besser gesagt: fremdelte. Denn der Offroad-Spezialist Seikel, seit 2007 auf die Ertüchtigung von Nutzfahrzeugen von Ford und VW konzentriert, bietet jetzt ein Offroad-Paket für den VW an, mit dem der ID. Buzz auch abwegiges Terrain unter die Stollenräder nehmen kann. Die Hessen legen den Bus höher, stellen ihn auf griffige Gummis und beplanken den Unterboden mit Schutzplatten.

Dabei kommen Dämpfer von KW und Federn von Eibach zum Einsatz. Mit der Offroad-Kur wächst die Bodenfreiheit um rund 30 mm, die Federwege selbst und die Fahrwerksgeometrie bleiben unverändert. Wer also eine Achsverschränkung wie bei einem richtigen Geländekraxler erwartet, dürfte enttäuscht werden. Als Trost gibt der ID. Buzz den Blick auf die soliden Schutzplatten frei, wenn er ein Bein hebt. Die fünf Millimeter dicken Aluplatten schützen die Achsen vor Berührungen mit Gestein und Geröll und sind ab sofort für 670 Euro (vorne) und 720 Euro (hinten) zu haben (Preise: Stand September 2026, ohne Montage und Mehrwertsteuer).

Der VW ID. Buzz GTX im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Selbst die Camper-Varianten des ID. Buzz sind umrüstbar

Der Preis für die Umrüstung auf All Terrain-Reifen von BFGoodrich im Format 245/60-20 ist noch nicht präzisiert, dürfte aber wesentlich höher liegen als der Tarif der Unterbodenschützer. Im Gegenzug verbreiten die mehrteiligen Alufelgen selbst auf dem Supermarkt-Parkplatz den Geruch von Staub, Dosenravioli und Abenteuer.

Zu einem ernsthaften Konkurrenten von Mercedes G-Klasse oder Land Rover Defender mutiert der Elektrobus durch die Umbaumaßnahmen nicht, zumal selbst die allradgetriebenen Versionen des ID. Buzz auf einen speziellen Gelände-Fahrmodus verzichten müssen. Auf Waldwegen, Geröll oder rutschigen Campingwiesen ist er trotzdem deutlich kompetenter unterwegs und sieht dabei noch zünftig aus. Außerdem ist das Offroad-Paket von Seikel mit den bewohnbaren Versionen des ID. Buzz kompatibel. Wer etwa im neuen ID. California Cruise in der Wildnis campen möchte, muss sich jetzt nicht mehr durch Furchen, Buckel oder Steine davon abhalten lassen.

Quellen