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Vorstellung

Mercedes G Safari Royal von Carlex: Diesseits von Afrika

Stilvoller als mit dem Mercedes G Safari Royal von Carlex Design kann man die Savanne kaum erkunden. Der Allradler eignet sich mit seinem Dachzelt sogar als fahrende Immobilie.

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Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von schräg vorne.
Ganz in Beige, Hellbraun und Sandfarben gehalten, wirkt der Busch-Benz Safari Royal von Carlex Design wie aus einem Dokumentarfilm aus vergangenen Zeiten. Foto: Carlex Design
Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von schräg hinten.
Der Umbau basiert je nach Wunsch auf einem G 63 oder dessen Hardcore-Ableger 4x4². Foto: Carlex Design
Geöffnete Hecktür mit Klapptisch des Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von rechts hinten.
Das Tüpfelchen auf dem G ist das verstellbare Sonnenschirmchen über dem Klapptisch in der Hecktür. Foto: Carlex Design
Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von der Seite.
Das serienmäßige Dachzelt fungiert als Beobachtungsposten fürs Wildleben oder als Glamping-Basislager. Foto: Carlex Design
Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von vorne.
Mit dieser Bodenfreiheit lassen sich auch tiefe Furchen, Wasserlöcher oder dicke Baumstämme unter die Räder nehmen. Foto: Carlex Design
Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von hinten.
Das Reserverad hüllt sich natürlich auch in Leder. Foto: Carlex Design
Innenraum des Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von der Rückbank.
Für die Belederung des Innenraums musste wahrscheinlich eine ganze Kuhherde herhalten. Beim Beobachten von wilden Rindern sollte man also mit feindlichen Reaktionen rechnen. Foto: Carlex Design
Accessoires des Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von oben.
Carlex Design inszeniert den Safari Royal nicht nur als Auto, sondern als komplettes Ökosystem von safarirelevanten Objekten, die sich stilistisch ergänzen. Foto: Carlex Design
Vordersitz des Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von vorne.
Kunsthandwerk und Detailversessenheit gehen beim Aufbau der Sonderserie Hand in Hand. Foto: Carlex Design
Detail einer Stoßstange des Mercedes G Safari Royal von Carlex Design, fotografiert von schräg vorne.
Sogar die Stoßstangen des Safari Royal sind gepflegt beledert. Foto: Carlex Design

Busch-Benz mit königlichen Ambitionen

Die Großwildjagd wird zuweilen als unmenschlich bezeichnet, insbesondere von Elefanten. Solange man allerdings nur Bilder und Eindrücke jagt, dürfte der Mercedes G-Verschnitt Safari Royal von Carlex Design unter buschbewohnenden Lebewesen auf einhellige Zustimmung treffen. Der Brocken bringt nicht nur die legendäre Geländegängigkeit der Mercedes G-Klasse mit, sondern sieht dabei so lässig aus wie Indiana Jones. Ganz in Beige, Hellbraun und Sandfarben gehalten, wirkt der Busch-Benz wie aus einem Dokumentarfilm aus vergangenen Zeiten. Dabei versteht die polnische Tuningschmiede Carlex Design den Safari Royal nicht nur als Auto, sondern als komplettes Ökosystem von safarirelevanten Objekten, die sich stilistisch ergänzen.

Außen manifestiert sich dies vor allem durch das Dachzelt, das man über eine belederte Leiter aus Edelstahl erklimmen kann. Um von dem Beobachtungsposten aus die Weite der Savanne zu erkunden, dient sich ein – natürlich ebenfalls in Leder verpacktes – Fernglas an, das auch zum Lieferumfang zählt. Doch damit nicht genug: Vom Thermosbecher über das Reserverad bis hin zu den Stoßstangen haben die Näher:innen von Carlex den Wagen geradezu verschwenderisch mit gegerbter Tierhaut eingekleidet. Dabei gingen sie mit einer erstaunlichen Detailversessenheit vor. Das Tüpfelchen auf dem G ist das verstellbare Sonnenschirmchen über dem Klapptisch in der Hecktür, mit dem sich die Wartezeit auf Großwild mit Schampus verkürzen lässt.

Der Fahrbericht des Mercedes G 580 EQ im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Das Design des Safari Royal ist stimmig, die Verarbeitung top

Neben Leder und Edelstahl kommt im Safari Royal auch Edelholz zum Einsatz. Neben Walnussholz im Innenraum kommt auch witterungsbeständiges Teak zum Einsatz, etwa für den Dachträger. Der finale Vintage-Touch kommt von den Alufelgen im Stahlrad-Design mit den für frühe Mercedes typischen lackierten Radkappen. Selbst wer dem Tuning generell skeptisch gegenübersteht, muss einräumen: Zumindest das Design des Safari Royal ist stimmig und hat wenig mit den G-Klasse-Interpretationen von Mansory oder Brabus gemein, die dagegen aussehen wie proteingesättigte Stangenware.

Dazu passt die organisierte Exklusivität. Carlex Design legt nur je 25 Exemplare des Safari Royal auf, die entweder auf dem AMG G 63 oder der Hardcore-Offroadversion G 63 4x4² basieren. Der Preis der Preziosen hängt stark vom Individualisierungsgrad ab. Für besonders ausgefallene Wünsche, wie etwa die für die Himalaya Diamond genannte G-Klasse angebotene Lackierung mit Diamantstaub, hat man bei Carlex ein offenes Ohr. Auch wer sich nicht mit den serienmäßigen 585 PS (430 kW) des G 63 begnügen möchte, kann bei der Tuningschmiede zusätzliche Pferdestärken erwerben. Der Tarif dürfte in jedem Fall siebenstellig ausfallen. Für die vor allem im Nahen Osten residierenden Kund:innen von Carlex scheint dies aber nachrangig zu sein.

Quellen