Vergleichstest Fiat 500, Mini One, Renault Twingo, Smart Fortwo

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Süße Bengel

Amore mio: bei diesem Anblick...

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...reagiert das Publikum verzückt. Egal ob der Fiat von vorn....

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....von hinten....

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....oder von der Seite bestaunt wird. Der Fiat 500 ist für die meisten Betrachter ein optisch gelungener Kleinstwagen

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Vor allem die Front gefällt mit den beiden Rundscheinwerfern

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Der Fiat 500 misst 3,54 Meter Länge

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Der Kofferraumdeckel öffnet weit nach oben, der Kofferraum selbst schluckt zwischen 185 und 610 Liter

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Für große Personen sind die hochbauenden optionalen Sportsitze unbequem

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Das Cockpit ist recht übersichtlich gestaltet

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Drucktasten statt Drehregler. Ein Irrweg im neuen Fiat 500

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Optional ist auch ein Schiebedach erhältlich

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Serienmäßig rollt der Fiat 500 auf 14-Zoll Felgen, das Testauto hatte aber 16-Zöller

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Der Vierzylinder leistet 100 PS und beschleunigt den italienischen Zwerg in 10,9 Sekunden auf Tempo 100

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Mehr Mini: Hinter der bulligen Front steckt ein Auto...

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....das nur die besten Gene mitbekommen hat

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Die zweite Generation des Mini behielt die sympatische Front, Motoren und Getriebe wurden aber unter anderem verändert

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Knackiger Hintern, aber....

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...einen kleinen Kofferraum hat der Mini

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Mit 1,68 Meter ist der Mini der breiteste Vertreter im Vergleich

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Auch mit 3,69 Meter ist der Mini eher ein Maxi

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Die Heckklappe öffnet lediglich bis 1,76 Meter, der Kofferraum schluckt nur 160 bis 680 Liter

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Die Sitze sind bequem, die Einstellung aber recht fummelig

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XXL-Tacho und Design-Knöpfe zielen mehr auf Optik, denn...

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....funktional ist anders

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Der Einstieg fällt im Mini leicht, von beiden Seiten

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Kleinster Kofferraum im Vergleich: Der Mini ist nicht besonders ladefreudig

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Der Test-Mini steht auf 195/55 R16

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Aus dem 1,4-Liter Vierzylinder holt der Mini 95 PS

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Der Twingo ist ebenfalls ganz neu...

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...und braucht diesmal bestimmt deutlich länger um ein richtiger Klassiker zu werden

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Die Karosserie ist nun deutlich kantiger....

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...als die des Vorgängers

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Auch fielen die Gluppschaugen einem neuen Design zum Opfer – der Twingo wirkt moderner und souveräner als sein Vorgänger

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Der Renault Twingo ist 3,60 Meter kurz, der Radstand beträgt 2,36 Meter

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Die Heckklappe öffnet bis 1,80 Meter

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Typisch Franzose: kommodes Sitzen auf weichen Polstern

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Der Innenraum ist unorthodox aufgebaut, aber...

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...dennoch sehr übersichtlich

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Mit seinem verschiebbaren Rückbank packt der Twingo ordentlich was weg

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Mit den 185/55 R15 Zoll Räder bietet der Twingo ausreichend Fahrbahnkontakt

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Unter der Haube arbeitet der 1,0-Liter Vierzylinder mit 85 PS

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Der Smart bleibt ziemlich smart....

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...zumindest aber ganz er selbst

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Er ist der einzige Zweisitzer im Test

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Der Smart ist ein wahrer Mini: Er misst lediglich 2,69 Meter

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Auch seine Breite ist minimal: 1,55 Meter

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Die breiten Türen erleichtern den Einstieg

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Die Heckklappe öffnet bis 1,75 Meter

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Die Sitze bieten ausreichend Seitenhalt

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In der zweiten Generation ist der Smart weniger Playmobil, dafür.....

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....mehr Junior-Klasse

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Gewöhnungsbedürftig: Zündschloss in der Mitte

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Der Smart bietet viel Plazt für zwei Personen

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Die Bedienung des externen Navigationssystem ist umständlich und weit entfernt

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Die Heckklappe des Smart ist praktisch, kann zum Ablegen einfach umgeklappt werden. Der Kofferraum fasst zwischen 220 und 340 Liter

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Der Dreizylinder-Motor sitzt unter dem Kofferraum

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Einfach anders: Das 84-PS-Triebwerk des Smart versteckt sich regelrecht

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Die Serviceluke kann aber schnell erreicht werden

Der Fiat 500 ist endlich da. Was kann der süße Kleine besser als seine drei Konkurrenten Smart Fortwo, Mini One und Renault Twingo?

Was für ein Hallo! Im Test der AUTO ZEITUNG lief der neue Fiat 500 jedem Ferrari den Rang ab. Zumindest in der Wertung Sympathien des Publikums: Schwere Business-Limousinen bremsten sich neben dem Fiat auf der Autobahn ein, um in minutenlanger Andacht zu versinken, während die dichtauf Folgenden auf der linken Spur brav darauf warteten, auch einmal freie Sicht auf die weiße Knutschkugel zu ergattern. Einer nach dem anderen.

Ganz ehrlich: So emotional ging es nicht einmal 2001 beim Erscheinen des ersten BMW-Mini zu. Oder 1998 beim ersten Smart. Ganz zu schweigen 1993: Damals gab es den Renault Twingo erstmals zu bestaunen.

Willkommen also, Fiat 500, in der Riege der kleinen Neuzeit-Klassiker. Deine Kollegen haben ja alle ihre erste Reifephase hinter sich. Der Mini ist bulliger und aufwändiger geworden, der Smart blieb ganz der Alte und wurde trotzdem typisch tüftlerschwäbisch verbissen runderneuert – nur beim Renault Twingo hat seine Macher nach 14 Jahren der Mut verlassen. Der Twingo 2 ist nicht mehr so durchgeknallt, so charismatisch einfach. Er ist ein tolles Auto geworden, das schon, aber verdächtig normal. Und allesamt, lieber Cinquecento, wollen sie dir jetzt ans Leder. Aber du wirst dich schon zu wehren wissen, oder?

Karosserie

Der Smart hat ein Problem: Sein vom Fahrer bewusst in Kauf genommenes Zweimann-Konzept lässt ihm keine Chance auf Karriere in der Test-Bewertung. Raumangebot hinten? Null Punkte. Variabilität? Wenn man nicht die Lehne des Beifahrersitzes umklappen könnte, um den knappen Kofferraum ein wenig zu erweitern – beinahe auch Null Punkte. Anhängelast? Ebenfalls null Punkte.

Trotzdem hat so ein Smart auch seine Qualitäten. Zum Beispiel die beste Bedienbarkeit. Im Gegensatz zum Vorgänger macht sich die neu gewonnene Seriosität wohltuend bemerkbar, im Interieur hat man sich von der quietschbunten Spielmobil-Anmutung des Vorgängers verabschiedet. Das Raumangebot im Smart ForTwo ist selbst für zwei Großgewachsene recht ordentlich, die Übersicht dank der kompakten Abmessungen spitze.

Den Gegenentwurf zum Smart liefert der Twingo: Er ist geräumig, protzt mit gutem Platzangebot im Fond und mutiert dank längs verschiebbarer Fondbank je nach Einsatzzweck zum Transport-Zwerg. Dafür gibt es Abzug in der Sicherheitsausstattung: ESP kommt erst zum nächsten Modelljahr. Kofferraum? Im Mini One läuft das eher unter Einkaufstüten-Ritze.

Man kann sich ja mit allem arrangieren, aber auf Dauer nur im Zweitwagen-Einsatz. Selbst derSmart hat da mehr zu bieten. Dafür ist der Mini hervorragend und knarzfrei gebaut, bietet eine gute Sicherheitsausstattung und bringt auf den Vordersitzen (die hinteren Sitze erwähnen wir besser nicht) auch Sitzriesen passend unter. Übrigens: Wenn im Mini inzwischen auch solide Lenksäulen-schalter zu finden sind – die Kipphebel für Fensterheber und Co. sowie vor allem die sonderbar geformten Sitzheizungstasten dürfen getrost als overstyled und unpraktisch gelten. Die Kipphebel mögen noch cool sein, der sonstige Styling-Überfluss nervt auf Dauer nur.

Bleibt der Fiat 500 – der sich vor allem, was den Kofferraum und die Fondsitzplätze anbetrifft, ein Beispiel am Mini genommen hat und hinten eher eng und unpraktisch ist. Vorn ist Wohlfühlen angesagt – wären da nicht die schmalen Sportsitze, auf denen man erst nach län-gerem Probieren eine passende Sitzposition findet. Die Qualität des 500 kann sich sehen lassen, im Interieur sieht der Fiat einfach char-mant aus, ohne durch beinahe comichafte Stilelemente wie beim Mini aufzuschneiden. Allerdings nerven die optionale Klimaautomatik und vor allem das Radio durch Drucktasten statt Drehschalter. Zehn Mal tippen, um das Radio lauter zu "drehen"? Wie wäre es mit schönen runden Knöpfen?

KarosserieMax. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Raumangebot vorn10055615050
Raumangebot hinten100254035
Übersichtlichkeit7046504560
Bedienung/ Funktion10075687080
Kofferraumvolumen10011243
Variabilität1001524151
Zuladung/ Anhängelast801317114
Sicherheit15069456953
Qualität/ Verarbeitung200140112116140
Kapitelbewertung1000439429415391

Fahrkomfort

Kleinwagen müssen nicht unkomfortabel sein. Das beweisen alle Probanden. Die Unterschiede mögen im Vergleich spürbar sein – wirklich schlecht schlägt sich keiner. Besonders der Mini und der Twingo bieten reife Fahrwerke an, die weder auf Kopfsteinpflaster noch schlechter Straße, weder auf langen noch kurzen Bodenwellen die Haltung verlieren. Besonders der Mini kann sich mit seinem geringen Geräuschniveau weiter absetzen.

Der Fiat 500 folgt dem Führungsduo mit knappem Abstand. Wenn er nicht lauter und deutlich unterdämpfter (Nachwippen bei Bodenwellen, Tendenz zum Stuckern) abgestimmt wäre, könnte der kleine Italiener durchaus ins Geschehen an der Spitze eingreifen.

Solche Ambitionen traut man dem Smart ForTwo definitiv nicht zu – ist dann aber erstaunt, was der Zweisitzer aus seinem Konzept zu holen in der Lage ist. Man sitzt gut, die Ergonomie ist proper, die Federung arbeitet zwar straff, aber definiert. Erst auf Bodenwellen machen sich die kurzen Federwege und der kurze Radstand deutlich bemerkbar.

FahrkomfortMax. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Sitzkomfort vorn15085787580
Sitzkomfort hinten100335030
Ergonomie15011090105120
Innengeräusche502515188
Geräuscheindruck10063385335
Klimatisierung5019201920
Federung leer200105908875
Federung beladen200103958575
Kapitelbewertung1000543476473413

Motor und Getriebe

Mini: Die Art und Weise, wie man den kleinen Briten um Rundkurse, durch Slalomstrecken und City-Gewühl jagen kann, sucht seinesgleichen.

Selbst im Grenzbereich ohne DSC wirkt der Mini One immer noch ganz bei der Sache und bietet jede Menge Kontrolle, Transparenz und damit Fahrspaß. Dauergrinsen im Abo. Und dann kommt der Fiat 500, schaut zuckersüß drein und verbeißt sich wie ein Rottweiler in den Hosenboden des Mini. Nur seine etwas unpräzisere Lenkung lässt den Fiat am Ende verschwommener wirken. Im Alltagsbetrieb ist aber auch der 500 ein quirliger Freudenspender.

Zumindest als GT legt der neue Twingo ebenfalls los wie eine Furie: trennscharf, feuereifrig bei der Sache. Vielleicht etwas zu scharf. Um die Hochachse dürfte sich der kleine, schnelle Beißer definitiv etwas ruhiger geben. Der Smart ist ein handliches Auto für die Stadt. Sobald es kurvig und/oder schnell wird, freut man sich aber über das Zwangs-ESP: Der kurze Radstand und die ungenaue Lenkung lassen den Smart unpräzise werden, der Geradeauslauf ist besonders auf Spurrillen schlecht, und beim Handling ist er zu langsam.

Motor und GetriebeMax. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Beschleunigung150126138126126
Elastizität100
Höchstgeschwindigkeit15055555215
Getriebeabstufung10080707270
Kraftentfaltung5029322830
Laufkultur10067645855
Verbrauch325190195190198
Reichweite258966
Kapitelbewertung1000555563532500

Fahrdynamik

Der Smart ist toll. Er klingt nach Rock and Roll, geht wie Schmitts Katze, und wenn man sich an das Getriebe gewöhnt hat, ist man zum Smart-Fan geworden. Dass der Kleine nur 84 PS hat, hätte man nicht bemerkt. Wegen des miserablen Geradeauslaufs ist der ForTwo auf der Autobahn übrigens elektronisch eingebremst. Zudem schluckt der Dreizylinder-Turbo beinahe so viel Kraftstoff wie seine Konkurrenten.

Der Turbomotor des Twingo gefällt durch Drehfreude, Kraft und Laufkultur. Der Fiat 500 ist quicklebendig, dreht gern und sägt dabei kernig laut. Der Mini sticht nicht besonders durch Kraft hervor, ist aber ausgewogen, drehfreudig und kultiviert.

FahrdynamikMax. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Handling150363429
Slalom10072697231
Lenkung10070505825
Geradeauslauf5040352315
Bremsdosierung3020152110
Bremsweg kalt15086778869
Bremsweg warm15090658764
Traktion10065586255
Fahrsicherheit15012010810560
Wendekreis202114927
Kapitelbewertung1000620525554356

Umwelt und Kosten

Die Spanne ist groß: 3710 Euro und damit 63 Punkte liegen zwischen dem Mini und dem Smart. Der ForTwo ist damit für viele Leute immer noch zu teuer – der Mini trotz Sparsamkeit und geringen Wertverlusts ebenfalls. Der Renault Twingo verliert eindeutig zu viel an Wert – bleibt der Fiat. Für viele ist er vielleicht der schönste Kompromiss.

Kosten/UmweltMax. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Bewerteter Preis675307364362370
Wertverlust5037364040
Ausstattung252838
Multimedia50
Garantie/Gewährleistung5024271719
Werkstattkosten2016141415
Steuer109999
Versicherung4035333637
Kraftstoff5539403941
Emissionswerte2588838289
Kapitelbewertung1000557614602628

Fazit

Ein schwieriger Wettstreit. Und das nicht einmal, weil es keinen klaren Sieger gäbe: Der Mini setzt sich deutlich vor die Konkurrenz aus Frankreich, Italien und Deutschland. Knifflig wird die Sache dann, wenn Leidenschaften ins Spiel kommen. Diese Autos wecken nämlich Emotionen. Vornweg der neue Fiat 500, der jetzt schon als Publikumsliebling gelten kann.

Aber natürlich lässt auch die Mini-Gemeinde nicht locker. Und auch die Smart-Community will partout nicht vom skurrilen Zweimann-Konzept lassen. Selbst der inzwischen sehr rationale Twingo hat immer noch eine Menge Pfiff. Am besten wäre ja, man könnte sie einfach alle haben.

Gesamtbewertung

Max. PunkteMini OneRenault Twingo GTFiat 500 1.4 16VSmart Fortwo
Summe50002714260725762288
Platzierung1234