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Tesla Model 3 (2018): Motor, Reichweite & Crashtest Das Model 3 wird günstiger

von Alexander Koch 17.07.2019

Tesla senkt die Preise für alle drei Versionen des Tesla Model 3 (2018). Zukünftig soll das Modell mit Basis-E-Motor und knapp über 400 Kilometer Reichweite zum Preis von 43.390 Euro erhältlich sein. Und: Das sind die Crashtest-Ergebnisse!

Alle drei Versionen des Tesla Model 3, das seit dem Frühjahr 2018 in den USA erhältlich ist, sind ab Juli 2019 günstiger zu haben. Das Basismodell Standard-Range Plus mit Heckantrieb und 409 Kilometer Reichweite (WLTP) kostet in Deutschland nun 43.390 Euro – und ist somit 1100 Euro günstiger als zuvor. Komfortoptionen für das Interieur sind in der Basis-Variante allerdings nicht erhältlich. Für das Allrad-Modell mit maximaler Reichweite, 226 PS starkem Dualmotor sowie 50-kWh-Akku und 560 Kilometer Reichweite nach WLTP müssen Kunden noch 51.390 Euro zahlen. Die Performance-Variante mit 75-kWh-Akku ist 9200 Euro günstiger geworden und steht jetzt noch mit 55.390 Euro in der Preisliste. Serienmäßig wird das Tesla Model 3 (2018) auf 18-Zoll-Felgen sowie in Perlweiß ausgeliefert, andere Karosseriefarben stehen für 800 bis 2100 und die größeren 19-Zoll-Felgen für 1600 Euro in der Aufpreisliste. Außerdem an Bord: Notbremsautomatik, Frontaufprall- und Seitenkollisionswarnung. Um den uneingeschränkten Autopiloten für vollautonomes Fahren an Bord zu haben, werden allerdings 6300 Euro Aufpreis fällig.

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Motor & Ausstattung: Tesla Model 3 (2018) mit bis zu 560 Kilometer Reichweite

Das Tesla Model 3 (2018) kommt wie auch schon das Model S ohne Kühlergrill aus. Trotz seiner Ähnlichkeit wirkt es insgesamt kompakter, was auch Zahlen belegen: Mit 4694 Millimetern Länge ist die Mittelklasse fast 30 Zentimeter kürzer als das größere Schwestermodell und damit ungefähr so lang wie eine Mercedes C-Klasse (4686 Millimeter). Innen bietet der US-Amerikaner Platz für fünf Passagiere, zusätzlich stehen 400 Liter Laderaum zur Verfügung. Das Cockpit erhält nur einen Touchscreen, der mit einer Größe von 15 Zoll in der Mittelkonsole prangt. Am meisten wundert man sich wohl über die fehlende Instrumentenanzeige. Die Lüftung versteckt sich in einem Schlitz in den Armaturen. Standardmäßig erhält das Tesla Model 3 (2018) die volle Ausstattung aus acht Kameras und einem Dutzend Ultraschall-Sensoren. In der Grundausstattung sind aber nur die Fahrassistenz-Funktionen aktiviert.

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Tesla Model 3 (2018) im Euro NCAP Crashtest
Im Euro NCAP-Crashtest holte das Model 3 fünf Sterne.  Foto: Euro NCAP
 

Tesla Model 3 (2018) im Crashtest

Das Tesla Model 3 (2018) hat beim Euro NCAP-Crashtest die vollen fünf Sterne erhalten – die selbe Anzahl wie schon im Crashtest der amerikanischen Sicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration). Vor allem konnte die elektrisch angetriebene Limousine im Frontal-Offset-Crashtest mit deformierbarer Barriere überzeugen. Aber auch die Fahrerassistenzsysteme überzeugten die europäischen Tester: 94 Prozent im Safety-Assist-Test sind der bisher beste Wert nach dem neuesten Euro NCAP-Protokoll. Beim Schutz Erwachsener Insassen holte das Tesla Model 3 (2018) einen Wert von 96 Prozent, bei Kindern noch 86 Prozent. Mit 74 Prozent fiel der Wert beim Fußgänger-Schutz am niedrigsten aus.

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