Skoda Karoq (2017): Preis & Motoren (Update!) Karoq Scout & Sportline neu im Angebot

von AUTO ZEITUNG 02.08.2018
Inhalt
  1. Preis: Skoda Karoq (2017) ab 24.290 Euro
  2. Clevere Details im Yeti-Nachfolger
  3. Noch kein Preis für Skoda Karoq Scout (2018)
  4. Skoda Karoq Sportline: Premiere auf Pariser Autosalon 2018
  5. Skoda Karoq (2017) im Crashtest
  6. Motoren und Preise des Skoda Karoq (2017)
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenSUV
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4382/1841/1605
Leergewicht1340–1665 kg
Leistungvon 115 bis 190 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis24.290 Euro

Skoda Karoq (2017) heißt der Yeti-Nachfolger zum Preis ab 24.290 Euro. Das SUV ist spür- und sichtbar gereift. Ende 2018 ergänzt der Skoda Karoq Scout das Angebot. So schneidet der Tscheche im Euro-NCAP-Crashtest ab!

Die Tschechen geben den Preis des Skoda Karoq (2017) bekannt, der mit dem 115 PS starken Einliter-TSI ab 24.290 Euro ksotet. Im Serienumfang sind unter anderem 17-Zoll-Alufelgen, Klimaanlage, Leder-Multifunktionslenkrad, Tempomat und der Online-Dienst Skoda Care Connect enthalten. Als weitere Ausstattungsvariante ist der Karoq auch als Style (Preis: 25.890 Euro) verfügbar, später ergänzt noch die Basiversion Active das Angebot für das neue SUV. "Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein bei der Ausweitung der Modellpalette", unterstreicht Firmenchef Bernhard Maier die Wichtigkeit des Karoq. Dabei machen die Tschechen den gleichen Schritt wie man ihn zuletzt bei Peugeot, Renault oder Opel beobachten konnte und schwenken deshalb konsequent auf ein SUV-Design um: War der Yeti noch zwischen Kindergarten und Kletterwald gefangen, ist der auf 4,38 Meter gewachsene Skoda Karoq (2017) ein waschechter Geländewagen. Der Name hat seinen Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner-Stamm auf einer Insel für der Südküste Alaskas. Er zitiert damit nicht nur den bärigen Namen seines großen Bruders, sondern trägt auch seine Züge. Zumindest von außen wirkt der Karoq deshalb wie ein Kodiaq, der zu heiß gewaschen wurde, hat das gleiche entschlossene Gesicht, dieselben scharfen Linien an der Flanke und ein ähnlich klar und schnörkellos gezeichnetes Heck. Mehr zum Thema: So fährt sich der Skoda Karoq (2017)

Skoda Karoq (2017) im Video:

 
 

Preis: Skoda Karoq (2017) ab 24.290 Euro

Im Innenraum des Skoda Karoq (2017) dagegen zetteln die Tschechen eine kleine Revolution an und bauen nun ebenfalls das digitale Cockpit von Audi und VW ein. Zusammen mit dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole, dem selbst entwickelten Online-Infotainment und dem mobilen Hotspot macht das den Yeti-Nachfolger zum Vorreiter der digitalen Revolution in Mlada Boleslav. Aber der Karoq will sich nicht nur auf der Datenautobahn bewähren, sondern auch im richtigen Leben. Dafür rüstet Skoda den aus dem Modularen Querbaukasten montierten Vetter des VW Tiguan mit reichlich Bodenfreiheit, großen Böschungswinkeln und fünf Motoren, von denen es vier bei den Tschechen so noch nicht gegeben hat: Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen einem ein Liter großen Dreizylinder mit 115 PS oder einem 150 PS starken 1,5-Liter-Triebwerk, von dessen vier Zylindern zwei gelegentlich Pause machen (ACT). Für die Dieselfraktion hat Skoda drei Triebwerke in der Startaufstellung: Einen 1,6-Liter mit 115 PS und einen Zweiliter, den es mit 150 oder 190 PS gibt. Damit erreicht der schnellste Skoda Karoq (2017)  211 km/h und der sparsamste ist mit 4,4 Litern zufrieden. Für die allermeisten Motoren bietet Skoda auf Wunsch Allradantrieb und Doppelkupplungsautomatik an, beim Spitzendiesel ist beides Serie.

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Clevere Details im Yeti-Nachfolger

Zwar hat der Skoda Karoq (2017) vom Yeti weder den Namen noch irgendeine Schraube übernommen. Doch zumindest die Flexibilität des Fabelwesens lebt im Nachfolger weiter. So kann man auch den Karoq mit einer variablen Rückbank bestellen, die sich in drei Teilen verschieben oder gleich ganz ausbauen lässt. So wächst das Gepäckabteil bei knapp 2,40 Metern Radstand stufenweise von 521 auf  1630 Liter und lässt sich am Ende auf bis zu 1810 Liter erweitern. Spätestens dann werden sogar Erinnerungen an den seligen Roomster wach. Das Design ist frisch und neu, der Innenraum macht mit der ganzen Elektronik einen Zeitensprung. Doch der Karoq wäre kein Skoda, wenn er nicht auch wieder ein paar pfiffige Details hätte. Und damit meinen die Entwickler längst nicht mehr den obligatorischen Eiskratzer im Kofferraumdeckel oder den Regenschirm unter dem Beifahrersitz. Sondern mit verschiebbaren Taschenhaken im Kofferraum und einer neuartigen Laderaumabdeckung zum Beispiel spinnen sie den Faden von Simply Clever wieder ein wenig weiter. Mit dem Skoda Karoq (2017) könnten die Tschechen einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen haben. Die Kunden mag das freuen, doch bei der Konzernmutter in Wolfsburg werden sie das mit geteilter Freude registrieren. Denn so groß der Kuchen der kompakten Geländewagen auch sein mag, könnten sich die beiden Bären aus Tschechien als ziemlich gefräßige Tiere erweisen und damit bei VW einen gewissen Futterneid auslösen. Mehr zum Thema: Das kostet der Skoda Kodiaq

Skoda Karoq Scout (2018)
Skoda stellt die Offroad-Variante Karoq Scout vor. © Skoda
 

Noch kein Preis für Skoda Karoq Scout (2018)

Skoda erweitert das Angebot des bis dato kleinsten SUV der Palette und präsentiert den Skoda Karoq Scout auf dem Autosalon Paris 2018 (4. bis 14. Oktober). Wie alle Scout-Modelle erhält auch der Karoq serienmäßig Allradantrieb und zusätzliche Plastikbeplankungen im Offroad-Stil. Dank des Schlechtwege-Pakets ist der Tscheche höher gelegt und tatsächlich für Fahrten jenseits befestigter Straßen besser gerüstet. Ab Werk montiert Skoda 18 Zoll große und polierte Leichtmetallrädern namens "Braga" an, optional gibt es auch 19-Zöller. Im Innenraum fallen die Sitze mit neuen Bezügen, schwarz-braunen Kontrastnähten und eingestickten Scout-Schriftzügen ins Auge. Bei den Motoren stehen für den Skoda Karoq Scout (2018) neben dem 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS und Siebengang-DSG auch den 2,0-Liter-TDI mit 150 PS mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder 190 PS und Siebengang-DSG zur Verfügung. Einen Preis nennen die Tschechen noch nicht. Mehr zum Thema: Das kostet das Skoda Octavia Facelift

Skoda Karoq Sportline (2018)
Der Sportline kann exklusiv mit dem 190 PS starken 2.0 TSI ausgerüstet werden. © Skoda
 

Skoda Karoq Sportline: Premiere auf Pariser Autosalon 2018

Mit dem Skoda Karoq Sportline bekommt das kleine SUV zum Pariser Autosalon 2018 (4. bis 14. Oktober) eine betont sportliche Variante zur Seite gestellt. Der Sportler im Portfolio besitzt serienmäßig eine eigene, dynamischere Frontschürze und ist so auf den ersten Blick identifizierbar. Die Optik wird maßgeblich von den schwarz lackierten 18-Zoll-Leichtmetallrädern "Mytikas" geprägt. Der Innenraum empfängt seine Passagiere mit serienmäßigen Sportsitzen, die mit einem neuen besonders luftdurchlässigen Thermoflux-Stoff bezogen und mit silbernen Kontrastnähten aufgewertet sind. Optional glänzt der Sportler mit dem Virtual Cockpit hinter seinem Multifunktions-Sportlenkrad. Getönte Scheiben, eine schwarze Dachreling und Sportline-Plaketten runden das Paket ab. Vier Motoren sind lieferbar, jeweils zwei Benziner und Diesel mit 150 und 190 PS. Der starke Benziner ist exklusiv nur für den Skoda Karoq Sportline lieferbar. Allradantrieb und DSG-Getriebe sind beim stärksten Diesel serienmäßig an Bord. Die 150-PS-Motoren lassen sich optional damit kombinieren, während der stärkste Benziner des Skoda Karoq (2018) nur mit Frontantrieb und Sechsgang-Schaltung zu haben sein wird. Mehr zum Thema: Das ist der Skoda Kodiaq Sportline

Skoda Karoq (2017) im Crashtest
Der Skoda Karoq (2017) holt sich im Crashtest des Euro NCAP die Bestnote. © Euro NCAP
 

Skoda Karoq (2017) im Crashtest

Kaum ist der Yeti-Nachfolger Skoda Karoq (2017) auf dem Markt, zieht ihn das Euro NCAP auch schon zum ersten Crashtest heran. In Sachen Insassenschutz Erwachsene und Kinder, Fußgängerschutz und Assistenzsysteme muss sich der Tscheche beweisen. Dabei schneidet er beim Schutz erwachsener Insassen mit 93 Prozent am besten ab. Beim Aufprall auf ein Hindernis wurde der Dummy auf dem Beifahrersitz allerdings im Burstbereich verletzt. Der Dummy des sechsjährigen Kindes wurde beim Frontalcrash stark an der Brust verletzt. Für beide Dummys (Sechs- und Zehnjähriger) hätte der Schutz im Nackenbereich ebenfalls etwas besser sein können. Ansonsten waren in den Tests alle Körperbereiche gut geschützt (79 Prozent). In Sachen Fußgängerschutz schneidet der Karoq mit 73 Prozent ab. Im Beckenbereich kann es zu Verletzungsgefahr kommen. In allen Tests kam dem Skoda Karoq (2017) der Notbrems-Assistent zugute. Allerdings wird dem SUV das Fehlen eines Tempowarners angeprangert, weswegen er bei den Assistenzsystemen mit 59 Prozent abschneidet. Insgesamt erreicht der Karoq aber mit Leichtigkeit die Fünf-Sterne-Wertung.

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Motoren und Preise des Skoda Karoq (2017)

MotorisierungGetriebePreis
1,0 TSI/115 PS6-Gang manuell24.290 Euro (Ambition)
1,0 TSI/115 PS7-Gang-DSG26.090 Euro (Ambition)
1,5 TSI ACT/150 PS6-Gang manuell26.490 Euro (Ambition)
1,5 TSI ACT/150 PS7-Gang-DSG28.290 Euro (Ambition)
1,6 TDI/115 PS6-Gang manuell27.190 Euro (Ambition)
1,6 TDI/115 PS7-Gang-DSG28.990 Euro (Ambition)
2,0 TDI 4x4/150 PS6-Gang manuell31.290 Euro (Ambition)
2,0 TDI 4x4/150 PS7-Gang-DSG33.090 Euro (Ambition)

 

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