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Geplantes Rauchverbot im Auto: Gesetz/Strafe Bis zu 3000 Euro Strafe

Alexander Koch 05.07.2022

Ein geplantes Rauchverbot im Auto soll Minderjährige und Schwangere besser vor gesundheitsschädlichem Passivrauchen schützen und die geplante Strafe bis zu 3000 Euro betragen. Wir fassen die Gesetzesinitiative zusammen!

Mit gesundheitsschädlichem Passivrauchen von Kindern in Autos soll nach dem Willen mehrerer Bundesländer Schluss sein: Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein fordern daher ein Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige und Schwangere dabei sind. Sie verweisen dabei auf Messungen des Deutschen Krebsforschungszentrums, nach denen die Schadstoffkonzentration in verrauchten Autos fünfmal so hoch sei wie in einer durchschnittlich verrauchten Bar. Bei Verstößen gegen das geplante Rauchverbot im Auto sollen Strafen in Höhe von 500 bis 3000 Euro drohen. Der Gesetzentwurf wurde am 11. März 2022 über die Bundesregierung dem Bundestag zugeleitet. Wann hierüber entschieden wird, ist noch nicht bekannt. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Rauchverbot im Auto gefordert (Video):

 
 

Geplantes Rauchverbot im Auto: Gesetz & Strafe

Zustimmung für das geplante Rauchverbot im Auto erhalten die Bundesländer von Ärzte:innen in Deutschland. Passivrauchen schade der Gesundheit sehr, das gelte insbesondere für Ungeborene, Kinder und Jugendliche. "Es sollte selbstverständlich sein, in ihrer Gegenwart nicht zu rauchen", sagt der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt zur ersten Gesetzesinitiative 2019. "Wo diese Einsicht fehlt, muss der Staat eingreifen." Da die Bundesregierung Kinder aber trotzdem weiter im Qualm sitzen lasse, begrüße die Ärzteschaft einen entsprechenden Vorstoß im Bundesrat. Kritiker:innen sehen vor allem Probleme bei der Umsetzung und Kontrolle des Vorhabens. In Großbritannien, Italien, Griechenland und Frankreich wurden bereits Rauchverbote in Autos eingeführt, sofern Minderjährige mitfahren. Auch interessant: Der Kindersitz-Test
Mit dpa

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Alexander Koch Alexander Koch
Unser Fazit

Als Nichtraucher kann man diesen Gesetzesvorschlag nur begrüßen: Wer im Auto alleine raucht, soll dies tun. Sobald aber Schwangere und wehrlose Kinder mit an Bord sind, muss das Gequalme ein Ende haben.

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