Porsche Cayenne Elektro: Das gibt der Konfigurator her
Der Porsche Cayenne Elektro soll ab 2026 das Segment der luxuriösen Batterie-SUV aufmischen. Wir wollten mehr über die Zuffenhausener Preispolitik wissen und haben uns intensiv durch den Konfigurator geklickt – mit teils interessanten Erkenntnissen.
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Der Porsche Cayenne Elektro im Konfigurator
Zum Marktstart gibt es den Porsche Cayenne Elektro in zwei Leistungsvarianten: als 300 kW-Basismodell (408 PS) oder als 630 kW (857 PS) starker Turbo. Beide nutzen ein Batteriepack mit 113 kWh Kapazität und sollen mit bis zu 390 kW schnellladen. Ähnlich stark wie die Leistung unterscheiden sich allerdings die Einstiegspreise: Startet das Grundmodell bei 105.200 Euro, ruft Porsche für den Cayenne Turbo Electric mindestens 165.500 Euro auf. Dafür unterscheidet sich die Performance allerdings eklatant. Braucht sich der schwächere Cayenne mit 4,8 s auf 100 km/h bereits wahrlich nicht verstecken, rüttelt der Turbo mit 2,5 s an dem, was man über SUV zu wissen glaubt. Doch kein Wunder bei 850 kW (1156 PS) und 1500 Nm in der Launch Control, oder?
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Der Porsche Cayenne Electric im Video:

So viel kostet "Volle Hütte"
Wir wollten wissen: Wie weit kann man den Preis des neuen Porsche Cayenne mit genügend Muße und Akku in der Computermaus in die Höhe treiben? Unser wildgewordener Häkchen-Test hat uns einen Wert von 235.635,02 Euro ausgespuckt – inklusive Kuriositäten wie personalisierten Fußmatten oder Aschenbecher (!), aber ohne externes Zubehör wie Winterräder oder Wallbox. Schreiben Sie gerne eine E-Mail, wenn Sie auf ein anderes Ergebnis kommen. Zum Vergleich: Der teuerste Verbrenner-Cayenne, der Turbo E-Hybrid Coupé mit GT-Paket, bringt es bereits in der Basis auf 217.500 Euro.
Das sind die teuersten & kuriosesten Optionen
Anders als bei den einschlägigen Volumenherstellern gibt es beim Porsche Cayenne Elektro keine vorgefertigten Ausstattungslinien, die mithilfe von Optionen individualisiert werden. Stattdessen fängt man in der Grundausstattung an und stellt sich das SUV nach dem Baukastensystem mithilfe einzelner Optionen oder Optionspakete zusammen.
Die teuersten Optionen sind erwartungsgemäß die technisch aufwendigsten – so schlagen etwa das adaptive Luftfahrwerk "Porsche Active Ride" mit 8324,05 Euro und die Carbon-Keramik-Bremsen mit 10.116,19 Euro zu Buche. Weitere große Posten sind das verstellbare Panorama-Glasdach mit Flüssigkristallen für 5236 Euro und das Burmester-Soundsystem für 4587,45 Euro.
Die serienmäßige Farbpalette gibt derweil Weiß und verschiedene Metallic-Farbtöne in Grau, Schwarz, Dunkelblau sowie ein Metallic-Gold her. Die ebenfalls gedeckten "Legends"-Farbtöne in Grau und Grün-Braun kosten 3510,50 Euro extra.
Bei einem Grundpreis von 165.500 Euro könnte man vermuten, eine beheizbare Windschutzscheibe, ein Head-up-Display oder "Drive Assist" mit Spurfolgeassistent und adaptivem Tempomat wären serienmäßig – das ist jedoch nicht der Fall, denn alle genannten Features sind aufpreispflichtig.
Außerdem bietet der Konfigurator einige eher kurios wirkenden Optionen. Unsere Favoriten: Wer die Innenraum-Haltegriffe oberhalb der Türausschnitte in schickem Leder oder Race-Tex und mit farbigen Ziernähten versehen möchte, legt 834,19 Euro drauf. Und die Bordmappe fürs Handschuhfach individuell konfigurieren? Kein Problem, wenn man 761,60 Euro extra im Geldbeutel hat.
Fazit
Das dürfte niemanden überraschen: Der Porsche Cayenne ist auch als Elektroauto teuer. Das Einstiegsmodell ordnet sich jedoch recht unauffällig in die Preisliste des Verbrenner-Cayenne ein und der Turbo fällt trotz Wahnsinns-Performance günstiger aus als die stärksten Verbrenner – vom "Elektro-Aufschlag" also keine Spur. Die ein oder andere Option im Konfigurator wirkt für "normale Menschen" dennoch kurios.











