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Polestar 4 SUV: Viel Platz im Heck und mehr

Der Polestar 4 kommt nun mit Kombiheck und erhält vom Hersteller neben dem Beinamen „SUV“ auch eine Heckscheibe. Wie viel mehr Platz der erweiterte 4er bietet und was sonst noch neu ist, hier!

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Polestar 4 SUV fährt auf einer Landstraße, Ansicht von vorne.
Wo liegen die Unterschiede und wie grenzt sich der 4 mit „Kombiheck“ von der Coupé-Variante und dem 3 ab? Foto: Polestar
Polestar 4 SUV steht vor Felsklippen, Ansicht des Fahrzeugs von der linken Seite.
Mit dem Polestar 4 SUV verändert sich das Design des 4ers mit Coupé-Abgang nur am Heck wesentlich. Foto: Polestar
Polestar 4 SUV steht auf Sand, Ansicht des Fahrzeugs von hinten.
Interessant wird es ab dem Dach, das nun mit Reling und einer Dachlast von 100 kg zu Diensten ist. Foto: Polestar
Polestar 4 SUV steht vor Felsklippen, Ansicht des Fahrzeugs von hinten rechts.
Zudem reicht das serienmäßige Glasdach nun bis zur Heckklappe. Foto: Polestar
Cockpit des Polestar 4 SUV.
Im Cockpit blickt man weiterhin auf einen 15,4-Zoll-Multimediascreen über dem hoch positionierten Mitteltunnel. Hinter dem Lenkrad sitzt ein 10,2 Zoll großes Instrumentendisplay, darüber ein Head-up-Display mit 14,7 Zoll großer Projektionsfläche. Foto: Polestar
Vordersitze des Polestar 4 SUV.
Neu sind je nach Wahl der Motorisierung oder des Performance-Pakets die farbigen Sicherheitsgurte und die Gestaltung des Drehreglers. Foto: Polestar
Rücksitzbank des Polestar 4 SUV.
Die gerade Dachlinie erlaubt in der zweiten Sitzreihe 2,5 cm mehr Kopffreiheit als im Polestar 4. Foto: Polestar
Kofferraum des Polestar 4 SUV.
Neben mehr Platz für die Passagier:innen verleihen die aufrechte Heckklappe und die hohe Dachlinie dem Polestar 4 SUV ein Fassungsvermögen von bis zu 1665 l. Foto: Polestar

Polestar spricht bei seinem Modell Nummer 4 von einem SUV-Coupé. So verwundert es erstmal nicht, dass die neue Version mit erweitertem Heck die Bezeichnung Polestar 4 SUV erhält. Bei genauerem Hinsehen aber könnte man durchaus stutzig werden, denn ein SUV mit ähnlichen Ausmaßen finden wir im Produktportfolio bereits unter dem Namen Polestar 3. Wo also liegen die Unterschiede und wie grenzt sich der 4 mit „Kombiheck“ von der Coupé-Variante und dem 3 ab?

Der Polestar 4 im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Mehr Kofferraumvolumen als im Polestar 3

Mit dem Polestar 4 SUV verändert sich das Design des 4ers mit Coupé-Abgang nur am Heck wesentlich. Der Hersteller betont, dass „lediglich 49 neue Bauteile speziell für die SUV-Variante“ entwickelt wurden. Damit gibt es zur Front und dem Cockpit nichts Neues zu vermelden.

Interessant wird es ab dem Dach, das nun mit Reling und einer Dachlast von 100 kg zu Diensten ist. Zudem reicht das serienmäßige Glasdach nun bis zur Heckklappe. Dazu bleibt die Dachlinie nach hinten gerade und bietet in der zweiten Sitzreihe 2,5 cm mehr Kopffreiheit. Es findet im SUV auch ein gewöhnlicher Rückspiegel Verwendung, da das Heck mit einem Fenster ausgestattet ist. Auf Wunsch bleibt aber auch ein digitaler Rückspiegel verfügbar.

Neben mehr Platz für die Passagier:innen verleihen die aufrechte Heckklappe und die hohe Dachlinie dem Polestar 4 SUV ein Fassungsvermögen von bis zu 1665 l. Zum Vergleich: Im Flaggschiff Polestar 3 sind es 1411 l.

Kleinere Änderungen im Cockpit

Cockpit des Polestar 4 SUV.
Foto: Polestar

Im Cockpit blickt man weiterhin auf einen 15,4-Zoll-Multimediascreen über dem hoch positionierten Mitteltunnel. Hinter dem Lenkrad sitzt ein 10,2 Zoll großes Instrumentendisplay, darüber ein Head-up-Display mit 14,7 Zoll großer Projektionsfläche. Zu den verwendeten Materialien zählen unter anderem Textilien aus 100 Prozent recyceltem PET sowie weitere umweltschonende Materialmischungen.

Neu sind je nach Wahl der Motorisierung oder des Performance-Pakets die farbigen Sicherheitsgurte und die Gestaltung des Drehreglers.

Zwei Antriebsvarianten, ein Performance-Paket

Das Polestar 4 SUV basiert wie der Polestar 4 auf der SEA-Architektur und kommt mit zwei Antriebsoptionen. Die Rear-Motor-Version leistet 200 kW (272 PS), bietet 343 Nm und bis zu 630 km WLTP-Reichweite. Mit Dual Motor, Allradantrieb, 400 kW (544 PS) und 686 Nm sind bis zu 600 km möglich. Der Sprint auf 100 km/h gelingt dann in 3,9 statt 7,3 s.

Beide Varianten nutzen eine 100-kWh-Batterie. Geladen wird mit bis zu 200 kW Gleichstrom oder bis zu 22 kW Wechselstrom. Das Fahrwerk übernimmt das SUV vom überarbeiteten Polestar 4. Dank Vehicle-to-Load (V2L) kann mit einem separat erhältlichen Adapter die Hochvoltbatterie externe Geräte mit bis zu 3,3 kW versorgen. Der Camping Mode bündelt zudem Klima-, Entertainment- und Fahrzeugfunktionen für längere Aufenthalte im Stand.

Für mehr Fahrdynamik bietet Polestar ein Performance-Paket an. Dazu gehören neu abgestimmte aktive ZF-Dämpfer, eine Brembo-Bremsanlage mit Bremssätteln in Swedish Gold sowie 22-Zoll-Räder mit Pirelli-P-Zero-Performance-Reifen.

In Deutschland startet der Polestar 4 SUV als Rear Motor bei 57.900 Euro, die Dual-Motor-Version kostet mindestens 65.900 Euro. Mit Performance-Paket werden 76.300 Euro fällig (Stand: September 2026). Produziert wird das Polestar 4 SUV in Busan, Südkorea. Die ersten Auslieferungen an die Kundschaft sind für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Fazit

Der Polestar 3 bleibt zwar das unangefochtene Flaggschiff des Herstellers, doch mit dem Polestar 4 SUV kommt nun ein Modell auf den Markt, das mit großzügigeren Platzverhältnissen und hoher Reichweite zu einem deutlich niedrigeren Preis (Polestar 3 ab 78.900 Euro) ebenfalls sehr ambitioniert daherkommt. Auch die 400-V-Technik hält den Respektabstand zum 3er, der mit 800 V hier deutlich besser ausgestattet ist.

Quellen
  • Polestar