Vorstellung

Fiat Panda for One: Nicht mal eine halbe Sache

Der Fiat Panda der ersten Generation verhält sich zum „Panda for One“ wie ein Espresso zum Ristretto: Der Influencer Andrea Marazzi hat den Fiat extrem verdichtet und auf eine Hardcore-Schmalspur-Diät gesetzt.

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Fiat Panda for One, fotografiert von vorne zwischen zwei Autos.
Parken kann man mit dem Fiat Panda for One fast überall. Nur das Fahren gestaltet sich schwieriger als vor dem Schmalspur-Umbau. Foto: Andrea Marazzi via Youtube
Fiat Panda for One, fotografiert von schräg vorne.
Andrea Marazzi will mit dem nur 48 cm schmalen Panda ins Guinness-Buch der Rekorde. Foto: Andrea Marazzi via Youtube
Fiat Panda for One mit geöffneter Tür, fotografiert von vorne.
Mit nur einem Scheinwerfer guckt der Fiat Panda drein wie ein Zyklop. Foto: Andrea Marazzi via Youtube
Lenkrad des Fiat Panda for One mit Hand, fotografiert von hinten.
Das Lenkrad ist kräftig geschrumpft. Nur so passte es noch ins Cockpit. Foto: Andrea Marazzi via Youtube
Fiat Panda for One, fotografiert von schräg hinten.
Nein, hier liegt kein Sehfehler vor. Der Fiat „Panda for One“ ist wirklich schmaler als die meisten Motorräder. Foto: Andrea Marazzi via Youtube
Sitze des Fiat Panda for One, fotografiert von der Seite.
Auch die beiden hintereinander angeordneten Sitzgelegenheiten eignen sich nur für Leute, die es sich gern in einem Schraubstock gemütlich machen. Foto: Andrea Marazzi via Youtube

Dieser getunte Fiat Panda geht absolut nicht in die Breite

Kantig, kompakt und knuffig: Vom genialen Konzept des Fiat Panda können sich noch heute manche Kleinwagen eine Scheibe abschneiden. Oder sogar zwei. So geschehen in Italien, dem Heimatland des Influencers Andrea Marazzi. Der Mechaniker hat sich einen Panda von 1993 vorgeknöpft und den Klassiker längs tranchiert wie Parmaschinken. Den Mittelteil hat er großzügig weggelassen und die Seitenteile wieder zusammengeschweißt. Fertig ist der Fiat Panda 1 in Beinahe-2D, von Marazzi umgetauft in Panda for One.

Mit nur 48 cm Breite (ohne Außenspiegel) zeigt sich der Fiat zu hager für ein handelsübliches Kennzeichen, soll aber als weltweit schmalstes Auto Eingang ins Guinness-Buch der Rekorde finden. Dank der radikalen Verschlankungskur kann der Panda jetzt nahezu überall parken. Nur das Fahren gestaltet sich schwierig, da das Schmalspur-Vehikel extrem kippgefährdet ist. Selbst im Stand kann dem Gefährt der seichteste Seitenwind zur Gefahr werden und man sollte die Tür nur sehr behutsam schließen, um das auf 260 kg abgespeckte Gefährt nach dem Einkauf nicht mühsam zurück in die Vertikale bringen zu müssen.

Der Fahrbericht des Fiat Panda im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Zwei Sitzbrötchen machen den Panda for One zum Tandem

Trotz seines Namens ist der Panda for One ein Zweisitzer. Die beiden Sitzgelegenheiten sind dabei hintereinander angeordnet wie einst beim Renault Twizy. So mancher Fahrradsattel ist breiter als diese ebenfalls gründlich verschlankten Sitzbrötchen. Wer aber ohnehin gerne von einem Schraubstock eingeklemmt wird, dürfte sich an Bord des Panda for One sofort heimisch fühlen. Das winzige Lenkrad passt gerade so hinter die aufs Minimum reduzierte Windschutzscheibe. Für einen Scheibenwischer jedoch hat der Platz nicht gelangt. Auch ein zweiter Scheinwerfer war zwischen den Blinkern nicht unterzubringen, was dem Panda zu einem zyklopenhaften Silberblick verhilft.

Wer mehr als einen Arm besitzt, sollte schon vor dem Losfahren die beiden Seitenscheiben herunterkurbeln. Traditionsgerecht per Hand, versteht sich. Beim Drehen des Zündschlüssels ertönt aber kein Verbrennersound mehr. Zwischen den Vorderreifen bekäme wohl selbst ein Einzylinder Klaustrophobie-Anfälle. Analog zum Ferrari Luce hat Andrea Marazzi den Panda deshalb auf einen E-Antrieb umgerüstet, der von zwei handelsüblichen 12-V-Batterien gespeist wird. Damit sollen mit Rückenwind und Heimweh bis zu 15 km/h möglich sein. Bei Seitenwind allerdings … siehe oben.