Alle Tests zum Cupra Formentor

Neuer Cupra Formentor (2020): Erste Testfahrt So fährt Cupras erstes eigenes Auto

von Thomas Geiger 08.10.2020

Bei der ersten Testfahrt mit dem neuen Cupra Formentor (2020) wollen wir klären, wie eigenständig das SUV-Coupé wirklich ist. 

Nur zwei Jahre nachdem der Werkstuner Cupra zur eigenen Marke geadelt wurde, darf er sich mit dem neuen Cupra Formentor (2020) – hier steht er uns zur ersten Testfahrt bereit – vollends emanzipieren: Das 43.953 Euro teure und 4,45 Meter lange SUV-Coupé ist aber nicht ganz so eigenständig, wie es aussieht. Schließlich fußt es auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) des VW-Konzerns und teilt sich die Technik mit Tiguan, Ateca & Co. Doch die Form ist neu – und nebenbei auch ziemlich gelungen. Die Front fordernd, die Flanken stark konturiert, die Kotflügel weit ausgestellt und die Kehrseite kess und knackig – so lässt der Formentor die Konkurrenz, aus dem eigenen Konzern, ganz schön brav aussehen. Dabei wirft die schöne Kehrseite im Alltag nicht mal große Schatten: Nicht nur die Knie-, sondern auch die Kopffreiheit im Fond ist selbst für Erwachsene ausreichend. Und der Kofferraum des neuen Cupra Formentor (2020)? Mit 450 Litern absolut alltagstauglich. Lediglich die Sicht nach hinten ist stark eingeschränkt, aber dafür gibt es ja eine Rückfahrkamera und einen Totwinkelassistenten, der seine Warnmeldungen dezent und elegant über die LED-Leisten der Ambientebeleuchtung ausspielt. Mehr zum Thema: Das ist das Cupra Ateca Facelift

Neuheiten Cupra Formentor (2020)
Cupra Formentor (2020): Preis & Verkaufsstart Neun Antriebe für den Formentor

Der neue Cupra Formentor (2020) im Video:

 
 

Erste Testfahrt mit dem neuen Cupra Formentor (2020)

Der neue Cupra Formentor (2020) pflegt nicht allein einen forschen Auftritt, er ist auch beim Antritt ganz vorne dabei. Schließlich startet der Verkauf mit der stärksten Variante des 2,0-Liter-TSI-Motors, die der VW-Konzern im Regal hat: 310 PS und 400 Newtonmeter, die dank Doppelkupplung und Allradautomatik ebenso entspannt wie engagiert zu dosieren sind. Mit einem Sprintwert von 4,9 Sekunden und einer Vmax von mühelosen 250 km/h kann sich der Spanier nicht nur konzernintern sehen lassen. Auch die Premium-Konkurrenz aus Süddeutschland wird den Formentor auf der Liste haben. Für mehr Spaß bei der ersten Testfahrt drehen wir an den zwei Bediensatteliten des Cupra-Sportlenkrads, wie man sie von Porsche kennt. Wer daran in den Cupra-Modus wechselt, der schaltet schneller, rollt härter ab und beschleunigt noch giftiger, sodass man spürbar in die Sportsitze gepresst wird. Garniert von einem wütenden Knurren, das nicht nur vom Kurvenappetit des neuen Cupra Formentor (2020), sondern auch vom großen Hunger der noch jungen Marke dahinter zeugt. Und wer nicht so viel Dampf benötigt: Mit dem Wandel von der Ausstattungslinie zur Marke geht auch eine Ausweitung der Motorenpalette einher. War Cupra bis dato immer für die stärksten Varianten reserviert, wollen die Spanier beim Formentor mittelfristig sieben verschiedene Antriebe anbieten, darunter ein 150 PS-Diesel. Mehr zum Thema: Das ist der Cupra el-Born

Neuheiten Cupra Leon (2020)
Cupra Leon (2020): Preis, Hybrid, Innenraum Cupra Leon ab 37.870 Euro

Tags:
Copyright 2020 autozeitung.de. All rights reserved.