Neue Alfa Romeo Giulia Veloce (2016): Erste Testfahrt Erste Fahrt in neuer Giulia Veloce

von Thomas Geiger 02.03.2018

Erste Testfahrt in der neuen Alfa Romeo Giulia Veloce (2016). Mit knackigem Fahrwerk, einer flotten Achtgang-Automatik und einem relativ leichten Allradantrieb, der sehr lange sehr hecklastig ausgelegt ist, wird eine sportliche Fahrweise garantiert.

Die neue Alfa Romeo Giulia Veloce (2016) schließt die letzte Lücke im Modellprogramm der Giulia. Mit der Veloce bieten die Italiener eine gelungene Mischung aus Vergnügen und Verantwortung und kombinieren dafür zwei neue, besonders potente Motoren serienmäßig mit dem Allradantrieb des Topmodells Quadrifoglio. So kann man gerade in der feuchten, schmierigen und kalten Jahreszeit ein heißes Tänzchen mit der italienischen Schönheit wagen, ohne dass man dabei gleich unangenehme Ausflüge ins Abseits riskiert. Angeboten wird die neue Giulia Veloce zu Preisen ab 46.800 Euro mit einem 2,2 Liter-Diesel oder für 1000 Euro mehr als Turbo-Benziner mit 2,0 Litern Hubraum. Der Selbstzünder kommt auf 210 PS, mobilisiert bis zu 450 Newtonmeter und stürmt in 6,8 Sekunden auf Tempo 100. Für den Benziner melden die Italiener 280 PS, 400 Newtonmeter und einen Sprintwert von 5,2 Sekunden. Auch wenn es dem Ölbrenner nur auf 235 und dem Otto-Motor auf 240 km/h reicht, gibt sich die neue Alfa Romeo Giulia Veloce (2016) damit engagierter als viele ihrer deutschen Konkurrenten.

Alfa Romeo Giulia QV mit Nürburgring-Rekord (Video):

 
 

Erste Testfahrt mit neuer Alfa Romeo Giulia Veloce (2016)

Man fühlt sich der neuen Alfa Romeo Giulia Veloce (2016) am Steuer irgendwie enger verbunden, fährt viel bewusster und ist mit ganzem Herzen bei der Sache: Für einen Audi A4, einen 3er BMW oder eine Mercedes C-Klasse entscheidet man sich mit dem Kopf oder vielleicht aus dem Bauch heraus, doch ein Alfa ist immer eine Frage des Herzens. Da muss es schon Liebe sein. Erst recht, wenn dabei derart der Puls beschleunigt wird. Zwar wirkt der Benziner der neuen Giulia Veloce naturgemäß etwas aggressiver und deshalb vielleicht noch einen Hauch agiler als der Selbstzünder. Außerdem hat er allem Soundtuning beim Diesel zum Trotz den besseren Klang. Doch egal, welche Variante man wählt, ist bei dieser Giulia das Herzrasen garantiert. So, wie die italienische Schönheit von den Designern mit dezenten Retuschen an Front und Heck für den heißen Tanz hübsch gemacht wurde, so haben auch die Ingenieure ihren Job mit Bravour erledigt. Das Fahrwerk knackig, die Achtgang-Automatik flott und der relativ leichte Allradantrieb sehr lange sehr hecklastig ausgelegt, tänzelt die neue Alfa Romeo Giulia Veloce (2016) ausgesprochen lasziv durch die Kurven. Wo andere Allradler schnell zur Spaßbremse werden, lässt sie sich so lange gehen, bis es wirklich ernst wird und sie die variable Kraftverteilung erst im letzten Moment zur Ordnung ruft. Mehr zum Thema: Erste Fahrt in der 510-PS-Giulia

Neuheiten Alfa Romeo Giulia (2016)
Alfa Romeo Giulia (2016): Preise & Motoren  

Die Limo-Alternative von Alfa

 

Giulia Veloce (2016) schließt letzte Lücke

Für Fabbrizio Curci, der die Geschicke der Marke in Europa, Nordafrika und am Golf lenkt, ist die neue Alfa Romeo Giulia Veloce (2016) die letzten Teile im Puzzle und schließen die Lücke zur Top-Version Quadrifolglio, die viele Kunden mit 510 PS und 74.050 Euro zu stark oder zu teuer und mit ihrem – nun ja – sehr präsenten Design vielleicht auch zu auffällig ist. "Mit dem Veloce kann man sehr sportlich fahren, ohne gleich einen Sportwagen fahren zu müssen", umreißt Curci den Charakter.

Tags:

Wir kaufen dein Auto

Jetzt bewerten & verkaufen

Copyright 2018 autozeitung.de. All rights reserved.