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Mercedes-AMG GT 73 e (2021): Preis Neue Antriebstechnik im AMG GT 73 e

von Sven Kötter 31.03.2021

Der Mercedes-AMG GT 73 e könnte noch 2021 auf die Straße kommen. Der Name ist zwar noch ungewiss, das Rezept aus V8-Motor und "E Performance" dafür nicht mehr. Das wissen wir zu Preis, Leistung und technischen Daten des neuen Topmodells.

Die wahrscheinlichste Bezeichnung des neuen Topmodells der GT 4-Türer-Baureihe lautet Mercedes-AMG GT 73 e (2021). Warum? Ganz einfach, weil sich der viertürige Sportwagen damit in die Nomenklatur der übrigen Plug-in-Hybride, die ebenfalls ein kleines "e" tragen, einreihte. Zugleich würde die "73" klarmachen, dass sich der Plug-in-Hybrid an die Spitze seiner Baureihe noch vor den schwächeren Varianten 63 und 53 setzt. In seinem Falle gibt die Kombination aus einem 4,0-Liter-V8 und einem E-Motor eine Systemleistung von 816 PS (600 kW) an alle vier Räder ab und generiert ein Drehmoment von über 1000 Newtonmeter. Der V8-Biturbo überträgt seine Kraft über ein Neunstufen-Automatikgetriebe. Der Elektromotor an der Hinterachse leistet seinen Anteil mit maximal 150 kW (204 PS) und ein Drehmoment von 320 Newtonmeter. Er speist sich aus einer High-Performance-Batterie mit 400-Volt-Technik mit direkter Kühlung und 6,1 kWh Kapazität, die über der Hinterachse sitzt. Der E-Motor ist an ein elektrisch geschaltetes Zweigang-Getriebe und ein Hinterachs-Sperrdifferenzial gekoppelt. Für ein optimiertes Fahrverhalten wird bei Traktionsverlust an der Hinterachse die Antriebskraft des E-Motors kurzfristig an die Vorderräder des Mercedes-AMG GT 73 e (2021) übertragen. Außerdem hält der Hybrid-Sportler verschiedene Fahrmodi und -einstellungen bereit, um das Auto auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes-AMG GT 53

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Zu welchem Preis kommt der Mercedes-AMG GT 73 e (2021)?

Derart gerüstet, überflügelt der Mercedes-AMG GT 73 e (2021) das 639 PS starke Ausgangsmodell GT 63 S deutlich – was allerdings ebenso auf das Gewicht zutreffen dürfte. 2120 Kilogramm stehen bereits beim 63er im Datenblatt. Mit seinem Akku könnte der GT 73 e an der 2,5-Tonnen-Marke kratzen, auch wenn die von der Formel 1 inspirierte Technik ein reduziertes Gewicht der Batterie verspricht. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h soll mit der neuen Antriebstechnik von Mercedes in unter drei Sekunden möglich sein. Der Plug-in-Hybrid brilliert allerdings auch noch ganz woanders: bei der Effizienz. Trotz ordentlich Mehrleistung kann der GT 73 e auf kurzen Strecken stromern und so den Durchschnittsverbrauch – beim 63er stehen immerhin 12,9 Liter auf 100 Kilometern nach WLTP zu Buche – spürbar drücken. Volle Akkus sind natürlich die Voraussetzung. Um das zu gewährleisten, setzt Mercedes auf einen hohen Wirkungsgrad bei der Rekuperation, der in vier Stufen einstellbar ist. Die elektrische Kraft ist zudem immer abrufbereit. Sehr wahrscheinlich wird der Mercedes-AMG GT 73 e (2021) den Preis des 63ers von 169.527 Euro (Stand: März 2021) überflügeln. Startschuss für das neue Topmodell könnte bereits Ende 2021 sein. Mehr zum Thema: Das ist der Mercedes-AMG GT 43

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