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Mercedes-AMG GT 4-Türer (2021): Preis/Motor Neues Topmodell AMG GT 63 S

von AUTO ZEITUNG 01.09.2021
Inhalt
  1. Preis & Motoren des Mercedes-AMG GT 4-Türer Facelifts (2021)
  2. Das ist das Mercedes-AMG GT 43 Facelift (2021)
  3. So stark ist das Mercedes-AMG GT 53 Facelift (2021)
  4. Neues Topmodell Mercedes-AMG GT 63 S E Performance (2021)

Das jüngst überarbeitet Mercedes-AMG GT 4-Türer Facelift rollte im August 2021 zu diesem Preis in den Handel. Über AMG GT 43 und 53 steht künftig das neue Topmodell GT 63 S E Performance mit 843 PS aus einem Hybrid-Motor!

 

Preis & Motoren des Mercedes-AMG GT 4-Türer Facelifts (2021)

Das Mercedes-AMG GT 4-Türer Facelift startete im August 2021 zum Preis ab 96.575 Euro (Stand: September 2021). Während sich die Technik dank eines großen Updates im vorherigen Sommer bereits auf dem neuesten Stand befindet, schicken die Affalterbacher:innen nun ein neu konfiguriertes Fahrwerk und neue elektronisch einstellbare Dämpfer hinterher. Die Neuerungen sollen die Spannweite zwischen Komfort und Sportlichkeit weiter vergrößern. Einstellbare Fahrmodi sind in drei Stufen weiter individualisierbar. Auch die Assistenzsysteme bekommen ein Update. Den Innenraum des Sportlers versieht Mercedes nun serienmäßig mit dem Widescreen-Cockpit. Neben neuen Bedienelementen bietet Mercedes für seinen GT 4-Türer auch ein überarbeitetes, unten abgeflachtes AMG-Multifunktionslenkrad mit integriertem Sensor. Dieser erkennt, wenn der Fahrer oder die Fahrerin die Hände vom Lenkrad nehmen. Die Schalt-Paddel hinter dem Lenkrad sind nun größer ausgeführt und sitzen etwas tiefer. Mercedes hat zudem die Auswahl an Interieur-Farben inklusive Kontrastnähten und Zierleisten aufgestockt. Von außen erstrahlt das Mercedes-AMG GT 4-Türer Facelift (2021) in neuen Lackierungen, mit neuen Felgen und neuen Design-Paketen. Die rot lackierten Bremsbacken sind nun nicht mehr nur dem V8 vorbehalten.

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Das ist das Mercedes-AMG GT 43 Facelift (2021)

Wählen Kund:innen das Mercedes-AMG GT 43 Facelift (2021), stellt der 3,0-Liter-Sechszylinder-Motor 367 PS zur Verfügung. Zusätzlich generiert der 48-Volt-Starter-Generator einen Extra-Boost von 22 Pferdestärken. Das maximale Drehmoment von 500 Newtonmetern liegt zwischen 1800 und 4500 Umdrehungen an. Die Neunstufen-Automatik überträgt die Kraft an die Antriebsräder. Ob der GT 43 dabei mit Allrad- oder Hinterradantrieb unterwegs ist, spielt keine Rolle: Im Sprint von null auf 100 km/h ist der Unterschied von 0,1 Sekunden zwischen 4,9 Sekunden mit 4Matic+ und 5,0 Sekunden ohnehin zu vernachlässigen. Auch beim kombinierten Verbrauch nach WLTP (bis zu zehn Liter auf 100 Kilometer) schlägt sich die Antriebsart beim Mercedes-AMG GT 43 4-Türer Facelift (2021) nicht nieder. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 270 km/h erreicht. Er ist ab einem Preis von 96.878 Euro (Stand: September 2021) zu haben.

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So stark ist das Mercedes-AMG GT 53 Facelift (2021)

Das Mercedes-AMG GT 53 Facelift (2021) kommt serienmäßig mit Allradantrieb daher und mobilisiert mit dem 3,0-Liter-V6 435 PS. Der E-Motor des Mild-Hybrid-Systems steuert zusätzliche 22 Boost-PS bei. Das maximale Drehmoment ist mit 520 Newtonmetern zwischen 1800 und 5800 Umdrehungen erreicht. Auch beim GT 53 kommt die Neunstufen-Automatik zum Einsatz. Mit 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 ist er 0,4 Sekunden schneller als der 43, auf dessen Höchstgeschwindigkeit der 53 nochmals 15 km/h addiert (285 km/h). Laut WLTP verbraucht das Mercedes-AMG GT 53 Facelift (2021) genau so viel Sprit wie die 367-PS-Version. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 114.490 Euro (Stand: September 2021).

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Neues Topmodell Mercedes-AMG GT 63 S E Performance (2021)

Was dabei herauskommt, wenn man das Gute zweier Welten zusammenbringt, soll der neue Mercedes-AMG GT 63 S E Performance (2021) beweisen. Das gewissermaßen oberste Geschoss der Affalterbacher Baureihe wird von dem bekannten 639 PS starken 4,0-Liter-V8-Biturbo befeuert, zu dem eine zusätzliche permanenterregte Synchron-E-Maschine weiteren Schub beisteuert. Entsprechend beeindruckend fällt die Systemleistung aus, die der Sportwagenbauer mit 843 PS beziffert. Nicht weniger fulminant ist das maximale Drehmoment von 1010 – 1470 Newtonmeter, je nach Gangkombination. Als Energiedepot dient dem unterstützenden E-Antrieb eine 89 Kilogramm schwere, 6,1 kWh speichernde Batterie, mit der der Bolide laut Werk bis zu zwölf Kilometerrein elektrisch fahren kann, etwa um geräuscharm die Nachbarschaft zu verlassen, um später auf freier Strecke umso mehr aufzudrehen. Die Hauptaufgabe des zusätzlichen 150 kW (204 PS) kräftigen Elektro-Antriebs ist nämlich performanter Natur: Das bislang stärkste Serienfahrzeug der Marke soll den Standardsprint in 2,9 Sekunden erledigen und den Viertürer bis auf eine Spitze von 316 km/h treiben. Der serienmäßige, voll variable Allradantrieb ist hier eine Voraussetzung, um die Leistung in Bewegung umzusetzen. Dabei wirkt die E-Maschine direkt auf die Hinterachse, die dank eines Sperrdifferenzials sportlicher aus Kurven herausbeschleunigen soll. Bei auftretendem Schlupf an der Hinterhand wird die Kraft des Elektro-Motors auch an die Vorderachse geleitet. Die mechanische Verbindung via Kardanwelle und Antriebswellen macht’s möglich. Im Mittel (nach WLTP) soll sich das Kraftwerk mit 8,6 Liter Super auf 100 km begnügen. Preise für den Mercedes-AMG GT 63 S E Performance (2021)  nennt das Werk noch nicht. Zum Vergleich: Der ohne Plug-in-Hybridisierung angebotene viertürige GT kostete als 63 S V8 4Matic (639 PS) zuletzt 169.527 Euro (Stand: September 2021).

Von Victoria Zippmann und Stefan Miete

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