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Porsche Panamera Facelift (2020): GTS & Preis Panamera zeigt sich erneut als Erlkönig

Martin Urbanke 21.01.2022

Mit dem Porsche Panamera Facelift (2020) stieg die Leistung vieler Modelle weiter an – am stärksten beim neuen Turbo S E-Hybrid auf nun 700 PS. Das ist der Preis des GTS. Was es mit einem Anfang 2022 aufgetauchten Erlkönig auf sich hat, klären wir ebenfalls hier.

Sämtliche Versionen der betont dynamischen Oberklasse-Baureihe profitieren seit Ende 2020 vom Porsche Panamera Facelift, zum Preis ab 94.928 Euro (Stand: Januar 2022), das einerseits noch mehr Komfort, zugleich aber auch noch mehr Performance ermöglichen soll. Neben Feinschliff an Optik, Elektronik, Lenkung und Fahrwerk staffelt Porsche auch die Motorenpalette neu. Das Basismodell mit 2,9-Liter-Biturbo-V6 leistet weiter 330 PS (243 kW). Der Panamera 4 schickt die 330 PS an alle vier Räder. Weiter geht es mit dem 4S, der 440 PS (324 kW) im Datenblatt stehen hat. Darüber rangiert bei den reinen Verbrennern der GTS, dessen Power sich von 460 auf 480 PS steigert. Zudem soll die Charakteristik des aufgeladenen V8-Motors im mindestens 141.933 Euro teuren Panamera nun der eines Saugmotors gleichen. Die Plug-in-Hybrid-Versionen erhalten einen größeren Akku (17,9 kWh), der dank optimierter Technik bis zu 57 Kilometer (WLTP) elektrische Reichweite erlaubt. Den Hybrid-Einstieg markiert der Panamera 4 E-Hybrid mit 462 PS (340 kW) zu einem Preis ab 114.444 Euro. Neu im Sortiment des Porsche Panamera Facelift (2020) ist der 4S E-Hybrid mit 560 System-PS (412 kW), der den bisherigen Turbo zu einem Preis ab 131.580 Euro um zehn PS übertrifft. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

Fahrbericht Porsche Panamera Facelift (2020)
Neues Porsche Panamera Facelift (2020): Testfahrt Spürbarer Panamera-Feinschliff

Der Nürburgring-Rekord des Porsche Panamera Facelift (Video):

 
 

PS, Preis & GTS des Porsche Panamera Facelift (2020)

An dessen Stelle rückt zukünftig ein Turbo S mit beachtlichen 630 PS (463 kW), der seinen Vorgänger gar um stolze 80 PS sowie 50 Newtonmeter Drehmoment übertrumpft und sich das S im Namen, zu einem Preis von mindestens 186.558 Euro (Alle Preise: Stand: Januar 2022), damit mehr als verdient. Für den Standardsprint von null auf 100 km/h braucht das Porsche Panamera Facelift (2020) als Turbo S 3,1 Sekunden, die Spitze soll 315 km/h betragen. Im Frühjahr 2022 tauchte zudem ein Erlkönig auf, der analog zum Cayenne einen besonders sportlichen Panamera Turbo GT vorwegnehmen könnte: Ohne E-Power käme der V8-Motor hier auf eine Leistung von 640 PS (471 kW). Eine Sportabgasanlage untermalt die furiosen Fahrleistungen des Porsche Panamera Facelift (2020) mit einem Sound, der eine perfekt austarierte Balance aus Emotion und (Geräusch-)Emission offeriert. Und 640 PS sind nicht das Ende der Leistungsspirale: Seit Mitte Oktober 2020 übertrumpft der Turbo S E-Hybrid, der mit der Kombination aus V8- und E-Motor sogar auf 700 PS (515 kW) kommt, alle anderen Modelle. Der Preis des Topmodells startet bei 192.508 Euro (Stand: Januar 2022). Den aktualisierten Panamera gibt es, je nach Motorisierung, auch weiterhin mit langem Radstand (Executive), als Platinum Edition oder als Sport Turismo mit Kombiheck.​

Fahrbericht Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Facelift (2020)
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Nürburgring-Rekord für das Porsche Panamera Facelift (2020)

Wie viel Mühe sich die Entwicklungsabteilung mit dem Porsche Panamera Facelift (2020) gegeben hat, zeigt ein von Mercedes wieder kassierter, zwischenzeitlicher Nürburgring-Rekord aus dem August 2020. Nach Angaben von Porsche absolvierte Testfahrer Lars Kern eine volle Runde über 20,832 Kilometer mit einem leicht getarnten Serienfahrzeug in exakt 7:29,81 Minuten. Die von einem Notar beglaubigte Zeit wurde als neuer Rekord in der Kategorie "Oberklasse" geführt. "Die Optimierungen an Fahrwerk und Antrieb des neuen Panamera waren bei dieser Runde auf der bekanntermaßen anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt immer spürbar", kommentiert Kern die Rekordfahrt im Porsche Panamera Facelift (2020). Das Rekordfahrzeug war mit einem Rennsitz, einem Sicherheitskäfig und eigens für die Rekordfahrt entwickelten und später verfügbaren Michelin Pilot Sport Cup 2 ausgerüstet. Zum Motor macht Porsche keine Angaben. Mutmaßlich kam der nun 630 PS starke Turbo S zum Einsatz, der 13 Sekunden schneller war als das letzte Rekordfahrzeug: ein 550 PS starker Panamera Turbo.

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