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Lamborghini Aventador-Nachfolger (2023): Motor Aventador-Nachfolger mit Hybrid-V12

Alexander Koch 07.01.2022

Der noch namenlose Lamborghini Aventador-Nachfolger streunt stark getarnt auf dem Werksgelände in Sant'Agata Bolognese herum – Grund genug, erste Überlegungen anzustellen, welcher Motor den Supersportler antreiben wird.

Ist der Reventón zum Aventador das, was der Sián zum wohl 2023 debütierenden Lamborghini Aventador-Nachfolger sein könnte? Eine Art Prolog, der sowohl hinsichtlich Design als auch Technik einen Ausblick auf das spätere Serienmodell gibt? Der Gedanke ist jedenfalls legitim, hat Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann doch erst im Laufe des Jahres 2021 bestätigt, dass der nächste Supersportwagen der Marke einen komplett neuen Antriebsstrang samt neuem Motor und neuer Batterie erhalte – er wird also ein Hybrid, wie es der in Kleinserie gebaute Sián auch ist. Dieser kombiniert den aus dem Aventador bekannten 6,5-Liter-V12 mit einem 34 PS starken Elektromotor, der im Getriebe sitzt. Statt auf eine sonst übliche Lithium-Ionen-Batterie setzt er darüber hinaus auf einen Superkondensator, der dreimal leistungsstärker und leichter als eine Batterie mit gleicher Leistung sein soll. Damit ist das Lastenheft für den Lamborghini Aventador-Nachfolger (2023) bereits recht gut umrissen: einen weiterhin frei atmenden V12 mit einem mutmaßlich stärkeren E-Motor und einer noch effizienteren Batterietechnik zu einer Systemleistung jenseits der 819 PS des Sián zusammenzuführen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

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Der Lamborghini Sián (2019) im Video:

 
 

V12- & E-Motor beim Lamborghini Aventador-Nachfolger (2023)

Eine weitere Parallele zum Sián tut sich übrigens auch beim Design des jüngst auf dem Werksgelände in Sant'Agata Bolognese entdeckten Prototyp auf. Windschutzscheibe und Vorderbau des Lamborghini Aventador-Nachfolgers (2023) bilden eine nahezu diagonal durchlaufende Linie, vordere Kotflügel und Frontscheinwerfer scheinen Dreiecke zu formen. Außerdem zeichnen sich unter dem Tarnstoff schnell abfallende hintere Kotflügel ab. Gänzlich neu hingegen sind die äußerst hoch angesetzten Auspuffendrohre, je zwei bilden ein Hexagon. Die hohe Positionierung dürfte neben dem optischen Alleinstellungsmerkmal auch aerodynamische Gründe haben, lässt sich der Diffusor auf diese Weise doch ohne Einschränkungen optimal formen. Apropos formen: Wie es aussieht, möchte Lamborghini den Neuling 2023 auf den Markt bringen – zwölf Jahre nach dem Debüt des Aventador. Legt man diese Bauzeit als Blaupause für dessen Nachfolger an, dürfte dieser mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der letzte Supersportwagen der Marke mit V12 sein. Denn, wenn das Ende des Lamborghini Aventador-Nachfolgers eingeläutet wird, zeigt das Kalenderblatt wohl weit nach 2030 an – ein Zeitpunkt, zu dem die allermeisten Volumenhersteller bereits ausschließlich Elektroautos bauen wollen. Doch diese Geschichte dürfte ihren ganz eigenen Prolog erhalten.

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Unser Fazit

Transformation, Digitalisierung und Elektrifizierung: Nicht nur die Autowelt im Ganzen treibt viel um. Auch, wie vergleichsweise kleine Hersteller wie Lamborghini mit der Zeitenwende umgehen, ist spannend zu beobachten. Exemplarisch dafür steht die Elektrifizierung des Aventador-Nachfolgers.

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