Vorstellung

Ford Mustang Dark Horse: 862 Kompressor-PS für 82.000 Euro

Nix Saugmotor, Hennessey nimmt sich den ohnehin kräftigen Ford Mustang Dark Horse vor und lädt den frei saugenden V8 gehörig auf. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht Bände: Hier gibts 862 PS für umgerechnet 82.000 Euro.

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Hennessey Mustang Dark Horse H850; statisch von vorne rechts
Da geht noch was! Hennessey nimmt sich den performanten Dark Horse vor. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; statisch von der rechten Seite
Optisch bleibt der Mustang bis auf Folierung, Embleme und Felgen unverändert, ... Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; statisch von hinten links
... den V8 lädt Hennessey jedoch mit einem Kompressor auf. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; Armaturenbrett
Mit großem Kombidisplay ist der Dark Horse am Puls der Zeit, optional wird der H850 auch manuell geschaltet. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; Motor in Detailaufnahme
"supercharged": Der aufgeladene 5,0-l-V8 leistet 862 PS (634 kW) und 881 Nm. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; Heckspoiler in Detailaufnahme
Am Heckspoiler kann sich auch die Kundschaft der Serienversion erfreuen. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; statisch von vorne
Auf der firmeneigenen Website verkauft Hennessey H850-Mustangs ab umgerechnet 82.000 Euro. Der reine Umbaupreis beträgt gut 25.000 Euro. Foto: Hennessey
Hennessey Mustang Dark Horse H850; statisch von hinten
Acht Zylinder, vier Endrohre: Der Dark Horse 850 ist ein echtes Muscle Car. Foto: Hennessey

Ein frei saugender V8 hat einfach etwas, oder? Nicht ohne Grund schwören viele Fans auf Sound und Laufkultur der zahlreichen turbo- und kompressorlosen Ford Mustangs. Für die texanischen Tuning-Spezis von Hennessey wiederum ist Leistung durch nichts zu ersetzen – folgerichtig laden sie die siebte Generation des Ford Mustang als Dark Horse mithilfe eines Kompressors amtlich auf.

In Kombination mit einem anderen Ansaugsystem, einer neuen Benzinpumpe und -einspritzung sowie angepasster Motorsteuerung hievt der Kompressor den 5,0-l-V8 auf 850 bhp – also umgerechnet 862 PS (634 kW), die ohne Berücksichtigung der Verluste direkt an der Maschine anliegen.

Im Vergleich zur Serienversion bedeutet das einen Zuwachs von satten 70 Prozent bei der Leistung, die auf Wunsch in sechs handgeschalteten Gängen auf die Hinterräder übertragen wird. Nicht ohne Grund taufte Hennessey das neue Baby stolz auf den Namen "H850", denn nicht einmal der Spitzen-Mustang GTD bringt so viel Power mit.

Noch mehr als die stolze Zahl in der Modellbezeichnung drückt der Hennessey Mustang Dark Horse H850 beim Drehmoment auf die Straße: 881 Nm! Kein Wunder, dass die Tuningschmiede mit den Fahrleistungen des wildgewordenen Gauls prahlt.

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Video: AUTO ZEITUNG

Kompressor-Tuning zum Hennessey Mustang Dark Horse H850

So soll der H850 in 3,2 s auf 60 mph (96,6 km/h) sprinten – wir entschuldigen uns an der Stelle im Namen der USA für die krummen Werte des US-Einheitensystems. Nichtsdestotrotz soll der aufgeladene Dark Horse seinem Serienvorfahren im Sprint eine halbe Sekunde abnehmen. Außerdem soll er die legendäre Viertelmeile in 10,9 s statt zwölf Sekunden bewältigen.

Das Tuning am Hennessey Mustang Dark Horse H850 beschränkt sich nicht nur auf die Performance, denn zumindest im Detail legten die Amis auch bei der Optik Hand an. So sind optional "Heritage Graphics" und anthrazitfarbene Schmiederäder erhältlich.

Selbstredend dürfen auch "H850"- und "Hennessey"-Embleme nicht fehlen. Einen Preis verrät Hennessey zwar nur auf Kundenanfrage, doch ganz verheimlichen wollten die Tuner ihr vorbildliches Preis-Leistungs-Verhältnis auch nicht. So finden sich noch Preis-Tags an den bereits verkauften Varianten, darunter auch H850er für umgerechnet 82.000 Euro.

Ein bisschen mit Vorsicht genießen muss man die Werte aber doch, denn schon den Serien-Dark Horse verkauft Ford in seinem Heimatland für umgerechnet 55.000 statt der 73.000 Euro in Deutschland. Der reine Umbaupreis beträgt in Euro umgerechnet gut 25.000. Bei entsprechenden Kundenwünschen ist dem Preis aber kaum eine Grenze gesetzt, wie das Sondermodell Super Venom beweist.